Evo Loops (by Jeff Myers)

  • Nur der auslösende Beitrag war während unserer internen Beratung nicht sichtbar.

    Alles klar. Ich hatte mich bloss gewundert, weil plötzlich zu war. Den Auslöser bekam ich dann ja auch gar nicht zu Gesicht und da habe ich mir dann überlegt, woran es gelegen haben könnte. Dann kann man die letzten Beiträge ja morgen löschen. Danke.

  • Mir ging es hier ähnlich wie Waldläufer70 . Ich denke, es wäre schön, wenn die Moderationsregeln zur Forumshygiene irgendwo einfach prominent angepinnt wären. Das würde der allgemeinen Transparenz dienen und dritten die Moderationsentscheidungen besser nachvollziehbar machen, besonders wenn Nutzer nicht so lange dabei sind und keine Erfahrungen diesbezüglich haben.


    Denn es ist, wie ihr selber gesagt habt: Das einfache Forumsmitglied ist bei euren Besprechungen nicht dabei und lebt lediglich mit den durchgeführten Entscheidungen. Das war für mich in der Vergangenheit nicht immer nachvollziehbar.

  • Also ich mag ja den Diamant-Knoten, der klappt fast blind. ;)


    Ich möchte mal probieren dem Diamant-Knoten die Vorzüge vom Button-Knot (Knopf-Knoten) zu verpassen.

    Mal schauen wie das funktioniert.


    Bevor ich den Diamant-Konten beginne, spleiße ich in jeden Dyneema-Strang ein kurzes Stück 4cm von dem gleichen Dyneema-Seil.

    Dadurch erreiche ich ebenfalls einen größeren Durchmesser genau unterhalb vom Diamant-Knoten.


    Waldläufer70

    Zur Erinnerung: Du hast richtigerweise auf die Unterschiedlichen Softschäkel-Festigkeiten bei Benutzung unterschiedlicher Knoten (Diamant, Button-knot, Knopf-Knoten, etc.) hingewiesen.


    Ich habe daraufhin mit dem Diamantknoten experimentiert und folgendes ist dabei raus gekommen:


    Schlaufe mit 2 verschiedenen Knoten

    grün: NEU Diamant-Knopf-Knoten bzw. Diamond-Button-Knot

    rot: klassischer Diamant-Knoten bzw. Diamond-Knot


    A)

    Der Diamant-Knopf-Knoten (grün) ist geringfügig größer als rechts.

    Im Vergleich ist der im Forum als "Button-Knot" bekannte Evo-Loop-Knoten wesentlich größer.

    Ich würde hier einen klaren Nachteil beim Diamond-Button-Knot sehen.

    B)

    Die Seildicken unter dem Diamant-Knopf-Knoten (grün) sind signifikant größer als rechts.

    Die Seildicke entspricht dem Button-Knot bei den Evo-Loops. Ich würde jetzt davon ausgehen, dass der Diamant-Knopf-Knoten ähnliche oder die gleichen Festigkeitswerte erreicht, wie der Button-Knot.


    Was meint ihr dazu?






    Beispiele von Schlaufen mit Diamant-Knoten (Evo-Loops)








    DIY Diamant-Knoten bzw. Diamant-Knopf-Knoten:


    RE: Knotenkunde

    Edited 2 times, last by Ushi ().

  • Was meint ihr dazu?

    Ich denke, es kommt darauf an, was du mit den Seilenden gemacht hast.


    Beim Button-Knot kommen ja nach dem Knüpfen des Knotens das lose Ende wieder unten heraus und können dort in die beiden Schenkel des Evo-Loops eingespleisst werden. Damit kann bei diesem Knoten unter Belastung wirklich nichts verrutschen (wenn der Knoten ausreichend festgezogen worden ist).


    Bei deiner Version, hast du da einen Rückspleiss in die Enden gemacht? Ist es dann so, dass – analog zum Diamantknoten – die Enden oben am Knoten abgeschnitten werden? – Wenn das der Fall sein sollte, würde ich davon ausgehen, dass zwar der Knoten selbst nicht mehr abreissen sollte, dass sich der Knoten aber unter Last verschieben und im schlimmsten Fall lösen könnte. – Beim Button-Knot kann das nicht passieren.

