Wooki - Safety

  • Da mein Glowire NICHT nachleuchtend ist, benötigt man etwas Restlicht um es sehen zu können...... Unterm Tarp mitten in der Nacht könnte es also schwierig werden..... Bis jetzt hat das Licht aber immer noch gereicht. Meistens hab ich ja ne Stirnlampe auf oder ein Länpchen an der Rigeline.....


    Optimal wäre natürlich ne nachleuchtende Markierung!

  • Hier noch ein später Beitrag zur UQ-Reinsetz-Sicherheit, wenn auch an anderem Objekt aber teilweise auch auf den Wooki übertragbar, denke ich:


    Signalfarbe statt Grünerlei, und Kordelhäkchen-Verbindung (bei mir an 8 Stellen) zwischen UQ und HM:


    RE: Asym DAUNEN-Underquilt vs. Daunen-Thermo-Hängematte selber nähen


    Zum Punkt Nachtsicht:

    Im Sommer ists hier zum Glück (?) nie ganz dunkel.
    Wenn man aber auch im Winter bzw. in gemässigten Breiten nachts Sicherheit beim Reinsetzen will, Lampe an und schön langsam und prüfend.


    Gedanken zur weiteren Produktentwicklung:

    :/

    Vielleicht gibts ja auch im Hammock-Camping-Bedarf irgendwann noch die ultimative IR-Rücksetzkamera (an den Allerwertesten, vielleicht sogar mit Entfernungs-Piepser.) An einer effektiven Gegensteuermassnahme müsste man dann, in der evtl. bereits eingeleiteten Reinfallbewegung, noch etwas arbeiten.

    Das mit dem "Langsam" ist zum Glück im Winter theoretisch leichter, da gibts keine Mücken! Andererseits ist alles feucht, die Jacken und Kapuzen bleiben überall hängen etc. Viel Potential für tolle neue Ideen wie jene...!


  • Ich habe inzwischen an die Wookis und an alle meine Matten Klettbänder an den Endpunkten der Füllung angenäht, so dass der Wooki vorn links und hinten rechts fixiert ist.



    Der Wooki ist damit genau dort fixiert wo er hingehört



    Das löst 2 Probleme:

    Einmal ist damit ausgeschlossen, dass man sich daneben setzt, zum anderen entfällt das nachträgliche Ausrichten, wenn man in der Matte liegt - es kann nichts mehr verrutschen.


    Ergänzung : Bei Kälte werden an den Rändern die Kältestellen vermieden die entstehen wenn der Wooki nicht richtig anliegt und an den Seiten rumschlappert

  • Das scheint mir auch die perfekte Lösung zu sein, mach ich später bei meinen UQs und der Haupt-HM auch noch.


    (Selber hab ich momentan ja 8 Kordelhaken an angenähten Gummibändern an diversen Stellen, aber die Haken rutschen manchmal auch raus.)

    Dieser Tag ein Leben!

  • Danke!

    Ich bin heute auch das erste Mal daneben gelandet. Und dachte doch sicher, ich hätte gut gezielt. Immerhin: durch das Gummiband am Selva bin ich nur nach unten getauscht, aber es ist nichts gerissen.

    il dolce far niente:sleeping:

  • Gibt es bei der Auswahl des Klettbands etwas zu beachten? Welches nehme ich am besten, wenn ich sowieso welches besorgen muss?

    Meine größte Befürchtung bei Klett ist immer ein schnelles Verschmutzen und Zusetzen durch, ich sage mal, Umwelteinflüsse. Ich habe bisher nur von Pilzkopfklett gelesen, da scheint mir die Gefahr des Zusetzens geringer zu sein, oder zumindest scheint es so, als wäre es leichter wieder zu reinigen.

    Vielleicht bliebe ich mit selbstgestrickten Socken auch weniger daran haften?

    Ich habe es bisher noch nicht verarbeitet, zumindest würde ich für diesen Zweck genauer recherchieren, das könntest du mir jetzt abnehmen... 8o


    Nachtrag: ich habe gerade auch noch einmal etwas geguckt: das Pilzkopfklett scheint deutlich mehr aufzutragen als normales Flausch- und Hakenklett, das solltest du dir wirklich vorher genauer anschauen.

  • Gibt es bei der Auswahl des Klettbands etwas zu beachten?

    Wichtig ist, dass die harte Seite der Klettbänder vor Verschmutzung geschützt ist. Ich habe das so gelöst dass ich die harte Seite an die Wookis und die weiche an die Mateen angenäht habe. Der Wooki kommt weniger mit Dreck in Berührung und wird in der Regel sofort wieder weggepackt, wenn das weiche Klettbänder an der Matte beim Auf- oder Abhängen verschmutzt, kann man das dann leichter wieder sauber machen.

