Meine zweite Brücken-Hängematte

Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Hardware des Forenservers ist es notwendig am Freitag, den 30.10. ab 05:30 Uhr das System vollständig herunter zu fahren. Die Wartung sollte spätestens gegen 7:30 Uhr abgeschlossen sein. In dieser Zeit werden Techniker des RZ-Betreibers das Netzteil des Servers ersetzen und eine Reinigung des Kühlsystems vornehmen.

Während der Wartung wird jeglicher Zugriff auf das Forum zu einem Timeout der Verbindung führen. Im Anschluss an die Wartung wird das System wieder in seiner gewohnten Stabilität zur Verfügung stehen.
  • Da müsste ich mal messen. Ich habe eine verstellbare gemacht, weil ich immer wieder mal ein wenig damit spiele (und beobachte, was sich verändert). Die Frage wäre noch, wie ich die "Länge" der Hängematte am besten messe (Stoff plus Aufhänge-Dreiecke). Da muss ich wohl grob schätzen, wie lange sie tatsächlich ist, zumal ja die eingenähten Polyestergurte unter Last bestimmt mehr nachgeben als die Firstleine (Lash-It, 2,2 mm).


    Vielleicht wäre fast einfacher, wenn ich mal jemanden ein Foto unter Last genau von der Seite machen lassen würde. Dann könnte man die Winkel (Gurtband und Aufhänge-Dreiecke) ablesen.


    Ich verwende aktuell mit dieser Hängematte meistens das normale Polyesterband (25 mm) von Extremtextil für die Baumgurte. Die sind relativ elastisch. Wenn ich die Baumgurte ordentlich vorspanne (ca. 3-5 kg Zug?), so dass Gurte und Firstleine kaum noch durchhängen, dann ist die Firstleine unter Last in der Hängematte noch leicht biegbar (ähnlich wie in einer klassischen Hängematte, aber mit weniger Spielraum). Bei festerem Gurtband dürfte man nicht ganz so fest vorspannen, damit der Hängewinkel des Gurtbands nicht zu flach wird.


    Ich finde den Aufbau mit Firstleine einfacher und schneller, weil ich so fast auf Anhieb einen guten Aufbau hinbekomme. Nur das Gefälle der Firstleine muss ich manchmal noch etwas anpassen. Wenn die Firstleine horizontal hängt, ist es meistens recht ideal. Aufbauen – einmal reinliegen – nochmals aussteigen, schauen und etwas nachjustieren / nachspannen – wieder reinliegen. Meistens bin ich dann am Ziel. Manchmal stehe ich auch nachts noch einmal auf und hebe das Fussende noch etwas an oder lasse es etwas herunter.

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort, dann mache ich wohl auch erstmal eine verstellbare Firstleine und wir tasten und per Try and Error mal an ein bequemes Längenverhältnis.
    Ich würde vermutlich die Länge der Hängematte + die "Höhe" des Aufhängedreiecks per Pythagoras ermittelt als "Hängemattenlänge" nehmen und dann eben die Länge der Firstleine (da die ja an der Spitze des Dreiecks hängt). Sollte ich eine gute Länge ermittelt haben, kann ich ja mal mein Verhältnis berechnen, falls Interesse.
    Ich würde das Verhältnis deshalb so berechnen, weil es - zumindest nach meinem Gedankengang - vergleichbar mit dem Verhältnis einer Gathered End Hängematte ist. Davon ausgehend, dass der Hängewinkel bei einer Gathered End etwas stumpfer ist als bei einer Brückenhängematte, müsste die Firstleine hier in Relation zur Länge (von Dreiecksspitze zu Dreiecksspitze) ja etwas länger sein.
    Bei einer Gathered End Hängematte rechnet man ja mit ca. 83% der Hängemattenlänge als Firstleinenlänge um den gewünschten "sag" zu erreichen. Bei einer Brückenhängematte sind es vielleicht knapp 90% ... wir werden sehen.

  • Ich würde vermutlich die Länge der Hängematte + die "Höhe" des Aufhängedreiecks per Pythagoras ermittelt als "Hängemattenlänge" nehmen und dann eben die Länge der Firstleine (da die ja an der Spitze des Dreiecks hängt). Sollte ich eine gute Länge ermittelt haben, kann ich ja mal mein Verhältnis berechnen, falls Interesse.

