Knieschmerzen durch Hängemattenmarathonliegen?

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  • Hallo @ alle,

    ich habe mal eine Frage an die Marathonlieger und HM-Schläfer...

    Wenn ich auf dem Rücken in der HM liege, dann schiebe ich mir oft meine Jacke o.ä. unter das innere Knie. Das entlastet das Knie, da dann keine Überstreckung möglich ist und auch der Druck auf die Wade (CalfRidge) weg fällt.

    Gestern bin ich doch längers auf der Seite mit angewinkelten Knien (gestreckte Embriostellung) gelegen und heute morgen habe ich auf dem unten gelegenen Knie etwas Schmerzen. Mir schwant da ein Zusammenhang X(:cursing:. Zumal das betroffene Knie nur mein zweitbestes ist und daher eh anfällig für Überlastungen.

    Ist das bei Euch auch so?

    Daher mache ich mir gerade etwas Sorgen, ob eine GE-HM für mich zum Schlafen überhaupt geeignet ist, da ich schon Seitenschläfer bin. Oder ob ich sogar das verrückte Experiment wage und einen sehr langen Hängestuhl ausprobiere, da dort die Belastung des Knies sicherlich keine seitliche Biegung sein sollte.

    Was sind Eure 5 Cent?

    Danke!

    Meditiere.... oder hänge in einer Hängematte ab...

    • Offizieller Beitrag

    Ich persönlich neige auch dazu, mich nachts in der Hängematte auf die eine oder andere Seite zu drehen. Mir hilft es dann bzgl. meiner Knie ein kleines Kissen oder einen weichen Packsack mit Wechselwäsche zwischen die Knie zu legen. Das dämpft den seitlichen Druck auf das untere Knie.

    Diese Technik ändert allerdings nichts an dem Druck "von unten" (also dem Hängemattenstoff und ggf. der Liegekurve). Je länger und ggf. auch breiter deine Matte ist, desto diagonaler und gerader kannst du mit dem Körper darin liegen. Wie lang ist denn deine Matte? Hast du das Gefühl, dass du seitlich gebogen darin liegst, wenn du dich auf die Seite drehst?

  • Ich kenne das von meinen relativ kurzen ENO-Hängematten, die nur etwa 280cm lang sind. Da hatte ich bisweilen Knieschmerzen, weil das Knie beim Liegen auf der Seite entgegen der natürlichen Biegerichtung leicht belastet wurde.

    Seit ich auf ausreichend lange Hängematten umgestiegen bin und das Fussende höher hänge, so dass ich zum Kopfende hin verrutscht liege, nehme ich kaum noch einen Wadenhügel wahr und beim Liegen auf der Seite hatte ich nie mehr das Problem, dass ein Knie entgegen der natürlichen Biegerichtung belastet wurde.

    Auf dem Rücken liegend lege ich oft einen Fuss unter ein Knie und spare mir so das besagte Kissen. Aber auch hier gilt: Mit ausreichend langer Hängematte spüre ich kaum noch eine Überdehnung des Knies, auch wenn ich das nicht tue.

    Eventuell spielt bei meiner Erfahrung auch noch eine Rolle, dass alle meine neueren Hängematten über einen Kurvenschnitt verfügen, was einer Überdehnung der Knie weiter entgegenwirkt. Ein Geheimnis ist aber auf alle Fälle ausreichende Länge der Hängematte.

  • Furbrain

    Die Silktraveller XXL ist 3,1m lang, also der auffächerbare Tuchteil. 2 x 15cm Aufhängung sind bereits abgezogen. Und ja, da ist deutlich ein seitliches durchbiegen zu spüren, wenn ich auf der Seite liege.

    Obwohl die XXL jetzt nicht super kurz und ich auch nur 1,77 m lang bin, habe ich es weder durch Ridgeline anpassen usw. geschafft, da wirklich gut drin zu liegen. Kurz penne ich da schon mal ein, nur eine Nacht wöllte ich nicht in ihr verbringen.

    Waldläufer70

    Danke für Deine Bestätigung. Ich war mir nicht sicher, ob das "nur" eine Folge meines Kniebruches ist oder ob das andere auch so erleben.

    Irgendwie würde ich gerne (in einer längeren HM) versuchen in einer HM zu schlafen. Nur kommen da bei mir mittlerweile ein paar Zweifel auf.

    Z.B. das Umdrehen auf die Seite, da muss ich mit dem unteren Bein mich etwas hoch drücken und das mag mein Knie gleich gar nicht und meldet sich mit ordentlich Schmerz. Und ich habe die Fantasie, dass ich dann ständig wach bin (was ja eh schon ein Problem ist), weil ich mich ziemlich viel hin und her drehe, bis ich mal schlafe.

