Einstieg ins Quer-Liegen

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  • Hallo Ihr lieben, ich hab Euch vermisst! :)

    Die Ereignisse in der Welt haben meine Aufmerksamkeit etwas vom HM-Forum in andere Richtungen verschoben, das Liegen im Wald habe ich mir aber noch nicht abgewöhnt.

    Die gute Nachricht: Meine Frau hat diesen Sommer dank Hitze schon mehr Nächte draussen verbracht als ich manchmal in einem ganzen Jahr. Und jetzt will sie auch eine bequemere Matte haben als "nur" meine 11-Fuss General Electric. :)

    Also eine weitere "lange" nähen oder vielleicht doch noch etwas über den Hängemattenrand schauen?

    Brücke habe ich ja schon mal probiert, zugegebener Massen mit zu wenig Anfangsinvestition, verfolge ich sicher auch eines Tages weiter.

    Querliegen wäre jetzt definitiv mal an der Tagesordnung!

    Ich habe einige der alten Fäden durchsucht, zumindest Konradsky , Baumkind, Cross Hammock und Hammock Fairy haben da viel Wissenswertes geschrieben und auch die Videos von dendronaut bzw Sacki waren lehrreich. Hab ich wen übersehen?

    Korrigiert mich aber die meisten Beiträge zum 90-Grad-Prinzip (von sehr schönen Reiseberichten abgesehen) sind schon etwas in die Jahre gekommen, sodass sich eine Auffrischung (neuer Faden) zum Thema lohnt? Oder wo sollte ich noch mal rein schauen?

    DIY interessiert mich natürlich immer, der Herbst naht und damit regnerische Wochenenden, die ich glücklich an der Nähmaschine verbringen könnte.

    Allerdings wenn ich absehe, wieviel Knowhow in so einer Cross Hammock offenbar steckt, so viele Hüte kann ich gar nicht aufsetzen, wie ich "Hut ab" nehmen müsste.

    Mich würde noch eine Variante interessieren, die die Lastverteilung zu den Fäden ähnlich gut löst wie die Cross Hammock aber etwas leichter zu nähen wäre.

    Oder irgendwas, womit man die 2x 20 Lastpunkte noch mal auf weniger "Einstellungen" zusammen fasst, zB Fussteil, Knie, Hintern, Rücken, Kopf oder sowas.

    Dass die vielen Fäden zwar etwas abschrecken, aber am Ende eben Gewicht sparen und eben komfortable Lastverteilung ermöglichen und in der Praxis doch gar nicht so problematisch sind, sehe ich aber prinzipiell ein. Das ist wohl die simple Genialität dabei.

    ( Cross Hammock : ermöglicht eines deiner Modelle bereits jetzt das Hochziehen des Kniebereichs, zusätzlich zum Kopfbereich, um einen gemütlichen Sitz ähnlich des Draumr zu erreichen? Theoretisch geht das doch mit Whoopies, oder? )

    Ein Freund würde mir eventuell sein Draumr 3.0 System günstig verkaufen. Ich glaube, der Fußsack ist ihm zu eng geworden (?).

    So zum Pro/Con-Erfahrungen sammeln wäre das natürlich auch erst mal was. Dann wäre auch gleich ein Tarp dabei...

    Oder ein Cross Hammock Kauf direkt oder gebraucht kommt natürlich theoretisch in Frage, dann passt zumindest der Liegekomfort und das Gewicht auf Anhieb(?). (Passt das mit Exped Synmat 7M plus evtl. zusätzlich Schaumstoff darunter? Könnte man ja zusätzlich noch ein Fach drunter nähen, oder?)

    Eine Sache, die mir wichtig wäre: Leichte Benutzung und Ein-/Aussteigen mit Mückengitter auch unter Zeitdruck und im Dunkeln bei grossem Mückenaufkommen möglich. (Mit GE geht das für mich gut. Mit Quer-HM? Protection vs Versatility?)

    Lasst mich wissen, was ihr denkt. (Auch als PN OK. )

    Jetzt geht's erst mal nach Island. Leider ohne HM da keine Bäume da so wirklich. Wär ja an sich ne nette Challenge, in Island aufregende Hängeplätze zu finden... :/

    Dieser Tag ein Leben!

    2 Mal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (17. Juli 2022 um 10:39)

  • Ein Freund würde mir eventuell sein Draumr 3.0 System günstig verkaufen. Ich glaube, der Fußsack ist ihm zu eng geworden (?).

