Die Ridge 1x um den Schenkel geschlagen, um das verrutschen des Karabinders zu verhindern und schon kann man die Gummikordeln einklipsen und so mit den Durchhang nach belieben verringern. Klappt einwandfrei
Schöne Idee mit dem Karabiner! ![]()
Die Ridge 1x um den Schenkel geschlagen, um das verrutschen des Karabinders zu verhindern und schon kann man die Gummikordeln einklipsen und so mit den Durchhang nach belieben verringern. Klappt einwandfrei
Schöne Idee mit dem Karabiner! ![]()
Jep, spart je einen Gummizug vorn und hinten. Die leicht gestiegene Zuglast auf die Schlaufe sollte die Gummischnur auch auffangen.
Die "Freilauffunktion" bzw. seitlich versetztes Nachgeben des UQ unter der asymmetrischen Liegeform von Fuss und Schultern ist bei langen Leuten evtl. etwas eingeschränkter (?) aber das bekommt man sicher auch in den Griff, indem die Ridgeline nicht all zu straff hängt, stimmt's?
Auf jeden Fall eine interessante Lösung, werd ich auch ausprobieren! ![]()
Da der Karabinder ja direkt über dem Kopf hängt kann man sich alle so zurecht zuppeln das es passt und danach "einklippen". Dann bleibt alles da wo es ist. So richtig asymetrisch habe ich den UQ auch eigentlich nicht postitioniert. Im Gegensatz zum Wooki hängt er gerade wegs unter der HM. Wie gesagt, etwas zurecht rücken wenn man liegt und dann passt das. Wenn man den UQ mehr über die linke Schulter zieht wird es rechts außen natürlich "weniger". Aber im großen und ganzen gehts
Hi, habe es gerade noch mal ausprobiert. Wenn ich die Gummizüge des UQ's ausschließlich durch je einen Karabiner am Ende laufen lasse passt er sich beim diagonal liegen hervorragend an. Es gibt keinerlei Probleme, Druckstellen oder das Gefühl es könnte irgendwo zu wenig bedeckt sein. Am Kopfende hat er auch gut abgeschlossen.
Als jedoch etwas Wind auf kam, zog es etwas durch das Fußende unter die HM. Das durchs querliegen entstandene Loch konnte ich dann aber durch einhängen EINER Kordel abschließen. Denke den Plan werde ich vorerst weiter verfolgen.
PS: Die Wärme, die von der Daune aus geht ist sehr sehr angenehm. Ich besitze schon einen Lite Line 300 Schlafsack, aber in der HM ist es nochmal etwas anderes. Bin nur ausgestanden weil langsam der Regen einsetzte![]()
Ich glaube jetzt hats mich entgültig erwischt. Ist wohl die Langeweile. Oder die Verwirrung im Alter. (?)
So fing es an:
Mit meiner synthetisch isolierten 11ft-Thermomatte bin ich Komfort-mässig äusserst zufrieden. Insbesondere schätze ich das leichte Aufhängen, den sicheren und bequemen Wärmeschutz durch Unverrutschbarkeit und (!) die beidseitige Knieabdeckung bei angewinkelten Beinen oder in Seitenlage. Diese Thermo-HM kommt auch mitterweile bis 8Grad runter, also OK als 3-Jahreszeitenmatte.
Aber sie ist halt schwer (und voluminös) und für Trekkingtrips (v.a. im Winter, wenn Zusatzisolation erforderlich wird) nur für starke Männer und Frauen geeignet (obwohl, stark war ich ja auch mal irgendwann).
Mit meinem Cumulus Selva 600 UQ für den Winter bin ich wie gesagt auch sehr zufrieden.
Es benötigt halt die vielen Kordeln, und am besten auch die Ridgelineverklingung um optimal zu hängen.
Die isolierte Kniefreiheit ist naja nicht ganz so perfekt wie mit meiner Vollbreiten-Thermomatte, aber als guter Kompromiss anzusehen. Ich vermute sogar besser als beim Wooki? (Wie breit ist dessen Isolierung an den Knien?)
Etwas Näherfahrung mit schwierigen Stoffen habe ich seit meinem Wintertarpprojekt nun auch, meine ich zumindest.
Ich bin also nun versucht, 3x1,5m 20...30g/m2 Nylon zu bestellen und meinen Cumulus-Selva nun asymookimässig damit zu vernähen. Höchstwahrscheinlich werde ich den inneren (UQ-überdeckten) Teil raustrennen, bzw. schräg aufteilen und die innen gewonnene Länge (ca. 50cm?) an den Aufhängungsseiten gewinnbringend einsetzen. Die geschätzten 100...120g Stoffgewicht (wenn ich den Stoffteil unterm UQ rausrechne) ersetzen dann praktisch das Gewicht der Gummikordeln und kleinen Karabiner, die ich dann nicht mehr bräuchte.
