Amazonas Iritation fürs Bikepacking

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  • Hallo liebe Experten,

    ich könnte mal eure Meinung zu folgendem Problem gebrauchen. Ich fahre in zwei Wochen 1600km von Kiel bis an die Côte d’Azur. Dazu brauchte ich ein leichtes Sommersetup mit kleinem Volumen. Ich habe mir dazu das Amazonas Adventure Set mit Adventure Moskito Hammock Thermo und Adventure Tarp gekauft. Schlafen wollte ich in einem leichten Sommerschlafsack, dem Sea to Summit Spark SpI.

    Nun habe ich in den letzten Tagen viel gelesen und bei Youtube geguckt und mir dabei auch Gedanken gemacht ob ich das Richtige für mich gekauft habe. Vorweg, komplett was neues schlimmstenfalls mit Bastellösungen wollte ich mir in den zwei Wochen bis Start nicht mehr antuen. Dennoch (obwohl ich kein Problem damit habe für gutes Zeug auch gutes Geld auszugeben) möchte ich ungerne zweimal kaufen. Kalte Temperaturen sind jetzt zwar nicht zu erwarten dennoch sollte das was ich jetzt kaufe auch noch im Herbst gut mit Quilts o. Ä. kombinierbar sein.

    Nun habe ich gehört das die Quilts von Amazonas nicht gerade der Hit sind und teilweise sogar das diagonale Liegen erschweren. Zudem gefällt mir das Gewicht und das Volumen der Amazonas Quilts gar nicht. Ich müsste dann ja wohl auf andere Produkte ausweichen die zu meiner Hängematte passen.

    Nun stellt sich mir die Frage, habe ich mit meinen 1,79cm Körpergröße auf das falsche Pferd/Hängematte gesetzt? Ist sie zu klein? Sollte ich sie gegen die größere Adventure  Hero XXL austauschen? Ich habe im Youtube Channel von "Dennis geht raus" die Formel Körpergröße 1,79cm x 1,9 = 340cm gehört. Ist damit die Größe der Liegefläche (Da hat keine von beiden 3,40m) gemeint oder die Länge der Hängematte (Da käme zumindest die Hero mit 342cm hin)?

    Soll ich also Wechseln um in Hinblick auf künftige Quilts zukunftssicher zu bleiben, oder ist es auch die kleinere Hängematte einigermaßen bequem und zukunftssicher? Nochmal zur Erinnerung, ich nehme gerne ein wenig Komforteinbusen hin, wenn ich damit das Packvolumen und das Gewicht im guten Rahmen halte und ich habe nur noch zwei Wochen Zeit. Zu wenig vielleicht um sich nochmal komplett umzustellen (Da die Schlafgelegenheit ja nur ein Teil des Bikepacking ist und ich mich auch noch mein Rad optimieren muss).

    Danke im Voraus für eure Ratschläge und Gedanken.

    Florian

  • Zunächst Mal: Wie lang die Hängematte insgesamt ist, ist vollkommen irrelevant. Entscheidend ist, wie lang der Stoff ist. Da solltest du tatsächlich mit grob 3,35m/11' rechnen.

    Fürs Bikepacking ist das Packmaß bekanntlich oft das größte Problem... Da ist manchmal etwas Kreativität gefragt und leider auch etwas Geld.

    Das ultimativ simple und kompakte Setup (ähnlich zu dem, was ich verwende) wäre eine z. B. eine Warbonnet Traveler XL, Wooki, passender Topquilt mit Daunenfüllung, 25mm Gurtband mit Dutch Clips und Beetle Buckles für die Aufhängung und eine Travel Sock drum, damit man's leichter handhaben kann (und notfalls als Wind- oder Mückenschutz) - das passt komplett in ein 10l Drybag. Dazu ein passendes Tarp. Da bist du aber schon bei vierstelligen Beträgen.