    Bei meiner müsste die Länge ohne die Aufhängeschlaufen demnach etwa bei 101 cm (Dreieck Kopfende) + 105 cm (Dreieck Fussende) + 210 cm (Stofflänge) = 416 cm liegen. Ich vermute allerdings, dass sich der Stoff mit den eingenähten Bändern womöglich noch etwas gedehnt hat. Das Dreieck am Fussende ist bei mir länger, weil ich trotz dem kürzeren Spreizstab gleich lange Dogbones verwendet habe. (Sie war ja ursprünglich genau anders rum angedacht gewesen.) Wenn ich mal Lust habe, ersetze ich die Dogbones am Fussende vielleicht durch kürzere. Andererseits ist es ja positiv, wenn die Hängematte deswegen etwas weniger kippelig ist.


    Ja, wäre bestimmt interessant, wenn du deine Erfahrungen auch teilst. Allerdings müssten wir dann auch die Stofflänge, die Stoffbreite (ohne Kurve) und die Tiefe der seitlichen Kurven vergleichen:

    • Bei mir habe ich wohl 210 cm Länge zugeschnitten. Durch die Säume wurde das etwas kürzer, dafür durch die Titanteile mit Gurtband und die Dehnung wieder etwas länger.
    • Die Breite war anfangs ca. 126 cm bei Spreizstab 110 cm (Kopfende) und 92 cm (Fussende). Ich habe aber kürzlich noch eine halbe Umdrehung mehr gemacht beim Band. Neue Breite also eher 123 cm. Müsste ich mal genau messen!
    • Die Kurven habe ich 21 cm tief gemacht (schmale Seite eines A4-Blatts voll ausgenutzt).

    ERGÄNZUNG:

    Ich habe mal gemessen:

    • Firstleine: ca. 416cm
    • Hängematte inklusive Aufhänge-Dreiecke: ca. 455cm (zuerst Höhe der Dreiecke zum Stab gemessen, dann vom Stab zur Mitte der Hängematte, Stoff etwas nach unten gedrückt; sehr schwer zu ermitteln und in der Praxis bestimmt ein ganzes Stück länger)
    • Verhältnis: ca. 91% (=> da wäre man dann so in der Gegend von 25°, unter Last eher etwas steiler)
    • Länge der eigentlichen Liegefläche: ca. 207 cm
    • Breite Kopfende: ca. 124 cm, Breite Fussende, ca. 120 cm (da kommt aber noch etwas Gurtband bis zur Halterung der Spreizstäbe)
    • Tiefe der Kurven (Zuschnitt): 21 cm auf jeder Seite
    • schmalste Stelle: gut 85 cm

    Insgesamt scheint sich der Stoff seit der Fertigstellung vor einem Jahr trotz eher wenig Gebrauch ein ganzes Stück gedehnt zu haben, v.a. in Querrichtung, was angesichts der Querbelastung auch nicht verwundert.

    Bei einer Gathered End Hängematte rechnet man ja mit ca. 83% der Hängemattenlänge als Firstleinenlänge um den gewünschten "sag" zu erreichen. Bei einer Brückenhängematte sind es vielleicht knapp 90% ... wir werden sehen.

    Ich glaube, die Hängematten von Warbonnet Outdoors liegen schon bei etwa 89%. Wäre spannend zu wissen, wie es bei unseren Brücken-Hängematten aussieht. ;)

  • ERGÄNZUNG:

    Ich habe mal gemessen:

    • Firstleine: ca. 416cm
    • Hängematte inklusive Aufhänge-Dreiecke: ca. 455cm (zuerst Höhe der Dreiecke zum Stab gemessen, dann vom Stab zur Mitte der Hängematte, Stoff etwas nach unten gedrückt; sehr schwer zu ermitteln und in der Praxis bestimmt ein ganzes Stück länger)
    • Verhältnis: ca. 91% (=> da wäre man dann so in der Gegend von 25°, unter Last eher etwas steiler)
    • Länge der eigentlichen Liegefläche: ca. 207 cm
    • Breite Kopfende: ca. 124 cm, Breite Fussende, ca. 120 cm (da kommt aber noch etwas Gurtband bis zur Halterung der Spreizstäbe)
    • Tiefe der Kurven (Zuschnitt): 21 cm auf jeder Seite
    • schmalste Stelle: gut 85 cm

    Also bei meiner Hängematte:

    • Hängematte inklusive Aufhängedreieck: ca. 359cm (93cm Kopfstück + 198cm Hängematte + 68cm Fußstück)
    • Breite des Stabes am Kopfende: ca. 101cm
    • Breite des Stabes am Fußende ca. 70cm
    • Stoffbreite an der schmalste Stelle der Hängematte ist ca. 76cm (wirkt irgendwie komisch, weil der Stab am Fußende ja nur 70cm lang ist)
    • Tiefe der Kurve beim Zuschnitt waren 17cm vom Kopfende aus

    Man darf sich natürlich nicht von der Breite der schmalsten Stelle verwirren lassen, da beim Fußende die 70cm der Stablänge entsprechen aber die 76cm der Stoffbreite. Die genauen Maße des Stoffes habe ich nichtmehr gefunden, es handelt sich aber um die Hängematte aus diesem Thread.

