- Offizieller Beitrag
droney wenn das Zitat mit ihm abgesprochen ist, ist es in Ordnung. Wenn es aus einer öffentlichen Quelle ist grundsätzlich auch, dann aber bitte nur die relevanten Auszüge mit Quellenangabe. Sonst nicht.
droney wenn das Zitat mit ihm abgesprochen ist, ist es in Ordnung. Wenn es aus einer öffentlichen Quelle ist grundsätzlich auch, dann aber bitte nur die relevanten Auszüge mit Quellenangabe. Sonst nicht.
Mir scheint die Brücke ähnlich schmal zu sein wie die der meisten anderen bekannten Anbieter auch. Da liegen Oberschenkel und Knie wohl auch auf dem harten Rand auf, wenn man in Seitenlage liegen möchte. Wirklich «neu» ist eigentlich nur die Abspannung nach unten, um das Schaukeln zu minimieren respektive das Kippen zu unterbinden. Bei einer guten Brückenhängematte ist das aber kein wirkliches Problem.
Genau da liegt bei mir der Knackpunkt auch bei der WB Ridgerunner war für mich als Seitenschläfer nicht genug Raum.
Mal sehen wie sich die Treem schlägt.
Bei der zusätzlichen Abspannung nach unten dachte ich zuerst auch dass es nur unnötiges Mehrgewicht ist und nur etwaiges Schaukel (was meiner Meinung nach bei einer Bridge eh keinerlei Probleme) darstellt entgegenwirken soll.
Allerdings kann mir jetzt in den Sinn das durch diese Weise auch ein kürzerer Baumabstand gewählt werden kann und trotz des geringen Abstands die Matte straff aufgespannt ist.
Finde den Ansatz interessant und werde mal ein paar Versuche in der Richtung machen, wenn auch mit leichteren Materialien. Ein paar mal kam ich schon in die Situation wo ich mit einem zu geringem Abstand kämpfen musste.
Zwei lange zusätzliche Baumgurte würde ich jetzt nicht unbedingt mitschleppen aber vielleicht lässt sich mit ein wenig Zing It und ein paar kurzen Baumschonern was deutlich leichteres basteln.
Das ist ein einzelner Finne der gerne Bridgehammocks vertreiben möchte.
Nope er ist aus Estland!
Allerdings kann mir jetzt in den Sinn das durch diese Weise auch ein kürzerer Baumabstand gewählt werden kann und trotz des geringen Abstands die Matte straff aufgespannt ist.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn ich mir das Video anschaue, dann sehe ich ein gewöhnliches Aufhänge-Dreieck nach oben und einfach ein zusätzliches nach unten. Kürzer darf das doch auch nicht sein, sonst wird die Last auf den Spreizstab grösser. Oder liege ich da mit meiner Beobachtung völlig falsch?
Oder meinst du einfach, dass die Distanz zwischen dem unteren und dem oberen Baumgurt vergrössert werden könnte und dann dadurch der Baumabstand kürzer wird? Das erhöht dann aber die Belastung der Seile (was nicht so schlimm ist, weil sie doppelt vorhanden sind). Dummerweise wird dadurch aber die Belastung der Spreizstäbe erhöht, weil die Projektion des Dreiecks (Sicht von senkrecht oben aufs Dreieck) verkürzt wird. Die Spreizstäbe würden dadurch stärker belastet.
Danke für den künstlerisch hochwertigen Beitrag! ![]()
Dann habe ich dich im zweiten Anlauf richtig verstanden. Sei einfach vorsichtig. So ein Stab macht das lange mit, wenn du aber in die Nähe des Limits kommst, dann kann er ganz plötzlich knicken, wenn du dich etwas mehr bewegst. Dummerweise knickt er tendenziell genau in Richtung deines Körperschwerpunkts, d.h. in die Richtung, in die der Winkel grösser ist (Winkel β und δ in dieser Darstellung).
Ah, jetzt ist der Groschen gefallen! Hat er das Dreieck kürzer gemacht um den Platzbedarf zu reduzieren? Dann wäre die Hängematte natürlich kippeliger und die Stabilisierung an den Seiten macht Sinn. Auf dem Treffen sollten wir mal die Koma, die Ridgerunner und die Treem übereinander hängen. Dann zeigen sich solche Unterschiede deutlicher.
Dummerweise knickt er tendenziell genau in Richtung deines Körperschwerpunkts,
... und immer mitten in der Nacht und natürlich nur bei Regen!
(seufz)
Hat er das Dreieck kürzer gemacht um den Platzbedarf zu reduzieren?
Ich bin nicht sicher, ob das Dreieck selbst kürzer ist. Zumindest habe ich im Video nicht diesen Eindruck. Oder hat jemand dazu die Daten?
Da man aber die beiden Dreiecke nach oben und unten steiler spannen kann als die Hängematte hängt, die Hängematte also näher an den Baum ziehen kann, als das Dreieck eigentlich lang ist (siehe Skizze von Hammock Goofy), lässt sich der Baumabstand etwas verkürzen: allerdings um den Preis, dass die Spreizstäbe dann deutlich stärker belastet werden. (Verkleinert man den Winkel von 60° bei einem gleichseitigen Aufhänge-Dreieck auf nur noch 45° zum Spreizstab, so wächst die Belastung desselben auf Seiten der Aufhängung um gut 40%!)
