Tipps für das Einbrennen einer Eisenpfanne?

  • Also der Meister sagte:


    empfiehlt sich nur Outdoor ;-)

    "heiß muss es sein,
    stinken muss es tun,
    rauchen muss es tun
    Mit nem Lappen einölen, brennen lassen, auswischen, mit frischem Öl wieder durchfeudeln

    Start an Punkt 1



    Das machste 4-6 mal


    Dann is jut, nech"


    Zitat Ende

    Gußeiserne Pfanne (Turck) mit Öl, Lagerfeuer und Lappen

    Und ich kann mich über die Qualität der Pfannen nicht beschweren...

    Reinigung ist mit Küchenkrepp, mehr habe ich bisher nicht benötigt.

  • Moin,

    nach Jahrelangem brutzeln in Eisenpfannen Outdoors kann ich auch das einbrennen nur mit dünner Leinölschicht empfehlen. Ich habe es einmal mit viel Salz und Kartoffelschalen probiert......geht auch ist aber Quatsch. Wird dadurch nicht besser.

    Mit jedem Bratvorgang nimmt die Patina zu.

    Zuhause wische ich die Pfanne nur mit Zewa oder altem Lappen aus. Wasser verwende ich sehr selten. Spüli o.ä. nie!

    Durch das erhitzen beim nächsten Einsatz wird die Pfanne eh Keimfrei. Und anbrennen tut nach vielen Einsätzen fast garnichts mehr so gut ist die Patina mittlerweile.

    Nach dem auswischen öle ich die Pfanne hauchdünn mit Rapsöl ein und packe sie in einen kleinen Beutel. So kann sie nicht anfangen zu rosten sollte sie mal länger nicht im Einsatz sein.

    Ohne einölen sind mir schon 2x die Pfannen angerostet. Iss nicht sooo schlimm. Kann man ja wieder weg schmirgeln. Dann muss man aber wahrscheinlich nochmals einbrennen.

    Das säurehaltige Lebensmittel oder auch Milchprodukte die Patina angreifen kann ich bestätigen.

    Der für mich größte Vorteil der Eisenpfanne ist, ich muss kein Teflon mit essen👍

    In diesem Sinne..... Gruß von der Ostsee

  • Der für mich größte Vorteil der Eisenpfanne ist, ich muss kein Teflon mit essen👍

    Mal eine - vielleicht blöde - Frage: was spricht gegen eine emaillierte Pfanne?

    - sie ist nicht schwerer als eine aus Gußeisen,

    - es brennt kaum was an (ohne vorheriges Einbrennen),

    - alles wird schön kross

    - man ißt kein Teflon mit

    - der Griff wird nicht heiß.

    Ich verwende solche Pfannen seit ewigen Zeiten (Wie auch schon meine Mutter, die ihre heute noch benützt)

  • Grundsätzlich finde ich Emaille Kochgeschirr sehr schön 👍 Vor allem optisch. Auch im Ergebnis beim kochen finde ich emailliertes Geschirr super. Aber bei Emaillierten Pfannen besteht die Gefahr das die Emaille abplatzt.......gerade im harten Outdoor Einsatz.

    Hatte lange ein Emaille Becher und Teller. Die Teile sahen dann irgendwann aus als wären sie Erbstücke in der 3. Generation😂 , viele kleine abgebrochenen Stückchen vom fallen lassen oder anecken.

    Eine Eisenpfanne ist einfach robuster und für mich unübertroffen in Sachen Fleisch + Fisch braten😋

    Wenn man aber drauf acht gibt ist eine Emaille Pfanne bestimmt die beste Alternative zur Eisenpfanne beim Kochergebnis. Danach kommt dann für mich gleich Edelstahl. Das auch sehr gut für den Outdoorgebrauch geeignet ist.

    Titan oder Aluminium würde ich nur zum Wasser kochen verwenden.

    Gruß von der Ostsee

  • Emaille gibt es, soweit ich weiß, nur für Gusseisen. Und eine gut gepflegte Gusseisen- oder Stahlpfanne mit einer schönen Patina ist einer Pfanne mit Anti-Haft-Beschichtung ähnlicher als eine emaillierte Pfanne. Aber gesünder und wesentlich robuster. Die meisten emaillierten Pfannen haben auch Holz- oder Plastikgriffe, d.h. man kann sie nicht in den Ofen stellen. Ist wie immer eine Frage des Geschmacks. Ich mag die Einfachheit und Ursprünglichkeit einer Eisenpfanne.

  • Ich würde auch eher fragen, was für Emaille spricht.

    Man kann darin dann zwar auch saure Soßen lange ziehen, aber da tut's dann auch ein Unkaputtbarer Edelstahltopf oder eine Edelstahl Pfanne.

    Aber das ist tatsächlich auch kulturell bedingt.

    Hierzulande gibt es kaum Gußpfannen und Töpfe ohne Emaille, wir sind das nicht gewohnt - während es in den Staaten genau andersherum ist.

    Eine andere Preisklasse sind Emaille Pfannen von Markenherstellern obendrein.

    Das interessante ist halt, dass man (zumindest in den USA bedingt durch die historische Verbreitung) durch die quasi unkaputtbarkeit für einstellige Geldbeträge auf dem Flohmarkt ein exzellentes Kochgerät für die Ewigkeit bekommt - in einer Gußqualität, die es heute bei nicht mehr gibt.