    Ich werde wenn ich am Sonntag Zeit finden sollte mal zusammen mit meiner Freundin versuchen eine geeignete Firstleinenlänge zu ermitteln. Theoretisch sollte sich diese ja bei ca. 330cm befinden.

    Update vom Sonntag:
    Ridgelinelänge sind mit der momentanen Einstellung ca. 349cm. Ich muss also davon ausgehen, dass die Brückenhängematte und die Aufhängung sich sehr stark dehnen, denn ansonsten wäre meine Ridgeline etwa 97% der Hängemattenlänge. Ein Lineal hatte ich natürlich nicht mit im Wald dabei, ich habe die Ridgeline im Nachhinein gemessen, ein Bild habe ich allerdings gemacht, da sieht es jedenfalls nicht nach 97% aus :/

  • Sagt mal, wie markiert ihr eigentlich die Kettenlinie vor dem Zuschnitt, rechnet ihr das in gewissen Abständen mit cosh aus oder druckt ihr euch auch (angereihte A4-?) Schablonen aus (geeigneter Web-Calculator?) Oder einfach die Tiefe der Kurve (zB. 20..25cm) angetragen und den Rest von kunstvoll geschwungener Hand (wohl kaum...)?


    Gibt es auch +/- Richtlinien für angepasste Kurventiefe je nach Stoffdehnung und Nutzergewicht, oder ist die Kettenkurven-Tiefe rein eine Frage des Längenverhältnisses und Aufhängewinkels?


    An meiner GE-HM gibts so langsam nichts mehr zu vertüfteln. Am besten, ich mach mich jetzt so langsam mal an mein erstes Brückenhängemattenprojekt, wie schon seit langem angedacht. Erst mal zum Lernen und Experimentieren, nicht unbedingt gleich zur Perfektion.


    Entweder ich nehme meine kurze China-HM, die ich noch rumliegen habe und nicht mehr wirklich benutze, und zerschnippele die, dann tun die Fehler nicht gleich so weh. Und wenn was einreisst (an den Stockaufnahmen?) dann erfahre ich auch gleich die Statik der Br-HM in ihre vollen Tiefe (bzw. Flachheit). Viel interessanter, als wenn alles einfach nur passt, oder? (Und was für die Enkel.)


    Oder ich bestelle halt alles und muss mir gleich richtig Mühe geben. Der Gedanke schmeckt mir aber erst mal nicht so, v.a. mit dem Versand aus D dauert das hier in Finnland leider immer so ewig.


    Mit den Spreizstöcken fange ich wie gesagt sicher erst mal einfach an, eben wie zu Zeiten, als man die Brücken-HM erfand. Wobei ich deine Warnungen zur Bruchlast natürlich beachte, Waldläufer70!


    massa 's Stockaufnahmetaschen fand ich übrigens gut, sowas könnte ich mir auch fürs erste nähen. Ich habe auch Versionen mit Wanderstöcken gesehen, allerdings waren die Aufhängungen dort recht einfach und die Stöcke bogen sich beachtlich durch. Hätte aber schon Idenn, wie man das besser machen kann.

    (Später dann vielleicht auch etwas Dutchware, aber dafür darf schon erst mal wieder Frühling werden.)


    Also Danke im Voraus,

    Jörg aus dem bald tief verschneiten Finnland...)

    Dieser Tag ein Leben!

  • Ich hatte die Coma von Dentronaut als vorbild .

    Ich möchte nicht " Clonen " , sondern eigene Entwicklungen einbringen .

    Deshalb habe ich sie oben breiter ,und die Länge kürzer gemacht.

    Die " Bogenlienie " habe ich ganz primitiv mit einer Kunststoffstange angepasst.

    Kein bisssssschen professionell , aber passt.

