Dog Bones - welche Länge?

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  • Ich will mir schon länger mal ein paar dog Bones spleißen, hauptsächlich als Verlängerung, falls die Baumgurte mal nicht lang genug sind.

    Gibt es gute Gründe für bestimmte Längen?

    Wahrscheinlich ist frei nach Murphys law eh immer die, die man gerade dabei hat zu kurz, aber endlos lange dog bones sind ja wohl auch nicht die Lösung.

    Vielleicht gibt es ja Erfahrungs- oder Näherungswerte zu einem guten Mittel, ehe ich im Wald stehe und denke 'hätteste mal' ^^

    Danke!

  • Mit 2 m langen Dogbones kannst Du 2 m, 1 m (gedoppelt), 67 cm (dreifach, etwas fummeliger) und 50 cm (vierfach) abdecken. Achtfach gelegt (25 cm) würde sicher auch funktionieren, aber in meiner Praxis haben eher längere Längen gefehlt.

    Mit dem Marlspiekerschlag läßt sich eine zu lange Schnur natürlich auch verkürzen.

    Ob Du natürlich das Mehrgewicht gegenüber der von Cross Hammock genannten Länge mitschleppen willst … ;)

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Hui, ihr macht mich schwach! =O

    Ich war gedanklich bei deutlich weniger.

    Die Baumgurte haben 3m (ok, Bäume können auch mal dicker sein), dazu noch die 90°Ridgeline bei irgendwas um 2m (gerade nicht exakt im Kopf) - und dann noch 2*1,5-2m, da sind wir dann ja bei 12m, das ist ordentlich! 8|

    Edit: Dutch verkauft seine in 60 und 90cm, aber das muss ja nichts heißen.

    Cross Hammock wie lang sind denn Deine Baumgurte als Ausgangsbasis?

    Und tatsächlich auch schon öfter in voller Länge genutzt?

    Und woraus habt ihr Eure gefertigt? Bei den Längen ist Mehrgewicht ja wirklich langsam ein relevanter Faktor!

    2 Mal editiert, zuletzt von hangloose (6. August 2023 um 15:10)

  • Meine Daisy Chains sind nur 8 Fuß lang (von Dutch mit 2,30 m sehr knapp abgelängt). Und ich verkürze die Dogbones aus Amsteel in der Mehrzahl der Fälle auch in der von Mittagsfrost beschriebenen Weise (und kann bei 1,30 m noch etwas feiner justieren als er). Mit der Gesamtlänge von 9 m (minus Baumdurchmesser) bin ich bisher immer hingekommen - außer beim Segeln und bei den Rekordversuchen, die wir vor Zeiten hier mal angestellt haben.

  • Die beste Länge hängt immer vom gewünschten Einsatzort ab. In Gegenden mit Wald mit vielen jüngeren Bäumen braucht man vermutlich gar keine Verlängerung. Wenn ich auf deutsche Campingplätze angewiesen bin, nehme ich schon mal 2x 2 m und 2x 1 m Dog Bones mit. Man kann sie ja ganz einfach verbinden.

  • Wenn man das immer so genau wüsste - vor allem in unbekannten Gegenden...

    Bei mir sind es jetzt 2*1m geworden - 5,6g in 2mm dyneema Ausführung.

    Dazu könnte ich auch noch mit den evo loops offen gelassen verlängern (die ich bequelichkeitshalber nutze, um die Baumgurte nicht durchschlaufen zu müssen - Jehova!)

    Wenn sprichwörtlich alle Stricke reißen - bzw. nicht reichen, könnte ich die Leinenanzahl am Tarp auch noch reduzieren und mindestens gedoppelt in die Aufhängung stückeln (1mm dyneema)

    Aber da wird es dann auch langsam fraglich, ob man die Aufhängung derart hoch angebracht bekommt, dass das funktioniert - das sind wir dann weit jenseits der 10m Abstand, Baumumfang jetzt mal außen vor gelassen, das sehe ich eher nicht.

    Und mein Problem liegt üblicherweise eher in der Höhe am Rande der Baumgrenze, da überhaupt noch ein paar mikrige Exemplare zu finden, die noch als Baum und nicht als Strauch durchgehen.

    Ich werde berichten :thumbup:

  • Noch ein Gedanke: Man könnte auch zusätzliche Augen in einen längeren Dogbone einspleissen(?).

    Ich schätze, die meisten können die Gesamtlänge über die reguläre Aufhängung stufenlos variieren, so dass Halbieren schon flexibel genug ist. Andererseits hätte man dann einen zusätzlichen Befestigungspunkt, oder eine Möglichkeit, den Wasserablauf zu optimieren.

  • Weil jeder Millimeter Whoopi Sling zwei Millimeter Seil kostet.

    Nach der anfänglichen Faszination sehe ich inzwischen vor allem diesen klaren Nachteil. Die verstellbare Ridgeline, die ich letztens gebaut habe, ist im wesentlichen auch ein Dogbone — als Whoopi Sling habe ich nur einen kleinen Teil ausgeführt, der gerade mal so den nötigen Verstellweg abdeckt.

