Wieviel Gewicht für eine Übernachtung ?!

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  • Auch mit dem Baseweight kann man m.M nicht viel anfangen. Da ist das konkrete Startgewicht schon interessanter.

    Ich kann selbst mit dem Startgewicht nicht viel anfangen. Meinen Knien ist es so ziemlich egal, ob ich etwas im Rucksack oder am Körper trage. Deshalb zähle ich auch alles, was ich am Körper trage, zum Basis- respektive Startgewicht. Das Rucksackgewicht ändert sich in der Praxis ohnehin ständig: Je nach Temperatur und Niederschlag wandert doch ständig etwas vom Körper in den Rucksack oder umgekehrt. Die Knie müssen aber immer alles tragen, was ich dabei habe. Nur die Verbrauchsgüter nehmen von Einkauf zu Einkauf laufend ab.

  • Ich kann selbst mit dem Startgewicht nicht viel anfangen. Meinen Knien ist es so ziemlich egal, ob ich etwas im Rucksack oder am Körper trage. Deshalb zähle ich auch alles, was ich am Körper trage, zum Basis- respektive Startgewicht. Das Rucksackgewicht ändert sich in der Praxis ohnehin ständig: Je nach Temperatur und Niederschlag wandert doch ständig etwas vom Körper in den Rucksack oder umgekehrt. Die Knie müssen aber immer alles tragen, was ich dabei habe. Nur die Verbrauchsgüter nehmen von Einkauf zu Einkauf laufend ab.

    Wenn ich an meine Knie denke (und das tue ich häufig), dann muss nicht der Rucksack abspecken, sondern der, der ihn trägt ;)

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

  • Moin zusammen,

    bei mir richtet sich die Frage welche Ausrüstung mitnehmen hauptsächlich nach den Wettergegebenheiten und Streckenlänge der Tour.

    Nach Möglichkeit nehme ich immer einen Wanderwagen für den Gepäcktransport mit. Da kommt es mir dann nicht auf ein Kilo mehr oder weniger an.

    Ist meine geplante Tour mit dem Wanderwagen oder Fahrrad nicht möglich ( was bei mir sehr selten vorkommt), dann greife ich zum Rucksack und muss mich dann doch ziemlich einschränken.

    Im Sommer liegt das Rucksackgewicht komplett mit Essen und Wasser (2l+Wasserfilter) um die 15kg. Im Winter kommen nochmal 2-3kg dazu.

    Mit dem Wanderwagen, oder auch mit dem Fahrrad, kann ich ohne große Mühe 25-30kg Gepäck transportieren wenn das Gelände nicht zu bergig ist.

    Ich verzichte mittlerweile ungern auf gewisse Komfortausrüstung wie z.B. auf ein kleines Kopfkissen, Gartenclogs, Thermoskanne oder Eisenpfanne. Auch wessen Herz an ein bestimmtes Hobby hängt wird wohl meistens mehr mithaben z.B. beim Angeln.

    Ich nehme seit vielen Jahren auch kein Fertigtrockenfutter mehr mit (außer mein selbst gemischtes Supermüsli)

    Wenn ich draußen an einen wunderschönen Ort übernachte, dann möchte ich mir Abends (am liebsten am Lagerfeuer) auch eine leckere, möglichst frische Mahlzeit zubereiten. Das ist dann gleichzeitig Futter für die Seele 😋👍 und mir macht das kochen draußen sehr viel Spaß!

    „Man ist vllt den ganzen Tag durch Wind, Regen und Matsch gewandert.....da freue ich mich Abends viel mehr auf Bratkartoffeln und Kotelett als auf YumYum oder Tütenspaghetti“

    Bin ich mehrere Tage ohne Versorgungsmöglichkeit unterwegs, habe ich meist nur mein selbstgemischtes Müsli mit. Das brauche ich nur in Wasser einweichen oder kann es zur Not auch trocken essen. Es enthält alle Nährstoffe die ich brauche und gibt es dann morgens, mittags und abends. Sollte ich unterwegs noch ein paar leckere Zutaten finden......um so besser👍

    Mit 2kg Trockenmischung komme ich eine Woche gut hin.

