Posts by Burritojoe

Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Hardware des Forenservers ist es notwendig am Freitag, den 30.10. ab 05:30 Uhr das System vollständig herunter zu fahren. Die Wartung sollte spätestens gegen 7:30 Uhr abgeschlossen sein. In dieser Zeit werden Techniker des RZ-Betreibers das Netzteil des Servers ersetzen und eine Reinigung des Kühlsystems vornehmen.

Während der Wartung wird jeglicher Zugriff auf das Forum zu einem Timeout der Verbindung führen. Im Anschluss an die Wartung wird das System wieder in seiner gewohnten Stabilität zur Verfügung stehen.
    • Ich würde mich da wie gesagt an den Spreizstäben orientieren, die du bekommen kannst. Dann würde ich am Kopfende darauf achten, dass das fertige Produkt (Stoff) etwa 120% der Stangenlänge breit ist.

    Kann mich da nur anschließen, bei den Brückenhängematten die ich genäht habe, habe ich einmal 116cm Stoff (versäumt) zu 100cm Stange und am Fußende ca. 100cm Stoff (versäumt) zu 70cm Stange. Das entspricht ziemlich genau den Werten 120% am Kopf und 140-150% am Fußende. Man muss allerdings dazusagen, dass ich im Gegensatz zu Waldläufer70 (glaube ich zumindest) am Fußenende auch eine kürzere Stange habe. Ich weiß nicht, inwiefern sich das auf das Liegegefühl in der Hängematte auswirkt, weil ich bisher nur in solchen Brückenhängematten mehr als 2 Nächte geschlafen habe.

    Was meiner Meinung nach zusätzlich Druck von den Schultern nimmt ist, wenn die Stange am Kopfende in die Hängematte integriert ist. In diesem Fall ist der breiteste Punkt der Hängematte näher an den Schultern (um genau zu sein auf Augenhöhe). Ich selbst kann mich nicht damit anfreunden, mit einer Stange auf Augenhöhe zu schlafen, allerdings wollte ich es der Vollständigkeit halber gesagt haben. Ein Beispiel hierfür wäre die Grizz Bridge Ariel, die ich auch schon nachgenäht habe.

    ERGÄNZUNG:

    Ich habe mal gemessen:

    • Firstleine: ca. 416cm
    • Hängematte inklusive Aufhänge-Dreiecke: ca. 455cm (zuerst Höhe der Dreiecke zum Stab gemessen, dann vom Stab zur Mitte der Hängematte, Stoff etwas nach unten gedrückt; sehr schwer zu ermitteln und in der Praxis bestimmt ein ganzes Stück länger)
    • Verhältnis: ca. 91% (=> da wäre man dann so in der Gegend von 25°, unter Last eher etwas steiler)
    • Länge der eigentlichen Liegefläche: ca. 207 cm
    • Breite Kopfende: ca. 124 cm, Breite Fussende, ca. 120 cm (da kommt aber noch etwas Gurtband bis zur Halterung der Spreizstäbe)
    • Tiefe der Kurven (Zuschnitt): 21 cm auf jeder Seite
    • schmalste Stelle: gut 85 cm

    Also bei meiner Hängematte:

    • Hängematte inklusive Aufhängedreieck: ca. 359cm (93cm Kopfstück + 198cm Hängematte + 68cm Fußstück)
    • Breite des Stabes am Kopfende: ca. 101cm
    • Breite des Stabes am Fußende ca. 70cm
    • Stoffbreite an der schmalste Stelle der Hängematte ist ca. 76cm (wirkt irgendwie komisch, weil der Stab am Fußende ja nur 70cm lang ist)
    • Tiefe der Kurve beim Zuschnitt waren 17cm vom Kopfende aus

    Man darf sich natürlich nicht von der Breite der schmalsten Stelle verwirren lassen, da beim Fußende die 70cm der Stablänge entsprechen aber die 76cm der Stoffbreite. Die genauen Maße des Stoffes habe ich nichtmehr gefunden, es handelt sich aber um die Hängematte aus diesem Thread.