    So zum Pro/Con-Erfahrungen sammeln wäre das natürlich auch erst mal was. Dann wäre auch gleich ein Tarp dabei...

    Moin,

    Also in dem Fußteil meiner Draumr 3.0 passt auch locker das Fussteil eines Kufa Winterschlafsack (TNF Bigfoot, Ajungilak Tyin Winter) oder Daunenschlafsacks (TNF Solar Flare Dryloft) ohne irgendwie zusammen gedrückt zu werden.

    Brauche ich den Schlafsack tagsüber nicht, stopfe ich manchmal fast den kompletten Schlafsack in das Fußteil der Hm........so ist der Schlafsack gut geschützt und stört auch nicht wenn ich in der Draumr "sitzen" möchte 👍

    Mit dem ein-und aussteigen ist gewöhnungsbedürftig.........es gibt da mehrere "Techniken" . Aber wenn man das ein paar Mal gemacht hat, ist es simple Routine.

    Ich hatte mal eine Exped Ergo Hm..........das ist zwar keine "richtige" 90° Hm aber die Bauart mit multiplen Einzelfäden war fast identisch. Trotz SnakeSkins hatte ich mit den vielen Schnüren ständig getüddel.........was manchmal sehr nervig war.

    Gruß von der Ostsee

  • Hab mittlerweile gemerkt, dass meine Exped Synmat7 nur 183x52cm hat. Das ist wohl zu knapp für sowohl Draumr als auch Cross Hammock. ?(

    Andererseits kann ich (möchte ich) ja nähen...

    An der Stelle nochmal besonderen Dank an Baumkind, deinen Versuchen und ehrlichen Berichten habe ich sehr viel entnehmen können!

    Dieser Tag ein Leben!

    Einmal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (17. Juli 2022 um 15:54)

  • Ich tue mich ehrlich gesagt etwas schwer, aus dem länglichen Posting konkrete Fragen heraus zu lesen. Das ist irgendwie alles etwas all over the place und vom Hölzchen zum Stöckchen an den ersten Fragen, die bei der Hängemattenwahl eine Rolle spielen sollten vorbei.

    Dass nun sämtliche Postings zur 90° älterer Natur sind, würde ich auch nicht sagen - zumindest bei den Tourberichten ist sie bei den quer hängenden eben als elementarer Teil dabei.

    Dass es wenig Diskussion und Fragen gibt, spricht einerseits für die Einfachheit des Systems, es gibt keine n^x Kombinationen an verschiedenen Matten, Stoffen, Längen - ebensovielen Aufhängungen und mindestens so vielen quiltvariationen, was zusätzlich an der geringen Anbieterauswahl liegt.

    Und zum anderen funktioniert es so halt wohl auch einfach für die Nutzerschaft.

    Um abzukürzen - probier es aus, wenn du die Möglichkeit hast. Wenn es dir zusagt, denk über Anschaffung oder Basteln nach - und dann kommen vielleicht einige der Details die Dir im Kopf rum schwirren zum Tragen.

    Eins vorweg - wenn Du nicht gerade ein Streichholz bist - und dazu noch permanent auf der Seite schläfst, ist eine regular-Mattenbreite in der Hängematte zu schmal, das gibt kalte Schultern.

    Stückeln mit Eva im Schulterbereich ginge jedoch.

    Viel Erfolg.

  • Für die Draumr 3.0 brauchst du eine LW Isomatten Größe um wirklich bequem und überall isoliert zu schlafen. Für eine kleinere Synmat/Downmat ist zwar ein Fach vorhanden aber ich finde die Draumr mit einer kleineren Matte nicht sehr bequem........

  • Danke für die Blumen! Du hast schon selbst gemerkt, dass es eine Exped-LW Isomatte sein sollte, um in der Cross Hammock liegen zu können, siehe auch die Hinweise von hangloose. Was die Verstellbarkeit im Kniebereich angeht, solltest du dir - auch für ein DIY-Projekt - keine Illusionen machen. Das mag bei einer Draumr funktionieren, aber die „schnurbasierte“ Cross Hammock (wie auch die Hammocktent) ist eine Hängematte zum Liegen. Sitzen haut damit nicht hin, auch die Verstellbarkeit des Kopfteils ist nur in gewissen Grenzen möglich. Die Angst vor den Schnüren ist wahrscheinlich etwas übertrieben. Damit hat - soweit ich gehört habe - noch niemand ernsthafte Probleme gehabt. Viel Glück bei etwaigen DIY-Versuchen!

