Hängemattengestell für Anhängerkupplung von OCS

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  • Hallo Gemeinde,

    ich habe mal die ganze Diskussion verschoben und hoffe hier nun auf eure Meinungen und Erfahrungen.

    Zu den bisherigen Diskussionen muss ich mal was Erklären, da ich jetzt erst recherchiert habe, was ihr da eigentlich für Ansprüche an Hängematten und Gestelle habt. Für mich war eine Hängematte bisher die kurze Entspannungsinsel, für den Mittagsschlaf oder zum Buch lesen. Hab mein Bett doch im Auto.

    Hab es nun verstanden.

    Würde mich über Anregungen, Gedanken, Wünsche oder Vorschläge freuen und bitte zerreist mich nicht gleich wieder in der Luft. Ich bin der Neue, ihr müsst lieb sein.

    Danke schonmal :)

  • Hi,

    erstmal richtig cool das Ihr auch eine Vorstellung gemacht habt, so gehört sich das :thumbup:

    Ich würde gerne mal den technischen Aspekt diskutieren, da du schreibst ihr habt viel Erfahrung im KFZ Bereich und schon ein paar Werte genannt hast.

    Zunächst würde ich gerne die Aussage zur Stützlast näher betrachten.

    Du schreibst das die Stützlast im Fahrbetrieb mit Anhänger um ein Vielfaches überschritten wird.

    Hast du dazu eine Quelle? Bezieht sich die von dir gemeinte Überschreitung in die tatsächliche Kraftrichtung, die die Stützlast auch meint/angibt?

    Freue mich auf einen Austausch.

    Grüße

    Rocketman

  • Wenn ihr eines der Enden (optional) noch etwas verlängert kann die Hängematte für viele zum Schlafen komfortabler aufgegangen werden. Bei gleich hohen Enden rutscht man tendenziell in die Mitte.

    Die abgebildete Hängematte dient als Erstausrüstung und Werbemittel. In meiner Bestellung sind die Maße 190x80cm angegeben. Das wird aber nur die reine Stofffläche sein.

    Morgen messe ich.

    Aus Sicht eines Hängers seid ihr schon sehr ulkig. Baut ein 850€ teures Gerüst für eine 10€ Hängematte die vermutlich niemand (aus diesem Forum gegen Bezahlung) nutzen würde... und von euch vermutlich auch nicht länger als eine Stunde genutzt wurde? Hat etwas von Chromfelgen beim Trabi aufziehen... Aus Sicht eines Autobesitzters aber sicherlich ein nettes Extra.

    Wäre es möglich die Enden noch weiter auseinander zu bringen oder werden Hebelkräfte zu groß?
    Je länger desto besser... ein 11-12ft (3.30-3.65m) Tarp darüber zu spannen wäre ein Träumchen.
    Einfach hinterm Auto in der geschützten Hängematte statt im (kleinen) Auto zu schlafen liest sich wirklich gut.

  • Zunächst würde ich gerne die Aussage zur Stützlast näher betrachten.

    Du schreibst das die Stützlast im Fahrbetrieb mit Anhänger um ein Vielfaches überschritten wird.

    Hast du dazu eine Quelle?

    Ich bin mir nicht sicher ob wir jeden Aspekt dieser Art hier beleuchten sollten, das wird eine Never-Ending-Story.

    Irgendwo gab es die Diskussion dazu auch schonmal, aber um es nicht einfach stehen zu lassen:

    Kuppel deinen Wohnwagen (gerne 1000-1200kg Gewicht) an, und verteile deine Last so das du 80kg auf deiner Kupplung ruhen hast. Fahre jetzt los. Nimm Bodenwellen mit, Senken, bremse und beschleunige, bringe einfach Dynamik in die Geschichte. Alleine durch die erzeugte Hebelwirkung wird um ein vielfaches der 80kg auf die Kupplung gedrückt und daran gezogen. Wenn die Tonne beim Bremsen quer wirkt sieht das nochmal anders aus.

    Von daher würde ich so eine Konstruktion ohne Bedenken an meine Kupplung schrauben und meinen Kadaver dort parken.

    Ich bin der Neue, ihr müsst lieb sein.

    Da täusche Dich mal nicht 8o

    Würde mich über Anregungen, Gedanken, Wünsche oder Vorschläge freuen

    Für die meisten Nutzer hier wird der Befestigungsabstand Interessant sein. Für die Pausenmatte mag das jetzt reichen und Spaß machen, für 11 oder 12ft definitiv nicht :)

  • Im Auto auf der ungemütlichen Matratze schlafen 8o Für was gibt es denn Hängematten 8)

    Ja du hättest evtl. erst mal recherchieren sollen, bevor du uns das Ding hier andrehen willst :D War ja klar, das wir da blöd fragen :P

    Für mich sieht es aber immer noch so aus, als ob da keine 11 oder 12 er Matte mit gescheiter Breite drauf passt. Kannst du das mal testen und berichten ?