    Kunstfaser ist deutlich günstiger, aber in der Regel auch voluminöser. In wie weit das ein Problem ist, hängt vom deinem Rad und deinen geplanten Strecken ab... Wenn du einen Gepäckträger hast, wird's sehr viel einfacher.

  • Hmm, danke schon mal für diese Info. Ich habe dir mal ein Bild meines Rades (Tout Terrain Vasco) hochgeladen. Sollte es irgendwann also kälter werden, sind Kunstfaser Quilts keine Option für mich, wenn ich nicht auf AnyCages an meinen Gabeln ausweichen will) Die Warbonnet Traveler XL sieht tatsächlich schonmal ziemlich interessant aus, allerdings habe ich zu wenig Zeit um das ganze Konzept zu ändern. Wenn ich das tue möchte ich eh nochmal jedes kleinste Detail durchdenken/rechnen.

    Sehe ich das richtig, dass es für mich mit meinen relativ kleinen 179cm schon kaum mehr Hängematten in der richtigen Größe gibt? Zumindest habe ich nur noch wenige mit 3,35m Stofflänge gesehen und wenn dann sind das meist die XXL Varianten. Dazu eine abseitige Frage: Was machen den dann die richtig großen Menschen (>190cm)?

    Wenn ich dich also richtig lese und gesetzt den Fall, dass ich derzeit noch bei Amazonas bleibe (sprechen weitere für mich relevante Gründe dagegen?) sollte ich unbedingt die Adventure Hero XXL mit 305cm x 160cm Liegefläche (Gesamtlänge 341cm) wählen und die Adventure Moskito Hammock Thermo mit 275cm x 140cm Liegefläche (Gesamtlänge 305cm) zurückgeben?

    Falls ja, für wen haben die denn die Adventure Moskito Hammock Thermo konstruiert, Kinder?

    Danke vorab

  • Eine Hängematte hat keine Liegefläche (auch wenn das einige Hersteller gerne so bezeichnen). Entscheidend ist die Länge zwischen den beiden Punkten, an denen die Hängematte zusammengerafft ist. Zwischen diesen beiden Punkten kann sich die Hängematte entfalten und damit Raum für bequemes Liegen schaffen.

    Der Faktor 1,9 ist ein Anhaltspunkt. Für die meisten ist eine Hängematte mit dieser Länge tatsächlich sehr bequem. Das bedeutet aber nicht, dass eine kürzere Hängematte deswegen gleich total unbequem sein muss. Da hilft nur ausprobieren und vergleichen. Am Schluss geht es auch um ein Abwägen zwischen optimalem Komfort und optimalem Gewicht/Platzbedarf der Ausrüstung.

    Frage: Hast du an Isolation von unten gedacht? Ein Schlafsack wird in der Hängematte plattgedrückt und isoliert deshalb fast ausschliesslich gegen oben. Hast du keine Isolation gegen unten, so wird dir nachts bald recht kalt, ausser die Temperaturen fallen nie unter plus/minus 25 °C. (Vielleicht hast du es geschrieben und ich habe es einfach überlesen.) EDIT: Habe gerade in deinem anderen Post gelesen, dass du mit Schlafsack allein in Polen selbst im Herbst keine Probleme hattest...

  • Dein Rad ist ein ziemlicher Packesel ^^

    Die Länge vieler Hängematten ist und bleibt ein Rätsel... Die (wenigen) Hersteller, bei denen die Verantwortlichen ihre Produkte auch selbst ernsthaft nutzen, sind meistens besser aufgestellt. Den Rest hat Waldläufer70 ja schon geschrieben.

    Das von mir beschriebene Setup ist wie gesagt ziemlich nah am erreichbaren Optimum bezüglich Komfort, Handling und Packmaß. Mein eigenes Setup ist in einigen Details etwas anders aufgebaut, da ich mit einer kürzeren Hängematte auskomme und einige Komponenten "eh da" waren. Das Gewicht und Packmaß ist am Ende gleich. Jedenfalls habe ich mit 10l Packvolumen ein zuverlässiges 3,5-Jahreszeiten-Setup (komfortabel bis -5°C, wobei ich nicht allzu schnell friere).