  • Beim Button-Knot kommen ja nach dem Knüpfen des Knotens die lose Ende wieder unten heraus und können dort in die beiden Schenkel des Evo-Loops eingespleisst werden. Damit kann bei diesem Knoten unter Belastung wirklich nichts verrutschen (wenn der Knoten ausreichend festgezogen worden ist).

    Wie beim Button-Knot werden die freien Enden in den Knoten zurückgeführt.

    Alle vier Enden schauen auf der gleichen Seite vom Diamant-Knoten heraus.

    Die beiden freien Enden werden in die Schlaufen-Enden eingespleißt, analog zum Button-Knot.

  • Ich bin gerade am Üben mit Mauererschnur (2mm PP Schnur aus dem Baumarkt). Die kann man super spleissen. Und jetzt habe ich nach der Anleitung von Tac einen Evo-Loop (ohne kleine Öse) gemacht. Davon werde ich mir noch mehr machen, um alles mögliche Material und Tarp zu befestigen! Dafür reicht die Stärke gut aus! Waage habe ich gerade keine da, aber morgen wiege ich mal!

    Das hat mich doch inspiriert auch ein wenig mit Maurerschnur zu spleißen. zum einen diese Evo-Loops ohne Öse mit dem Knoten vom Improved Soft Shackle. Bei denen mache ich statt der kleinen Öse einen Ankerstich.

    Zum anderen einfache loops, die ich wiederum als Lösehilfe vom Ankerstich an Amsteel Evo-Loops befestigt habe.

    Als Lösehilfe für die Maurerschnur Evo loops habe ich etwas 60er nähgarn verwendet.

    Diese kleeinen evo loops mit Ankerstich kann man auch sehr gut verwenden um zb eine Tüte zu verschließen.

    Wenn man an dem Knoten zieht, zieht sich der loop zu und bleibt zu. Wenn man an der Lösehilfe zieht, öffnet er sich bis zum Knoten ohne aber ganz auf zu gehen und runter zu fallen.

  • TreeGirl meinte gerade, dass die folgende Nutzung der Evo-Loops nicht sicher sei:


    Kurzes Video:



    Langes Video:



    Ich nutze diese Methode inzwischen seit wohl gut zwei Jahren und konnte nie ein Problem erkennen. Aus meiner Sicht kann da nichts passieren.


    Welche Erfahrungen haben andere? Und woher stammt deine Einschätzung, TreeGirl?

  • Welche Erfahrungen haben andere? Und woher stammt deine Einschätzung, TreeGirl?

    Ich habe es am Anfang so versucht, und der Knoten hat sich für meinen Geschmack nicht sicher genug verhakt. Er saß immer nur halb im Loch. Zugegebenermaßen habe ich es nie darauf ankommen lassen. Ich verwende seitdem die normale Evo Loop-Verbindung (Schlaufe wird unter dem Knoten durchgezogen und dann von hinten über den Knoten geklappt). Das geht auch einhändig, sitzt aber 100%ig sicher.


    Mich würde ein Belastungstest beider Methoden interessieren. Ich würde wetten, dass die Umklappmethode stärker bzw. sicherer ist.

  • Ich verwende seitdem die normale Evo Loop-Verbindung (Schlaufe wird unter dem Knoten durchgezogen und dann von hinten über den Knoten geklappt). Das geht auch einhändig, sitzt aber 100%ig sicher.

    Ich nutze "deine" Methode für die Befestigung der »Easton Nano Stakes« an der Gummikordel der Tarpspanner, in die ich einen Diamantknoten geknotet habe. Mir ist mit der oben gezeigten Methode aber deutlich wohler, wenn ich davon hänge, egal ob 7/64"- oder 1/8"-AmSteel. Ich wüsste auch nicht, was da unter Spannung passieren sollte. Der hält aus meiner Sicht bombenfest.


    echinotrix nutzt gemäss meiner Erinnerung die im Video oben gezeigte Methode – gerade im Winter – auch seit gut zwei Jahren, allerdings aus einem 1/8"-AmSteel gefertigt. Soweit ich weiss, auch ohne Probleme.

  • Das glaube ich nicht. Die von mir präferierte Methode hält ja umso sicherer, je mehr Zug darauf kommt.

    Dann kommt es wohl auf einen Belastungstest an.