  • ...deswegen sind wir doch hier im Forum, oder?

    um nicht verstanden zu werden? Nu denn - jeder hat so seins...
    Vielleicht geht es ja auch nur mir so, ich meine allerdings, aus den wenigen, knappen antworten auch sonst etwas Ratlosigkeit herauszulesen, was uns der Autor sagen - oder fragen möchte.
    War eine gut- und durchaus ernst gemeinte Randbemerkung, woran es dem Leser - und potentiellen Antwortgeber mangeln könnte. Ich versuche es demjenigen, der mir da in seiner Freizeit mit meinen Fragen weiterhelfen soll, stets zumindest das Leben dabei leicht zu machen. Wenn alles, was davon ankommt ein sich auf den Schlips getreten fühlen ist - und die Reaktion ein wenier einsichtiges 'können andere' - da kann ich nur viel Erfolg wünschen.

  • Ich fand diesen Ansatz spannend, bin aber noch nicht dazu gekommen es selbst auszuprobieren. Die traditionellen Querlieger waren eher skeptisch, aber im schlimmsten Fall hat man eben eine normale GE Hängematte und einen Hängesitz bzw. eine Gepäckhängematte oder Kinderhängematte :)

  • Ganz vergessen: auch dieses Design steht schon seit Jahren auf meiner To-Do-Liste - allerdings ohne Isomatte sondern mit passendem Underquilt.

    Ist das nur eine breite GE, in die man sich quer rein legt und die ein umgeklapptes Fußteil hat? Das würde dann mit dem flachen Liegen nicht funktionieren. Ich habe das mal in einer 2m breiten Matte probiert und hing ziemlich durch. Der Clou bei den 90 Grad-Matten sind ja gerade die unterschiedlich langen Schnüre, die das relativ flache Liegen erst ermöglichen.

  • Ist das nur eine breite GE, in die man sich quer rein legt und die ein umgeklapptes Fußteil hat? Das würde dann mit dem flachen Liegen nicht funktionieren. Ich habe das mal in einer 2m breiten Matte probiert und hing ziemlich durch. Der Clou bei den 90 Grad-Matten sind ja gerade die unterschiedlich langen Schnüre, die das relativ flache Liegen erst ermöglichen.

    Nein, das ist mit Sicherheit keine normale GE Hängematte. powerboil hat leider keine Designdetails verraten - es klingt so, als ob er versucht, mit seinem Design ins Hängemattengeschäft einzusteigen - aber auf den Fotos kann man meiner Meinung nach erkennen, dass die Enden konkav geschnitten sind. Ich würde sagen, dass die Kurve nicht symmetrisch ist, sondern der tiefste Punkt zur Kopfseite verschoben ist, um den Kopf besser zu stützen.

    Ohne damit selbst Erfahrungen gesammelt zu haben, sieht das Design wie eine Variation der Hammock Tent nur ohne Schnüre aus. Die Mattenklemmung sieht ähnlich wie die der Cross Hammock aus.

  • Kurze Anmerkung zum Alter der 90°-Hängematten-Posts: Es gab wohl nicht so viele Leute, die mit 90°-Hängematten experimentiert haben. Diejenigen, die es getan haben, haben ihre persönliche Variante entwickelt. Die Entwicklung meines Querliegers habe ich mitsamt Irrtümern und Problemen in diesem Faden hier dargelegt. Ich habe meine Irrwege ebenfalls dokumentiert, für den Fall, dass jemand das nachbauen möchte.

    Wie dem auch sei: meine Hängematte tut inzwischen seit 2016 (!) unverändert seinen Dienst. Mehr gibt es zur Hängematte eigentlich nicht zu berichten. Vielleicht sollte ich den Faden bei Gelegenheit mal um ein aktuelles Foto erweitern (nächstes WE hängt sie wieder :love:).

  • Danke für die guten Links Hammock Fairy. So eine Lang-Breit-Version mit differenzieller Quer-Aufhängung finde ich auch immer noch sehr interessant!

    (Könnte man eigentlich zwei verschiedene Endenpaare auf den jeweilig gegenüberliegenden Seiten herstellen, zB. mit bogigem Tunnelzug und Dreifachnaht?!? Und dann je nach Baumabstand die eine oder andere Version nutzen? Die mittige Naht, die die beiden Bahnen verbindet, würde klassisch gehangen am Rand platziert sein, als Doppellagige. Nur so ein Gedankenspiel... :/

    Die Entwicklung meines Querliegers habe ich mitsamt Irrtümern und Problemen in diesem Faden hier dargelegt. Ich habe meine Irrwege ebenfalls dokumentiert, für den Fall, dass jemand das nachbauen möchte.