    Für die Tour in zwei Wochen würde ich an deiner Stelle kein unerprobtes Setup mitnehmen. Da wäre mir das Risiko von Überraschungen zu hoch.

  • Falls ja, für wen haben die denn die Adventure Moskito Hammock Thermo konstruiert, Kinder?

    Das fragen sich hier auch einige schon sehr lange, noch dazu ist Amazonas zu 100% lernresistent. Hast Du also auf das falsche Pferd gesetzt? Ja sicher. (no offense, wer hier ohne Amazonasschuld ist, werfe den ersten Stein!) Handlungsoptionen sind natürlich rar, entweder ziehst Du mit dem suboptimalen Setup los und wirst trotzdem sehr knapp überleben oder Du suchst nach Alternativen. Habe ich das richtig rausgelesen und Du hast ansonsten noch keinerlei Hängemattenerfahrung oder gar Ausrüstung?

  • Das fragen sich hier auch einige schon sehr lange, noch dazu ist Amazonas zu 100% lernresistent. Hast Du also auf das falsche Pferd gesetzt? Ja sicher. (no offense, wer hier ohne Amazonasschuld ist, werfe den ersten Stein!) Handlungsoptionen sind natürlich rar, entweder ziehst Du mit dem suboptimalen Setup los und wirst trotzdem sehr knapp überleben oder Du suchst nach Alternativen. Habe ich das richtig rausgelesen und Du hast ansonsten noch keinerlei Hängemattenerfahrung oder gar Ausrüstung?

    Hallo grobinger, doch ich war letztes Jahr im September schon 11 Tage mit einer China-Hängematte inkl. Tarp und Decatlon Schlafsack bikepacken. Es hat eigentlich sehr gut funktioniert und ich hatte nicht gefroren. Für dieses Jahr wollte ich mir aber endlich etwas "Besseres" kaufen und da bin ich auf Amazonas aufmerksam geworden. Erst nachdem ich das gekauft habe bin ich über Youtube Videos auf das Forum hier aufmerksam geworden und versuche nun klug zu werden und zu retten was zu retten ist. Meinst du ich würde mit der Amazonas Adventure Hero XXL glücklicher werden als mit der kleinerenAdventure Moskito Hammock Thermo? Für den ganz großen Wurf, alles neu zu durchdenken fehlt mir so knapp vor Start die Muse.

    Für die Tour in zwei Wochen würde ich an deiner Stelle kein unerprobtes Setup mitnehmen. Da wäre mir das Risiko von Überraschungen zu hoch.

    Hallo DL1JPH, leider ist mein einziges erprobtes Setup die China-Hängematte mit Decathlon Schlafsack. Egal welche Macken mein Amazonas Setting auch immer hat, ich vermute es taugt immer noch weit mehr als mein bisheriges erprobtes Zeug.

    Dein Rad ist ein ziemlicher Packesel ^^

    Ich tue, was ich kann um das Gepäck zu reduzieren :) Aber bestenfalls werden einige Taschen nicht ganz so prall sein wie letztes Jahr. Kommst du bei einer 16 Tage + 2 Tour mit weniger Taschen aus?

    Jedenfalls habe ich mit 10l Packvolumen ein zuverlässiges 3,5-Jahreszeiten-Setup

    Das klingt echt gut. 10l hat bisher bereits mein Decathlon Sommerschlafsack :) Aber nach meiner Tour werde ich mir das alles nochmal im Detail ansehen und mit meinen neuen Erfahrungen was Gutes ausdenken. Mal sehen, vielleicht wird es ja auch das von dir beschriebene Setting.

