Posts by Ushi

    Perfekt! :thumbup:

    Kraftverteilung auf beide Stränge gleich verteilt.


    Btw:

    Für deine vorherige Lösung mit dem Palsteg gibt es eine nicht sehr nette Bezeichnung unter den Seglern: ;)


    "Bowline-on-bowline-bullshit"


    Verstehe mich bitte nicht falsch, ich liebe diesen Knoten (Palstek), aber an dieser Stelle (Hängematte) absolut fehl am Platz.


    VG

    So mache ich es mit meiner Palstek-Schlaufe bisher auch. Jetzt versuche ich mal, mir diesen Hacama(?)knoten beizubringen

    Laubenraekler

    Wenn Du nach doppeltem Schotstek suchst in YT findet man tolle Anleitungen zu diesem Knoten.

    Je mehr Wicklungen du hinzufügst, umso besser für deine Aufhängepunkte, meine persönliche Erfahrung.


    Wie Alasiesta bereits gesagt hat, das Verknoten der Aufhängepunkte vor dem Einpacken der Hängematte ist ebenfalls sehr wichtig.

    Sind die Fäden die zum Aufhängepunkt verlaufen einmal vertörnt, verzwirbelt, oder ähnliches ist es vorbei mit dem Liegekomfort.

    Das noch dazu.;)


    Viel Spaß mit deiner tollen Hängematte.

    Hi Laubenraekler,

    ich kann den Punkten von Treegirl nicht mehr viel hinzufügen. Das trifft das Thema auf den Punkt.


    Netzhängematten -> Liegekomfort unschlagbar! (meine persönliche Meinung)

    Campen mit Netzhängematte, evtl. im Wald mit hoher Luftfeuchtigkeit -> lass es lieber sein!


    Baumwollfasern saugen sich voll Wasser wie ein Schwamm (hohle Baumwollfasern, Kapillarwirkung, etc.)

    Trocknungszeiten liegen jenseits von Gut und Böse. In einer feuchten Hängematten willst Du nicht liegen, schätze ich.

    Nicht nur Regen ist ein Problem, auch aufsteigende Feuchtigkeit vom Waldboden dringt in die Baumwollfäden ein und macht sie klamm.:thumbdown:


    An einem Hängematten-Stoff aus Erdöl kommt man beim Campen nicht vorbei, denke ich.

    Die Feuchtigkeit dringt nicht in die Faser ein, sondern bleibt auf der Faseroberfläche und kann schneller wieder abgegeben werden.:thumbup:


    Zur Aufhängung deiner mexikanischen Netzhängematte möchte ich noch etwas hinzufügen.

    Du hattest geschrieben, dass Du einen Palstek oder ähnliches verwendest.


    Ich hatte zu diesem Thema mal ausführlich meinen Senf dazu gegeben, evtl. ist das auch interessant für dich. ;)


    RE: Hängematte durch "gelegen"?


    Grüße Ushi






    Eine UCR versagt nie/selten unter Last, sondern in der Phase des Lastaufbaus. Ganz egal, ob sie nun als Hängemattenaufhängung oder als Ridgeline verwendet wird.


    Probiere das mal aus, Waldläufer, es ist wirklich sehr interessant, mit UCRs zu „spielen“

    Ich sehe das so wie Mittagsfrost. Es ist einfach eine nette Spielerei. Eine Gewichtsersparniss erwarte ich gar nicht.


    Für eine Hängemattenaufhängung ungeeignet, für eine Ridgeline evtl. interessant.


    Ich habe auch schon eine Idee, wie die primäre Spannnung automatisch aufgebaut werden kann, damit der Tunnel sich unter Belastung zuzieht.

    . Die Ridgeline habe ich mittlerweile für meine "üblichen Verdächtigen" in der richtigen Länge fix gespleißt.

    Sehe ich auch so, Danke!

    Irgendwann ist wirklich der Zeitpunkt erreicht wo die persönliche, ideale und beste Ridgeline-Länge ermittelt wurde.


    Dann würde ich auch die fixe Ridgeline-Länge allem anderen vorziehen.

    :)



    Das neue Thema UCR von Waldläufer70 lässt mir im Moment keine Ruhe. :/


    Überlegung:

    Wie sicher wird die UCR-Ridgeline Lösung, wenn man eine Dyneema-Hohlmantel Leine (z.B. 2,2mm Lash-It) für den Tunnel, mit einen Mantel-Kerngeflecht (Liros max.Load 2mm) kombiniert?


    Da dürfte eigentlich nichts mehr rutschen....

    Müsste optisch auch gut aussehen für die Ästhetiker unter uns, (btw: zähle mich auch dazu).