    Jep, diesen meinte ich. Nochmals vielen Dank dafür!

    (Der automatische Hinweis am Ende des Fadens schlug vor, lieber ein neues Thema zu eröffnen, was ich dann hiermit getan hatte.)

    Dass sie immer noch im Einsatz ist, spricht für sich! :thumbup:

    hangloose : Alles klar. Wie du auch sagst, jeder auf seine Art. (Vielfalt ist Reichtum.)

    Hab mit meinem Freund ein Probeliegen in der Draumr vereinbart. Er hat eine LW-Matte.

    Ich hab allerdings Vorbehalte, mir gleich noch eine LW-Matte zu besorgen. Ich hab die M und dann noch zwei breite (schwere) selbstaufblasende sowie einige Schaumstoffmatten rumliegen. Da ich ohne weiteres mit unterschiedlichen Einschüben (nähender Weise) und Doppellungen experimentieren kann, sehe ich das erst mal nicht als Hindernis anzufangen. Aufrüsten geht später immer noch.


    Falls ich ein "Multi-string"- DIY-Projekt beginne, würde ich gern noch ein wenig "spielen", was die besagte Verstellbarkeit angeht. Da ich nicht in eine Serienproduktion einsteigen will, muss ich weniger an Dinge denken, die die Profis unter Euch beachten müssen. ZB. was das Gewicht oder die Einfachheit angeht. Und dabei natürlich möglichst viele Lernkurven befahren und ähnlich Baumkind mit Euch teilen. Und wenn ich das gemacht habe, werde ich sicher verstehen, was du Cross Hammock meintest. :) Aber ich hab zumindest paar Ideen, wie man die Draumr-Umsetzung noch abwandeln könnte...

    Naja, im Moment sinds noch viele ungeordnete Gedanken. Die Vorplanung ist immer am schönsten!

    Noch was zu Island: Ich lag falsch, es gibt durchaus Bäume. Aber auch sehr viel Wind. Vielleicht sehen "Hängematten" hier deshalb eher so aus:

    In der Anwendung auf diesem Bild muss man aber noch an der waagerechten Ausrichtung arbeiten...

    Dieser Tag ein Leben!

    Einmal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (23. Juli 2022 um 20:00)

  • Da lege ich dir doch mal direkt einen Thread aus dem Nachbarforum ans Herz, dort sind ja auch einige bekannte Gesichter:

    90 Grad Hängematten-Setup 2.0 - MYOG - Make Your Own Gear - Ultraleicht Trekking (ultraleicht-trekking.com)


    dort findest du auch meine Erfahrungsberichte. Meine Kurzzusammenfassung:

    •  eine LW Matte ist zwingend erforderlich. Ich hatte vorher eine regular und das war um Welten kleiner/schmaler/schlechter
    • um mit DIY gegenüber der Crosshammock Geld sparen zu können müsste mein Stundenlohn (gefühlt) bei 2 Cent liegen. Das Nähen und Schneiden geht super schnell, aber die Länge der Schnüre ist die große Kunst. Ich habe mit den groben Angaben von @Konradsky begonnen und habe immer wieder optimiert.
    • Ich kann bisher immer noch nicht ohne Druck o.ä. in den Waden/Beinen schlafen 



    Ich bin auf deinen Erfahrungsbericht gespannt

  • Druck o.ä. in den Waden/Beinen

    Falls Du das genauer beschreiben magst, um auf Ursachensuche zu gehen?
    Überstreckung der Knie?
    Die Hammocktent 1.0 hatte das Problem, ein graduelles verkürzen der Schnüre in Richtung Knie brachte da Abhilfe, eine S-Kurve, auch im hammockforum dokumentiert.
    Alternativ kann man auch einfach übrige Kleidung unter die Knie schieben.

  • Falls Du das genauer beschreiben magst, um auf Ursachensuche zu gehen?
    Überstreckung der Knie?

    da melde ich mich sehr gerne nochmal im Detail! In letzter Zeit hat mir die Motivation für das Projekt gefehlt, aber mit diesem Thread ist es wieder geweckt ;)

    Ich kannte die Grafiken und Längenverhältnisse von Baumkind gar nicht (vielen Dank an dieser Stelle) und werde das nochmal messen, mit meinen vergleichen und dann auch hier detailliert teilen.