    Und ich bin mir auch nicht so sicher, ob die Schulter in einer HM deutlich entlasteter ist als in einem Bett, was mein eigentliches Anliegen wäre...

    Und auf der Seite liegen mit dem Gesicht zur HM-Mitte geht irgendwie gar nicht.

    Das läßt mich gerade ein wenig ratlos zurück...:/

    Und mit meiner neuen BrückenHM habe ich noch keine Erfahrung...

    Meditiere.... oder hänge in einer Hängematte ab...

  • Du triffst da sicher ein paar wichtige Punkte. Das mit dem häufigen Drehen und Wenden ist auch bei mir bisweilen ein Problem. Nach wie vor denke ich aber, dass es auch etwas mit Gewohnheit zu tun hat. Ich habe ja noch nie mehr als zwei Nächte am Stück in einer Hängematte geschlafen*. Beim Zelt waren es auch schon neun Nächte, als Kind auch schon drei Wochen am Stück und das mehrere Sommer lang.

    * EDIT: Mir kommt gerade in den Sinn, dass ich auch mit der ENO schon zwei Nächte am Stück am Doubs (Grenzfluss Schweiz-Frankreich) und im Tessin sogar mal drei Nächte am Stück geschlafen habe. Beides war im Hochsommer, wo es im Zelt grenzwertig gewesen wäre. Beide Erfahrungen habe ich sehr positiv in Erinnerung und kann mich an keine Knieprobleme erinnern.

    Ich würde wohl – jetzt, wo du die schon mal hast – mit der Chrysalis ein paar Erfahrungen machen. Wäre übrigens spannend, wenn du deine Erfahrungen auch wieder hier teilst.

    Kürzlich in Berlin habe ich mit einem gesprochen, der wegen seiner Knieprobleme bei der Cross Hammock von Cross Hammock gelandet ist. Er hat ein mehrfach operiertes Knie und sagt, dass er in dieser Hängematte sehr gut schlafe, weil sein Knie nicht überdehnt werde. Das System hat die weiteren Vorteile, dass es sehr leicht ist und man dank der Isomatte (197cm / 65cm) bei Bedarf auch auf den Boden ausweichen kann. Vielleicht hast du mal die Möglichkeit, eine von diesen Hängematten Probe zu liegen.

    Bei den gewöhnlichen Hängematten ist sicher auch noch Luft nach oben. Allerdings brauchen auch längere Hängematten wieder etwas Zeit, bis man sich an sie gewöhnt hat. Zumindest ist und war das bei mir so. Ausreichend Breite – auch wenn nicht unbedingt notwendig – hilft dabei, jeweils schneller eine gute neue Position zu finden, ohne dass gleich Kopf oder Füsse auf der Seite ins Leere rollen.

  • am Doubs (Grenzfluss Schweiz-Frankreich)

    Ach... herrje... das ist lange her! Da war ich verliebt und habe auf Isomatte und Schlafsack geschlafen. Heute undenkbar.... ^^

    Eine unglaublich schöne Ecke dort...


    Ja, daher werde ich mir auch nochmal einen Hängestuhl angucken, da kommst Du nicht auf die Idee Dich wirklich auf die Seite drehen zu wollen.

    Einige hier haben ja auch Hängestuhlerfahrung....

    Meditiere.... oder hänge in einer Hängematte ab...

    • Offizieller Beitrag

    Eventuell spielt bei meiner Erfahrung auch noch eine Rolle, dass alle meine neueren Hängematten über einen Kurvenschnitt verfügen, was einer Überdehnung der Knie weiter entgegenwirkt. Ein Geheimnis ist aber auf alle Fälle ausreichende Länge der Hängematte.

    Hast du mal einen weniger dehnbaren Stoff ausprobiert? Bei 70D-Stoffen brauche ich keine Extras mehr - die sind von Natur aus bequem. 

    Die Silktraveller XXL ist 3,1m lang, also der auffächerbare Tuchteil. 2 x 15cm Aufhängung sind bereits abgezogen. Und ja, da ist deutlich ein seitliches durchbiegen zu spüren, wenn ich auf der Seite liege.

    Ich tippe auf einen (zu) dehnbaren Stoff. Jedenfalls sind mir die Stoffe aus "Fallschirmseide" die ich bisher ausprobiert habe alle zu dehnbar gewesen. Kommst du zum Juni-Treffen? Da könnte ich dir eine festere Hängematte zum Probeschlafen leihen.