    Versuch:

    Also anstatt dem Distelknoten als Bremse probiere ich mal die UCR Methode mit 1,75mm Dyneema.

    Ja, so schön und komfortabel diese Netz-Hängematten auch sind.

    Leider auch etwas zickig in der Handhabung.


    Das ist das schöne an den Modernen Nylonhängematten.

    Im Vergleich haben die wirklich entscheidende Vorteile.

    Extrem viel Leichter, viel unproblematischer in der Handhabung,

    relativ unempfindlich gegen Feuchtigkeit, super leicht aufzuhängen.

    Und bequem sind sie auch.

    Das heisst, wenn ich Karabiner benutzen will (um die Hängematte schnell auf- und abhängen zu können), könnte ich einfach eine Seilschlaufe entsprechend oft um die Aufhängeschlaufe legen, und den Karabiner dann in die Seilschlaufe hängen?


    genau! Ziel ist die Verschiebung der Fäden in der Aufhängeschlaufe langfristig zu vermeiden.


    Als Beispiel:

    Die beiden mexikanischen Hängematten auf dem Foto (mitte und rechts), habe ich 1999 in Merida, Mexiko gekauft.

    Die Dinger sind also über 20 Jahre alt, der Liegekomfort ist noch relativ gut.

    Das liegt möglicherweise auch daran, dass ich von Anfang an den Nudo de Hamaca (Schotstek) verwendet habe und keine Karabiner direkt in die Schlaufe eingehängt habe, oder ähnliches.


    Im Vergleich dazu, hatte ich zur selben Zeit 4 mexikanische Hängematten als Geschenk für meine Geschwister und Cousins gekauft.

    Denen war das nicht so wichtig wie die Hängematte aufgehängt wurde. Verwendet wurde was zur Verfügung war (Spanngurte, Metallhaken, Karabiner, dünne Seile, etc. Diese 4 Hängematten waren nach 2 - 4 Jahren spätestens kaputt!




    Bis vor kurzem sah meine Lösung so aus:

    Die Dyneema-Leine mit einem Zierknoten wurde als 6-8 facher Schotstek sehr feste um die Äufhängepunkte der Hängematte geknotet. Die Edelstahl-Unterlegscheibe sollte als Drainage dienen und gleichzeitig als Fixpunkt für einen Karabiner.






    Meine neueste Lösung sieht so aus:

    Dyneema-Schlaufe mit 2 Diamantknoten







    Mit der neuen Schlaufe (2 x Diamant-Knoten), habe ich alle für mich notwendigen Möglichkeiten der Aufhängung offen.

    1. Seil mit Karabiner

    2. Seil mit Dyneema-Klemmknoten und Verbindung über einen Ankerstich zur Hängematte

    3. Befestigungspunkt für die Ridgeline (schwarz).

    4. Beide Aufhängeschlaufen der Hängematte zusammenbinden nach der Benutzung.



    Einige werden sich fragen, ob ich mich wirklich auf den Ankerstich verlassen kann, um mich in die Hängematte zu hängen.

    Absolut! Der Ankerstich kann nur mit Gewalt gelöst werden, wenn Zug auf die Leine kommt.

    Ohne Belastung auf den Knoten, kann der Ankerstich einhändig gelöst werden (dazu sind die beiden Zierknoten sehr hilfreich).





    last but not least!

    Nach dem Abhängen, lassen sich die beiden Dyneema-Schlaufen ganz einfach zusammen verknüpfen.











    VERY BAD, DON´T DO THAT WITH YOUR HAMMOCK!!!


    Habe gestern zufällig eine Beispiel in YT gefunden, wie es nicht aussehen sollte.

    Das ist wirklich Tohuwabohu!



    Bei brasilianischen Stoffhängematten mit 20-30 Fäden zum Aufhängepunkt,

    ist dieses Durcheinander evtl. noch lösbar. Aber schwierig!


    Wenn das Gleiche mit einer mexikanischen Hängematte passiert mit 150-250 Fäden zum Aufhängepunkt,

    ist das Durcheinander unmöglich wieder zu ordnen, aussichtslos. Die Hängematte kann in den Müll!

    Ups, fühle mich überrumpelt! :P

    Diamant-Knoten mit 1 Seil kann ich nicht, wie geht das?

    Hast Du eine gute Anleitung?

    Die Dehnbarkeit von Liros MaxLoad ist vergleichbar, da der Kern ebenfalls aus Dyneema SK75 besteht.


    Die Black Ridgline besteht aus 2 Teilen

    a) 3,2m Ridline, mit einem Palstek auf einer Seite

    b) Distellknoten, zu einer Schlaufe mit doppeltem Spierenstich verknotet.


    Der Distelknoten verbindet beide Teile.

