Ein paar Fragen zur Isolation

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  • Hi :)

    Alle Fragen die ich gleich stelle sind im Groben schon gestellt worden. Leider habe ich für mich aber noch keine konkrete Antwort gefunden. Daher frage ich nach eurer Meinung.

    Ich habe eine Warbonnet Eldorado und hatte für meine Norwegen Tour einen DIY Wooki (KuFa) von Hammock Fairy geliehen. Den Schlafsack hatte ich von meinem Stiefvater (irgend ein Daunen Decathlon Sack). Insgesamt hatte das ganz okay funktioniert.

    Nun war die komplette Isolation nicht von mir und es geht für mich darum eigenes Equipment zu kaufen.

    Denn meine nächste Tour soll im August nach Schweden gehen und ein zweiwöchiger Survival-Urlaub werden.

    Nun zur ersten Frage. Eher Daunen oder Kunstfaser? Kunstfaser soll nicht so anfällig für Nässe und nasses Wetter sein, ist dafür schwerer und bedeutet auch ein größeres Packmass. Zudem soll es günstiger sein.

    Daunen kann bei gleicher Isolation leichter sein und das Packmass ist geringer. Soll aber bei feuchtem Wetter ?verklumpen? Zudem ist es teurer.

    Eine Aussage die ich mal gelesen hatte war, dass wenn die Isolation so nass wird, dass man bei Daunen Probleme bekommt, dann habe man schon vorher etwas massiv falsch gemacht :/

    Ich habe Khibu wegen eines Kunstfaser Under- und Topquilt angeschrieben. Bin auf die Angebote gespannt. Wobei der Wooki XL sich eigentlich bei mir anbietet. Leider vertreibt Hammockfairy diese nicht mehr und ich müsste direkt in den USA oder in Tschechien bestellen.

    Unsicher bin ich mir auch bzgl. Schlafsack oder Topquilt. Ich weiß noch nicht, ob ich die ganzen zwei Wochen in der Hängematte pennen will, da ich schon Bock auf Lagerbau und Shelter habe. Hab aber gelesen, dass es Top-Quilts auch Abseits der Hängematte gibt. Hat das in der Hängematte und auf dem Boden schon mal jemand ausprobiert? Funktioniert ein Quilt für beides?

    Liebe Grüße

    Mario

  • Naturfaser ist grundsätzlich das angenehmere Schlafklima, aber wenn Daune nass wird, klar, dann musst Du sie erstmal trocknen am Lagerfeuer.

    Mein Apex Kufa-UQ ist schon praktisch, aber der Komfortbereich ist klein bei ca. 5C° - 17C°. Drunter zu kalt und drüber zu schwitzig. Dafür aber robust.

    Ich bin Schafswoll-Fan, und musste vorgestern wieder Mottenfraß feststellen. Das ist für mich der Bereich wo Synthetik klar die Nase vorn hat. Was macht man wenn vielleicht mal der Stoff vom UQ am Maschendraht hängen bleibt? Fängt man dann seine Daunen im Wind wieder ein? Das muss nicht passieren, aber wer viel "offroad" unterwegs ist wird wissen was ich meine.

    Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.

  • Wobei der Wooki XL sich eigentlich bei mir anbietet. Leider vertreibt Hammockfairy diese nicht mehr und ich müsste direkt in den USA oder in Tschechien bestellen.

    1. Hammockfairy besorgt dir auch den Wooki XL, du musst halt nur schauen wann sie wieder eine Lieferung aus den USA bekommt.

    2. Warum nicht in Tchechien bestellen?

  • Was denn nun, Survival oder Camping? Bei Survival brauchst Du doch keinen Underquilt! :)

    :D da hat er mich 8o Naja, zumindest fast - ein UQ benötige ich schon, wenn ich mit Hängematte unterwegs bin. Beim Survival-Urlaub benötige ich aber nicht zwingend eine Hängematte. Den Gedanken hatte ich eher in dieser Art schon.