    Danke Waldläufer70 für deine vielen Informationen. Fürs Ausprobieren der verschiedenen Hängematten fehlt mir leider die Zeit. Aber ich versuche mal mit Amazonas Kontakt aufzunehmen und zu fragen ob ich die Matten austauschen könnte und wie deren Meinung zu ihren Größenangaben ist.

  • Hallo grobinger, doch ich war letztes Jahr im September schon 11 Tage mit einer China-Hängematte inkl. Tarp und Decatlon Schlafsack bikepacken. Es hat eigentlich sehr gut funktioniert und ich hatte nicht gefroren. Für dieses Jahr wollte ich mir aber endlich etwas "Besseres" kaufen und da bin ich auf Amazonas aufmerksam geworden. Erst nachdem ich das gekauft habe bin ich über Youtube Videos auf das Forum hier aufmerksam geworden und versuche nun klug zu werden und zu retten was zu retten ist. Meinst du ich würde mit der Amazonas Adventure Hero XXL glücklicher werden als mit der kleinerenAdventure Moskito Hammock Thermo? Für den ganz großen Wurf, alles neu zu durchdenken fehlt mir so knapp vor Start die Muse.

    Ganz ehrlich: Wenn das für Dich erstmal funktioniert hat, ohne dass es Dir den Spaß an der tour verdorben hat, würde ich das doch einfach nochmal so machen und mich danach tiefer mit der Materie auseinandersetzen. Mit Amazonas wirst Du da langfristig nicht glücklich und Du Dich über jeden € ärgern den Du bei denen versenkst. Habe ich selbst und viele viele andere Neuhänger genau so erlebt. Und Du hast doch mit der Amazonas auch keine Erfahrung, oder nicht? Das Setup was DL1JPH vorgeschlagen hat, wäre zumindest ein sehr viel besserer Startpunkt. Allein schon weil ein gutes und vor allem für Deine Größe passendes setup schon mal von vornherein ein paar Fehlerquellen eleminiert. Allein dass Amazonas keine structural ridgeline verbaut die Dir den Durchhang vorgibt, macht es einem Anfänger so gut wie unmöglich die Matte immer gleich und richtig aufzuhängen. Was dann die richtige diagonale Liegeposition auch schon wieder sehr schwierig macht.

  • ich vermute es taugt immer noch weit mehr als mein bisheriges erprobtes Zeug.

    The devil you know... Ich bin was sowas betrifft extrem konservativ. Ein Setup, das nicht auf mehreren kurzen Touren bei verschiedenen Bedingungen gut funktioniert hat, nehme ich nicht auf eine lange Tour mit.

    Kommst du bei einer 16 Tage + 2 Tour mit weniger Taschen aus?

    Ja. Ich habe die Lenkerrolle mit Hängematte und Zubehör, eine 7,5l Satteltasche mit Hygiene, EH-Zeug, Elektronik und Platz für's Tarp oben drauf, eine 2,5l Tanktasche mit Futter und 3x 600ml Wasser im Rahmendreieck. Die kleine Fahrradwerkstatt ist in einer 850ml Fidlock-Tasche unter dem Rahmendreieck. Dazu noch einen 15l UL-Rucksack (Sea to Summit UltraSil) als Reserve, wenn ich mir mal einen größeren Einkauf gönne. Sonst gibt's halt nur Riegel und Käsebrot aus dem Supermarkt. Strom für die Elektronik kommt über einen Dynamo (PedalCell) und eine kleine Powerbank. Ein kurzes Abus Bordo passt noch mit auf die Lenkerrolle und etwas Kleinzeug passt in die Trikottaschen.

  • 15l UL-Rucksack (Sea to Summit UltraSil)

    semi-off-topic: In dem transportiere ich bisweilen die Regenklamotten. So finde ich die mit einem Griff, wenn ich mal vom Regen überrascht werde. Zudem habe ich immer einen Rucksack dabei, wenn ich mal Einkäufe machen muss, eine Stadt besichtigen oder nebenbei mit kleinem Gepäck einen Hügel oder Berg "erklimmen" möchte.

