Vielen Dank für eure Antworten! Es sind doch mehr Contra-Argumente, als ich gedacht hatte. Falls ich eine HM+UQ-Kombination probiere, werde ich es vielleicht erstmal temporär verbinden. Wahrscheinlich ist aber ein separater UQ am Anfang einfacher.
Hängematte mit integriertem Underquilt
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Mal eine etwas andere aber vielleicht doch verwandte Frage: hat Mal jemand einen verbundenen UQ+TQ probiert, also HM hindurch? Gibt da wohl fertige Lösungen aber frage mich ob sowas überhaupt Sinn macht. Ich hab's nicht vor, also rein aus Interesse gefragt...
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Riippumatto-Joerg Ja, sowas hatte ich ziemlich am Anfang für unterwegs. War in Ordnung, aber nicht wirklich gut. Such Mal nach "Pea Pod".
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- Offizieller Beitrag
Pea Pods funktionieren, wenn überhaupt, eher für kurze Hängemattenschläfer. Die langen Kerls und Mädel kommen damit nicht so gut zurecht.
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Auch für kurze Hängemattenschläfer/innen ist das nicht wirklich bequem, weil man nicht gut diagonal liegen kann. Ich habe es am Anfang auch mal probiert, bin nur 1,60 m gross und konnte mich nicht damit anfreunden - auch wenn es sich erstmal ganz simpel und einleuchtend anhört.
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- Offizieller Beitrag
Soweit ich weiß, sind Peapods nicht als Ersatz für Underquilt und Top Quilt gedacht, sondern als zusätzliche Isolierung. Da selbst eine kurze, schmale Hängematte mehr Platz braucht als der Nutzer, entstehen sonst zwangsläufig große Hohlräume, die eher abträglich sind.
Es gibt immer mal wieder Hängemattenmodelle mit integriertem Top Quilt - Mitglied Michael hat z.B. von der KM276 geschwärmt. Ich sehe darin noch weniger Vorteile als in einem integrierten Underquilt. Eigentlich fällt mir sogar gar kein Vorteil ein. Mir wäre die Bewegungsfreiheit zu stark eingeschränkt, und die Temperaturregulierung dürfte auch schwierig sein.
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Danke euch! Das bestätigt dann meine Vermutung. Abgehakt.
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Ich hab mir vor 3 Jahren einen Wooki-Klon genäht, den ich mit einer 70D-Hängematte zusammengewhippt habe - eigentlich weil ich mich beim Underquilt anfangs nicht so schnell auf eine Länge festlegen wollte und so die Stoffbahn überstehen lassen konnte.
Ich meine mich an ein Foto zu erinnern. Hatte mich schon gewundert, welchem Zweck das dienen soll.
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Das stimmt so nicht
,ich habe den Hängemattenschlafsack von KM276 hier im Forum angeboten, gerade weil ich nicht damit zurecht gekommen bin und gehofft hatte, dass jemand was daraus basteln mag.
Zur Diskussion:
Ich habe vor 14 Tagen einen neuen, dünneren und damit auch leichteren und weniger sperrigen Underquilt mit einer durchgehenden Lage Apex (133g) und einer zweiten Lage im Rumpfbereich gemacht. Damit will ich auch für die Übergangszeit Gewicht sparen, was mir auch gelungen ist. Falls Interesse besteht kann ich das auch nochmal fotografieren. Der Entstehungsprozess wurde leider nicht festgehalten.
Finde die Diskussion aber sehr spannend und werde in naher Zukunft auch mal eine Isolierung an unsere Wohnungshängematte nähen (also integrieren).