  • Sagt mal, wie markiert ihr eigentlich die Kettenlinie vor dem Zuschnitt, rechnet ihr das in gewissen Abständen mit cosh aus oder druckt ihr euch auch (angereihte A4-?) Schablonen aus (geeigneter Web-Calculator?) Oder einfach die Tiefe der Kurve (zB. 20..25cm) angetragen und den Rest von kunstvoll geschwungener Hand (wohl kaum...)?

    A4-Blätter an den kurzen Seiten zusammenkleben und mit einem Faden die Kurve produzieren, dann alle rund 10 Zentimeter einen Punkt und diese dann mit dem Lineal verbinden. Auf den Stoff heften und der Kurve entlang schneiden. So habe ich das bisher gemacht. Wenn man den tiefsten Punkt der Kurve nicht in der Mitte haben möchte, kann man den Papierstreifen an der Wand zum Ermitteln der Punkte entsprechend schief befestigen. – Dieses Vorgehen ist aus meiner Sicht einfach und ergibt tatsächlich eine Kettenlinie.


    Hat man mal eine passende Kurve gefunden, die man reproduzieren möchte, so muss man entweder die Schablone aufbewahren oder alle rund 10 Zentimeter den Abstand vom Rand messen und protokollieren.

    Gibt es auch +/- Richtlinien für angepasste Kurventiefe je nach Stoffdehnung und Nutzergewicht, oder ist die Kettenkurven-Tiefe rein eine Frage des Längenverhältnisses und Aufhängewinkels?

    Insgesamt braucht eine längere Liegefläche auch eine tiefere Kurve. Ansonsten gehe ich davon aus, dass elastischere Stoffe auch eine tiefere Kurve benötigen, weil diese – gerade in Schussrichtung – doch deutlich dehnbarer sind, was den Effekt der Kurve etwas abschwächt.


    Höheres Nutzergewicht führt entweder zu weniger dehnbaren Stoffen oder zu tieferer Kurve (oder beides kombiniert).


    Wer einen steileren (grösseren) Aufhängewinkel wünscht, wird die Kurve auch eher tiefer machen, als beim Fokus auf einen flacheren Aufbau. Eine tiefere Kurve hilft also auch, die Belastungen insgesamt zu reduzieren.


    Ich würde bei einem mittelmässig dehnbaren Stoff für die Tiefe der Kurve rund 10 Prozent der Stofflänge empfehlen.

  • War das so, je tiefer der Durchhang (je größer der Aufhängewinkel) desto stabiler (weniger kippelig)?

    Noch eine Ergänzung: Für die Kippeligkeit ist auch das Aufhänge-Dreieck entscheidend. Kürzer als gleichseitig würde ich es schon aus Gründen stark zunehmender Belastung des Spreizstabs nicht machen. Ein kurzes Dreieck wird aber auch kippeliger. Je länger das Dreieck wird, desto weniger kippelig ist die Hängematte.


    Allerdings spielt da wieder der Hängewinkel rein: Je steiler/grösser der Hängewinkel, desto mehr hast du von einem längeren Aufhänge-Dreieck. Zudem spielt es dann auch weniger eine Rolle, wenn du das Dreieck länger machst.


    Fürs Dreieck würde ich mindestens ein gleichseitiges Dreieck planen. Die Dogbones dehnen sich dann noch ein wenig und schon ist es ein wenig länger als geplant.

  • Zum Drucken der Schablone habe ich noch weitere Optionen überlegt. Da eine "echt" gespannte Schnur möglichst schwer sein sollte, um die Form verzerrungsfrei abbilden zu können, was ich momentan nicht vorrätig habe, und ich auch keine 2m lange Kunststoffleiste habe, bin ich folgendermassen (fast) vorgegangen:


    - Eine gute Catenary curve im Internet gesucht und gefunden, in dem Falle bei Wikipedia "Catenary",

    - Das Bild abgespeichert und Ränder abgeschnitten,

    - Das Bild in ein geeignetes Office-Program eingefügt,

    - Die Grösse in den Objekteinstellungen auf meine Wunschgrösse eingestellt (zB. Gerade Länge 200cm x Durchhang 16cm),

    - Eine zusätzliche Hilfs-Masslinie eingefügt (Mittellinie also hier bei 1m)

    - Für experimentelle Zwecke und zur vielseitigeren Nutzung auch noch für andere (grössere) Durchhänge w.o. kopiert und per Bildgrösse angepasst,

    - Das ganze in 100% ausgedruckt (für kleinere Durchhänge braucht man 8 A4 Seiten Querformat, oder eben 4 falls nur die speigelbildliche Häfte verwendet, für die grösseren Durchhänge könnte eine zweite Druckreihe also 16 Seiten nötig sein).