    Es ist tatsächlich so, dass ich am Anreisetag vermutlich erst Abend/Nachmittag in den Wald gehen kann. Dann auch gleich noch für eine Schlafgelegenheit/Unterkunft zu sorgen ist mir für (doch nur) ein Urlaub zu stressig. Da ist die Hängematte erstmal schnell aufgespannt. Wie lange die dann hängt, sei dahin gestellt. Wird zum Chillen bestimmt hängen bleiben :saint:

    Ein Biwak-Sack hab ich mir auch angeschaut. Aber das wird mir dann doch argh zu teuer in der gesamten Konstellation. Zukunftssicherer ist es, das Equipment für die Hängematte zu erweitern. Die werd ich auch nach diesem Urlaub noch öfter raus holen und benötige dafür Under-Quilt und Top-Quilt oder Schlafsack.

    Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.

    Ja, bin damit schon zufrieden gewesen - der Schlafsack war mir allerdings zum Einschlafen zu warm, sodass ich ihn erst mitten in der Nacht erst zu gemacht hab. Daher glaube ich, wäre ein Top-Quilt ganz cool, wo ich (wie bei ner Zudecke) meine Gliedmaßen rausstrecken, bzw. einziehen kann, um die Temperatur zu regulieren.

    1. Hammockfairy besorgt dir auch den Wooki XL, du musst halt nur schauen wann sie wieder eine Lieferung aus den USA bekommt.

    2. Warum nicht in Tchechien bestellen?

    Ah, gut zu wissen. Dann kann ich sie zur Not auch kontaktieren. Bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit.

    Zu 2. - Ich hab gern mehrere Shops zur Auswahl. Mit nur einem Anbieter kann ich keine Preise vergleichen. Leider kenn ich die normalen Preise für den Wooki XL 20F (glaub der würde für mich ausreichen) nicht auswendig.

    Irgendwie hoffe ich bis dahin auch noch auf ein gutes Angebot hier im Marktplatz :saint:

  • Ja, bin damit schon zufrieden gewesen - der Schlafsack war mir allerdings zum Einschlafen zu warm, sodass ich ihn erst mitten in der Nacht erst zu gemacht hab. Daher glaube ich, wäre ein Top-Quilt ganz cool, wo ich (wie bei ner Zudecke) meine Gliedmaßen rausstrecken, bzw. einziehen kann, um die Temperatur zu regulieren.

    Ah, gut zu wissen. Dann kann ich sie zur Not auch kontaktieren. Bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit.

    Zu 2. - Ich hab gern mehrere Shops zur Auswahl. Mit nur einem Anbieter kann ich keine Preise vergleichen. Leider kenn ich die normalen Preise für den Wooki XL 20F (glaub der würde für mich ausreichen) nicht auswendig.

    Irgendwie hoffe ich bis dahin auch noch auf ein gutes Angebot hier im Marktplatz :saint:

    Du kannst Deinen Schlafsack doch als Top-Quilt nutzen. Reißverschluß nur zu 20% schließen, einsteigen, zudecken. Mache ich auch so. Ich mache den erst komplett zu wenn mir kalt wird.

    Ich hätte auch gerne einen Daunen-Top-Quit, aber ich nutze weiterhin meinen 25 Jahre alten Vaude 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Der ist mir viel zu groß, ist recht sperrig und hat schon 2 Brandlöcher. Das Teil funktioniert aber gut bis ca. 3C° . Werde diese Saison auch wieder 20-30 Nächte drin schlafen. Sehe nicht warum ich was "besseres" bräuchte für meine Anforderungen.

  • Ich hätte auch gerne einen Daunen-Top-Quit, aber ich nutze weiterhin meinen 25 Jahre alten Vaude 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Der ist mir viel zu groß, ist recht sperrig und hat schon 2 Brandlöcher. Das Teil funktioniert aber gut bis ca. 3C° . Werde diese Saison auch wieder 20-30 Nächte drin schlafen. Sehe nicht warum ich was "besseres" bräuchte für meine Anforderungen.

    Das ist ja das tolle an meiner Situation. Ich besitze nur einen billigen über 20. Jahre alten KuFa Schlafsack, der gar nicht mehr isoliert. Der Schlafsack zur Norwegen-Tour war gar nicht meiner und so wie der UnderQuilt auch nur ausgeborgt. Somit kann ich mir gern mal eigenes Material zulegen und damit hab ich die Qual der Wahl ||

    Einmal editiert, zuletzt von DerMajo (13. Januar 2024 um 18:29)

  • Das ist ja das tolle an meiner Situation. Ich besitze nur einen billigen über 20. Jahre alten KuFa Schlafsack, der gar nicht mehr isoliert. Der Schlafsack zur Norwegen-Tour war gar nicht meiner und so wieder UnderQuilt auch nur ausgeborgt. Somit kann ich mir gern mal eigenes Material zulegen und damit hab ich die Qual der Wahl ||

    ok, dann kannst Du stumpf nach Budget gehen, d.h. je nachdem was Du ausgeben möchtest stellst Du Dir das Setup zusammen.