Natürlich ist das ein ziemlich unumkehrbarer Entschluss mit Risiken, da die Kanntenumrandung des Cumulus-UQ zwar nicht mit Daune gefüllt ist, aber dennoch sehr dünn, v.a. an den Stirnseiten (Kordeltunnel). Ggf. nähe ich erst mal separate Streifen ringsum an, um das Handling unter der Nähmaschine zu erleichtern, und erst daran dann die grösseren Stoffteile. Dann könnte ich notfalls sogar nachkorrigieren (Hänge-Passversuche mit angestecknadelten Stücken usw).
Selbstverständlich würde ich an zumindest einem Ende dann noch einen elastischen Zug vorsehen, den ich dann an meine HM-Länge anpassen kann, ggf. Whip-Knoten dazu, oder Daisy-Chain-Tunnelvernähungen, das kann ich später ja noch ausprobieren und dann entgültig entscheiden.
Hat hier im Forum schon mal jemand einen DAUNEN-UQ (zB Cumulus) so abgewandelt? Also einen Wooelva sozusagen?
Insbesondere interessiere ich mich dafür, ob die "Körperkurven"-Passform kritisch werden könnte (Selva-spezifisch differentieller Schnitt - Erfahrungen?). Bei den Wookies war das ja offenbar kritisch, je nachdem, welche Längenkombinationen zw. UQ und HM man da verwendet hatte. Ggf. müsste ich Gummi-Längsspanner (ala DD) hinzufügen, aber schöner wäre halt ohne.
Mit meinem Cumulus bisher (mit der ursprünglichen Gummikordelaufhängung, unter Ausnutzung der Ridgeline) hat die Kurvenanpassung immer gut geklappt. Aber gerade diese Gummikordeln will ich dann ja wirklich nicht mehr nutzen, das wäre ja gerade der Sinn.
Ein anderer Gedankengang ist natürlich, eine zweite 11ft Hängematte als "Daunen-Thermomatte" auszuführen. Dann hätte ich zwei bequeme Thermomatten, und eine davon mit gutem Gewichts-Isolationsverhältnis (allerdings etwas empfindlicher und kostbarer) für den Winter. Aber die Nahtspannungen (bei differentieller HM-Dehnung unter Gewicht) machen mir dabei Sorgen, das wäre bei einem separaten Wooelva sicher besser.
Was meint ihr???
LG Jörg
Hallo nochmal,
hab entweder zu langatmig geschrieben, oder es hat einfach noch niemand so gemacht, oder ich habe eben die @-Funktion unterschätzt. (Will aber auch niemanden durch Nichterwähnung ausschließen!!!)
Also, ich würde mich sehr über kritische Kommentare u.a. von (in alphabetischer RF) Fagorian, Furbrain, Mittagsfrost , Hammock Fairy , Waldläufer70 und allen anderen mit Erfahrungen zu DIY DaunenUQs, Daunen-Thermohängematten oder allgemein mit Wooki freuen, da Euer Rat mich auch bisher immer zum Risiko ermutigt und vor allzugrosser Torheit bewahrt hat. Diesesmal könnte das wichtiger denn je sein!![]()
Den Wooki werde ich momentan immer noch nicht kaufen (da ich die/den Selva ja schon besitze), aber klar sehe ich die vielfach angepriesenen Vorteile jener Konstruktion.
Aber macht so ein Wooelva- (oder Selvooki-) DIY-Umbau Sinn, und was sollte ich tunlichst vermeiden, um die kostbare Daune nicht zu verschwenden? Seht meine längere Ausführung davor. Danke im Voraus! ![]()
Jörg
Wenn du mich direkt fragst: ich würde es nicht tun. Der Umbau wird nie so gut sein wie ein kompletter Eigenbau oder das Original, und die Gefahr dass etwas schief geht ist groß. Am Ende hast du vielleicht weder einen funktionsfähigen Selva, noch einen funktionsfähigen Wooki-Klon. Wenn es mein Selva wäre, würde ich ihn entweder verkaufen, oder für die Verwendung mit einer Brückenhängematte aufheben. Stattdessen würde ich mir einen Wooki kaufen oder einen Wooki-Klon komplett neu nähen. Aber es gibt sicherlich genug Tüftler die das anders sehen. Du musst wissen, wie gut deine Fähigkeiten sind, und wie weh es dir tun würde, wenn dein Plan schief gehen sollte.
