Wie macht ihr Outdoor Kaffee?

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  • Wie macht ihr Outdoor Kaffee? 58

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    Seid gegrüßt,

    Eine der schönsten Momente am Hängematten Campen ist für mich das Aufwachen.

    Vor allem wenn man einen guten Kaffee in Aussicht hat.

    Da man Kaffee auf unzählige Möglichkeiten zubereiten kann, würde mich interessieren für welche ihr euch entschieden habt.

    Verwendet ihr einfach Instant Kaffee?

    wenn ja, welchen?

    Es gibt sogar Instant Kaffee welcher vor dem Gefriertrocknen aus Spezialitäten Kaffee gebrüht wurde.

    Habt ihr einen Filter aus Federstahl oder Alu, den ihr über die Tasse legt?

    Oder haut ihr den Kaffee gleich ins Häferl?

    Nehmt ihr euch einen kleinen Mokka Pot mit auf Tour?

    Oder wie ich eine Aeropress?

    Verzichtet ihr auf das ganze und nehmt euch einfach kalten Kaffee mit?

    Kalt gebrüht oder Kalt geworden?

    Man kann auch ein Konzentrat mit Filterkaffee machen und das am Camp mit heißem Wasser aufgießen.

    Keine sorge, das ist sogar bei Meisterschaften eine beliebte Vorgehensweise.

    Ich persönlich verwende sowohl Outdoor als auch Zuhause die Aeropress Go.

    Sie wiegt mit gesamten Zubehör genau 330g

    wenn man nur das Nötigste mitnimmt kann man das sogar auf 172g trimmen,

    obwohl ich den Löffel sehr gerne hab weil man damit relativ konstant 14g Kaffee abmessen kann.

    Der Becher ist auch super.

    Eine wirklich tolle Kaffeemaschine mit welcher man sowohl Filterkaffee, Espresso Like und Cold Brew Getränke brühen kann.

    Nicht ohne Grund gibt es eigene Weltmeisterschaften und nationale Meisterschaften nur mit der Aeropress.

    Der Moment Verflüchtigt sich im Augenblick

    3 Mal editiert, zuletzt von Faultier (19. April 2020 um 22:28)

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe bisher drei (für mich) praktikable Varianten gefunden... Jacobs Espresso-Sticks (löslicher Kaffe, relativ gut zu bekommen und tatsächlich halbwegs trinkbar) Aeropress (ordentlicher Kaffe und das Gewicht geht auch, aber ist halt sperrig) und Coldbrew. Der geht eigentlich immer problemlos, braucht aber halt eine Weile und sollte im Idealfall über Nacht in einem Bach geparkt werden - was nicht immer geht.

  • Tolle Frage!

    Die Fotos sehe ich leider nicht. Binde sie doch über den Reiter «Dateianhänge» unter dem Editorfenster ein (Vollbild oder Voransicht, je nach Gusto).

    Ich habe oft Instantkaffee in der Tüte mitgenommen, weil das die einfachste und leichteste Lösung ist, wie mir scheint.

    Für kleinere Touren habe ich jetzt angefangen, mir gemahlenen Kaffee in einer kleinen Erdnussdose mitzunehmen. In der Dose habe ich noch einen Kaffeepulver-Maßlöffel mit gekürztem Stiel, damit er in der Dose Platz hat. Die Kaffeedose transportiere ich dann in der Aussentasche unter der passenden Tasse. Wenn ich ganz verrückt bin, nehme ich mir in einer kleinen Flasche mit Fliptop-Verschluss noch Milch (z.B. Hafermilch) mit. Die kann ich etwas schütteln und mit Druck in die Tasse geben; so habe ich sogar eine bescheidene Schaumkrone. Das Kaffeepulver gebe ich direkt in die Tasse, giesse dann das heisse Wasser dazu, rühre gut um, damit sich die Luft schneller aus dem Kaffeepulver löst, und warte, bis sich das Pulver gesetzt hat.

    High-Tech-Kram wie Aeropress & Co. würde ich persönlich nie auf eine Tour mitnehmen. Das Gewicht für eine Minitasse Kaffee ist mir viel zu hoch. Zudem sollte man das System vorwärmen, damit der Kaffee dann auch ordentlich heiss gebrüht werden kann. Mir wäre das schlicht zu umständlich, zumal mir der direkt in der Tasse gebrühte «Cowboy-Kaffee» auch einfach am besten schmeckt.

    Für jede mehrtägige Tour würde ich aber aus Gewichtsgründen wohl nach wie vor jederzeit auf Instantkaffee zurückgreifen. Da kann es aber auch passieren, dass ich mir statt Kaffee mal etwas anderes einpacke (z.B. Chai Latte), einfach weil mir der Instantkaffee mehr als bescheiden schmeckt.