  • Dann schau doch bei Kleinanzeigen. Ältere KuFa Schlafsäcke gibt es oft günstig.

    Ansonsten will ich noch mal hinterfragen, was du mit Survival meinst. Willst du 7vsWild nachstellen? Wenn du nicht genug Essen hast, musst du deinem Körper mehr Wärme von extern zuführen. Und zwar auch dann, wenn die Hängematte als Backup nebenan hängt. Wenn du hier einen Schlafsack hast, dann bleibt mehr Wärme drinnen. Ansonsten ja, auch ein Quilt lässt sich auf dem Boden nutzen. Mein Tipp: Je kälter es wird, desto komfortabler ist ein Schlafsack.

    Ob KuFa oder Daune? Wenn Daune, dann mit UQ-Protector. KuFa geht noch einigermaaaßen vom Volumen bis so ca. 5 Grad. Je nach dem wo du in Schweden bist, kann das sehr gut passen.

  • was du mit Survival meinst. Willst du 7vsWild nachstellen?

    Du hast zwar noch nicht geantwortet, aber ich möchte dazu trotzdem etwas sagen.

    Das Jedermannsrecht erlaubt es eine Nacht an einem Platz in der Wildnis zu übernachten. Im Gegenzug fordert es dafür aber auch auf, die ein oder andere Regel zu beachten.

    KLICK

    Dazu gehört u.a. die Verwendung und Beschaffung von Holz. Falls du vorhaben solltest dir eine schöne Hütte ala` 7vW zu basteln und da drin deine Zeit zu verbringen, dies das, überleg es dir bitte noch ein mal.

    Im großen und ganzen wurde das Privileg des Jedermannsrechts während der letzten Jahre zu großzügig ausgelegt, wenn nicht schon mit Füßen getreten. (Ein Campervan fällt da z.B nicht drunter)

    Die Schweden sehen es teilweise kritisch und es gibt sogar Überlegungen das Recht einzuschränken.

    Ich will es dir nicht unterstellen oder gar mit dem erhobenen Zeigefinger da stehen. Aber für alle Interessierten die so etwas gerne mal machen würden oder denken in Skandinavien kann ich mich im Wald voll austoben....

    bitte gebt den Leuten keinen Grund irgend etwas an der jetzigen Rechtslage dort ändern zu müssen. Es ist ein Outdoorparadies auf Erden, und es wäre wirklich toll wenn es das noch lange bleibt.

  • Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden aber um den Grund und das Ausmaß des Urlaub-Plans zu erläutern:

    Nach dem Norwegenurlaub mit dem Motorrad haben wir beide bemerkt, dass das Outdoor-Leben doch zu kurz kam. Was uns im Nachgang gestört hat, waren tatsächlich die ständigen Ortswechsel. Wir hätten gern mehr "Lagerbau" betrieben und kennen gelernt, mehr geangelt, geschnitzt und am Feuer gesessen. Damit war der Keim als Wunsch bei mir gelegt, nochmal einen Outdoor-Urlaub zu machen, wo ich einzig und allein das Umsetze (also ohne Motorrad).
    Dann kam ich irgendwann auf die "7 vs Wild" Serie und war von der ersten Staffel total geflashed (hab mit der Zeit aber alles Staffeln gesehen und von einigen interessanten Teilnehmern noch mehr). Da ich mir im Vorfeld schon einige Gedanken zum Land gemacht hatte, wurde ich von "7 vs Wild" inspiriert und denke auch genau an den selben See zu fahren. Es gibt dort eine Menge Stellen, an den man das Auto stehen lassen kann um Richtung See zu wandern.

    Das Jedermannsrecht ist mir aus Norwegen schon sehr bekannt und ich werd mich diesbezüglich natürlich für Schweden genauso informieren.