Natürlich ist das ein ziemlich unumkehrbarer Entschluss mit Risiken, da die Kanntenumrandung des Cumulus-UQ zwar nicht mit Daune gefüllt ist, aber dennoch sehr dünn, v.a. an den Stirnseiten (Kordeltunnel). Ggf. nähe ich erst mal separate Streifen ringsum an, um das Handling unter der Nähmaschine zu erleichtern, und erst daran dann die grösseren Stoffteile. Dann könnte ich notfalls sogar nachkorrigieren (Hänge-Passversuche mit angestecknadelten Stücken usw).
So würde ich auch vorgehen.
Nun kenne ich leider den Selva und seinen differenziellen Schnitt nicht. Vielleicht hat TreeGirl recht?
Ohne Erfahrung darin Daunenquilts zu nähen würde ich sagen, dass eines der Hauptprobleme die Form des Selvas ist. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat der Selva eine rechteckige (oder nur leicht trapezförmige) Grundform, mit Bögen am Kopf- und Fußende. Die Isolierung vom Wooki ist dagegen sargförmig geschnitten, damit sie den diagonal liegenden Nutzer optimal abdecken kann. Um eine ähnlich gute Abdeckung mit dem modifizierten Selva zu erreichen, müsste man die Spitze an der äußeren Kopf- und Fußseite abschneiden - oder überstehen lassen.
Auf dem Treffen haben wir einen Selva unter mehrere Brückenhängematten gehängt, und da hat er sich recht gut gemacht. Besser als unter eine GE Hängematte. Wenn du also irgendwann mal mit Brückenhängematten experimentieren willst, würde ich den Selva nicht verstümmeln.
Da ich namentlich genannt wurde, melde ich mich auch mal, um nicht unhöflich zu schweigen. Allerdings kann auch ich kaum etwas konstruktives zu deinem Projekt beitragen, Riippumatto-Joerg
Ich habe bisher selber keinen Daunen-UQ "recycelt", sondern nur einen UQ händisch mit Daunen gefüllt und bei meinen Hysooqui Climashield auf einen UQ-Protector aufgenäht und dann von unten auf eine Hängematte aufgebracht.
Der UQ-Protector war auch an Kopf- und Fußende rechtecklig geschnitten und ich habe ihn unverändert auf den Hängemattenstoff aufgebracht. D. h., es gab bei mir nichts asymetrisches im Schnitt, sondern ich hatte ihn bewußt "für Links- und Rechtslieger gleichermaßen geeignet" geschneidert (was auch wesentlich einfacher war)
Dadurch habe ich natürlich nichts an Gewicht und Packvolumen gespart.
Was mich wohl am meisten bei deinem Projekt beschäftigen würde, ist die Frage wie gut der differenzielle Schnitt (den der Selva anscheinend hat) sich von unten an den Hängemattenstoff schmiegen wird ...?! Ich glaube, auf der Innenseite des Wooki kann man die Nähte sehen, wie das Außenmaterial mit seinen Isolationskammern auf dem Innenstoff aufgebracht wurden (ich habe ihn leider gerade nicht greifbar um nachzuschauen). Dadurch gibt es keine Gefahr, dass sich durch das UQ-Gewicht zwischen Daunenraum und Wookie-Trägerstoff beim Hängen Lufträume bilden könnten, die die Wärmespeicherung und -übertragung gefährden würden. Das vermute ich, wenn man den Selva nur mit seiner Kontur auf den Trägerstoff annähen würde. Wenn man den Selva wiederum auch in der Mitte am Hängemattenstoff festnähen würde, ergäbe sich wiederum die Gefahr von Kältebrücken durch die neu gesetzten Nähte, um den Selva auch in der Mittelachse am Trägerstoff zu halten. Ich vermute mal, dass er H-Kammern hat?!
Hammock Fairy : Ja, dass man das Ende leicht überstehen lassen muss, habe ich auch vermutet.
Danke Euch erst mal. Ich überdenke das noch mal. V.a. der Gedanke, dass das UQ eines Tages noch mal als Brücken-UQ nützlich sein kann, ist natürlich reizvoll.
Eine Idee (bei der ich tatsächlich an Mittagsfrosts Hammooki-Anpassmethode denken musste) wäre noch, die erwähnten Streifen anzunähen, und in jene wiederum kleine Plastikdruckknöpfe, oder eben prototypische Nähte, um umkehrbar experimentieren zu können. Damit wäre ein Verkauf zwar ausgeschlossen, aber bisher ists ja sowieso bloss ein Gedanke.
