Kopfkissen für die Hängematte

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  • CliffHanger

    Absolut. Im direkten Vergleich ist das tatsächlich auch deutlich spürbar.

    Das Kissen kommt bei mir einfach mit in den Inliner und wird dort gemeinsam mit UQ und TQ komprimiert.

    Ansonsten ist Uni hinsichtlich Haptik wie beschrieben angenehmer. Für den besorgten Nutzer auch im auffälligen und schicken Orange erhältlich.

    Die Idee mit dem halbierten Fleecebezug (auch für WB Daunenkissen) ist eine gute Idee. Das ist bei den Winterhangs ggf. nochmal etwas angenehmer.

    Da muss wohl in Kürze testhalber mal eins dieser Sofakissen dran glauben ... 😉

  • Bezug hätte ich gerne was anders als Nylon.

    Wenn es ein natürliches Material sein soll, würde ich mir Seide näher anschauen. Auch wenn Gewicht nicht die wichtigste Eigenschaft ist: Es schadet auch garantiert nicht, wenn es niedrig ist.
    Beim Hautgefühl scheiden sich allerdings die Geister: Manch einer liebt Bettwäsche aus Seide, andere kommen nicht damit zurecht, weil es ganz anders ist als aufgeraute Baumwolle.

  • Ich habe mir gerade überlegt, wie man das Herausfallen des Kopfkissens aus der Hängematte verhindern könnte.

    Eine einzelne Schnur bewirkt nur, dass es sich nicht weiter als Schnurlänge von der Hängematte entfernen kann, Herausfallen bleibt aber möglich.

    Man könnte an den Rand der Hängematte links und rechts je eine kleine Schlaufe annähen. Das Kopfkissen bekommt an zwei Ecken Schnüre, die jeweils durch eine Schlaufe geführt und dann miteinander verknotet werden.

    Das müsste doch funktionieren, oder?

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Voll aufgeblasen ist mir das Kissen viel zu dick. Ich lasse nur ganz wenig Luft rein, damit es bequem ist. Wenn ich aber so aufblase, wie ich es eigentlich möchte, drückt das Ventil von hinten sehr stark gegen meinen Kopf.

    Sieht ziemlich unbequem aus. Hast du das Teil im Winter oder den Übergangszeiten auch schon mal benutzt? Ich könnte mir vorstellen das man damit eventuell auch nen ganz schön kalten Nacken bekommt?!

    Deshalb würde mich interessieren, welche Lösungen ihr habt. Ich glaube, ich brauche einfach ein ganz kleines Kissen, das eher den Nacken ein bisschen stützt. Und ich würde es gerne hinten aufhängen können, damit es nicht immer runterrutscht. Ansonsten sollte es natürlich leicht sein und ein kleines Packmaß haben.

    Gibt es dafür schon gute fertige Produkte? Ansonsten kann es auch gerne eine DIY-Lösung sein.

    Ich hab dieses Hängemattenkissen von Warbonnet Outdoors, eine Verruschschutzsicherung ist daran aber auch nicht vorhanden, zumindest im Auslieferungszustand.

  • https://www.haengemattenforum.de/cms/attachment/79319-f2d26ae8fad9f9a-jpg/


    Genau so was, wie das graue Kissen, funktioniert super: ein weicher Bezug, der sehr angenehm auf der Haut ist.

    https://www.haengemattenforum.de/cms/attachment/79320-efe6c3fa3828-jpg/

    Bei mir klappt das mit der Befestigung deshalb nicht, weil das Kissen, je nachdem ob ich in Rücken- oder Seitenlage liege, auf einer unterschiedlichen Höhe befestigt sein müsste. Mit angezogenen Beinen liegen ich mit dem Kopf weiter unten in der Hängematte, als in Rückenlage mit ausgestreckten Beinen. Da liegt der Kopf näher am Kopfende, weil ich dann ja " größer/länger" bin. Eine festgelegte Kopfkissenposition wäre für mich also nicht passend. Für die Leute, die z.B. nur auf dem Rücken schlafen, funktioniert das aber sicher gut.

  • ich habe noch keinen eigenen Thread zu diesem Thema gefunden.

    Tiefschlafkissen für zarten Nacken

    Nackenstarre

    Deshalb würde mich interessieren, welche Lösungen ihr habt. Ich glaube, ich brauche einfach ein ganz kleines Kissen, das eher den Nacken ein bisschen stützt. Und ich würde es gerne hinten aufhängen können, damit es nicht immer runterrutscht. Ansonsten sollte es natürlich leicht sein und ein kleines Packmaß haben.

    Gibt es dafür schon gute fertige Produkte?

    Mein immerdabei Wanderkopfkissen ist das Western Mountaineering Cloudrest Pillow - es hat die perfekte Größe und ist nicht zu schwer (könnte allerdings noch leichter sein, wenn WM auf den nutzlosen Packbeutelteil verzichtet hätte). Der Preis ist mittlerweile aber nicht mehr akzeptabel. Meines habe ich beim Kauf meines WM Schlafsacks vor 14 Jahren gratis dazu bekommen.