    Ich habe tatsächlich vor mir einen kleinen Unterstand zu bauen. Dafür würde ich aber keine Bäume fällen. Auch ein Versuch mit nem Floß auf das Wasser würd mich reizen, wenn man genug und geeignetes Holz findet. Das ich einen Platz so verlasse, wie ich ihn vorgefunden habe, muss mir kein Jedermannsrecht erklären, das gehörte allgemein zu meiner Erziehung. Für Details werd ich mir aber alles nochmal genau durchlesen :thumbup:

  • Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden aber um den Grund und das Ausmaß des Urlaub-Plans zu erläutern:

    Nach dem Norwegenurlaub mit dem Motorrad haben wir beide bemerkt, dass das Outdoor-Leben doch zu kurz kam. Was uns im Nachgang gestört hat, waren tatsächlich die ständigen Ortswechsel. Wir hätten gern mehr "Lagerbau" betrieben und kennen gelernt, mehr geangelt, geschnitzt und am Feuer gesessen. Damit war der Keim als Wunsch bei mir gelegt, nochmal einen Outdoor-Urlaub zu machen, wo ich einzig und allein das Umsetze (also ohne Motorrad).
    Dann kam ich irgendwann auf die "7 vs Wild" Serie und war von der ersten Staffel total geflashed (hab mit der Zeit aber alles Staffeln gesehen und von einigen interessanten Teilnehmern noch mehr). Da ich mir im Vorfeld schon einige Gedanken zum Land gemacht hatte, wurde ich von "7 vs Wild" inspiriert und denke auch genau an den selben See zu fahren. Es gibt dort eine Menge Stellen, an den man das Auto stehen lassen kann um Richtung See zu wandern.

    Das Jedermannsrecht ist mir aus Norwegen schon sehr bekannt und ich werd mich diesbezüglich natürlich für Schweden genauso informieren.

    Ich habe tatsächlich vor mir einen kleinen Unterstand zu bauen. Dafür würde ich aber keine Bäume fällen. Auch ein Versuch mit nem Floß auf das Wasser würd mich reizen, wenn man genug und geeignetes Holz findet. Das ich einen Platz so verlasse, wie ich ihn vorgefunden habe, muss mir kein Jedermannsrecht erklären, das gehörte allgemein zu meiner Erziehung. Für Details werd ich mir aber alles nochmal genau durchlesen :thumbup:

    Ich nehme an, euer Outdoor-Leben kam zu kurz weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Das ist bei "Minimal-Equipment" das Hauptproblem. Regnet es 2 o. mehr Tage durch, ist ein Aufenthaltszelt wo man drin stehen kann bereits erforderlich, damit man entspannt bleibt und sich die Laune der Beteiligten nicht zu sehr eintrübt. Ansonsten liegt man genervt nur unterm Tarp in seiner HM. Klar, das kann man "mal" machen, aber auf Dauer wirds schwierig.

    7 vs. Wild hat mich auch inspiriert, und ich sehe das so wie Du. Lieber ausgiebig an einem Platz bleiben und entspannen, anstatt häufige Ortswechsel. Im Grunde genommen sehen die Ufer und Wälder sowieso alle gleich aus in Schweden. Ob ich nun 100 km nördlich fahre oder 5km westlich macht für mich keinen Unterschied.

    Unterstand und Floß bauen sind romantische Vorstellungen die man entwickelt wenn man zuviel Youtube guckt. Geht mir aber auch so. Vor Ort sieht die Welt anders aus. Groß irgendwas sägen und bauen ist einfach nicht praktikabel, als "Urlauber"

    Was allerdings praktikabel ist , ist insgesamt für einen runden komfortablen Aufenthalt zu sorgen. Dafür gibt es wirklich genug zu tun, wie z.B.

    - zusätzlich ein größeres "Aufenthalts-Tarp" mitnehmen und aufbauen für 2-3 Personen

    - Outdoor Stühle und Tisch mitbringen

    - Kanu ausleihen und Fische fangen

    - Genügend Feuerholz besorgen , so dass man auch mal gemütlich bis Mitternacht am Feuer sitzen kann.