  • Die verstellbare Ridgeline, die ich letztens gebaut habe, ist im wesentlichen auch ein Dogbone — als Whoopi Sling habe ich nur einen kleinen Teil ausgeführt, der gerade mal so den nötigen Verstellweg abdeckt.

    Jo ist auch richtig so. Man will ja da auch nicht nen Meter Schnur in die Hängematte baumeln haben 👍🏻

  • Die verstellbare Ridgeline, die ich letztens gebaut habe, ist im wesentlichen auch ein Dogbone — als Whoopi Sling habe ich nur einen kleinen Teil ausgeführt, der gerade mal so den nötigen Verstellweg abdeckt.

    Kannst du ein Rezept für deine Ridgeline rausgeben? Hab versucht mir das zu rechnen aber bekomm das irgendwie nicht sinnvoll hin fürchte ich.

  • Noch ein Gedanke: Man könnte auch zusätzliche Augen in einen längeren Dogbone einspleissen(?).

    Weil jeder Millimeter Whoopi Sling zwei Millimeter Seil kostet.

    Bei deiner Lösung brauchst du aber auch die doppelte Länge Seil, weil jedes zusätzliche Auge mindestens doppelt soviel Seil verbraucht. Wenn du eine Daisy Chain spleißt, brauchst du in etwa genauso viel Seil wie für eine Whoopie Sling - kannst die Länge aber nicht genauso fein einstellen. Wenn du nur wenige Augen in großen Abständen einspleißt, könntest du separate Seilstücke einspleißen, benötigst aber sowohl über als auch unter dem Auge jeweils ausreichend lange Buries. Da ist es besser eine Whoopie Sling zu spleißen, deren verstellbarer Bereich nur genauso lang ist wie nötig. Oder den Dog Bone zu halbieren bzw. dritteln, vierteln, ...

  • Kannst du ein Rezept für deine Ridgeline rausgeben? Hab versucht mir das zu rechnen aber bekomm das irgendwie nicht sinnvoll hin fürchte ich.

    Rechnen brauchst du eigentlich nicht. Festes Auge spleißen und dann die andere Seite anhalten/ausmessen. Bevor man den letzten Bury macht testen und im Zweifel nochmal aufmachen…

    Offline ist am schönsten!

  • Klingt simpel. Ich mache dann den Bury für das verstellbare Auge, teste es und finalisiere das dann mit nicht allzuviel übrigem Seil? Aber dann müsste ich die gesamte Rollenlänge (oder was auch immer ich habe) durch den Bury ziehen, wenn ich das vorher nicht ablänge, richtig?

  • Aber dann müsste ich die gesamte Rollenlänge (oder was auch immer ich habe) durch den Bury ziehen, wenn ich das vorher nicht ablänge, richtig?

    Wenn ich deine Frage richtig verstehe, dann: nein.

    Hier ist ein Video wie du einen locked brummel erstellst, wenn das "lange" Ende des Seils nicht frei ist und deswegen nicht komplett durchgezogen werden kann:

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    Wenn du am Ende wirklich möglichst genau deine Wunschlänge in Einsatz haben möchtest solltest du das Seil vor dem Spleißen einmal ordentlich belasten. Selbst Dyneema hat etwas Reck und längt sich bei Belastung. Wenn du die erste Belastung vor dem Spleißen machst längt es sich danach sehr wahrscheinlich nur noch weniger. Du kannst z.B. ein ordentliches Stück mit zwei Marlspiekerschlägen mit "Griffen" versehen, über eine Eisenstange eines Spielgerüstes legen und dich mit deinem Gewicht auf die beiden "Griffe" stellen.

    Um es ganz ehrlich zu sagen: wenn du dein Ergebnis nicht wirklich stark belastest und halbwegs in die Nähe der Belastungsgrenze kommst ist das alles eher theoretischer Natur!

    Einmal editiert, zuletzt von kempkes (21. September 2023 um 14:35)

  • Wenn ich deine Frage richtig verstehe, dann: nein.

    Ne das hast du leider nicht richtig verstanden. Ich sehe, dass das Video ein fixes Auge beschreibt. Da isses klar, dass nicht das gesamte Seil durch muss. Wenn ich aber nun auf die andere Seite gehe und meine Ridgeline als Whoopie Sling mit ganz geringer Verstellemöglichkeit ausfertigen will, so muss ich ja das lange Seilende (also was eben auf der Rolle wäre) in nem min. 15cm Bury durch das Seil Richtung fixed eye zurückziehen, damit ein verstellbares Auge entsteht. Und dafür müsste ich die gesamte Rolle abrollen und da durchziehen. Das war die Frage. Aber wenn das so ist, dann ist das so.


    Wenn du am Ende wirklich möglichst genau deine Wunschlänge in Einsatz haben möchtest solltest du das Seil vor dem Spleißen einmal ordentlich belasten

    Das ist ein sehr guter Tipp und wird berücksichtigt. Danke dafür.

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