    Ich werde wenn ich am Sonntag Zeit finden sollte mal zusammen mit meiner Freundin versuchen eine geeignete Firstleinenlänge zu ermitteln. Theoretisch sollte sich diese ja bei ca. 330cm befinden.

    Update vom Sonntag:
    Ridgelinelänge sind mit der momentanen Einstellung ca. 349cm. Ich muss also davon ausgehen, dass die Brückenhängematte und die Aufhängung sich sehr stark dehnen, denn ansonsten wäre meine Ridgeline etwa 97% der Hängemattenlänge. Ein Lineal hatte ich natürlich nicht mit im Wald dabei, ich habe die Ridgeline im Nachhinein gemessen, ein Bild habe ich allerdings gemacht, da sieht es jedenfalls nicht nach 97% aus :/

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, dann mache ich wohl auch erstmal eine verstellbare Firstleine und wir tasten und per Try and Error mal an ein bequemes Längenverhältnis.
    Ich würde vermutlich die Länge der Hängematte + die "Höhe" des Aufhängedreiecks per Pythagoras ermittelt als "Hängemattenlänge" nehmen und dann eben die Länge der Firstleine (da die ja an der Spitze des Dreiecks hängt). Sollte ich eine gute Länge ermittelt haben, kann ich ja mal mein Verhältnis berechnen, falls Interesse.
    Ich würde das Verhältnis deshalb so berechnen, weil es - zumindest nach meinem Gedankengang - vergleichbar mit dem Verhältnis einer Gathered End Hängematte ist. Davon ausgehend, dass der Hängewinkel bei einer Gathered End etwas stumpfer ist als bei einer Brückenhängematte, müsste die Firstleine hier in Relation zur Länge (von Dreiecksspitze zu Dreiecksspitze) ja etwas länger sein.
    Bei einer Gathered End Hängematte rechnet man ja mit ca. 83% der Hängemattenlänge als Firstleinenlänge um den gewünschten "sag" zu erreichen. Bei einer Brückenhängematte sind es vielleicht knapp 90% ... wir werden sehen.

    Hier sieht man schön den aktuellen Durchhang meiner Brücken-Hängematte (Winkel mit Firstleine fixiert)

    kannst du grob sagen wie lang die Firstleine im Vergleich zur Hängematte ist? Ich muss die Brücken-Hängematte meiner Freundin glaube ich auch Mal um eine Firstleine erweitern, das spart viel Zeit beim aufhängen, nehme ich an, da man ein Mindestmaß an Spannung auf die Gurte geben muss um sie zu spannen?

    Moin,

    ich finde die Matte sieht echt gut genäht aus und du musst überhaupt keine Angst haben, dass sich irgendwer darüber lustig macht:love:!

    Zum Thema "bananiges" Liegen würde ich folgendes sagen:

    1. Du kannst den Baumgurt am Kopfende auf jeden Fall ein Stück weiter unten am Baum positionieren, sodass der Hängewinkel spitzer wird. Die Matte wird dann zwar etwas kippliger aber eben auch weniger durchhängen.

    2. Ist nur eine Vermutung aber: So wie du die "Endkappen" genäht hast (ich habs mal in dein Bild eingezeichnet, was ich meine), würde ich davon ausgehen, dass dein Kopf und Nacken etwas stärker hochgehoben werden, als wenn du sie aus einem extra Stück Stoff gemacht hättest, wie z.B. bei der Koma von Dendronaut oder der Ariel von ProfessorHammock.

    Ich habe meine erste Brückenhängematte auch ähnlich genäht, wie du es jetzt gemacht hast, habe aber festgestellt, dass mir die "Endkappen" von ProfessorHamock besser gefallen, auch wenn es etwas mehr Aufwand :).

    Zu allererst einmal vielen Dank für die ausführliche Dokumentation!

    Die Nähte sehen echt zum eifersüchtig werden gut aus :). Naja der Weg ist das Ziel.


    Aber:

    Quote

    Please login to see this picture.

