Titanium Beetle Buckle

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    • Offizieller Beitrag

    Immer wenn man denkt, auf dem Gebiet der Hängemattenaufhängung gibt es nichts Neues mehr, weil alles schon erfunden ist, kommt Dutch. Hier stellt er den Titanium Beetle Buckle vor.

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    Na, löst das den Haben-wollen-Reflex aus? ;)

  • Dutch ist wie Elon Musk, dem Gründer von SpaceX und Tesla.
    Ein Alien. Die erfinden immer neue Dinge wo man denkt, wie kommt der da drauf? :crazy:

    Schade dass Dutch nix spricht in dem Video.
    Da vermisse ich das Hello, my Name is Dutch...
    Und zum Schluss Thankyou everybody.

  • Sieht aus wie eine Kreuzung von Strap Anchors und Warbonnet Cinch Buckles. Ob die Beetle Buckles besser sind? Der einzige Vorteil den ich gegenüber den Austri Alpin Dreisteg-Schnallen (oder den Dutch Spiders) sehe ist, dass es den Gurt nicht quetscht. Ansonsten sind die Dreisteg-Schnallen vielseitiger.

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER] Sehe ich genau so. Die Beetle Buckles sind sicherlich nicht schlecht. Aber einen anderen Vorteil gegenüber den Dreistegen, außer der von dir erwähnten nicht-mehr Quetschung des Gurtbands, erkenne ich auch nicht. Wobei ich glaube, dass man diesen Vorteil auch nicht unterschätzen sollte. Ich lag schon einmal auf dem Boden mit den Dreistegen, weil das Gurtband so sehr gequetscht wurde, dass der Dreisteg sich quasi umgedreht hat und somit das eine Gurtband-Ende nicht mehr auf das andere Gurtband-Ende gedrückt hat und es somit einfach durch den Dreisteg hindurch gerutscht ist. Ich achte jetzt also immer genau drauf, dass diese im Dreisteg wirklich sauber und zentral drin liegen und auch schön, möglichst großflächig übereinander. So sind meine letzten Versuche immer ganz positiv verlaufen.

  • Wie ich gerade bei der Vorstellung von Dutchs Chameleon sehe, kann man den Beetle Buckle mittels Spreizstab auch zum Aufhängen von zwei Hängematten parallel zueinander nutzen. Obwohl man auch die Spreader Bars einer Brückenhängematte einhängen könnte, scheint mir diese Verwendung angesichts des Aufhängedreiecks nicht möglich. Schade, das wäre dann wiederum eine sehr vielseitige Nutzbarkeit!

  • Man bräuchte dann an jeder Seite zwei Gurtbänder, die zum Baum führen. Aber wer macht das schon?

    Wenn deine Hängematte ohnehin eine Gurtaufhängung hat - wie z.B. meine - und du einen Doppel-Häng mit jemand anderem machen willst der ebenfalls eine Gurtaufhängung hat, muss man nicht die Aufhängung pimpen sondern kann ganz normal hängen. Sofern beide einen Beetle Buckle benutzen, natürlich.

    Ich glaube außerdem nicht, dass beide Hängematten eine Gurtaufhängung benötigen. Wenn ich eine Gurtaufhängung mit Beetle Buckle verwende, mein Häng-Partner aber eine Whoopie Aufhängung mit einem Double Whoopie Hook hat, müsste das genausogut funktionieren.

  • Ich habe im Frühling von einem netten Foren-Mitglied, das dafür keinen Bedarf mehr hatte, freundlicherweise ein Paar «Beetle Buckles» geschenkt bekommen. Vielen Dank noch einmal! :)

    Vor einiger Zeit habe ich – analog zur Verwendung des Dreistegs – das lose Ende des Gurtbands an der Schnalle angenäht:

         

    Das funktioniert mit dem normalen (und leider recht dehnbaren) Polyester-Gurtband von Extremtextil sehr gut, da dieses relativ dünn ist. Ob es auch mit dickerem Gurtband funktioniert, müsste man bei Bedarf ausprobieren.

    Das Annähen des losen Endes hat aus meiner Sicht drei Vorteile:

    • Das herunterhängende Ende ist nur noch halb so lang.
    • Das Band wird nun doppelt gelegt zwischen den Metallteilen eingeklemmt.
    • Durch Ziehen am angenähten Ende in Richtung Hängematte lässt sich das Gurtband ganz einfach und praktisch lösen.