    Ich hatte schon ein paar ungemütliche Zustände: bin erst zu den Füßen gerutscht, dann waren die Knie überstreckt und dann habe ich es im unteren Rücken gespürt. Eine Decke zu Testzwecken hat mir da schon gut geholfen, der Calf Ridge kann einen ja überall einholen ;) Deine Anpassung mit der Verkürzung in den Knien klingt sehr gut!

  • ungemütliche Zustände: bin erst zu den Füßen gerutscht, dann waren die Knie überstreckt und dann habe ich es im unteren Rücken gespürt.

    Die ungemütlichen Zustände sind bekannt, können aber abgeholfen werden:

    1. zu den Füßen rutschen: Der Schwerpunkt ist bei meinem Querlieger (210 cm lang) nicht in der Mitte, sondern bei der 8. von 20 Schnüren auf jeder Seite. Die 8. Schnur ist deshalb die kürzeste Schnur. Die Länge der übrigen Schnüre kann mit Hilfe von Dreiecksberechnung in einem Excel-Sheet berechnet werden. Die Schnüre am Fußende sind die längsten. Allerdings kann man die Längen auf diese Weise nur theoretisch ermitteln, denn am Ende kommt es auch auf die Körperform an. Tendenziell sind die Schnüre auf Höhe der Hüfte und Schultern etwas länger, Richtung Kopf und Fuß werden sie etwas kürzer.

    2. Knie überstreckt: Hier muss man ein wenig tüfteln. Mit 20 Schnüren auf jeder Seite kann man sich die Hängematte perfekt auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Ich würde empfehlen, die Schnüre um die Kniekehle herum etwas zu kürzen.

    3. Unterer Rücken: Im Prinzip wie bei Punkt 2 vorgehen - ausprobieren und justieren... Das kann ein paar Runden dauern, aber dann hat man die perfekte Liegefläche 8)

  • Wenn du oben einen Karabiener verwendest ,

    kannst du zum kürzen eines " Schnurpärchens "

    einfach betreffende Stelle 2 / 3 / mal um den Karabiener wickeln.

    Das spart viel Knoterei , oder Wubislings .

    Du kannst auch mit einem Karabiener eine einzelschnur verkürzen.

    Einklinken , und noch 3/4 /5 mal , bis past eine Spirale auf den Karabiener wickeln.

    Einmal editiert, zuletzt von bieber1 (25. Juli 2022 um 21:43)

  • ...

    einen Thread aus dem Nachbarforum ans Herz, dort sind ja auch einige bekannte Gesichter:

    Danke, super! Muss den noch mal genauer durchlesen, aber einen entscheidenden neuen Punkt zur Vereinfachung konnte ich schon entnehmen. Immer gut, den Blick auch mal nach links und rechts abschweifen zu lassen...

    Ich habe mit den groben Angaben von Konradsky begonnen und habe immer wieder optimiert.

    Ok, ich denke ich hab mittlerweile durch die Skizzen und Angaben von Baumkind eine ungefähre Idee, aber wenn mir mal jemand die Start-Dimensionen zB. als PN schicken mag, bin ich natürlich nicht böse.

    aber mit diesem Thread ist es wieder geweckt ;)

    Eben! :thumbup:

    Wenn du oben einen Karabiener verwendest ,

    kannst du zum kürzen eines " Schnurpärchens "

    einfach betreffende Stelle 2 / 3 / mal um den Karabiener wickeln.

    Das spart viel Knoterei , oder Wubislings .

    Danke, klingt eigentlich fast zu simpel um es clever zu nennen, aber so ist das meist!

    Eine Idee, die mir auch vorschwebte, man kann die Fäden zwei-farbig ausführen, zB. die Knie und den Rückenbereich anders, und diese Bereiche (wie schon gesehen) auch als verstellbare Whoopies belassen, andere letztlich fix.

    Eventuell kann man die Doppelschnüre der verstellbaren Bereiche auch weiter zusammenfassen, dann zwei Whoopies statt vier, oder als Gurtversteller oder so was. Dann kommt man den Draumr-Vorteilen etwas näher ohne alle Nachteile zu bekommen?

    Noch zum Thema "schnurlos":

    Mir war eingefallen, dass ich noch eine günstige Supermarkt-HM und einen verunglückten Brücken-Prototypen rumliegen habe. Sobald ich heim komme und Zeit habe, probier ich einfach mal folgendes aus (ähnlich dem link, den Hammock Fairy erwähnte):

    Ich gehe davon aus, dass das nur ein Versuch auf dem Wege bleibt, aber spielen ist ja die höchste Form des Studierens, nicht?

    Dieser Tag ein Leben!

    2 Mal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (26. Juli 2022 um 11:08)

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