  • Druckknöpfe

    hat einmal den Nachtteil, dass wenn Du verschiedene Matten benutzt, Du das Gegenstück an der Matte milimetergenau annähen musst, damit es zum Gegenstück am Wooki passt. Außerdem löst sich der Klettverschluss beim Abbauen schneller, das mit den Köpfen wäre mir zu fummelig.

    dass das Häkchenband sich in alles verhakt, wenn es offen liegt

    Sehe ich bei meiner Lösung nicht. Die (harten) Häkchen sind nur am Wooki, den benutzte ich ausschließlich als UQ und verpacke ihn ansonsten immer. Das Klettband kommt also nicht mit was anderem in Berührung, waschen werde ich den Daunenwooki auch nicht.

  • Schrieb hier nicht jemand auch mal was von kleinen Magneten?

    Ja. Ich habe die mal ausprobiert. Aber die, die stark genug sind um bei kleiner Fläche zu halten, haben bei mir zu starken Verspannungen und Kopfweh am nächsten Tag geführt. Ich hatte sie zwar auch großzügig an den Rändern verteilt, aber empfehlen kann ich diese Methode nicht.

  • Ich sehe das wie Alissa !

    Klettband verträgt sich nicht mit " feinen " Sachen.

    Es gibt mitlerweile ein sehr " feines " Klettband ,in America .

    Es ist manchmal an Kleidung verbaut z.b. ( Decatlon cappi ).

    Dieses ist wesentlich weniger anfällig sich wo einzuhaken , wo es nicht hingehört.

    Habe leider keine Bezugsqelle .

  • Ich hatte wie gesagt ca. 8cm lange Gummibänder an mehreren Stellen verwendet und Kordelhaken dazwischen. Die Kordelhaken kann man ggf. durch Druckknöpfe ersetzen, durch die Gummibänder hat man mehrere cm Toleranz in Längsrichtung.

    Oder eben durch Klettband an selben.


    Ich hatte auch anfangs Bedenken mit Klettband, habs dann aber mit guten Erfahrungen an den Minitüren des dünnen UL-Tarpstoffs verwendet. Man muss die Bänder halt kraftgerecht konfigurieren, scharfe Kanten abrunden usw.

    Und nicht dass das jetzt das wichtigste wäre aber auch Shug liebt Klettband! :P


    Verschmutzung sehe ich bei mir nicht als Problem, da ich HM wie UQ nicht wie robuste Dinge wie Jacken oder Schuhe einsetze. Aber ich verstehe @Treegirls beschriebene Erfahrungen. Im Hardcorebetrieb ist das ne ganz andere Sache.


    Ich habe aber noch Bedenken, dass der sehr dünne UL-UQ-Stoff in ungünstiger Verpackung mal durch die harte Häkchenseite aufgetrennt wird. Sicher unbegründet aber...

    Dieser Tag ein Leben!

  • Moin,

    bei meiner Clark NX250 Hängematte ist direkt unterhalb des Reißverschluss ringsum ein schmaler Klettstreifen gleich vom Hersteller vernäht. Dort wird dann der Clark UQ befestigt.

    Ich habe keine Probleme mit Schmutz im Klett, da die Hm den Boden eh nicht berührt.

    Gruß von der Ostsee

  • Da ich wie TreeGirl eher schlechte Erfahrungen mit Klettband gemacht habe, sieht meine Lösung so aus:


    Am Übergang Isolation - Trägerstoff sitzt ein kleiner Druckknopf. Allein hält er kaum Belastung aus und springt schnell auf, aber er gibt am Wooki und an der Hängematte einen Punkt vor, an dem sich alles ausrichtet.

    An der Hängematte sind kleine Schlaufen angebracht, die jeweils durch ein am Wooki angenähtes Band gefädelt werden. Durch diese Schlaufen ist eine 2 mm dicke Gummischnur gefädelt, an den Enden jeweils durch einen Minitanka gesichert.



    Hier ein Detailfoto. Das originale Längsband war aus einem ungeeigneten Material und löste sich nach 3 (oder 4?) Jahren Nutzung langsam auf, deshalb habe ich es kürzlich ersetzt. An meinem Winterwooki ist noch das alte Band angenäht, mit den Durchstecköffnungen an exakt der gleichen Stelle.

    Nachteil gegenüber Klett / Magneten / Druckknöpfen: Die Montage dauert länger. Obwohl die Haare immer grauer und die (Lach)falten immer tiefer werden - soviel kostbare Lebenszeit bin ich noch bereit zu opfern.

    Vorteil: Etwaige Überlastungen führen nicht zur Zerstörung. Die Gummischnur gibt kurzzeitig nach und zieht dann alles wieder an Ort und Stelle.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

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