    - Gute Verpflegung in ausreichender Menge dabei haben, und 1 x am Tag erstklassig kochen (ab Tag 3. nervt Fisch, glaubt es mir)

    - Für Nachschub samt Kühlkette sorgen

    - Dafür sorgen dass man alle 2 Tage heiß duscht und Klamotten waschen kann

    - Vernünftiges WC

    Das alles ist aufwändig genug, und man versteht warum Campingplätze ihre Daseinsberechtigung haben. Für mich ist ein Mittelmaß am besten. Nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig Komfort. Die notwendigen Dinge müssen erstklassig laufen, und man erhält sich trotzdem eine rustikale Biwak-Romantik.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (15. Januar 2024 um 00:25)

  • Haha, sehr schön geschrieben Gironimo ^^

    Bevor ich versuche die Brücke zurück zum ursprünglichen Thema zu bauen, geh ich nochmal kurz darauf ein :)

    Sehe das quasi genauso. Nur ist meine Komfortzone "noch" nicht ganz so hoch.

    Ich würd gern schon die Reaktion und Grenzen von mir bzgl. Hunger ausloten. D.h. ich werde ein paar Not-Rationen mitnehmen. Stühle, Tisch, WC, Dusche etc. gehört für mich noch nicht zwingend dazu :saint: Mein großes Trap pack ich aber unbedingt mit ein.

    Will nur mit nem Rucksack in den Wald und muss mir noch genau überlegen was ich da rein stopfe.

    Für mich ist es wichtig halbwegs gut und erholsam zu schlafen. Deswegen frag ich auch gezielt nach Erfahrungen bzgl. Top-Quilt und die Nutzung am Boden und der Hängematte.

    Daunen oder Kunstfaser:

    Da mir eigentlich bisher noch nie ein Schlafsack nass geworden ist, würde ich wohl eher zu Daunen tendieren. Ich glaube mit gewisser Vorsicht, lässt sich alles auch bei nassem Wetter trocken halten.

    Schlafsack oder Top-Quilt:

    Momentan geht es bei mir eher Richtung Schlafsack. Aber eben nur, weil ich nicht weiß, wie sich ein Top-Quilt schlagen würde. In meiner Vorstellung ist so ein Quillt schon extrem flexibel.

    Bin mir unsicher, ob ich das in so einem Urlaub austesten mag :/

    Bitte gern weitere Erfahrungen und Empfehlungen.

    Dann schau doch bei Kleinanzeigen. Ältere KuFa Schlafsäcke gibt es oft günstig.

    Da hätte ich tatsächlich bedenken, dass die Temperatur Angaben noch passen und für meine Verhältnisse ausreichen.

    Wenn Daune, dann mit UQ-Protector.

    Warum? Wegen Kondenswasser?

    Einmal editiert, zuletzt von DerMajo (14. Januar 2024 um 09:22)

  • Meiner Meinung nach ist man mit einem Schlafsack flexibler. Ich benutze ihn in der HM als Decke mit Fußsack. Einzig die Kapuze ist etwas im Weg.

    Du bist längere Zeit an einem Ort? Dann lüftet die Penntüte (und UQ) doch eh den ganzen Tag aus. Also Daune!

    Eigentlich reicht für dein Vorhaben ein Grabstock und das Nehberg-Buch "Die Kunst zu überleben". ;)

    Gruß, Harald

  • Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden....

    Dafür würde ich aber keine Bäume fällen.

    Hast ja auch recht, der eigentliche Punkt gerät immer schnell in den Hintergrund. Aber selbst welches Holz vom Boden genutzt werden sollte, ist heut zu Tage nicht mehr so einfach. Aber du wirst dich schon informieren und entsprechend verhalten denke ich :thumbup:

    Kanu ausleihen und Fische fangen

    Das Kanu erhöht die Fangchancen tatsächlich enorm. Eigentlich unverzichtbar wenn man sich auf Fisch als Nahrungsquelle verlassen muss


    Zurück zum eigentlichen Thema

    Ich habe irgendwie das Gefühl von der HM verwöhnt zu sein. War schon mehrere male mit dem Cumulus Line Line300 Schlafsack in in Schweden, aber seit ich öfters in der HM schlafe, lässt die Schlafqualität am Boden (egal ob Kufa oder Daune) sehr nach.

    Die Cumulus Schlafsäcke haben am Rücken meist weniger Füllung, da die eh zusammengequetscht wird wenn du drauf liegst. Ist zwar immer noch der Stoff vorhanden, welcher Zugluft bremst, aber auskühlen tut es trotzdem.

    Das war früher nie ein Problem. Da habe ich im September an der Höga Kusten mit dem gleichen Setup bei Bodenfrost geschlafen wie ein Baby. Heute fröstelt es mich teilweise im Sommer =O Als Unterlage nutze ich dann die TaR NeoAir XLite.