    Eine gewisse Dehnung und damit Biegung bleibt aber, und ist auch wünschenswert. Ich habe gerade 3 Nächte in einer extrem dehnungsarmen Hängematte verbracht, die zwar eine super flache Liegeposition ermöglicht hat, aber dafür hatte ich jeden Morgen Schmerzen im unteren Rückenbereich...

  • Hast du mal einen weniger dehnbaren Stoff ausprobiert? Bei 70D-Stoffen brauche ich keine Extras mehr - die sind von Natur aus bequem.

    Das hast du mir schon mal vorgeschlagen und ich habe schon mal das gleiche gesagt: Mit dem Hammock Nylon von Extex habe ich eine 360cm lange Hängematte mit Kurve gemacht: sehr bequem. Die 380cm lange ohne Kurve ist auch sehr angenehm, aber schon fast zu lang, weil die Dehnbarkeit des Stoffes auf diese lange Strecke schon fast wieder zu gross wird.

    Es ging mir hier aber nicht darum, ob es auch ohne Kurve geht, sondern dass die Kurve eine flachere Liegeposition ermöglicht und damit die Knie weniger überstreckt werden. Das ist ein Fakt.

    Eine gewisse Dehnung und damit Biegung bleibt aber, und ist auch wünschenswert.

    Insbesondere Frauen, die auf der Seite liegen, wissen diese Biegung sehr zu schätzen, da sie zur natürlichen Form des Beckens passt:

    Bei Männern braucht es etwas mehr Support unter dem Becken.

    In Rückenlage spielt das natürlich keine Rolle.

  • Hammock Fairy

    Eigentlich kann ich mir die Frage selbst beantworten....:D

    Das ist mir auch ehrlich gesagt ein Mysterium. Die einen sagen, der Stoff muss dehnbar sein und die anderen sagen, er muss fest sein.

    Z.B. brasilianische HM sind tendenziell immer recht dehnbar, sind berühmt dafür, dass sie sich den Körpergegebenheiten sehr gut anpassen. Darauf soll man besonders gut schlafen.

    Nur widerspricht das Deiner Meinung, dass da kein Strech drinnen sein darf.

    Ich glaube auch, dass das Nylon der Silktraveller einige Dehnung hat.

    Auch habe ich in letzter Zeit nochmals ziemlich rum experimentiert mit der Ridgline und der Aufhängehöhe vorne hinten.

    Bei Ridgelinelaänge von 83 % lag ich ganz gut, nur ist da alles sehr straff und die kleinen Stoffrippen entlang der HM sind störend.

    Bei etwa 77 % Länge sieht die Lage ganz anders aus. Das liegen ist angenehmer, da der Stoff sich besser anpasst und nicht so straff gespannt ist. Die Rippen entlang der HM nerven nicht so, dafür habe ich das Gefühl, dass der Druck auf die Wade deutlich höher ist. Und... auf der Kopfseite türmt sich eine hohe Wand aus HM-Stoff auf, über den ich gar nicht mehr hinwegblicken kann. Dass nimmt mir die Sicht zur einen Hälfte. Was auch auffällig ist, dass ich dann etwas diagonaler liegen kann. Ist die Ridgeline länger, dann dreht es mich mehr zur Mittenachse hin.

    Ist das in etwa auch Eure Erfahrung?

    Meditiere.... oder hänge in einer Hängematte ab...

  • Das mit der Dehnung ist sehr individuell. Die einen mögen eine feste «Matratze», andere bevorzugen eine Unterlage, die mehr nachgibt.

    Deine Beobachtung deckt sich mit der Theorie: Je mehr die Hängematte durchhängt (kleinere Zahl beim Verhältnis von Ridgeline- und Hängemattenlänge), desto weniger wird der Stoff belastet: Er ist dann weniger gespannt und dadurch spürst du die Stoffrippen weniger. Das ist wie beim Hängewinkel der Hängematte: Je flacher du den wählst, desto höher wird die Belastung der Aufhängung.

    Von der eigentlichen Lage des Körpers her bist du aber mit 77% in einem Bereich, wo die Biegung des Körpers für eine so kurze Hängematte bereits sehr stark ist, was du an Wade und eventuell auch Knie unangenehm spürst. Von der Liegeposition her wäre eine grössere Verhältniszahl besser. Für eine kleine Zahl bräuchtest du tendenziell eine Hängematte, die im Verhältnis zu deiner Körpergrösse deutlich länger ist (über zweimal deine Körpergrösse); das ist bei vielen brasilianischen Hängematten der Fall.

