Und wieder so ein 7vsWild Typ

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  • Hallo zusammen,

    Ich bin der Pike, 43 und beruflich IT Futzi.

    Durch Freunde habe ich 7 vs Wild gesehen und bin in den Kaninchenbau gefallen ^^ .

    Nun schaue ich ständig Videos und lese einiges zum Thema Bushcraft, Outdoor, Geartipps und natürlich auch zu Hängematten.

    Beim schauen alleine ist es nicht geblieben.

    Zu einigen Tageswanderungen gesellt sich schon die ein oder andere Nacht im Wald, wie es sich gehört in einer Hängematte.

    Dabei habe ich schon gelernt, dass nasses Holz schlecht brennt und die eingebauten Regenstopper meiner Amok Draumr nicht ausreichen, um im Buchenwald bei Regen trotz Tarp trocken zu bleiben. Immerhin kann man mich jetzt nachts wecken und ich kann sofort Abtropfschnüre anbringen ;) .

    Was habe ich denn an Erfahrung mit Hängematten?

    Angefangen mit einer Amazonas Moskito-Traveller Quilted (habe ich immer noch für Mittagsschläfchen in der Wohnung und auf Tagestouren).

    Danach habe ich einmal die Amazonas Moskito-Traveller Termo XL getestet, mit passendem Unterquiled und ISO Matte.

    Die Nacht draußen damit war zwar sehr angenehm und gut, aber drinnen konnte ich nicht mehr darin schlafen.

    Das klassische „Seitenschläfer/Wälzer“ Problem.

    Gesucht und gefunden habe ich dann eine Amok Draumr. Diese hat mir so gut gefallen, dass ich diese sogar gegen die Ultra Light umgetauscht habe.

    Mit einem „Glamping“ Extra - meinem Schafsfell, ist das ganze sehr gemütlich. Ich freue mich schon auf Samstag, da geht es in einen neuen Wald mit neuem „Kochversuch“ in der Gusspfanne. Es wird vermutlich die Bud Spencer Pfanne mit Bohnen 8) .

    Falls die Frage hier schon erlaubt ist: warum wird „Amazonas“ hier so … nennen wir es mal … gemieden? Habe auf die schnelle keinen passenden Beitrag gefunden in dem steht: kauft keine Amazonas weil…. 8o

    Sodele, meine anderen Themen schreibe ich dann in die passenden Bereiche.

    Viele Grüße

    Der Pike

  • Hallo und willkommen im Forum!

    Falls die Frage hier schon erlaubt ist: warum wird „Amazonas“ hier so … nennen wir es mal … gemieden?

    Kurz gesagt, weil man für weniger Geld bei Onewind besser verarbeitete Matten in ordentlicher Länge (11 Fuß und 12 Fuß) bekommt.

    Die Amazonas sind den meisten zu kurz um wirklich bequem zu sein.

    Für wenig mehr Geld gibt es dann bereits Matten aus Europa (Lesovik und Khibu).

    Amazonas hat sich halt einfach bei genügend Influencern und Youtubern eingekauft um ihren Kram an den Mann zu bringen - was augenscheinlich auch recht gut funktioniert.

    PS.: Natürlich wünsche ich Dir viel Spaß und allzeit gute Erkenntnisse hier im Forum! :)

  • Moin und willkommen, Pike! Vieles bei Hängematten sind auch individuelle Vorlieben - der eine kommt super damit zurecht, für den anderen gehts gar nicht. Ich meine der Kritikpunkt bei Amazonas ist meist, dass sie zu kurz sind, um diagonal einigermaßen waagerecht drin zu liegen - wenn’s bei dir passt, perfekt.

  • Die Abneigung gegen gewisse tropisch klingende Marken habe ich auch beim letzten Hängemattentreffen zu spüren bekommen 8o . Habe auch seit letztem Jahr die Amazonas Traveller Thermo XXL, die aber immernoch recht kurz ist im Vergleich. Nichtsdestotrotz habe ich in ihr bisher immer gut geschlafen, vor allem nach Jahren des "Bodenbrütens" :) Werde in den kommenden Jahren sicher auch mal eine "Vernünftige" probieren, aber bisher funktioniert die Amazonas mit einer Isomatte drin und Schlafsack auch bei kalten Temperaturen für mich echt gut ^^. Bin aber eh nicht so der Glamping-Typ, bei meinen Touren geht es meist eher rau zu...

    Bin bisher einer der wenigen Nicht-Amazonas-Hater, aber mir geht es nur um das letztendliche Resultat. Bin aber auch noch ziemlich unerfahren im Hängematten-Dschungel :) Da muss jeder seine eigenen Vorlieben verstehen und die passende schwebende Matte dazu finden.

    Der Pike Wünsche dir auf jeden Fall viel Freude hier im Forum und bei deinen Outdoorerfahrungen :)

  • Willkommen im Forum!

