Nachdem hier so viel Lobendes über die Evo Loops vorgetragen wurde (nicht zuletzt ja auch von mir), muss ich von zwei Erfahrungen berichten, die mein Vertrauen in diese Befestigungslösung etwas erschüttert haben. Der erste Vorfall ereignete sich auf der Hängematteninsel.
Erst als ich die Hängematte wieder abgebaut habe, bemerkte ich, dass der Knoten durch das Auge durchgerutscht war und die gesamte Aufhängung am Knoten in der Daisy Chain hing. Hier ist ein Foto davon, bei dem allerdings die rechte Aufhängung nicht im Vordergrund stand, weshalb das Problem nur schwer zu erkennen ist.
De facto hing während vier Tagen, innerhalb derer ich wahrscheinlich 20 Mal ein- und ausgestiegen bin (es gab viel Bier), die gesamte Konstruktion an einem einfach durchgesteckten Knoten!
Zwar hat das die ganze Zeit gehalten, aber ein wenig fühlte ich mich beim Abbauen schon wie der Reiter über den Bodensee (wenn auch mit anderem Ausgang).
Anders verlief die Sache vorletzte Woche. Da öffnete sich mit einem Knall, den ich noch vor dem Sturz realisierte, der Evo Loop und ich lag im Sand. Der weiche Untergrund verhinderte, dass da irgendetwas Schlimmeres passierte - weder mit mir, noch mit der Isomatte, noch der Hängematte.
Auch hier existiert noch ein Foto vom Vorabend, auf dem man erahnen kann, dass der rechte Knoten etwas locker stecken könnte. Am meisten hat mich verwundert, dass sich der Unfall nicht beim Einsteigen oder Aussteigen - Situationen, in denen punktuelle Belastungen auftreten - ereignete, sondern quasi "aus dem Nichts" heraus. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Evo Loops mit der Zeit doch ausleiern und man jedenfalls ganz genau kontrollieren muss, dass der Knoten so eng wie irgend möglich im "Knopfloch" steckt.
Was meint ihr dazu?