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Wooki-Design umso besser funktioniert, je ähnlicher sich HM und Underquilt in den Abmessungen sind.
kann ich auch bestätigen und daher möchte ich das für zuhause mal probieren
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Ich hab mir vor 3 Jahren einen Wooki-Klon genäht, den ich mit einer 70D-Hängematte zusammengewhippt habe - eigentlich weil ich mich beim Underquilt anfangs nicht so schnell auf eine Länge festlegen wollte und so die Stoffbahn überstehen lassen konnte. Das war aber so dermaßen bequem (selbst im Vergleich zu einem Original-Wooki) dass ich das fast zwei Jahre lang so gelassen habe. Erst im letzten Sommer habe ich dann eine Seite aus dem Whipping rausgenommen und mit Gummiband fixiert, damit den Quilt lockern und so das System an hohe Temperaturen anpassen kann
Hallo echinotrix, hast Du Fotos von dem zusammengewhippten Setup? Das würde ich gerne mal ausprobieren.
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Bei einem Daunen-UQ leuchten mir die Nachteile ein, aber was sagt ihr bei Synthetik?
Ich möchte ein komplettes Setup nähen und bin noch sehr unschlüssig wie und wo und was...
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Synthetik Isolierung hat halt einen viel kleineren Komfortbereich: es ist schneller zu kalt oder auch zu heiß. Bei zu kalt kann man noch einen Underquilt zusätzlich darunter hängen. Bei zu heiß kann man aber nichts tun. Deshalb würde ich die integrierte Isolierung nur so warm machen, wie ich es in den wärmsten Nächten noch aushalte.
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Bei einem Daunen-UQ leuchten mir die Nachteile ein, aber was sagt ihr bei Synthetik?
Ich möchte ein komplettes Setup nähen und bin noch sehr unschlüssig wie und wo und was...
Ich hab mir einen Sookie genäht mit 200gr Apex und kann das schon empfehlen. Hält mich in meinen billig-Schlafsäcken warm. Ich nehme jetzt unter 15C° noch zusätzlich eine Wolldecke mit die ich über den Schlafsack lege. Das hat letzte Woche ein ordentliches Komfort-Plus gebracht und ich habe super angenehm warm geschlafen.
Ich halte einen extra Sookie mit Apex für die beste Option was die Preis-Leistung angeht. Die einzige Frage die sich dabei nur stellt ist wieviel Apex man vernäht, und wie groß die Isofläche sein soll.
Weil ich ein breites Stück Apex übrig hatte, habe ich im Torso-Bereich jetzt 400gr, an den Beinen und Gesäß nur 200gr. Ich merke einen großen Unterschied. Mein Rücken wärmt sich viel schneller auf. Für Kälte-empfindliche Hänger sind 400gr definitiv besser, aber der Sookie wird dann zu sperrig. Das ist der Nachteil bei Synthetik.
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Ich habe mir auch einen Sookie mit 200er Apex genäht und der ist schon fast eine Hängematte, darum die Überlegung das einfach gleich zu kombinieren. Dafür habe ich einen zu wasserdichten Stoff verwendet, aber sonst bin ich relativ zufrieden.
Verwendet habe ich ihn jetzt im Sommer und er war nicht zu warm, wobei das anders sein könnte wenn er direkt angenäht wäre.
Insgesamt ist mir mein Setup aber zu groß/schwer für Fahrradtouren.
Das Apex ist da natürlich ein großer Faktor, dafür ist es pflegeleicht, leicht zu nähen und soooo begrenzt bin ich am Fahrrad nicht.
Meine Hennessy Hammok ist halt auch schwer, das dazugehörige Tarp ist aber winzig.Alles zusammen wiegt über 1,5 kg und passt mit Schlafsack und Tarp knapp nicht in meinen Packsack.
Es ein bequemes aber schweres/großes ok-Anfänger-Setup und jetzt überlege ich, es so ähnlich nur besser zu machen.
Verwenden will ich es wenn es draußen tagsüber angenehm ist, Winter ist noch nix für mich.
- die Hängematte 1:1 nachnähen aber aus leichterem Material
- größeres (aber leichteres?) Tarp
- Sookie?
- Oder Integriert in der HM?
- Oder doch DIY Wookie? (wobei mir noch nicht ganz klar ist wie das mit den Kammern geht)
Ahja, vielleicht brauche ich auch noch einen Topquilt?