    Die kürzeste Strecke sind also von Palstek (Teil a) bis Distelknoten (b), zusammen sind das ungefähr 15cm




    UCR kannte ich bisher nicht. Die Bezeichnung UCR, sowie das da schon jemand daran rumbastelt. Danke für den Tipp! ;-)


    Was mir bei dem Beispiel im Video komisch vorkommt;

    Er nimmt für den Tunnel die gleiche Länge an, als würde es sich um eine Whoopy-Sling handeln.

    Das ist in meinen Augen ein Denkfehler.


    Der Tunnel einer Whoopy-Sling muss nur die halbe Belastung aufnehmen (DRT-Double Rope Technique).

    Ein UCR muss die volle Belastung aufnehmen (SRT-Single-Rope-Technique).


    Wenn die Belastung im UCR-Tunnel also doppelt so hoch ist wie in einem Whoopy-Tunnel,

    sollte die Tunnellänge evtl. auch verdoppelt werden.

    Ich würde mich da auch sicherer fühlen.


    Was ich gut finde bei dieser UCR-Technik.

    Es ist wieder nur Dyneema im Einsatz, ohne Mantel. Das spart Gewicht und Platz.

    Wäre interessant mal eigene Test zu betreiben.

    Leider habe ich keinen Zugriff auf eine Test-Seil-Zugmaschine.

    Wie lange muss der Tunnel in einem UCR sein, um die Bruchlast der Dyneema-Leine erreichen zu können.

    Was ich noch nicht verstanden habe: Wo genau hast du die Enden wieder nach unten geführt? Sicher um 180° entgegengesetzt? Im gleichen Drehsinn? Und wo genau gehen die Enden auf der Seite rein?

    Zur Info: folgende Überlegungen sind mit Eingeflossen:


    - Ein Button-Knoten muss zwingend die einlaufenden Enden im Zentrum haben.

    - Das Erhöht die Stabilität und die Gefahr des Kollabieren bzw. Umklappen wird minimiert.

    - Der Diamant-Knoten ist daher theoretisch ideal für diese Art der Belastung.

    - Die zurückgeführten Enden sollten im Zentrum wieder aus dem Knoten herauslaufen.

    - Dadurch wird erstens das spätere Spleißen vereinfacht und zweitens eine kompakte Konstruktion am Hauptbelastungspunkt erreicht.

    - Für eine stabile Knotenkonstruktion möchte ich, dass die Leinen sich gegenseitig bekneifen.



    Nach mehreren Versuchen bin ich auf folgende Lösung gekommen:

    Leine-Lila geht zum roten Punkt



    Leine Blau-Weiß geht zum blauen Punkt




    Leine-Lila folgt dem roten Stift







    Leine Blau-Weiß folgt dem blauen Stift







    Von Oben das Ergebnis (nur Handwarm angezogen).







    BTW:

    Danke nochmal für den 12-Footer Tipp bei Dutch. :love:

    Auslieferung 3 Wochen, Lieferzeit ungewiss! -> Bestellung ist raus

    Ridgline geknotet vs. Whoopy-Sling Ridgeline


    Zum Vergleich wollte ich zwei Ridgelines anfertigen und direkt vergleichen.

    Folgendes ist dabei rausgekommen:



    BLACK vs. WHITE



    Die realistischen verstellbaren Längen wurden von Hammock Fairy zur Verfügung gestellt. Danke für deine Angaben.


    BLACK - Ridgeline verstellbar - Knoten


    2mm Liros-MaxLoad - 270daN

    Länge verstellbar max: 310cm

    Länge verstellbar min: 15cm

    Gewicht: 12gr (3,5m)

    Kosten: 0,47€/m = 1,65 € (3,5m)

    Zeitaufwand: 12 Minuten

    Bedienung: Länger und kürzer ist einhändig möglich





    WHITE Ridgeline verstellbar - Whoopy-Sling


    1,75mm Liros-D-Pro - 300daN

    Länge verstellbar max.: 310cm

    Länge verstellbar min: 210cm

    Gewicht: 8gr (4,5m)

    Kosten: 0,80€/m = 3,60 € (4,5m)

    Zeitaufwand: 20 Minuten

    Bedienung: Länger und kürzer ist einhändig möglich



    Linke Seite der Hängematten:

    Black = Palstekt mit einem Ankerstich befestigt

    White = gespleißte Schlaufe (Brumel-Splice) mit einem Ankerstich befestigt




    Rechte Seite der Hängematten:

    Black = Distel-Knoten-Schlaufe mit einem Ankerstich befestigt

    White = Whoopy über die Hängematten-Befestigung gelegt (provisorisch)





    Wie sehen die verstellbaren Ridgelines aus der Ferne aus?