    Wenn dich die Stoffrippen stören, bist du vielleicht auch eher der, der dehnbare Stoffe lieber mag. Das müsstest du ausprobieren.

    Ich meine die folgende Grundtendenz zu erkennen: Hängematten aus eher dehnbarem Stoff sollten im Verhältnis zur eigenen Körpergrösse nicht zu lang sein (vielleicht so Faktor 1,8), bei einer «durchschnittlichen» Dehnbarkeit ist der Faktor 1,9 für viele Nutzer sehr angenehm. Über dem Faktor 1,9 braucht man tendenziell einen Stoff mit geringer Dehnung, sonst kann das auch unangenehm werden.

    • Offizieller Beitrag

    Bist du nicht auch aus Berlin? Dann könntest du ja mal mit Cross Hammock Kontakt aufnehmen, um mal in einigen Cross-Hammock-Modellen probezuliegen und zu schauen, ob sich dein Leiden darin positiv verändert. Du bist ja hier quasi an der Quelle und musst nicht auf ein Forentreffen warten. Ulrich findet bestimmt Zeit für dich, stimmt's Ulrich?!

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin ja auch einer der Dauer-Hänger... Ich habe mit meiner (sehr festen) Traveller XL bei richtiger Aufhängung keine Probleme mit der Calf Ridge. Bei elastischeren Stoffen allerdings schon. Das wäre also durchaus einen Versuch wert, wie Hammock Fairy schon schrieb.

    Bezüglich Treffen: Die Chancen stehen ganz gut, dass du jemanden findest, der grob aus der selben Richtung kommt. Fahrgemeinschaften sind sowieso umweltfreundlicher...

    • Offizieller Beitrag

    Es ging mir hier aber nicht darum, ob es auch ohne Kurve geht, sondern dass die Kurve eine flachere Liegeposition ermöglicht und damit die Knie weniger überstreckt werden. Das ist ein Fakt.

    Das kann ich nicht so bestätigen. Die flachsten Liegepositionen hatte ich z.T. in Polyesterhängematten. Mit Kurven konnte ich zwar einiges ausgleichen, aber nur jeweils für eine ganz bestimmte Liegeposition. Sobald man etwas weniger oder mehr diagonal liegt, spürt man den durch die Kurve entstandenen Hügel. Oder jedenfalls ging es mir so.

    Insbesondere Frauen, die auf der Seite liegen, wissen diese Biegung sehr zu schätzen, da sie zur natürlichen Form des Beckens passt:

    Dann muss mein Becken unnatürlich geformt sein, denn bei mir knickt die Taille zu weit ein. Nur in dehnungsärmeren Hängematten kann ich länger als ein paar Minuten auf der Seite liegen, ohne dass ich das Gefühl habe, der Rücken bricht mir gleich durch.

    Das ist mir auch ehrlich gesagt ein Mysterium. Die einen sagen, der Stoff muss dehnbar sein und die anderen sagen, er muss fest sein.

    Wie dehnbar der Stoff sein soll hängt von deinen eigenen Vorlieben ab. Aber das von dir beschriebene Problem könnte evtl. mit einem weniger dehnbaren Stoff gelöst werden.

    Z.B. brasilianische HM sind tendenziell immer recht dehnbar, sind berühmt dafür, dass sie sich den Körpergegebenheiten sehr gut anpassen. Darauf soll man besonders gut schlafen.

    Ich habe eine extra lange brasilianische Hängematte und halte keine Nacht darin durch, weil sie mir zu dehnbar ist. Interessanterweise habe ich der mexikanischen Baumwollhängematte in der ich letzte Nacht geschlafen habe keine Rückenschmerzen bekommen. Als Grund dafür tippe ich auch die komplett andere Webart. Trotzdem schlafe ich in weniger dehnbaren Hängematten (aber nicht zu dehnungsarm...) besser. Das ist halt individuell verschieden.

    Nur widerspricht das Deiner Meinung, dass da kein Strech drinnen sein darf.

    Du verallgemeinerst. Ich würde nie behaupten, dass eine Hängematte keinen Stretch haben darf. Du hast ein spezielles Problem beschrieben (Knie tut in einer bestimmten Position in einer bestimmten Hängematte weh), und das könnte darauf hindeuten, dass ein weniger dehnbarer Stoff helfen könnte. Muss nicht, aber einen Versuch wäre es wert.

    Ich glaube auch, dass das Nylon der Silktraveller einige Dehnung hat.

    Auch habe ich in letzter Zeit nochmals ziemlich rum experimentiert mit der Ridgline und der Aufhängehöhe vorne hinten.