  • Zudem sollte man das System vorwärmen, damit der Kaffee dann auch ordentlich heiss gebrüht werden kann.

    Das Problem hatte ich bei der Aeropress noch nie, da Sie aus Hartplastik besteht.

    Wenn man 100° Heißes Wasser in ein Milchkännchen gibt, entzieht der Edelstahl dem Wasser ca. 5° und man hat die perfekte Temperatur für einen Espresso :thumbup:

    Wenn man allerdings einen Mokka Pot verwendet sollte man vorheizen,

    so erreicht man eine kürzere Brühzeit - ergo. weniger Bitterkeit im Kaffee

    Der Moment Verflüchtigt sich im Augenblick

    Einmal editiert, zuletzt von Faultier (19. April 2020 um 18:53)

    • Offizieller Beitrag

    Da hast du teilweise recht. Warst du auch schon im Winter auf Tour?

    Nein. Da bräuchte ich aber auch wesentlich mehr als einen heissen Kaffee. Eher ein Hot Tent und einen Hot Tub ^^

    In den Jahreszeiten in denen ich auf Tour gehe, reicht mir Porridge.

  • Das Problem hatte ich bei der Aeropress noch nie, da Sie aus Hartplastik besteht.

    Wenn man 100° Heißes Wasser in ein Milchkännchen gibt, entzieht der Edelstahl dem Wasser ca. 5° und man hat die perfekte Temperatur für einen Espresso :thumbup:

    Wenn man allerdings einen Mokka Pot verwendet sollte man das Wasser jedoch vorheizen,

    so erreicht man eine kürzere Brühzeit bei mehr Druck - ergo. weniger Bitterkeit im Kaffee

    Ich sehe, du bist der Kaffee-Profi! – Ich bezog mich auf diverse YouTube-Videos über die High-Tech-Systeme, die mich zur Überzeugung brachten, dass diese Systeme für mich Overkill wären und nur im Schrank herumliegen würden. – Ich mag Kaffee zwar gerne, kann aber auch problemlos ohne ihn auskommen. Das Koffein hat bei mir auch keine Wirkung.

  • Du isst nichts zum Frühstück??

    Doch, durchaus. Oft starte ich aber zuerst mal ein paar Kilometer in den Tag, bis mein Körper auf Betriebstemperatur ist. Dann esse ich meistens ein trockenes Müesli: Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass mir a) der Reinigungsaufwand bei angerührten Müeslis zu gross ist und ich b) damit gut zurecht komme, die Müesli-Mischungen trocken zu essen. Dazu gibt es dann meistens noch etwas Studentenfutter, getrocknete Früchte (z.B. Datteln), vielleicht einen Getreidestängel und sehr gerne etwas, was ich mir unterwegs zugekauft habe (z.B. ein Stück Käse von der Alp) – und meistens eben den besagten Kaffee. Ich esse auf Tour deutlich weniger als zuhause. Zuhause habe ich einfach zu viel Zeit zum Essen; da kann ich auf Tour oft erstaunlich lange von den Reserven zehren und brauche da keine grossen Mengen. ;) Wenn ich aber in ein Café komme, wo bis 2.30pm ein »Full Scottish Breakfast« serviert wird, dann schlage ich durchaus gerne zu. Ich bin ja im Urlaub und habe Zeit... Oder wenn ich mir gerade etwas gekocht habe, dann aber unverhofft an einem netten Restaurant vorbeikomme, dann kann ich auch dort durchaus noch einkehren. Da bin ich sehr flexibel.

  • Faultier

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    Vielen Dank! ;)

  • Ich oute mich als Kaffee Genießer.

    Dafür schleppe ich gerne eine Kaffeemühle, Bohnen und eine Sportpresso mit.

    Je nach Tour, Gewichtsbeschränkungen, Dauer und Anzahl der mitzuversorgenden,

    nutze ich:

    Sportpresso, Vintage Coffeemaker aus Ungarn, 1 Shot

    Stella Brevatata, Vintage Coffeemaker aus Italien, 2 Tassen

    Toaks Titan Kaffeezubereiter, Siebträgersystem, 1 Tasse

    GSI Outdoors Perkolator Edelstahl, 2 Tassen

    Petromax Perkolator emailliert, viele Tassen

    Aeropress, vorgeheizt wie mir Jan das gelernt hat, 1 Tasse

    Handpresso, die Fahrradluftpumpe die Kaffee macht, geiles Teil, vorgeheizt, 1 Shot

    Bialetti Dama, Siebträger, Zuhause und Camping, 1 Tasse

    Ich habe sicher eine vergessen.

    Die bereits verkauften Kaffeezubereiter kann ich nicht aufzählen.

