Zug und Hängematte

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  • Ich bin am Samstag mit dem Zug unterwegs gewesen und habe, weil ich mehr als 3 Std. unterwegs war, meine HM aufgehängt

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    Die Aufhängemöglichkeit war nicht optimal, aber ich wollte es einmal probieren.
    Ein paar Minuten später kam der Zugbegleiter und meinte, dass wir hier nicht in meinem Garten seien und dass ich die HM abhängen solle. Auf meinen Einwand hin, dass außer mir niemand da sei, ich also niemanden behindern oder stören würde, meinte er, dass es zu gefährlich sei - z.B. bei einer starken Bremsung....

    Auf dem Rückweg heute habe ich einen erneuten Versuch gemacht und auch eine bessere Aufhängemöglichkeit verwenden können, da im Führerstand kein Fahrer war (auf dem Hinweg war das Fahrerhaus vom Zugführer besetzt)

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    Dieses Mal hat niemand "gemeckert", aber mir war nach 5 - 10 min schlecht. Man glaubt gar nicht, wie stark sich HM bei fahrendem Zug aufschwingen (nicht nur beim Beschleunigen) und wie stark die HM hoch und runter schwingt: die Gleise scheinen viele Höhenschläge zu haben, die man auf einem Sitz gar nicht so stark bemerkt…..

    Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich auch in einem Zug „seekrank“ werden kann. :cray:


  • Auf meinen Einwand hin, dass außer mir niemand da sei, ich also niemanden behindern oder stören würde, meinte er, dass es zu gefährlich sei - z.B. bei einer starken Bremsung....

    Typisch Schaffner, regt sich bei jeder Kleinigkeit auf. Dabei sieht man doch deutlich, dass die Glastür im Hintergrund den Flug bei einer Bremsung sicher gestoppt und einen so vor größerem Schaden bewahrt hätte... :) *lach*
    Coole Location + coole Hängematte + cooles Faltrad = Like!

  • Meine Erfahrung vom Hängemattenschlafen auf Fähren (Italien-Griechenland) bei stürmischer See ist: Stimmt, in Fahrtrichtung schaukelt sie sich kurz auf, wenn Du aber gut diagonal darin liegst, hört sie auch ziemlich bald wieder auf zu schaukeln. Ganz im Gegenteil hatte sich immer das Schiff dann mehr bewegt und die Hängematte diese Bewegungen eher ausgeglichen.

    Tolle Idee, in der Bahn! Und ausbaufähig :)

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

  • Schwingungsausgleich schaffen durch den darunter gespannten Rucksack.

    In Japan wird das genutzt, um hohe Gebäude Erdbebensicher zu machen.

    Dabei werden Gewichte von mehreren hundert Tonnen oben in den Gebäuden installiert.

    Diese gleichen die Schwingungen aus, welche sonst die Struktur zerstören würden.

    https://asienspiegel.ch/2013/07/ein-pe…m-wolkenkratzer

    Ich selbst habe oft eine Kinderhängematte unter meiner TTTM KingSize und darin meine, meist schweren Rucksack.

    Die Hängematte und die Gepäckmatte schwingen beide frei.

    Dabei muss das Gewicht garnicht gleich sein mit dem Gewicht des Typs in der Hängematte.

    Wenn ich jetzt drin liege und mich in den Schlaf schaukeln will, funktioniert das nicht.

    Das Gegengewicht darunter gleicht es sofort aus.

    Würde mich mal interessieren, ob man das Prinzip auch in der Bahn oder an Bord anwenden kann.

  • Ich habe extra eine Schaukelleine an meiner allabendlich genutzten TTTM double. Stimmt mit mir etwas nicht? :/

    Auf jeden Fall war das eine gute Idee!

    Ich denke schon eine Weile über eine elektrisch angetriebene Schaukelvorrichtung für Hängematten nach. Draußen übernimmt das oft der Wind, aber in der Wohnung herrscht meistens Flaute:(

    Auf die Idee mit dem Zug wäre ich allerdings nicht gekommen^^:thumbup:

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