  • The devil you know... Ich bin was sowas betrifft extrem konservativ. Ein Setup, das nicht auf mehreren kurzen Touren bei verschiedenen Bedingungen gut funktioniert hat, nehme ich nicht auf eine lange Tour mit.

    Ja. Ich habe die Lenkerrolle mit Hängematte und Zubehör, eine 7,5l Satteltasche mit Hygiene, EH-Zeug, Elektronik und Platz für's Tarp oben drauf, eine 2,5l Tanktasche mit Futter und 3x 600ml Wasser im Rahmendreieck. Die kleine Fahrradwerkstatt ist in einer 850ml Fidlock-Tasche unter dem Rahmendreieck. Dazu noch einen 15l UL-Rucksack (Sea to Summit UltraSil) als Reserve, wenn ich mir mal einen größeren Einkauf gönne. Sonst gibt's halt nur Riegel und Käsebrot aus dem Supermarkt. Strom für die Elektronik kommt über einen Dynamo (PedalCell) und eine kleine Powerbank. Ein kurzes Abus Bordo passt noch mit auf die Lenkerrolle und etwas Kleinzeug passt in die Trikottaschen.

    Und was nimmst du so alles an Kleidung im Sommer mit? Ist die Kleidung auch in deiner Satteltasche?

    Wie viele Tage bist du damit am Stück so unterwegs? Auch mal ein paar Wochen oder nur wenige Tage?

    Mit dem Essen halte ich es ähnlich. Aber hast du keine Erste Hilfe Tasche und Medikamente dabei?

    Noch zur Erklärung: Eigentlich wollte ich die Wochen vor der Tour noch meine Ausrüstung ausführlich testen und natürlich auch trainieren. Leider habe ich mir am Montag vor einer Woche mein Knie verletzt und kämpfe gerade darum bis zum 21. wieder heil zu werden. Derzeit kann ich es nichtmal beugen. Aber wenn ich gesund werden sollte muss zumindest die Ausrüstung bis dahin geklärt sein. Ich wollte nur anmerken, dass ich normalerweise nicht so übereilt ohne Test aufbreche, aber die Umstände ;)

    Allein dass Amazonas keine structural ridgeline verbaut die Dir den Durchhang vorgibt, macht es einem Anfänger so gut wie unmöglich die Matte immer gleich und richtig aufzuhängen.

    Ja, da hast du viele gute Punkte angesprochen. Könnte ich die Ridgeline bei den Amazonasmatten nicht nachrüsten? Die müsste doch meines Wissens nur vorne und hinten an der Aufhängung der Hängematte befestigt werden, oder?

    semi-off-topic: In dem transportiere ich bisweilen die Regenklamotten. So finde ich die mit einem Griff, wenn ich mal vom Regen überrascht werde. Zudem habe ich immer einen Rucksack dabei, wenn ich mal Einkäufe machen muss, eine Stadt besichtigen oder nebenbei mit kleinem Gepäck einen Hügel oder Berg "erklimmen" möchte.

    Einen leichten Notrucksack für Einkäufe habe ich auch, ansonsten trage ich den aber nicht auf dem Rücken. Der ist dann im Rahmendreieck.

  • Das ultimativ simple und kompakte Setup (ähnlich zu dem, was ich verwende) wäre eine z. B. eine Warbonnet Traveler XL, Wooki, passender Topquilt mit Daunenfüllung, 25mm Gurtband mit Dutch Clips und Beetle Buckles für die Aufhängung und eine Travel Sock drum, damit man's leichter handhaben kann (und notfalls als Wind- oder Mückenschutz) - das passt komplett in ein 10l Drybag. Dazu ein passendes Tarp. Da bist du aber schon bei vierstelligen Beträgen.