Dann wäre die Hängematte natürlich kippeliger und die Stabilisierung an den Seiten macht Sinn.
Im Video habe ich tatsächlich den Eindruck, dass er die Hängematte «maximal», also wirklich sehr stark spannt. Das hat eine sehr starke Belastung der Hängematte selbst und natürlich auch der Aufhängung zur Folge. Es würde mich nicht wundern, wenn er den Sicherheitsfaktor von 5 (deutlich?) unterschreitet. Und natürlich wäre seine Konstruktion ohne die Abspannung nach unten extrem kippelig. Dafür erreicht er aber eine sehr ebene und auch ziemlich harte Liegefläche. Sein Vergleich mit dem Bett («It feels almost like a bed») ist vermutlich nicht weit hergeholt. Ich meine mich zu erinnern, dass du Brückenhängematten ganz allgemein vom Liegegefühl her hier im Forum schon mit einem «Feldbett» verglichen hast.
Hier nochmal ein Video vom Outdoor Buddy mit vielen Detailaufnahmen zur Treem.
Mich erstaunt, wie gering die Kurve in der Seite ist. Das spricht entweder dafür, dass man die Hängematte wirklich sehr flach abspannen muss (dieser Eindruck entsteht in den diversen Videos), oder aber es wird hier einiges an Potenzial verschenkt: Man hängt trotz flachem Hängewinkel im Grund zu stark durch. Aber wie angedeutet: Je flacher eine Brücken-Hängematte abgespannt wird, desto weniger Wirkung zeigen die seitlichen Kurven.
Hier findet man noch einige weitere Informationen:
Das Ripstop-Nylon scheint doch mit UHMW-PE verstärkt zu sein.
Wie kommst du darauf, dass der Stoff Dyneema-verstärkt ist? Er schreibt doch, dass das Material 70den Nylon ist. Was mir beim Durchlesen auffiel: Die Matte ist nur 2 m lang und in der Mitte 75 cm breit. Für welche Körpergröße soll das reichen? Für Hammock Fairy und barfuß vielleicht, aber bestimmt nicht für Mittagsfrost und mich...
Deine Matte ist doch auch nur so breit wie deine Isomatte ist.
Ohne Isomatte wird es dann noch sportlicher.
Gruss
Konrad
Ich habe mir das neueste Video zu dieser Hängematte angesehen und bin nicht so recht begeistert. Die Aufhängung erscheint mir zu schwer, zu kompliziert und zu unpraktisch in der Handhabung. Hängematten, die man straff festzurren muss, sind mir sowieso suspekt.
Schauen wir mal, ob ich immer noch so kritisch bin, wenn ich sie irgendwann mal probeliegen konnte.
Auf jeden Fall begrüße ich es, dass es nun eine neue Bezugsquelle für Brückenhängematten gibt.
Die Matte ist nur 2 m lang und in der Mitte 75 cm breit. Für welche Körpergröße soll das reichen? Für TreeGirl und barfuß vielleicht, aber bestimmt nicht für Mittagsfrost und mich...
Für mich (184cm) wäre das auch eher zu kurz. Vor allem wird das mit dem Liegen auf der Seite schwierig, weil da die Knie fast zwangsläufig auf dem harten Band aufliegen würden. Meine Brückenhängematte ist auch in der Mitte noch rund 100cm breit; da geht das.
Wie kommst du darauf, dass der Stoff Dyneema-verstärkt ist?
Hier im zitierten Text steht: «It's made of ripstop nylon that is reinforced with UHMWPE webbing and all ropes are UHMWPE too. UHMWPE is very lightweight but extremely strong material and also quite expensive.» – Das lässt sich eigentlich nur so verstehen, dass es sich um ein Ripstop-Nylon mit UHMW-PE-verstärkten Fäden handelt. Falsch: Das dürfte wohl heissen, dass das eingearbeitete Band aus UHMW-PE ist. Ich glaube, das wurde weiter oben schon so diskutiert. Ich war heute morgen wohl noch nicht ganz wach.
Hängematten, die man straff festzurren muss, sind mir sowieso suspekt.
Mir kommt die «Hängematte» auch eher wie eine Hängebrücke vor; eigentlich «hängt» da ja nichts mehr.
Ich habe gerade eine andere Hängematte mit einer ähnlichen Baumgurtkonstruktion ausprobiert. Ich fand die Klemme nervig, weil das Einfädeln fummelig und der Gurt nur schwierig ausreichend eng einzustellen und umständlich zu drehen war. Und wenn man die Höhe nicht gleich beim ersten Versuch gut trifft, geht das Fummeln weiter. Es wäre deshalb interessant zu wissen, ob man die Aufhängung problemlos austauschen kann.
Es wäre deshalb interessant zu wissen, ob man die Aufhängung problemlos austauschen kann.
Es sieht ganz danach aus. In der Anleitung (Punkt 5) sieht man die Dyneema-Schnüre, welche man durch eigene ersetzen kann. Damit kannst Du nach Belieben Gurtband mit Toggles oder Dutch-Bling, Whoopie Slings oder auch UCRs verwenden.
OK, die Frage war falsch formuliert
Dass man die Aufhängung austauschen kann ist klar. Die Frage ist, ob "normale" Aufhängungen funktionieren. Bei der von mir getesteten Hängematte zweifele ich daran, dass eine normale Aufhängung die Hängematte genauso spannt.
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