Die Sorgen von Furbrain habe ich eben auch. Das erfirdert wohl entweder grosses Glück, straffe Aufhängung oder wochenlange Entwicklung (die Warbonnet sicher auch erst aufbringen musste).
Gut aber auch der Vorschlag, einen DIYooki komplett von Anfang an, mit allen Phasen der Erprobung und Nachbesserung. Wow!!! Wie soll ich heute Nacht noch schlafen können?!
Danke für eure Hilfe und Mitgefühl!
Jörg
Wie soll ich heute Nacht noch schlafen können?!
Hängematte statt Bett, dann klappt’s auch mit dem Schlafen. ![]()
Hängematte statt Bett, dann klappt’s auch mit dem Schlafen.
Hab dann (aufgrund starken Regens und gegen Abend einbrechender Dunkelheit wie Faulheit) im rollenden, auch schaukelnden Hochbett geschlafen, nicht ganz so gut wie in der 11ft Thermomatte, aber ging so. Es blieb mir genug Zeit, das ganze noch mal zu durchdenken. Ich bin zwar immer noch gern risikobereit (und -bewusst), aber das Ergebnis meiner nächtlichen Überlegungen lautet:
Ich werde dann mal einen neuen Faden zum Thema DIY Asym Daunen-Underquilt vs. Asym Daunen-Thermomatte aufmachen und da vorr. auch ein eigenes Projekt starten. Ich bin schon selber sehr gespannt darauf!
(Die wenigen Fäden, die ich zu DIY-Daunen-UQs finden konnte, waren schon etwas älter. Angebote von bestehenden, zB reparaturbedürftigen Wookis für 11ft nehme ich als PM auch entgegen, aber kein Versprechen. Selber machen reizt mich mittlerweile eben doch mehr.)
Heute noch die Selva (unter dem neuen Gesichtspunkt etwaiger Verbesserungsmöglichkeiten) nochmal mit zwei verschiedenen Matten alles durchgecheckt. Eigentlich muss/kann ich sagen, dass es am Selva an sich nichts auszusetzen gibt, das UQ hängt an der 11ft Hängematte an sich ohne Probleme, wenn man die Enden zusätzlich zur Ridgeline "hoch" zieht, was (vom Kordelgewicht abgesehen) nicht wirklich stört. Einzig die Ridgeline muss gleich straff sein, um nicht jedes Mal neu ausrichten zu müssen (was ja an sich immer die Vorraussetzung für gute Passgenauigkeit ist). Also wie ich das auch im Sommer schon beschrieben habe (war nur unsicher geworden).
Die kürzere 10ft HM geht auch (wenn Ridgeline straff), erzeugt etwas mehr Eingeengtheit am Fussende, v.a. da ich das Fussende dort deutlich höher hängen müsste, um nicht dort hin zu rutschen. Also das Problem ist nach wie vor die Hängematte, nicht das UQ.
Aber: Durch die 4-Punkt-Aufhängung, das Eigengewicht des UQ und die differenzielle Dehnung der HM unter Menschenlast hängen die lose Stirnseiten etwas durch, und damit müssen die Kragen quer zur Hängerichtung halt zusammengezogen (verkürzt) werden, und spannen dadurch eventuell etwas (wieder mehr bei der kürzeren HM, wo die Füsse näher am UQ-Kragen liegen). Das Ridgeline-Hochhängen am Ende verringert dies aber beseitigt es nicht ganz.
Wenn man die Stirnseiten aber Richtung Aufhängepunkte gleichmässig (allerdings asymmetrisch versetzt = verwhippt) hoch zieht, liegt der Kragen an, ohne zusammengezogen werden zu müssen. Man benötigt noch nicht einmal die gesamte Stofflänge (wie beim Wooki), um diese Aufhängung mit dem Selva zu ermöglichen. Ich werde das sicher (im anderen DIY-Faden) ausprobieren und dann berichten.
Summa summarum: Asmmetrisch mit dem Cumulus geht, hat aber auch DIY-Verbesserungspotenzial! ![]()
Und wenn du mal eine Fächeraufhängung mit Gummischnürle/ „Clew-suspension“ ausprobierst? Da nähst du nur kleine Schlaufen an das UQ dran, da macht man nicht viel kaputt.
Viel Spass beim Rumprobieren!
...ich zeige die Experimente mit genähten Abänderungen hier:
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