    Einem Toggle der nur zur Hälfte im Loch sitzt traue ich einfach nicht. Wenn der ganze Knoten über dem Loch bleiben würde, wäre es etwas anderes. Bei der anderen Methode müsste der Knoten sowohl umkippen als auch zum Teil durch das V unter dem Knoten gezogen werden. Das halte ich für unwahrscheinlicher als dass der nur halb aus dem Loch ragende Knoten komplett durch rutscht. Vielleicht ist meine Intuition falsch - aber da die andere Methode genauso schnell funktioniert, ziehe ich sie vor.

  • Einem Toggle der nur zur Hälfte im Loch sitzt traue ich einfach nicht.

    Würde ich auch nicht. Allerdings ist das bei mir nie der Fall. Ich frage mich gerade, wie du ihn steckst... :/ Drehst du ihn so, dass die beiden Schenkel im "Knopfloch" hintereinander liegen, dieses also möglichst wenig offen halten?


    Bei "deiner" Methode ist es mir schon öfters passiert, dass ich sie nicht auf Anhieb richtig eingehängt habe und dann die Schlaufe abgerutscht ist. Ich kontrolliere bei der immer zweimal, ob sie wirklich korrekt gelegt ist.

  • Ich bin vor einigen Monaten ebenfalls dazu übergegangen, die Karabiner an der Cross Hammock durch Evoloops zu ersetzten und bin von letzteren hellauf begeistert. Und ich nutze genau die Methode, die Jeff Myers in dem Video oben zeigt und die auch Waldläufer70 benutzt. Den Einwand, der Knoten würde nur zur Hälfte im Loch sitzen, kann ich nicht verstehen. Nach dem Einsetzen des Knotens gibt es doch gar kein Loch mehr. Durch den Zug, der durch die Belastung auf die Verbindung kommt, wird dieses Durchrutschen zuverlässig verhindert. Ich hänge mal ein Foto von vor einer Woche auf der Hängematteninsel an, das diese Aufhängung (am Carbon Tree) zeigt.

    Sicherlich kann man Belastungstests bin zum Reißen des Amsteel-Materials durchführen, aber was hätte man dadurch gewonnen? Ich kann nur alle, die es noch nicht ausprobiert haben, dazu ermutigen, Evoloops zu nutzen. Wenn man einmal verstanden hat, wie man die knotet, gewinnt man einen ultraleichten und völlig intuitiv zu bedienenden Karabiner-Ersatz!

  • Es ist jetzt schon anderthalb Jahre her, dass ich die Knopfloch-Methode ausprobiert habe - meine Erinnerung daran ist also nicht mehr glasklar. Ich weiss nur noch, dass der Knopfknoten sich immer so halb ins Knopfloch zurück gezogen hat. Das Loch hat sich auch unter Zug nicht überzeugend zusammen gezogen. Die Verbindung hat sich zwar während des Probehängens nicht gelöst, aber ich wollte einen Ersatz für Kletterkarabiner und nicht Dutch Clips, d.h. eine bombenfeste Verbindung die auch bei einem ungünstigen Gurtwinkel zuverlässig hält. Vielleicht findet sich ja auf dem Treffen ein Evo Loop Experte, der mich eines Besseren belehren kann.

  • Ich glaube, dieses Foto ist nicht unter Last aufgenommen worden (trifft auch auf meins zu). Wenn die Hängematte belastet wird, sieht das noch mal anders aus. In der Cross Hammock kann ich von unten gut erkennen, dass sich das Loch schließt. Durch die Position oberhalb des Kopfes oder unterhalb der Füße ist das in einer GE-Hängematte möglicherweise nicht ganz so gut zu sehen, dazu müsste man zu zweit sein. Probiert das auf dem Treffen doch mal aus!

  • Wie soll sich denn das "Knopfloch" ganz schliessen können, wenn zwei Schenkel dazwischen stecken? :/


    Das Verschliessen und Öffnen geschieht jedes Mal mit einem klar spürbaren "Blopp". Ich wüsste nicht, was da schief gehen sollte. Logischerweise sollte man bei der Nutzung am Baum den Knoten vom Baum weg durch die Öffnung stecken und nicht umgekehrt. Bei freischwebender Nutzung reicht es, wenn man darauf achtet, dass der Knoten ganz durchgesteckt ist (aufs "Blopp" achten).

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