Ich freue mich über euren Input

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Ich habe mir auch einen Sookie mit 200er Apex genäht und der ist schon fast eine Hängematte, darum die Überlegung das einfach gleich zu kombinieren. Dafür habe ich einen zu wasserdichten Stoff verwendet, aber sonst bin ich relativ zufrieden.
Verwendet habe ich ihn jetzt im Sommer und er war nicht zu warm, wobei das anders sein könnte wenn er direkt angenäht wäre.
Insgesamt ist mir mein Setup aber zu groß/schwer für Fahrradtouren.
Das Apex ist da natürlich ein großer Faktor, dafür ist es pflegeleicht, leicht zu nähen und soooo begrenzt bin ich am Fahrrad nicht.
Meine Hennessy Hammok ist halt auch schwer, das dazugehörige Tarp ist aber winzig.Alles zusammen wiegt über 1,5 kg und passt mit Schlafsack und Tarp knapp nicht in meinen Packsack.
Es ein bequemes aber schweres/großes ok-Anfänger-Setup und jetzt überlege ich, es so ähnlich nur besser zu machen.
Verwenden will ich es wenn es draußen tagsüber angenehm ist, Winter ist noch nix für mich.
- die Hängematte 1:1 nachnähen aber aus leichterem Material
- größeres (aber leichteres?) Tarp
- Sookie?
- Oder Integriert in der HM?
- Oder doch DIY Wookie? (wobei mir noch nicht ganz klar ist wie das mit den Kammern geht)
Ahja, vielleicht brauche ich auch noch einen Topquilt?
Ich freue mich über euren Input

Ich hatte das auch überlegt so eine Komplettlösung zu nähen, und hier im Forum wurde häufig bestätigt, dass die Nähte im Ripstop nicht reißen, wenn noch eine Isolierung angenäht wird. Es war letzten Sommer so warm einige Nächte lang, dass ich in keinem Fall noch eine zusätzliche Isolierung fixiert haben wollte an der HM. Ich habe nur in Unterwäsche in der HM gelegen, und war froh um jeden Windzug. Dieses Jahr war das noch nicht so schlimm, aber es ging auch schon in die Richtung.
Ich nutze meine HM nicht zum Wandern o. Radtouren, sondern nur zum Nachtangeln und hin und wieder mal auf dem Campingplatz mit Freunden. Von da her ist mir das Volumen und Gewicht nicht so wichtig. Deshalb habe ich meinen Sooki auch "üppig" genäht und voll auf Komfort getrimmt.
Für ultrleichte Setups gehts dann nur mit Daune, dünnes Ripstop und Dyneema-Tarps. Findest Du hier genügend Infos.
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Ich würde HM und UQ immer getrennt haben wollen und zwar aus 2 Gründen:
- die HM kann man einzeln leicht waschen
- man ist mit dem Temperaturbereich flexibler, weil man den UQ direkt anliegend an die Matte hängen kann wenn es kalt ist oder so lockern, dass er auch bei wärmeren Temperaturen noch angenehm ist. Mir ist das sehr wichtig. Gerade bei Synthetik, weil da, wie Hammock Fairy oben schon schrieb, der Komfortbereich kleiner ist d.h. man friert schneller und schwitzt schneller.
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Also ich bin halt schon Fan von der Amok Hammock. Ist halt teurer "snash", aber super!
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Da sich hier alle mehr oder weniger einig sind, dass UQ und HM getrennt besser sind vertraue ich mal auf eure Erfahrung...
Gut dass wir darüber geredet haben
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Also ich bin halt schon Fan von der Amok Hammock. Ist halt teurer "snash", aber super!
Glaub ich sofort, vielleicht kommt man insgesamt sogar billiger wenn man gleich eine Amok kauft als sich nach und nach zu steigern...
Aber besonders leicht ist sie nicht oder? Vorallem braucht man ja noch eine Isomatte dazu.
Ein großer Vorteil ist aber sicher, dass man zur Not auf dem Boden schlafen kann, wenn ich das richtig sehe.
Hat die schon jemand selber nachgenäht? -
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