    Ich denke das man da am Auto anstößt, wenn man diagonal drin liegt, weil das Gestell zu nah dran ist.

  • Hallo und guten Abend

    Hab heute gemessen und kann euch nicht befriedigen. Sorry. Systembedingt sinkt der Ösenabstand bei Belastung (also meine zarten 85kg) auf 2,8m.

    STOP: Nicht gleich wieder ääähhh und mmmhhh, hab ich doch gleich gesagt,....... ruhig bleiben!

    Es ist konstruktiv möglich, breiter zu bauen! Aber d.h. NEUMACHEN. Frage: Lohnt sich das und natürlich steckt wieder ein Stück Entwicklung darin, Hebelarme, Kräfte und Momente.

    Butter bei die Fische: Ich muss ertseinmal, die produzierten Gestelle verkaufen, an die "Nickerchennutzer" , um überhaupt weiter machen zu können. Dann kann ich erst eure Wünsche und Vorstellungen umsetzen.

    Ich danke euch ersteinmal für eure Offenheit (mein Psyschologe hat es die nächste Zeit schwer) und würde mich ganz einfach wieder aufschalten, wenn ich soweit bin oder noch Fragen habe oder Anregungen brauche.

    In diesem Sinne, Danke nochmal, diskutiert weiter oder auch nicht.

    Wir lesen uns bis dehmnächst :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von oc-solutions (13. Oktober 2022 um 18:38)

  • Es ist halt eine Menge Geld für ein Gestell, das nur zum gelegentlichen Chillen taugt. Selbst wenn man eine 11' Hängematte aufhängen könnte ist fraglich, wie gut das Gestell im Vergleich mit dem Tensa Outdoor Tensa4 oder dem YoboGEAR Cricket Hammock Stand abschneidet.

    Vom Preis her ist der Tensa4 selbst mit Zoll und Versandkosten deutlich günstiger und dazu flexibler einsetzbar. Ich brauche kein Auto um hängen zu können, bzw. kann meine Hängematte auch in einiger Entfernung zum Auto aufhängen - oder wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Eine leichtere und ebenfalls günstigere Variante die sogar in Deutschland hergestellt wird ist der Cross Hammock Carbon Tree. Bei beiden Gestellen kann man zusätzlich noch ein Tarp über die Hängematte hängen, was für eine Übernachtung häufig nötig ist.

    Der Cricket Stand ist etwas teurer als euer Gestell, hat aber den Vorteil, dass man ihn auch in Innenräumen verwenden kann. Alle genannten Gestelle haben keinen "Flex", d.h. wenn man sich in die Hängematte legt, werden die Aufhängepunkte nicht zueinander gezogen. Das ist für einen hohen Liegekomfort bei Campinghängematten sehr wichtig. Für ein Gestell mit deutlichem Flex würde ich z.B. kein Geld mehr ausgeben.

    Meiner Ansicht nach ist die Zielgruppe für ein Anhängerkupplungsgestell eher klein, und wird durch einen hohen (wenn auch durchaus berechtigten) Preis und die knappen Maße noch kleiner.

  • Zur Stützlast:

    Wie in anderen Diskussionen schon erwähnt, ist die angegeben Stützlast für eine dynamische Beanspruchung ausgelegt.

    Leider lassen sich dazu keine genauen Angaben treffen, da die Vertikalkomponente der wirkenden Kräfte (V-Wert) welcher der Stützlast entspräche erst bei Kupplungen ab 3,5 Tonnen in Verb. mit der horizontalen Komp. als Dc-Wert angegeben wird. Die horizontale Beanspruchung (sogn. D-Wert) ist auch auf Pkw- Anh. Kupplungen angegeben. Die wirkende Stützlast wird vernachlässigt!

    Es bleibt schlussendlich nur das Bauchgefühl! Je nach Masse des Nutzers. 75 kg Stützlast, 120kg Nutzlast kein Problem.

    50kg Stützlast 80kg Nutzlast kein Problem. Citroen C2 - 23kg Stütztlast - großes Problem.

    Würde gern eine wirklich belegbare, verbindliche Aussage treffen. Geht aber leider nicht.