    Vielleicht hat man aber auf der Matte einfach einen unruhigeren Schlaf, weshalb man eh schon öfter Wach wird und dann natürlich auch das Kälteempfinden anders sein kann.

    Verpacken tue ich die Daune immer im Originalsack, der dann noch in einen Sea to Summit SilDrybag kommt. Das funktioniert auch bei viel Regen sehr gut, wobei die Klamme Luft nach einer Woche auch ihre Spuren hinterlässt. Natürlich wird morgens gleich aufgehangen und bis zum Aufbruch ausgiebig gelüftet, abends dann als erstes wieder ausgebreitet.

    Deswegen frag ich auch gezielt nach Erfahrungen bzgl. Top-Quilt und die Nutzung am Boden und der Hängematte.

    Dennis hat letzte Woche einen Onewind TQ am Boden getestet bei -8° und war sehr zufrieden. Hat aber auch gesagt das es bei Luftlücken am Rücken schnell zu kalt rein kommt. Das ist aber natürlich der Bauart eines Quillst geschuldet und Herstellerunabhängig.

    Ich Nutze in der HM nur noch den Cumulus Taiga TQ, welcher aber für den Boden zu eng sein könnte.

    Bin mir unsicher, ob ich das in so einem Urlaub austesten mag :/

    Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn es nicht funktionieren sollte war es das mit dem Urlaub...oder dem Bodenschlafen. Du könntest allerdings im Wagen ein Zweitsetup lagern und bei Bedarf tauschen.

    Habe gerade noch mal deinen Eingangspost gelesen...du stehst ja Isolationstechnisch oben und unten vor einem Neu / Erstkauf....und dann auch noch geeignet für HM und Isomatte :/

    Ich persönlich würde da für den Anfang mehr Geld für einen gescheiten Wooki ausgeben und es obenrum mit einem Kufa Sack probieren. Den Schlafsack (zb Deuter Exospehre) kannst du problemlos für beides Verwenden und dich später immer noch spezialisieren. Am Ende hat man sowieso für jede Jahreszeit und Anforderung ein Produkt :D

  • Das Kanu erhöht die Fangchancen tatsächlich enorm. Eigentlich unverzichtbar wenn man sich auf Fisch als Nahrungsquelle verlassen muss

    OT:

    Das ist so. Ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass Fisch als Nahrungsschwerpunkt (im Urlaub) nicht wirklich angenehm ist. Man kann die leckersten Filets haben, aber es nervt ab Tag 3 nur noch. Ich esse wirklich sehr gerne Fisch und wenn ich einen Angelurlaub mache, plane ich trotz frischen Filets immer ein Stück Fleisch, Gemüse mit ein als tägliche Mahlzeit.

    Übrigens habe ich im Hochsommer ausprobiert Hechtfilets unterwegs zu salzen und ohne Eis haltbar zu machen. Das kann man dann z.B. unterwegs mit Kanu gut machen und sich ein paar Kilo mit nach Hause nehmen, ganz ohne Kühlkette. Bei Interesse kann ich das erklären. Das konserviert den guten Hechtgeschmack, und Hecht ist ein guter Speisefisch.

  • Warum? Wegen Kondenswasser?

    Kondenswasser ist nicht so das Problem.

    Survival üben und ein Ersatzsetup als Backup dabei zu haben, mag dem Gedanken des Survival widersprechen. Aber es führt dazu, dass man den Urlaub ggf. nicht abbrechen muss.

    Der Underquilt Protector hält Wärme im UQ, bzw verhindert, dass der Wind diese "wegpustet". Zusätzlich schützt er vor Spritzwasser, Dreck und Luftfeuchtigkeit. Insbesondere Letzteres wäre der Punkt, warum ich den Protektor mitnehmen würde. Wenn der UQ 14 Tage hängt und ich ihn als saves Backup brauche, dann muss er auch funktionieren und einsatzbereit sein. So denke ich. Bei Daune ist Luftfeuchtigkeit eher ein Problem.

  • Wobei der Wooki XL sich eigentlich bei mir anbietet. Leider vertreibt Hammockfairy diese nicht mehr und ich müsste direkt in den USA oder in Tschechien bestellen.

    Wo bekommt man denn in Tschechien einen Wooki?

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