    Ich kaufe meist eine Espresso Röstung und mahle angepasst an der Gerät unterschiedlich grob.

    Einen Filterkaffee Mahlgrad in einem Perkolator macht wenig Sinn. Das ist dann wie Cowboy Kaffee z.B.

    Sofern es geht, heize ich das Kaffeewasser vor. Gebe dann erst den Kaffee hinzu und brühe den Kaffee, ohne das Pulver unnötig zu erhitzen. So wird der Kaffee nicht bitter und schmeckt.

    Regelmäßige Reinigung, Kaffeekochen ohne Kaffee um die Fette und Öle, welche sonst ranzig werden, raus zu spülen.

    Instant geht garnicht. Das ist wie getrockneten Bierschaum ablecken.

  • Ich weiß zwar nicht was ein Häferl ist, aber für kamen immer nur zwei Varianten in Betracht.

    1. Seit ich Kaffee trinke, habe ich ihn "türkisch" gebrüht. Also Wasser gekocht, in einem anderen Behälter gemahlene Bohnen hinein und aufgießen, nach 3 Minuten umrühren, 3 Minuten absetzen lassen. Exzellente Ergebnisse, gute Crema, wenig Aufwand, kein Extrazeug zum mitschleppen.

    2. Bis ich vor ein paar Jahren fasst ausschließlich auf Instantkaffee (von Kakobs) umgestießen bin. Noch etwas weniger Arbeit, es wird nur ein Gefäß nass, weniger Dreck (ich wasche häufig erst im Laufe des Tages ab, wenn ich Wasserzugang habe. Da hat mich das Kaffeepulver immer gestört), geringeres Gewicht (ich weiß... aber bei 2 Wochen Tour macht sich das schon bemerktbar bei 2 Kaffee pro Tag).

    Da ich gerne Milchkaffee trinke gehe ich folgendermaßen vor: Milchpulver im kalten Kaffeewasser lösen (löst man es erst im Kaffee gibts manchmal Klümpchen), aufkochen (es entsteht sogar ein leichter Milchschaum), dann das Pulver rein.

    EDIT: Ich denke jede Zubereitung hat seinen Platz und seine Zeit!

    Einmal editiert, zuletzt von droney (19. April 2020 um 16:40)

  • Ich bin der Anhänger der Mokka-Kanne, wenn ich mit dem Moped unterwegs bin. Zu Fuss habe ich meistens Teebeutel und/oder ein paar Instant-Cappucino Portionen dabei.

    Die Mokka-Kanne kann man auch zur Not direkt in die Glut stellen - denn Griff habe ich so umfunktionniert, dass er abnehmbar ist und so auch weniger beim packen stört. Kaffee für ein paar Nächte kommt im Schlauch in den Bauch, Milchpulver mit Stevia vorgesüsst in den Oberteil.

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

    • Offizieller Beitrag

    Auf Radreisen haben meine Frau und ich meist eine italienische 2-Tassen-Caffettiera ("Espressokanne") dabei und schäumen unsere Milch dann mit dem Schneebesen zum Cappuchino.

    Wenn ich zu Fuß draußen bin mit der Hängematte, dann gibt's löslichen Arabica von Gepa. Löslicher Kaffee ist für mich kein Genußmittel, sondern hier steht das funktionelle (leicht, platzsparend, schnell, peppt) für mich im Vordergrund – eher so als Klar-kommen-Kaffee, wenn ich mich morgens bei niedrigen Plusgraden aus der Hängematte schäle ...

    Womble Das mit dem abnehmbaren Griff (der ja meist aus Plastik ist) finde ich eine interessante Idee. Gerne Fotos :)

  • Furbrain Eigentlich ganz simpel, zumindest bei der Bialetti Kanne. Ich habe den Stift, der den Griff hält entfernt, das Loch etwas aufbebohrt, damit eine 3mm Schraube passender Länge da durch geht. Die Schraube ist mehr eine Formalität, der Griff macht auch gravitätsbedingt was er soll, also die Kanne heben, die Schraube sorgt wärend der Reise dafür, dass der Deckel nicht herum fliegt.

    Nachtrag : mein etwas verkalktes Erinnerungsvermögen hat noch rechtzeitig Alarm geschlagen - die Schraube macht auch beim Giessen sinn, sonst rutscht einem u.U. die Kanne vom Griff.

    img_2069.jpg

    Reisender mit Hang zum Hängen

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    2 Mal editiert, zuletzt von Womble (19. April 2020 um 18:34)

  • Da sind ja einige sehr spannende Exemplare dabei,

    Habe selbst einige Zeit lang eine Bialetti Brikka genutzt.

    Der Moment Verflüchtigt sich im Augenblick

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