    Wiederum bündig zu diesem habe ich die zweite Stoffbahn aufgenäht: links auf links, also die eine Stoffbahn umgedreht (spielt nur eine Rolle, wenn die beiden Oberflächen unterschiedlich sind). (Diese Naht ist am Schluss auf einer Seite als dritte Naht in der Mitte sichtbar.)

    Hat man bei diesem Schritt nicht die gleiche Gefahr des Verschiebens, die man auch ohne das Grosgrain hätte oder übersehe ich etwas?

    Ich habe in der Schule nur Stricken gelernt. Die erste Nähmaschine habe ich mir tatsächlich vor etwa 1,5 Jahren gekauft um Hängematten zu nähen.

    Meine erste Hängematte war eine zu kurze von DD und ich bin dann relativ schnell zum Schluss gekommen, dass ich gerne selber Nähen können will, um mir eigene Hängematten zu nähen.

    "Gelernt" habe ich das nähen mit YouTube und einer kurzen Einleitung von der Mutter eines Freundes mit dem ich meine erste Hängematte zusammen genäht habe (meine Mutter kann leider nicht nähen).

    Das ging soweit auch ganz gut, an der ersten Brückenhängematte scheiterte die billige W6 dann jedoch (und meine Geduld).

    Ich habe mir dann eine Pfaff 260 gebraucht gekauft und war total begeistert wie souverän diese im Vergleich zur W6 läuft. Das Geräusch der laufenden Maschine ist tatsächlich sehr beruhigend (finde ich).

    Mittlerweile ist es noch ein sehr einfaches Tarp geworden und der Vorsatz irgendwann auch Mal Klamotten und einen Rucksack zu nähen existiert auch schon seit ich mir die erste Nähmaschine gekauft habe.

    Sieht wirklich sehr gut aus :)! Mich würde die Methode im Detail auch interessieren. Erst gestern habe ich ein rechteckiges Asym Tarp genäht (Bericht folgt nach der Klausurenzeit) welches aus einem Stück Stoff gefertigt wird, sodass kein Vernähen von zwei Schichten notwendig ist.
    Aber mir steht noch ein Tarp für die Brückenhängematte meiner Freundin bevor, welches dann endlich das schwere DD-Tarp ablöst :).

    DIe Modifikationen haste garnicht erwähnt.

    Diese Stopfen verändern auch die Fadenspannung.


    Zudem solltest Du prüfen, ob der Fadenverlauf so richtig ist.

    Lt. den Bildern ist er das nicht.

    Die Stopfen hatte ich auch erst nicht drauf. Als ich dann aber gesehen habe, dass die Garnrolle dadurch ruhiger abwickelt, habe ich sie benutzt.
    Der Faden verläuft auf dem Bild tatsächlich falsch :D. Ungünstiger Zufall. Der ist eigentlich richtig eingefädelt :D...

    Das Tarp das ich aus dem Stoff nähen wollte ist übrigens fast fertig. Sobald ich die Zeit finde schreibe ich ein paar Worte dazu :).

    Heute Nachmittag habe ich mich nochmal mit der Nähmaschine auseinandergesetzt und habe dann mal den Regler für die Oberfadenspannung auseinandergenommen. Die Unterfadenspannung war so eingestellt, wie ich sie als (nach Anleitung) optimal empfinde. Ich habe die Oberfadenspannung sauber gemacht und wieder zusammengeschraubt.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass es leider kein Maß gab, wie fest die Schraube davor gestellt war, sodass ich begonnen habe es einfach nach Gefühl festzuziehen und dann hab ich mal einen Streifen abgenäht. Die Oberfadenspannung war auf einmal viel zu fest (der Unterfaden war auf der Stoffoberseite zu sehen).
    Das war neu, vorher war ja immer der Oberfaden auf der Stoffunterseite zu sehen. Also habe ich einfach per Trial and Error an der Oberfadenspannung geschraubt, bis sich das von mir so lange vermisste Nahtbild wieder eingestellt hat.
    Habe dann zur Feier des Tages gleich mal einen Packsack aus dem Xenon genäht :).