    Hier trifft das dann eher auf alte Emaille Pfannen zu - die allerdings dann z.T. wirklich schon irreparabel doll aussehen.

  • Hallöchen,


    so ich melde Vollzug, hab die frische Pfanne über meiner Feuerschale eingebrannt.




    Optisch schaut das jetzt nicht ganz perfekt aus, zumindest im Vergleich zu meiner kleinen Pfanne. Gefühlt bin ich auch noch skeptisch, aber ich denke, weitere Brataktionen wird's dann zeigen wie gut das geworden ist.


    Jetzt taucht bei mir aber die Frage auf, was zauber ich mit der Außenseite? Aktuell ist sie ja noch gut verrust, hab sie gerade eben nur mit einem trockenen Papiertuch abgerieben.


    So aus det Hüfte raus würde ich sie unter Wasssr mal mit dem Stahlschwamm blank putzen. Das sollte doch reichen?

  • Solange sie sich nicht klebrig anfühlt oder Schmutzspuren hinterlässt, reicht vielleicht schon das Abwaschen mit warmem Wasser und Schwamm / Lappen.

    Außen blankpoliert und innen dunkelbraun-schwarz sieht doch doof aus, oder?

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Also man brennt schon beidseitig ein - rost ist ja nicht wählerisch und stürzt sich nur auf die Innenseite ;)

    Und das sieht so aus, weil es zu viel Öl war - wie mehrmals hier erwähnt - man muss quasi den Eindruck haben, als hätte man sie wieder trocken gewischt. In den Poren des Stahls sitzt dann aber immer noch genug, das man nicht weg gewischt bekommt.

  • Hallöchen,

    Also man brennt schon beidseitig ein - rost ist ja nicht wählerisch und stürzt sich nur auf die Innenseite ;)

    Und das sieht so aus, weil es zu viel Öl war - wie mehrmals hier erwähnt - man muss quasi den Eindruck haben, als hätte man sie wieder trocken gewischt. In den Poren des Stahls sitzt dann aber immer noch genug, das man nicht weg gewischt bekommt.

    Ja das mit dem zu viel war dann wohl so eine Sache. Das Küchenpapier war dann wohl nicht ganz so saugfähig wie es zunächst schien. Ich denke/ hoffe, daß wird sich aber noch bessern.

  • Moin zusammen,

    warum überhaupt von außen schrubben?

    Ich wische draußen nur grob den Ruß auf der Außenseite mit Moos, Lappen o.ä. ab, von innen dann mit Zewa und bisschen Rapsöl auswischen......fertig 👍

    Ich packe meine Eisenpfannen dann in einen kleinen Müllbeutel um andere Ausrüstung nicht zu verschmutzen und damit keine Feuchtigkeit an die Pfanne kommt. Dann packe ich die Pfannen zusammen mit einem Pfannenwender, einer kleinen Gabel und ein kleines Fläschchen Rapsöl in einem passenden Baumwollbeutel und alles ist bereit für den nächsten Einsatz👍

    Die Mühe jedesmal die Pfanne von außen Blank zu schrubben mache ich mir nicht.

    Da ich oft draußen unterwegs bin, habe ich auch keine Angst das die dünne Ölschicht in der Pfanne ranzig wird.

    Auch über irgendwelche Keime mache ich mir keinerlei Gedanken weil die Pfanne ja, bevor ich irgendwelches Bratgut reinlege, erst richtig heiß gemacht wird.

    Gruß von der Ostsee

  • Ich packe meine Eisenpfannen dann in einen kleinen Müllbeutel um andere Ausrüstung nicht zu verschmutzen und damit keine Feuchtigkeit an die Pfanne kommt.

    Lass den Plastikbeutel weg - - Baumwollbeutel atmungsaktiv - super. Im Plastikbeutel bildet sich immer Feuchtigkeit. Mit Zewa ud Öl fein einölen und in den Baumwollbeutel.

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner
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    Outdoorfriends Website

  • Persönlich mag ich gusseiserne Pfannen lieber, auch wenn sie natürlich mehr wiegen. Snow peak hat da ein kleines set mit Dutch oven und ein paar kleineren Pfannen, das sich exzellent für Outings in kleinerem Rahmen anbieten. Mini Brote, Pfannkuchen, Burger, etc. gelingen einwandfrei....



  • wird die Pfanne rasend schnell heiß

    Klar, 1,9mm sind in der Welt der Stahlpfannen ja auch eher noch dünnwandig...

    Speaking of which - grade deshalb dachte mit den Temperaturdifferenzen.

    Nicht zu schnell und vor allem immer möglichst vollflächig erhitzen - und eher nicht direkt mit kaltem Wasser ablöschen und säubern, sondern zumindest etwas runter kühlen lassen, sonst verzieht sich der Boden.

    Wobei das, wenn sie eh für's Feuer gedacht ist eher unproblematisch ist.


    Gilt im Übrigen noch viel mehr für Gusseisen. Unkaputtbar - bis auf Temperaturschocks - irgendwann hat man sonst zwei halbe statt einer ganzen.

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