Wooki Vergleich

  • Hallo zusammen,

    ich überlege mir zusätzlich zu meinem "Sommer Wooki" (20°F) einen zusätzlichen Wooki für den Winter anzuschaffen.

    Bin mir nur nicht ganz sicher ob der 0°F oder der Scandinavian (-20°F) für mich besser geeignet ist.


    Gibt es denn hier welche die auch mit dem 0°F den ganzen Winter über aus kommen?


    Ist die Kombi aus 0°F mit UQP aufgrund des besseren Windschutzes für unsere breiten vielleicht sogar besser geeignet als nur der Scandinavian?


    Außerdem würde mich mal ein Vergleich der Packmaße interessieren vielleicht hat ja auch jemand beide (oder sogar alle drei) und kann sie mal nebeneinander im Packsack fotografieren.

  • Mein Gedanke war, wenn ich den Scandinavian zu dem 20°F Wooki nehme, hab ich wirklich jeden Fall abgedeckt und hätte Reserve, falls es bei längeren Touren mal länger sehr feucht ist.

    Bin mir nur nicht sicher ob es sich bezüglich Packmaß und Gewicht lohnt.

  • Du könntest dir auch einen wirklichen Sommer Wooki mit 40 F holen und den dann mit dem 20F Wooki, der ja auch bis

    -5 für manche geht, Stacken (zusammen nutzen). Das finde ich den besten Ansatz. So schleppst du nicht die meiste Zeit unnötig den 20F Wooki durch die Gegend und kommst so auch sehr tief runter von den Temperaturen her.


    Ich denke, die Frage ist, wie tief du in die Minusgrade gehen willst. Wenn du bei - 25 Grad raus willst, brauchst sicher den Skandi Wooki.

    Ab -10 würde ich auch dringend zu einer Socke oder Topcover raten. Das größte Problem bei mir ist dann die kalte Luft in den Atemwegen.

    Mit Feuchtigkeit sehe ich bei den Temperaturen eher kein Problem.

  • Mein Vorschlag zum Stapeln wäre ein Multifunktionsquilt von JRB.


    Die sind weder besonders leicht, noch können sie in ihrer Funktion mit reinen Top-, oder Underquilts mithalten.

    Aber sie sind in allen Funktion wirklich gut zu gebrauchen. Zusätzlich kannst du die Dinger als Decke z.B. beim Sitzen benutzen.


    Da es sich um einfache Steppdecken handelt wäre das auch ein machbares Nähprojekt.

  • Meiner Meinung nach eignet sich Daune für 40°F und leichtere Quilts nicht besonders gut, weil einfach nur noch so wenig Daune in den Kammern ist, dass sie zu leicht verrutscht. Außerdem macht sich der ganz normale Verlust an Bauschkraft viel deutlicher bemerkbar als bei stärker befüllten Quilts. Ab 40°F würde ich nur noch Kunstfaser verwenden - vorzugsweise Fleece wie Climashield Apex, obwohl ich (noch) keine Erfahrung mit loser KuFa in diesem Temperaturbereich habe.


    Auch vom Stacken bzw. Stapeln halte ich nicht viel - jedenfalls nicht wenn die Isolierung noch pack- und vor allem tragbar sein soll (so weit ich weiß sind die meisten Stapler mit einer Pulka unterwegs - da machen 500 g mehr oder weniger nicht so viel aus). Man trägt halt einfach fast doppelt so viel Stoff wie eigentlich nötig mit sich herum, und die Isolierung wird zwangsläufig stärker zusammen gedrückt als bei der Verwendung eines wärmeren Underquilts.


    Ob es nun der 0° Wooki oder der Scandinavian Wooki sein soll würde ich von folgenden Punkten abhängig machen:

    1. Wie kalt durfte es mit dem 20° Wooki werden, bevor es dir zu kalt wurde? Oder anders gesagt: wie kalt bzw. warm schläfst du?

    2. Was ist realistischerweise die tiefste Temperatur, bei der du noch draußen schlafen wirst?

    3. Bei welchen Wintertemperaturen schläfst du meistens draußen?

  • Gibt es denn hier welche die auch mit dem 0°F den ganzen Winter über aus kommen?