    1.Bsp: Die Länge wurde auf ca. 3m eingestellt



    2. Bsp: Die Länge der Ridgelines wurde auf ca. 2,2 m eingestellt (diese Länge ist etwas unrealistisch, aber die Verstellmöglichkeit gibt es her).





    Ergebnis:

    Beide Ridgeline-Systeme schenken sich nichts. Meine Tochter sagt: Beide sind gleichschön! ;-)))

    Die Unterschiede bei den Kosten, Gewicht, und Arbeitsaufwand/Zeit sind irrelevant bzw. marginal.


    Was hat mir mehr Spaß gemacht? Definitiv die White-Whoopy-Sling-Ridgline

    Was finde ich persönlich aufgeräumter/praktischer? Black-Ridgline


    Schlussendlich gibt es für mich aber keinen klaren Gewinner.

    Es bleibt einfach eine Geschmacksfrage.

    Beides funktioniert einwandfrei und problemlos.

    Es ist Jedermann/frau Entscheidung was er/sie lieber mag.

    ;)

    Ich fand diesen Artikel auf Dutchs Webseite hilfreich: Everything you always wanted to know about Amsteel but were afraid to ask. Den fand ich verständlicher als die 100 PDFs von Samson, die sich zum größten Teil auf Spleißmethoden für den marinen Anwendungsbereich beziehen und für uns nicht in Frage kommen.


    Ich finden den Artikel auch prima. Vor allem werden alle Details angesprochen und relativ verständlich erklärt.

    Jedoch, etwas kompliziert bei der Berechnung der Tunnellänge.


    Ich finde das geht wesentlich leichter....



    What size bury for Amsteel 7/64? Samson specifies that a fid is equal to the diameter of the rope x 21, and that an effective bury for Class 2 rope should be three and a half fids. The diameter of Amsteel 7/64 is 0.11 inches, so for this rope, one fid is equal to 2.31 inches. So the recommended bury would be about 8 inches. Bury = fid x 3.5 = 2.31 x 3.5 = 8.01 inches


    Samson-Regeln:

    1. Samson geht von einer spezifischen Länge der Fids aus: -> FID-LÄNGE = 21x Querschnitt des Seils

    2. Die empfohlene Whoopy-Tunnellänge (Bury) -> Whoopy-Länge = 3,5x FID-LÄNGE



    Bringt man beide Regeln zusammen sieht das dann wie folgt aus:


    Whoopy-Tunnel-Länge = 3,5 x 21 x Querschnitt des Seils

    Whoopy-Tunnel-Länge = 73,5 x Querschnitt des Seils



    Dann war ich mit meiner Annahme ziemlich nah dran an der Samson-Empfehlung!

    Mit einer kleinen Sicherheitsreserve natürlich ;-)


    80 x Querschnitt des Seils


    Bei einem Seildurchmesser von 1,75mm sind das nach AdamRiese ca. 1,75mm x 80 = 140mm = 14cm

    Bei einem Seildurchmesser von 2,2mm sind das .... 2,2mm x 80 = 176mm = 18cm (aufgerundet)



    BTW:

    Diese und ähnliche Empfehlungen gibt es auch von Gleitstein, Liros, PremiumRopes, Teufelberger, etc.... die liegen alle im gleichen Längen-/Querschnittsverhältniss.




    Gemäss Samson Rope sind es für den Spleiss der verstellbaren Schlaufe 21 (full fid length) mal 3,5 mal den Seildurchmesser. Hast du schon etwas herausgefunden? Das "Problem" ist, dass Lash-It gemäss Samson Rope gar nicht spleissbar ist.


    Möglicherweise geht Samson-Ropes davon aus, dass Lash-It nicht spleissbar ist, weil Samson selber keine FIDS in der passenden Größe verkauft. Samson Alu-Fids sind einfach zu dick für 1,75mm. Und bevor man auf ein anderes Spleiß-Tool hinweisen muss, läßt man es einfach.

    Mit den D-Splicer Nadeln die Hammock Fairy verkauft, ist das gut machbar.

    Beim Button-Knot kommen ja nach dem Knüpfen des Knotens die lose Ende wieder unten heraus und können dort in die beiden Schenkel des Evo-Loops eingespleisst werden. Damit kann bei diesem Knoten unter Belastung wirklich nichts verrutschen (wenn der Knoten ausreichend festgezogen worden ist).

    Wie beim Button-Knot werden die freien Enden in den Knoten zurückgeführt.

    Alle vier Enden schauen auf der gleichen Seite vom Diamant-Knoten heraus.

    Die beiden freien Enden werden in die Schlaufen-Enden eingespleißt, analog zum Button-Knot.