    Trotzdem habe ich noch eine grundlegende Frage mitgebracht:


    Das hier sind zwei kleine Spulen, die ich mit Hilfe der schwarzen "Halter" gegen Eiern/Wackeln/Rütteln/Schlackern sichern kann.
    Bei den größeren Spulen, wie man sie auch bei TreeGirl im Shop kaufen kann, ist der Stab aber zu kurz. Ich habe den Plastikstopfen deshalb andersherum vor der Spule auf die Stange gesteckt, das verhindert ein Eiern aber nicht sonderlich gut. Gibt es einen Adapter oder so für größere Spulen?

    Gerade fällt mir ein, dass ich nach dem letzten Festival ein paar Gurtbandschlaufen an einen Pavillon angenäht habe, damit ich da eine Lampe oder ähnliches einhängen kann. Dabei hatte ich aber keine Probleme.

    Ansonsten habe ich gerade mal einen Streifen 1.6 Hyper D hergenommen, das Nahtbild bleibt aber leider so wie es auch zuletzt auf dem Xenon zu sehen war.

    Hab mir jetzt auch mal einen Mechaniker in der Nähe rausgesucht. Mein letztes damit genähtes Projekt war glaube ich die Brückenhängematte aus dem Hammocknylon, die du auch auf dem Treffen gesehen hast. Die Nadel ist mir nicht abgebrochen, Faden total verklemmt könnte sein :/.
    Naja ich werde Montag mal bei der Firma anrufen.

    So heute ist die Bestellung angekommen, leider bin ich nach wie vor zu keinem zufriedenstellenden Nahtbild gekommen.
    Ich habe die Unterfadenspannung so eingestellt, wie es in der Anleitung beschrieben ist (Spule hält von alleine aber bei leichter, ruckartiger Bewegung rollt sie Faden ab). Außerdem habe ich die Oberfadenspannung von oberstem bis unterstem Punkt der Skala bewegt. Außerdem habe ich eine 70ger und eine 80ger Nadel zum 120ger Garn verwendet.
    Der Oberfaden ist weiß, der Unterfaden ist schwarz. Fotografiert wurde die Unterseite des Stoffes.

    Ich habe dann auch noch die Unterfadenspannung leicht variiert (etwas fester und etwas weniger fest als das, was ich für optimal halte) um auszuschließen, dass ich zu blöd für die Anleitung war.


    Das hier war wohl das Beste, was ich Zustande gebracht habe ... Komischerweise ergab sich das Nahtbild sowohl bei höchster, als auch niedrigster Oberfadenspannung. Alles was relativ mittig war von der Spannung her ergab dann ein noch schlechteres Nahtbild.


    Hier das noch schlechtere Nahtbild


    Auf weitere Bilder verzichte ich momentan, weil sie alle ungefähr so aussehen.

    Dann warte ich wohl Mal ab, bis die Garne und der Spulengummi kommen und wenn ich eine zufriedenstellende Einstellung Zustande bringe nähe ich wohl mit dem Allesnäher. Bilder vom Tarp kommen dann in einem extra Thread. Vielen Dank nochmal für die ganzen Tipps :)!

    Ist es denn für ein Tarp ausreichend mit Allesnäher zu nähen? Bei dem Asym Tarp von Durch ist es ja so, dass man eh nur die Abspannpunkte annäht und die Kanten versäumt. Es gibt keine Kappnaht oder ähnliches, da alles aus einem Stück Stoff gemacht werden kann.

    Bei meiner Pfaff ergibt sich genau dieses Nahtbild, wenn die Unterfadenmechanik länger nicht geölt wurde. Mir fehlen da die entsprechenden Vokabeln, ich meine die runden Metallteile, die sich drehen und aufeinander gleiten. Begleitet wird das ganze von einem unregelmäßigen Klackern, das in frisch geöltem Zustand nicht vorkommt. Um das Geräusch zu bemerken, muss man seine Maschine allerdings gut kennen. Ein Tropfen Öl an die entsprechenden Stellen kann in jedem Fall nicht schaden.

    Das ist glaube ich der Greifer und den Öle ich tatsächlich relativ regelmäßig.