    Moin DL1JPH, ich konnte gestern nicht einschlafen und habe mir deshalb nochmal deinen Vorschlag genauer angesehen mit der Option das Amazonas Zeug zurückgehen zu lassen. Gibt es Optionen die Warbonnet Sachen in Deutschland oder zumindest EU zu bestellen? Denn wenn ich das auf deren Webseite bestelle, kommt das sicher nicht mehr rechtzeitig an. Noch cooler wäre natürlich ein Laden hier im Norden, bei dem ich das Zeug vorher auch mal physisch sehen kann. Aber da gehen mit mir wohl gerade die Wünsche durch, oder?

    Ich habe bisher nur https://www.outdoorline.sk/en/ultralight-hammocks gefunden, aber bei denen Ist etwas die Warbonnet Traveler XL nicht lieferbar.

  • Ich habe bisher nur https://www.outdoorline.sk/en/ultralight-hammocks gefunden, aber bei denen Ist etwas die Warbonnet Traveler XL nicht lieferbar.

    Wenn es bis nächste Woche Zeit hat, habe ich noch eine relativ große Auswahl an Traveler XL und XXL Hängematten auf Lager.

  • Wenn es bis nächste Woche Zeit hat, habe ich noch eine relativ große Auswahl an Traveler XL und XXL Hängematten auf Lager.

    Ja, hätte es, sofern ich das Material bis zum 20. Juni lieferbar wäre. Toll wäre natürlich bin Freitag 17. Juni oder Samstag der 18. Juni dann könnte ich das vorher noch 1 Nacht testen.

    Vielleicht ist es ja gut das du erst nächste Woche aufmachst, dann kann ich mir noch klar werden was ich will. Das Amazonas Zeug lasse ich dann erstmal zurückgehen. Nun habt ihr es also geschafft ;)

  • Wenn du das Amazonas Zeugs noch zurückschicken kannst, dann mach es.

    Ich habe bei Touren immer eine 11ft Hängematte dabei, die ich ganz bequem in die Rahmentasche stecken kann. In der Lenkerrolle habe ich nur meinen Top- und Underquilt in einem 8L Drybag, um die Rolle möglichst kompakt zu halten. Mit dem Rucksack halte ich es ähnlich wie DL1JPH , da kommt nur Verpflegung rein.

  • Auf meiner Suche nach dem idealen Setup für mich beim Bikepacking, habe ich Hängematten folgender Hersteller recherchiert:

    Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Habe ich noch Hersteller übersehen die für mich interessant wären?

    Kriterien sind Packmaß, Gewicht, mit oder ohne Moskitonetz, für Körpergröße 1,79cm

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, OnewindIch habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

  • Also Kriterium Packmaß und Gewicht kriegst du durch nen leichten Stoff als Single Layer Hängematte in den Griff. z.B. Hexon 1.2. Überbreite (>1.50m) ist auch nicht notwendig.

    Für Körpergröße 1,79m reichen 11ft Hängematten aus. 12ft ist auch für Bikepacking wieder mit größerem Packmaß und Gewicht verbunden. Ich habe meine HM (Hexon 1.2, 11ft, kein Moskitonetz) fürs Radeln bei infrastellar machen lassen, der momentan auch ein rattenscharfes Cumulus-Setup im Marktplatz anbietet.

    Bei der Aufhängung fährt man mit Whoopie Slings ganz gut. Die sind sehr leicht (gibt aber auch noch leichtere Optionen), haben ein kleines Packmaß und sind sehr einfach in der Handhabung. Größter Nachteil ist die Mindestlänge die deinen Baumabstand etwas vergrößert, ist aber kein Dealbreaker. Ich selbst benutze die Dutch Beetle Buckles einfach wegen des Comforts und nehme das größere Packmaß und Gewicht in Kauf.

    Beim Moskitonetz fahre ich die Strategie mit separatem Netz. Eigentlich kann man abends ganz gut abschätzen, ob viele Viecher unterwegs sind und danach entscheide ich, ob ich es dran mache oder eben nicht. Frei zu pennen ist eh am geilsten.

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