    Bei Ridgelinelaänge von 83 % lag ich ganz gut, nur ist da alles sehr straff und die kleinen Stoffrippen entlang der HM sind störend.

    Bei etwa 77 % Länge sieht die Lage ganz anders aus. Das liegen ist angenehmer, da der Stoff sich besser anpasst und nicht so straff gespannt ist. Die Rippen entlang der HM nerven nicht so, dafür habe ich das Gefühl, dass der Druck auf die Wade deutlich höher ist.

    Diese Beschreibung deutet darauf hin, dass der Stoff sehr dehnbar ist.

    Mhhh..... ich glaube (zumindest im Moment) eher nicht. Mir ist das zu weit zum Fahren.

    Wenn du das Porto übernimmst, könnte ich dir eine simple DIY-Hängematte aus einem 70D-Stoff zum testen schicken. Auf dem Treffen hättest du aber mehr Auswahl - und jede Menge alter Hasen, die sich die Sache anschauen könnten.

  • Vielleicht mal eine 90° Matte oder eine Brückenhängematte probieren.

    Dann kann man sehen, was einem gefällt. Die beiden sind gerade für

    Seitenschläfer sehr gut geeignet.

    Gruss

    Konrad

    • Offizieller Beitrag

    Darf ich fragen, was das für eine Hängematte war?

    Ich habe von alasiesta 2 mexikanische Hängematten für die Treffen zugeschickt bekommen. Auf dem Mai-Treffen hielt sich das Interesse in Grenzen, aber dafür sammle ich gerade komplett neue Erfahrungswerte. Ein ausführlicher Bericht folgt noch in einem eigenen Test-Thread. Die fragliche Hängematte ist eine 4m lange, mexikanische Netzhängematte aus Nylonschnüren.

    • Offizieller Beitrag

    Vielleicht mal eine 90° Matte oder eine Brückenhängematte probieren.

    Dann kann man sehen, was einem gefällt. Die beiden sind gerade für

    Seitenschläfer sehr gut geeignet.

    Das kann ich bestätigen. Wenn man sich nicht mit der Rückenlage anfreunden kann, sind 90°-Hängematten möglicherweise eine gute Lösung. Nur leider muss man zumindest derzeit noch auf einen Underquilt verzichten. Damit geht viel von dem Hängemattengefühl verloren auf das ich großen Wert lege. Aber vielleicht bringt Cross Hammock noch eine Underquiltvariante auf den Markt.

  • Sobald man etwas weniger oder mehr diagonal liegt, spürt man den durch die Kurve entstandenen Hügel. Oder jedenfalls ging es mir so.

    Ich habe auch den Eindruck, dass man eine Hängematte mit Kurve sorgfältiger einstellen muss. Wenn die Länge der Ridgeline aber für einen mal passt, ergibt sich die richtige Liegeposition eigentlich von selbst, wenn man sich ein paar mal hin und her räkelt.

    Dann muss mein Becken unnatürlich geformt sein, denn bei mir knickt die Taille zu weit ein. Nur in dehnungsärmeren Hängematten kann ich länger als ein paar Minuten auf der Seite liegen, ohne dass ich das Gefühl habe, der Rücken bricht mir gleich durch.

    Nein, keinesfalls, dein Becken ist bestimmt goldrichtig. Ich wollte damit aussagen, dass deine Problematik sich bei auf der Seite liegenden Männern eher noch verstärkt, ragt das Becken beim durchschnittlichen Mann ja deutlich weniger seitlich nach aussen als bei einer durchschnittlichen Frau. Ein durchschnittlicher Mann hat also – auf der Seite liegend – eher weniger Support als eine durchschnittliche Frau und spürt diesen Knick viel schneller. Jedenfalls kenne ich dieses Einknicken sehr gut und ich habe nicht mal ein besonders schmales Becken.

    Das Problem wird beim durchschnittlichen Mann noch dadurch verstärkt, dass er grösser ist als die durchschnittliche Frau, was in der gleichen Hängematte zu noch mehr Durchbiegung führt.

    Bei der Hängematte im Bild oben handelt es sich übrigens um die 360cm lange Hängematte aus dem Hammock Nylon von Extremtextil mit einem leichten Kurvenschnitt (Einschnitt max. 1,7cm pro Ende).

  • Ein ausführlicher Bericht folgt noch in einem eigenen Test-Thread. Die fragliche Hängematte ist eine 4m lange, mexikanische Netzhängematte aus Nylonschnüren.

    Da bin ich gespannt darauf.

    PS: Mich würden dann auch Detail-Fotos der «Maschen» sehr interessieren, um mir ein exakteres Bild der Webart machen zu können.

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