    - Habe bisher noch nicht gedruckt (mein Windows-Druckertreiber spinnt mal wieder und will einen Neustart) aber wenn das Druckmass nicht 100% übereinstimmt, kann man das anhand der Mittellinie nachmessen, in den Druckereinstellungen nachskalieren und neu drucken.

    - Anreihen, evtl. Papierränder abschneiden, verkleben, die gewünschte Kurve ausschneiden.


    Hier ein nachbearbeitetes Beispielbild des Gesamtdrucks.

    (Das ganze liegt mir als pdf und originales Excel vor, was sich für den Druck besser eignet muss man dann probieren. Beim Excel muss man aufpassen, die Reihen und Spalten nicht zu verändern, oder zumindest danach die Bildgrösse zu überprüfen. MSFT "verbessert" da gern Dinge, die man nicht immer selber will.

    Wie ich das xls und pdf hier einstellen kann, muss ich noch nachlesen - Tips?):


  • Aus sicherheitstechnischen Überlegungen kann man hier im Forum keine Dokumente einstellen, die Skripte enthalten (können). Deshalb habe ich alle meine Excel-Tabellen über Google-Tabellen zur Verfügung gestellt.


    Jedenfalls habe ich DL1JPH so verstanden.


    Ich habe einen dünnen Nähfaden verwendet; mir war das genau genug. ;)

  • So ist es. Leider sind die üblichen Verdächtigen (MS Office und Libreoffice) da echt nicht hilfreich... PDF ist zwar auch eine Katastrophe, aber immerhin sind da mittlerweile die meisten Programme einigermaßen drauf eingestellt. Die sind daher erlaubt. Einfach als Dateianhang an den Post hängen (die Büroklammer unter dem Eingabefeld).

  • ...hier nach dem Neustart = nach dem Druck. (Diese Version nur mit EINER Durchhangvariante, also bevor ich die alternativen Kurven aufgetragen hatte.)


    Wie man sieht, muss man die Papiere an den KURVEN ausrichten, nicht am Papierrand, bevor man sie verklebt, da der Drucker das Papier u.U. nicht ganz gerade rein zieht. Dabei hilft, wenn man von der Seite schaut und wenn man eine gerade Hilfslinie (Grundlinie) mit im Modell hat. Auch hilft es, ein Papier exakt am Ende der gedruckten Linie zu schneiden und auf das nächste überlappend und exakt aufzulegen.


    Die Druckabweichung auf einen Meter Länge war bei mir übrigens weniger als 5mm (also 0.05%), was ich durch Abschneiden des 5mm-Endes quasi entfernt habe.


    Die Gesamtabweichung von der Kurve nach Zusammenkleben ist hier geschätzt 2...5mm auf einen Meter ausgefallen, was man beim Anlegen am Stoff nach Augenmass noch ausgleichen kann. Die Abweichung am Ende durch Anzeichnen, Stoffzerrung, Schnitt und Nähen ist sicher entscheidender.


    Waldläufer70 , ich denke, dein Tipp mit der Schnur ist genau so gut oder je nach Gegebenheiten besser. Ich hatte keinen guten Faden zur Hand, und auch konnte ich nichts anpinnen/aufhängen, da wir gerade Gäste im Haus hatten. Probier ich später aber noch aus!


    Eine Frage an der Stelle:

    Macht sich eine grössere reale Stoffbreite nachteilig bemerkbar, auch wenn der Spreizstab derselbe wäre? Schulterspannung oder so?

    Ich will nämlich erst mal mit der vollen verfügbaren Stoffbreite an den breitesten Stellen beginnen, und mich dann langsam an mein Optimum herantasten, also ggf. noch tiefer ausschneiden und neu vernähen. Am Anfang (beim allerersten Prototyp) hängt man also "tiefer", bei späteren Versionen dann "höher" (im Querschnitt gesehen). Wegen der neu umnähten Seitenkanten wird ja auch der Stoff jedesmal schmaler.

    Ich will also nicht gleich alles abschneiden und das nächste Mal mit komplett veränderten Stoffeigenschaften wieder ein neues Optimum suchen. Spätestens bei Version 3 sollte es dann (für diesen vorrätigen Stoff) soweit passen, dass ich sinnvolle Schlussfolgerungen für mein nächstes Projekt ziehen kann. So die Idee. Aber macht das Sinn?

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