    Grundsätzlich würde ich für die Hängematte immer ein ca. 30 x 40 cm großes Daunenkissen mit ca. 100 g Daunenfüllung empfehlen. Größer hat keinen Mehrwert, und dicker sorgt für Nackenschmerzen. Dazu kommt, dass gerade ausreichend befüllte Kissen automatisch unter dem Nacken liegen bleiben. Ich verwende jedenfalls keine Befestigung: meine Kissen bleiben dort, wo sie sein sollen.

    Wenn das Gewicht keine allzu große Rolle spielt, funktioniert auch ein 30 x 40 cm Sofakissen aus Daune wunderbar. Ich kann dieses von Daunen & Federn empfehlen. Alternativ: wenn du eine alte Daunendecke hast, die du nicht mehr brauchst, kannst du bei deiner örtlichen Bettenreinigung nachfragen, ob sie dir ein kleines Kissen damit befüllen können. Ich habe den Inhalt einer geerbten, zu dicken Daunendecke reinigen lassen, und unter anderem ein 30 x 40 cm Kissen damit befüllen lassen. Der Aufpreis zur Reinigung war gerade mal 9 €.

    Ansonsten habe ich auch schon mit Ad hoc DIY Kissen gut geschlafen: ich habe einfach meine Daunenjacke oder Daunenweste in einen kleinen Stoffsack gestopft. Wenn ich versuchen würde, mein Kissen einzusparen, würde ich mir wohl einen simplen Packsack aus einem angenehmen aber leichten Stoff (z.B. Seide - ich komme aber auch gut mit Nylon Quiltstoffen zurecht) nähen, und ihn Abends mit Nachts nicht genutzten, weichen Kleidungsstücken befüllen.

  • Vielen Dank für die vielen guten Tipps. Ich denke, ich werde es doch mit einem zusätzlichen kleinen Daunenkissen versuchen, denn das finden die meisten am besten. Welches genau, ob fertig gekauft oder mit eigenem Bezug, werde ich mir noch überlegen. Die Daunenjacke habe ich nämlich nachts oft noch an, da kann ich sie nicht so gut zum Stopfen benutzen. Ich liege abends gerne noch länger wach und mache noch was, da bin ich mit dem Oberkörper nur zur Hälfte im Schlafsack. Dann ist es gut, wenn ich die Daunenjacke noch anhabe. Naja, und dann schlafe ich meistens so ein und bin zu faul, sie wieder auszuziehen. :saint:

  • Das Daunenkissen von Cocoon hatte ich mir auch mal voller Vorfreude bestellt. Musste dann aber feststellen das es im belasteten Zustand quasi 0,0 Komfort bietet. Ist so ,als wenn man den Kopf auf ein ausgebreitetes Tshirt legen würde. Und das für fast 50,- war mir etwas unverhältnismäßig. Nutze weiterhin mein Luftgefülltes Kissen, wo aber nur ein halber Atemzug rein kommt

  • Moin,

    ich finde Kopfkissen brauchen einen deutlich höheren Stützfedern Anteil und weniger Daunenanteil als z.B. ein Schlafsack oder UQ damit der Kopf auch gestützt ist und nicht die ganze Füllung komprimiert wird.

    Mein derzeitiges Hm Kopfkissen besitzt eine Mischung von 50/50% Daunen und Federn. Damit komme ich sehr gut zurecht.

    Gruß von der Ostsee

  • Welches Kissen am bequemsten ist, hängt natürlich stark vom verwendeten Hängemattentyp ab. Meine Empfehlung galt für GE-Hängematten. Bauschige Kissen mit Stützkraft drücken den Kopf zu hoch und verursachen Nackenschmerzen. Ein kleines, halb befülltes Daunenkissen passt sich dagegen perfekt an und füllt die Hohlräume zwischen Kopf und Nacken aus. Damit verhindert das Kissen einfach, dass der entspannte Hals zusammengeschoben wird und der Kopf hin und her rollt.

    In der Brückenhängematte brauche ich auch ein bauschigeres Kissen, wobei größere und stärker befüllte Daunenkissen wieder die besten Stützeigenschaften hatten. Mit Luft- oder synthetischer Füllung bin ich nicht warm geworden.

  • So, nun habe ich es endlich geschafft, mich dem Thema DIY-Kissen zu widmen. Ich habe beschlossen, mich am Warbonnet-Kissen zu orientieren. Dazu habe ich eine kaputte Daunenjacke auseinandergenommen, einen feinen Baumwoll-Inlett-Stoff in der Warbonnet-Form genäht und gefüllt. Als Bezug habe ich ebenfalls einen feinen Baumwollstoff (Blümchenmuster hab ich genommen was ich kriegen konnte :)) verwendet und einen einfachen Hotelverschluss genäht sowie zwei Ösen für eine Aufhängung angebracht.

    Beim ersten Test kam es mir so vor, als ob reine Daune etwas zu wenig Stützkraft hat. Es war aber schon recht bequem. Die erste ganze Nacht habe ich komplett durchgeschlafen, was eher für das Kissen spricht. Allerdings war ich auch nicht ganz nüchtern :saint:. Aktuell bin ich noch unsicher, ob ich noch Federn hinzufügen soll, um etwas mehr Stützkraft zu bekommen. Der Stoff ist auf jeden Fall sehr angenehm auf der Haut, er knittert nur recht leicht was mir aber egal ist.

    Grüße

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