    Zum Verkürzen / Spannen der Aufhängung zieht man – wie bisher – am losen Ende von der Hängematte weg:

    Zum Verlängern / Lösen der Aufhängung die Hängematte etwas zur Schnalle ziehen, so dass die Aufhängung entlastet ist, dann am angenähten Ende in Richtung Hängematte nach unten ziehen:

    Das Lösen geht so wirklich ganz leicht! :)

  • Was mir auf deinen Bildern aufgefallen ist: Du hast die Schlaufe zwar um den Anker gelegt, aber nicht so, dass die Nase vom Gegenstück runtergedrückt wird. Keine Ahnung, ob das dadurch weniger hält. Aber ich habe Dutch in dem Erklärvideo, in dem er das Ding vorgestellt hat und das ich jetzt gerade nicht mehr finde, so verstanden, dass man die Nase runterdrücken soll.

    Edit: hab gerade gesehen, dass das egal ist.

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  • Ja, die Position der Nase ist egal. Es geht ja nur darum, dass das Band um den Steg geht, an dem die Nase befestigt ist. Anfangs habe ich es so gemacht, dass die Nase festgehalten wird, inzwischen finde ich es so wie oben fotografiert angenehmer, weil ich die Schlaufe direkt von oben über den Anker legen kann.

    Wenn ich es mir nun noch einmal überlege, dann ist es wahrscheinlich so, dass das Band ein wenig besser festgehalten wird, wenn man die Schlaufe so über den Anker legt, dass die Nase festgehalten wird, weil dann der Winkel noch eine Spur idealer ist. Dafür kann man die Schnalle so wie auf meinen Bildern gezeigt leichter abwinkeln und dann das Band verlängern.

  • Ich will mir schon lange ein paar schicke Gurte (wahrscheinlich Spider Poly) gönnen, konnte mich aber bisher nicht zwischen Beetle Buckles und Dutch Buckles entscheiden. Anscheinend sind letztere inzwischen aus dem Programm geflogen, so dass diese Hürde beseitigt ist ;) — aber dafür ist mir in der Low-Budget Hängematte am Badesee der blasphemische Gedanke gekommen, dass ich das ganze Bling vielleicht gar nicht brauche, denn mit dem billigen Polyestergurt(?) und Becket Hitch komme ich mindestens so gut zurecht wie mit den Klemmschnallen von Warbonnet.

    Knoten sind auch extrem leicht, verstellbar, recht stabil und vor allem konkurrenzlos günstig, und deshalb wundere ich mich etwas, dass ich sündhaft teure Titanteile nicht schon längst als überflüssigen Tinnef abgehakt habe 😂.


    Deswegen mal ganz neutral gefragt: Was spricht für die Investition? Klar, Verstellen geht mit Hardware etwas eleganter, aber mit mehr Routine gehen nicht nur die Knoten schneller von der Hand; man bekommt auch besseres Augenmaß für Abstände und muss dann eh nicht mehr justieren…

    Bleiben die teuren Gurtbänder vielleicht länger "schön", wenn man keine Knoten rein macht?

  • Die Vorteile, die ich in Beetle Buckles sehe sind folgende:

    1. Bedienung idiotensicher
    2. Man kommt sehr nah an die Bäume ran
    3. Setup mit doppelendigem Packsack und Continuous Loops dauert weniger als 1 Minute
    4. Einfache Justage 
    5. Für alle Hängematten verwendbar. Die Buckles sind nicht fest mit der Hängematte verbunden, daher brauche ich nur Continuous Loops an jeder Matte und bin mit den Beetles kompatibel. 

    Nachteilig sind Gewicht und Packmaß der Gurte, da ist man mit anderen Suspensions besser unterwegs.

  • Beetle Buckles kann man auch bei „beladener“ Hängematte noch einfach verstellen. Ansonsten hast Du es schon ganz gut zusammen gefasst. Das ist im wesentlichen komfortabler, aber nichts, dass mit Knoten nicht ginge…

    Ich persönlich mag die SEW in Hooks dazu sehr, weil man damit auch bei vielen Ästen sehr leicht die Höhe ändern kann.

    Offline ist am schönsten!

  • Bikepacker aber im Vergleich mit Knoten fallen einige Punkte aus der Liste raus… eigentlich bleiben nur 1) und 4) — und ich war schockiert, als ich das erste Mal einen Becket Hitch geknotet habe (was? So einfach?). Das Problem mit der Justage wird dadurch auch verringert (wobei ich die Klemmschnallen eigentlich nur beim strammer ziehen klar besser finde… und ich habe auch schon von Anwendern gelesen, die Probleme mit den Beetles hatten).

    Trotz Matte Glatze also ich glaube nicht, dass eine mit mir beladene Hängematte einfach verstellt werden kann ;-); es sei denn, Dutch baut auch ein Winde… die eingenähten Haken will ich aber auf jeden Fall; gibt es da eigentlich eine Quelle in Europa?

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