    MfG

    Marco

  • Moin,

    Sehr interessant, doch wer mag am Auto klebend schlafen? Gerade im Sommer, das Auto wird doch heiß und strahlt Wärme ab, im Winter gegenteiliger Effekt.

    Eine Stange und dann einen Baum etc. okay. doch so, ich weiß nicht….

    Ich sehe es eher als Lösung für ein Problem welches man selbst geschaffen hat. Und als Nickerchenplatz oder zum lesen habe ich ein Klappstuhl mit Tisch im Kofferraum.

  • Ich habe mir die Lösung für die Anhängerkupplung auf einem regenmatschigen Campingplatz ohne passenden Baumbestand (oder mit Hängeverbot an den armen, durstigen Bäumen auf dem Platz) schon mehrfach sehnlich gewüncht - ein Klappstuhl ist halt doch nur ein Klappstuhl, auch wenn der nach Matschkontakt problemlos zusammenklappt, da bin ich bei meinem Tensa4 eher vorsichtig.

  • Da ich keine Anhängerkupplung habe, wie wahrscheinlich die meisten Leute, fände ich eine Konstruktion wie den Eno Roadie sympathischer.

    Wenn es den in leichter gäbe und die Stangen länger wären, damit man nicht so tief hängt und die dann optimalerweise noch schräger ständen, damit man nicht zu nah am Auto "klebt", fände ich das eine ganz gute Lösung für Campingplätze ohne Bäume.

    Auf einem solchen (Sonnencamping Albstadt) bin ich gerade, aber da ich ja im Auto hänge bin ich nicht zwingend auf Bäume angewiesen, auch wenn ich sie vorziehen würde.

  • Es bleibt schlussendlich nur das Bauchgefühl! Je nach Masse des Nutzers. 75 kg Stützlast, 120kg Nutzlast kein Problem.

    50kg Stützlast 80kg Nutzlast kein Problem. Citroen C2 - 23kg Stütztlast - großes Problem.

    Würde gern eine wirklich belegbare, verbindliche Aussage treffen. Geht aber leider nicht.

    Uff...

    Wo kommen diese Aussagen denn dann her, wenn es nur Bauchgefühl ist?

    Ihr versichert das 120Kg bei 75Kg Stützlast kein Problem sind, auch wenn wir in dem anderen Faden schon dargelegt haben das erhebliche Mehrbelastungen durch das Schaukeln auftreten können.

    Die Zusicherung schließt dann auch die Reperaturkosten, bzw. den Ersatz des Autos ein, wenn doch der Rahmen beschädigt wurde?

    Leider lassen sich dazu keine genauen Angaben treffen, da die Vertikalkomponente der wirkenden Kräfte (V-Wert) welcher der Stützlast entspräche erst bei Kupplungen ab 3,5 Tonnen in Verb. mit der horizontalen Komp. als Dc-Wert angegeben wird. Die horizontale Beanspruchung (sogn. D-Wert) ist auch auf Pkw- Anh. Kupplungen angegeben.

    Vielleicht denkt ihr nochmal grundlegend über eure Idee nach.
    Ihr seid offensichtlich tatsächlich vom Fach, es fehlt nur anscheinend an der letzten Schlussfolgerung:

    Fragt euch mal, warum diese Werte nur ab 3,5 Tonnen Kupplungen angegeben werden? --> Ab da sind viel stärkere Belastungen vorgeschrieben, was in einem verstärkten Rahmen usw. resultiert. Meist sind dann auch veränderte Aufnahmen (keine Kugelkupplung) sogar die Folge.

    In Deutschland hat man das sogut wie nie!

    Unsere AHKs sind einfach nicht dafür ausgelegt und verkraften schon keine 100Kg Ebikes bei 60Kg Stützlast!

    Eigens erlebt bei einem Kunden, der nicht hören wollte!

    Wir geben das Gestell bis 120kg Benutzergewicht frei und haben Versuche mit durchaus mehr Belastung gemacht. Ich benutze das Gestell auch an meinem alten Volvo seit langer Zeit und es funktioniert.

    Und diese Aussage... "ist noch nie was passiert"...gehört sich ja wohl für einen Hersteller und Vertreiber überhaupt nicht.

    Nur weil da äußerlich nichts passiert, heißt das noch lange nicht das es gut für das Material ist, oder das es das lange aushält.

    Wir sprechen hier von Sicherheits relevanten Teilen! Rupft dann mal ein Anhänger die AHK raus und überfährt jemanden ist das Geschrei groß.

  • Moin zusammen...........

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    Vielleicht eine Alternative........

    Gruß von der Ostsee

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