    Ich habe mit einer ENO Double Nest angefangen (ähnlich lang wie die Standard-Hängematten von Amazonas) und habe darin auch relativ gut geschlafen - mal besser, mal schlechter, zu Beginn sogar mit einer kurzen Isomatte, die immer herumgerutscht ist. Als ich mich dann hier im Forum im Zusammenhang mit einem Kurs für Jugendliche mit dem Titel "Hängematte selbstgemacht" erkundigt habe, welche Länge empfohlen wird, habe ich mich schliesslich für etwas mehr Länge entschieden (rund 330 cm). Inzwischen habe ich mir alle Hängematten, die ich regelmässig nutze, selbst genäht. Die kürzeste ist circa 330 cm lang (knapp 11 Fuss), die längste gegen 370 cm (gut 12 Fuss). Am besten schlafe ich zurzeit in einer Hängematte, die gegen 350 cm lang ist und an Kopf- und Fussende eine leichte Kurve eingearbeitet hat: Sie ist für mich ausreichend breit (gut 170 cm) und bietet gute Unterstützung für den Rücken.

    Am Schluss ist aus meiner Sicht lediglich entscheidend, dass DU gut mit Deiner Hängematte zurechtkommst. Alles andere ist unwichtig. Der Vorteil einer kurzen Matte ist auf jeden Fall, dass Du mit einem kleineren Tarp auskommst.

    So, und jetzt höre ich auf, denn das ist der Vorstellungsfaden: Da soll man eigentlich nicht auf Fragen eingehen. ;)

    Willkommen im Forum!

  • Moin,

    Dann von mir auch noch ein kleines Beispiel………

    Ich habe in jeder anderen meiner Hm besser geschlafen als in der Amazonas UltraLight XXL. Bei der war das Isomattenfach falsch angenäht und die allgemeine Verarbeitung war genauso wie bei meinem Amazonas XXL Underquilt mangelhaft.

    Gruß von der Ostsee

  • Ich hab auch noch einen:

    Gerade in diesem Moment steht mein Fotograf wieder im Wald und macht ein paar Bilder von den Warbonnet Sachen.

    Er ist eigentlich Amazonas-Nutzer und ich hatte ihm letztes mal gesagt er soll sich mal in die XLC mit dem Wooki legen damit er weiß was er da fotografiert.

    O-Ton war irgendwie sowas wie: Boööhhh wie kann das sein?!... warum hat sowas nicht jeder!... wir müssen das irgendwie publik machen wie geil das Zeug ist... Alter!!!

    Eine XLC hat er jetzt schon seit zwei Wochen, heute hat er mir gesagt das er nen Wooki braucht ;)

  • Bienvenido ✌️

    Nur mal ein kleines Beispiel zu deiner Frage ; ich liege mit meinen 197cm bequemer in der Amazonas traveller xxl als in der 12ft Onewind 🤷‍♂️

    Echt? Na toll, habe mir gestern noch die 12ft Onewind bestellt :/ .

    Ja dann vielen Dank allen, ist ja hier ein richtig belebtes Forum. Gefällt mir.

  • Der Pike Willkommen!

    Nichtsdestotrotz habe ich in ihr bisher immer gut geschlafen

    Das sagt so ziemlich jeder, der bisher nur die eigene Amazonas Matte kennt. Bis man mal eine vernüftig große Matte mit einem guten Stoff ausprobiert hat ;)

    Ich hatte vor ein paar Wochen mal die Gelegenheit in so einer 2,75x1,4m Amazonas Matte zu liegen. Daneben hing meine 11ft Onewind... der Unterschied ist einfach krass!

  • Hallo, schön dass du da bist.

    Ich hab eine Frage zu dem Schaffell in der amok draumr. Ich habe die Hängematte noch nicht in echt gesehen, aber gelesen und in Videos gesehen, dass Leute da gerne nach unten rutschen. Ist das mit dem Fell besser oder hast du da grundsätzlich ein gutes Gefühl dafür nicht zu rutschen?

  • Hallo, schön dass du da bist.

    Ich hab eine Frage zu dem Schaffell in der amok draumr. Ich habe die Hängematte noch nicht in echt gesehen, aber gelesen und in Videos gesehen, dass Leute da gerne nach unten rutschen. Ist das mit dem Fell besser oder hast du da grundsätzlich ein gutes Gefühl dafür nicht zu rutschen?

    Moin,

    Das Problem mit dem nach unten rutschen liegt meistens an einer falschen Liegeposition in der Amok.

    Wenn man richtig ausbalanciert und somit gerade liegt rutscht man nicht mehr nach unten.

    Auch nicht wenn man sich mal zur Seite dreht oder hinsetzt..........zumindest war es bei mir so in meiner Draumr 3.0.

    Gruß von der Ostsee

  • Auch nicht wenn man sich mal zur Seite dreht oder hinsetzt..........zumindest war es bei mir so in meiner Draumr 3.0.

    Ist auch in der 5.0 so. Das Einsteigen muss trotzdem ein wenig geübt sein. Dabei rutschen die ungesicherten Teile durchaus ständig unters Gesäß. Ich hab dafür das Kopfkissen mit Shockcord am Kopfende gesichert und den SchlaSa Klemme ich unter die seitlichen Bänder.

    Der Einstieg geht durchaus auch seitlich, wenn man drauf achtet, das das Gesäß auf Höhe der mittleren Gurte in der Matte landet.

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