Ich habe da perspektivisch mal ne Frage...
Eigentlich wollte ich dieses Jahr im Oktober in den Herbstferien den Hochküstenweg (Höga Kusten) in Schweden gehen. Ich weiß allerdings jetzt schon, dass es nix wird. Aber ich bin neugierig und würde gerne wissen, was ihr eingepackt hättet.
Die Durchschnittstemperatur im Oktober liegt hier bei ca. 4 Grad bei 85% Luftfeuchtigkeit und 67mm Niederschlag/Monat. Im Schnitt gibt es acht Regentage. Die durchschnittliche Minustemperatur liebt bei ca. -1 Grad.
Leider geht die Sonne immer schon irgendwas zwischen 17 und 18 Uhr unter. Das würde dann auch bedeuten, dass ich recht lange in der Hängematte liegen würde.
Ich habe die WB Eldorado (also mit Netz) und den Wooki mit 0 F, dazu hätte ich mir vermutlich noch von Culumus einen TQ gekauft, der bis -14 C Komfortemperatur haben soll. Dazu käme ein Tarp mit ins Gespäck.
Aber was sonst? Reicht ein UQP oder dann doch lieber eine Socke? Wann macht ein Topcover Sinn? Ich gehe davon aus, dass es so ziemlich jede Nacht frieren wird. Ich bin im Oktober immer wieder ca. 700km südlich und da ist das oft der Fall (allerdings ist die Region auch kontinentaler gelegen). Ein bischen Schnee wird es vielleicht geben, aber sonst vermutlich mehr Regen.
Ich habe die drei Threads hier im Forum gelesen, in denen es um Hammocking im Winter geht. Als Stichworte sind mir hängen geblieben:
- Moskitonetz als Luftbarriere und kleiner Windschutz
- Rauhreif / gefrorener Atem am Moskitonetz
- Canvas-Socke bei Minustemperaturen (Canvas da atmungsaktiv)
Das alles trifft es aber nicht wirklich, da die Temperaturen nicht so eindeutig im Minusbereich liegen werden. Vermute ich.
Im Moment tendiere ich dazu, nur einen UQP als Ergänzug mitzunehmen, um die warme Luft unten herum besser zu halten.
Aber wie sind da eure Erfahrungen und was sind eure Gedanken dazu?