Habe fertig (Server-Update)

  • Ich habe das Update von Debian 9 (Stretch) auf 10 (Buster) und die Aufräumarbeiten soweit auch abgeschlossen. Das Forum geht also wieder in den Regelbetrieb über.


    Danke für eure Geduld, auch wenn der Blackout etwas länger als geplant war. Die Linuxer unter euch können sich vermutlich denken warum, wenn ich mdraid schreibe. Das Tool ist leider immer wieder für überraschungen gut... <X Vor Allem, wenn man einen Verbund im Wartungsbetrieb von einem Livesystem anpacken muss, da das Update kurzzeitig das Netzwerk außer Gefecht setzt. Damit ist natürlich auch ssh weg - den Teil muss man also via KVM oder Live machen und KVM (da es physische Hardware im RZ braucht) kostet ordentlich.


    So oder so, jetzt ist für die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit größeren Wartungsfenstern zu rechnen. Debian 11 (Bullseye) wird wohl erst Mitte 2021 kommen.

    haengemattenforum.de Ich bin zwar nur der Haustechniker, aber wenn es Probleme gibt kann ich wahrscheinlich helfen ;).
  • Eigentlich ist es ganz simpel: Installationsauftrag für die aktuellen Versionen von allen Programmen erzeugen, dann zuschauen, bis alles installiert ist. Wenn die neuen Programme irgendwelche Konfiguration brauchen, die vorher nicht nötig oder anders war, das entsprechend bereinigen und das System durchstarten, damit die Änderungen aktiv werden... Anschließend die Überreste der alten Programmversionen eliminieren, soweit das bei der Installation der neuen Versionen nicht schon passiert ist. Eigentlich relativ übersichtlich und bei Debian auch sehr gut dokumentiert. Der Teufel steckt wie so oft in den Details. Vor allem in der zentralen Frage aller IT-Adminisration: Was tun, wenn etwas nicht nach Plan läuft? Wie kommt man aus der Nummer wieder raus?

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  • Es wäre nicht das erste Mal, dass ich aus Versehen ein Produktionssystem zum Stillstand bringe... Ich bin zwar vorsichtig (und habe gute Backups) aber man gewöhnt sich auch daran.


    Ein dist-upgrade bei Ubuntu tut im Grunde genau das, was ich gerade auch getan habe. Nur ist der Prozess bei Ubuntu stärker automatisiert und leider manchmal eher anfällig für schwer nachvollziehbare Fehler. Debian zeigt dem Administrator mehr von dem, was wirklich passiert - damit kann man meistens ganz gut (und frühzeitig) sehen, wenn etwas nicht passt.

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  • Wie gesagt, gute Backups... Dann bekommt man es auch schnell wieder zurecht gebogen und es merkt keiner :P

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  • Da ich zu denen gehöre, die nicht wissen, wovon du im Einzelnen redest, möchte ich mich bei dir ganz herzlich dafür bedanken, dass du deine Freizeit an einem Sonntag Mittag für "unser" Forum opferst. Du hättest sicher in dieser Zeit auch was anderes und vielleicht Netteres machen können - deshalb: vielen Dank für deinen Einsatz zu unser aller Wohl und Vergnügen!!!!!!

  • Vielen Dank, DL1JPH ! Das ist echt cool dass du dich um das Update kümmerst. Wenn Updates gut klappen, wie es scheinbar der Fall war, ist es ja eh cool. Denn wenn was daneben geht, ist man meist ein paar Nächte beschäftigt... Danke dass du dass Risiko auf dich genommen hast! So kannst du die Nächte in der Hängematte verbringen anstatt vor dem Computer! (Oder bedienst du den Computer von der Hängematte aus? Dann wärst du ein doppelter Nerd! :D)

  • Wenn's nur Kleinkram ist hat sich JuiceSSH bewährt - das klappt prima, auch aus der Hängematte. Für größere Aktionen hilft eine ordentliche Tastatur dann doch.

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