    Ich komme mit meinen 0F Wooki und Lynx jeweils durch den Winter, aber bis auf ganz wenige Nächte hat es hier aber auch nie unter -10°C. Und da muss man sich dann schon fragen, ob es das braucht. So bis -5° finde ich alles recht easy, drunter hat man neben der UQ Frage dann bald noch eine ganze Reihe an anderen "Problemen" zu bewältigen. Ne extrem kalte Nacht macht man eher mal so aus Neugierde oder um sich was zu beweisen, aber sooooo wahnsinnig oft macht man das auch nicht. Taste Dich langsam ran, niemand zwingt Dich die kälteste Nacht des Jahres draußen zu hängen. Das kann wenn ungünstige Faktoren zusammen kommen dann echt ätzend bis gefährlich werden. Wookis würde ich nicht unbedingt stacken, aber für den Sommer habe ich einen 30F Hammock Gear Phoenix 3/4 UQ der sich gut als Ergänzung zum stacken eignet.

  • Ich denke wer im Winter in Deutschland unterwegs sein will, der sollte mit einem 0F Wooki (mit Socke oder UQP) gut ausgerüstet sein. Der passt auch noch im Rucksack. Wenn Du bereits einen 20F Wooki besitzt, dann könntest Du beide bei Extemtemperaturen stacken und das reicht dann für arktische Temperaturen. Zum stacken gabs auch schonmal einen oder evtl. mehrere Beiträge. Ist easy und es braucht nur ein richtig abgestimmtes shockcord am Fußende. Einen Scandinavian Wooki halte ich da persönlich für Overkill und einen Sommerquilt würde ich im Winter wohl auch nicht unbedingt stacken. Eine Wolldecke in die HM, der 0F Wooki und entsprechende Isolierung von oben wären da wahrscheinlich das Ticket.

  • Also mit dem 20°F Wooki komme ich so auf 3-5°C, darüber ein Cumulus Taiga 250, der muss vermutlich auch demnächst aufgestockt werden, aber erstmal schauen wie es mit dem neuen UQ ist.


    Mittlerweile könnte ich mir schon vorstellen, dass die ein oder andere Nacht im Schnee und / oder bei eisigen Temperaturen vorkommt. Wie weit ich da runter gehe kann ich noch nicht sagen, da ich jetzt erst damit anfangen, jedoch sollte eine zu kalte Nacht nicht der Grund sein, weshalb ich auf dem Boden schlafen muss.^^


    Aber die Mehrheit geht hier wohl wirklich auf den 0°F und dann mit UQP und Topcover.

    Wenn ich so drüber nachdenke ist es vielleicht auch vernünftiger.


    Wie ist das jetzt aktuell mit dem UQP von Warbonnet, wird er mit Gummizügen festgezogen?

    Einen Reißverschluss hat er ja wohl nicht mehr so wie ich das verstanden hab?

    Ist das dann noch praktikabel?

    Die Kombination aus UQP und Topcover ist mir nämlich wesentlich sympathischer als eine Socke.

  • Ich liege da mit dem 20F im selben Komfortbereich wie Du. Der 0F sollte dann wohl auf jeden Fall bis -10C passen. Die Wolldecke in der HM ist für mich im Winter ein Muss!!

    Der WB UQP hat Benzel an beiden Enden, die an der Ridgeline verknotet werden. Der Reißverschluss würde in Kombination mit dem Topcover zum Einsatz bekommen. Dann hast Du eine Socke, verlierst aber die Footbox.

    Um die Footbox zu behalten gibt es Alternativen. Das Moskitonetz angebaut lassen, oder das Topcover an die Matter tippen und den UQP separat anbringen.

  • Verstehe ich das richtig, ich kann das Topcover entweder (an stelle des Moskitonetzes) über einen Reißverschluss direkt an die HM machen oder an den UQP welcher auch einen Reißverschluss hat?

  • Verstehe ich das richtig, ich kann das Topcover entweder (an stelle des Moskitonetzes) über einen Reißverschluss direkt an die HM machen oder an den UQP welcher auch einen Reißverschluss hat?

    Genau - entweder, oder. Wenn du es an den UQP zippst, hängt die Hängematte lose im so entstandenen Socken.

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