    Oft gibt es selbst gefangenen Fisch dazu😋

    Ich habe eine Art Grundausrüstung die ich immer mit habe und damit auch einigermaßen zurecht kommen würde ohne den Komfortkram......aber warum verzichten wenn ich nicht muss?!

    Insgesamt finde ich es ist doch eine sehr persönliche Angelegenheit was und wieviel nehme ich mit.

    Der eine bekommt seine komplette Ausrüstung in einen 30l Rucksack unter und ist glücklich so leicht unterwegs zu sein und reichlich Kilometer zu machen. Vermisst dann aber Abends vllt das ein oder andere.

    Ich plane lieber weniger Kilometer pro Tag ein und nutze wo es geht gute Wege kann dadurch aber auch mehr mitnehmen ohne das es zu lästig wird!

    In diesem Sinne..... Gruß von der Ostsee

  • Schwierig Gewichte zu vergleichen eben weil die Bedürfnisse unterschiedlich sind.

    Selbst innerhalb einer Person. Bei kurzen Touren (oder mit mehreren Personen) nehme ich z.B. gerne den großen Trangia (die UL Fraktion schlägt die Hände überm Kopf zusammen) mit weil ich dann auch gerne mal frisch koche. Bei langen Touren beschränke ich mich dann auf Trockenfutter und halt irgendwas zum Wasser heiß machen und kehr dafür öfter mal ein. In Deutschland ist man ja nie wirklich weit von ner Wirtschaft entfernt. MERKE: Je länger Du unterwegs bist, desto dankbarer sind Wirte und andere Gäste wenn du draussen sitzt ;)

    So Pi mal :thumbup:hab ich an Ausrüstung so +/- 10 kg + Verpflegung am Rücken.

    Ausrüstung geht natürlich immer was aber da ist halt immer die Frage, was mir die paar gesparten Gramm wert sind. Was ich allerdings fest stelle ist, dass je älter ich werde, desto leichter/ optimierter wird die Ausrüstung. Liegt sicher am Zusammenspiel von körperlichem Verfall und steigendem Einkommensniveau. Als ich angefangen habe zu wandern, waren 20 kg am Rücken (weil musste halt billigst sein und der Körper hats besser mitgemacht) noch gar kein Problem. Heute möchte ich das nicht mehr schleppen ;(

  • Ich finde das gar nicht so schwierig die Gewichte zu vergleichen.

    Der TE hat doch gefragt und dann spezifiziert nach einer Tagestour mit Übernachtung, was man da dabei hat an Gewicht.

    Das das für jeden Unterschiedlich ist, da der Eine mehr "braucht", als der Andere...ok.

    Ändert doch aber nichts daran das man seine Gewichte rein schreiben kann --> z.B. 15 Kg, 7Kg usw.

    Daher ist das doch vergleichbar, in dem Sinne das man eben einen Überblick und Querschnitt bekommt, was die Leute in besagtem Szenario so an Gewicht mitschleppen.

  • Nur - was sagt mir das dann, wenn die mir völlig unbekannten Forumsaccounts Axel Schweiß hier 4kg, und Meinhart Esrohr 20kg postulieren und sich dann daraus im Mittel 12kg ergeben?

    Wenn hier eine Packliste zum Review landet, schau ich gerne mal mit drauf, die Diskussion im Ungefähren halte wie gesagt für wenig zielführend.

  • Ich habe tatsächlich mal angefangen mein ganzes Geraffel bei LighterPack einzutragen. Wurde mir dann aber schnell zu blöd weil dann halt doch hier noch ein Zipbeutel, da noch ein Drybag dazu kam. Dann wurde an der Hängemattenaufhängung was geändert und und und...

    Wer da Spaß dran hat und wem das wichtig ist soll das machen. Ich geh lieber wandern.

    Hilft MIR(!) auch nicht viel zu wissen, dass der Trangia (ja, da isser wieder aber ist find ich halt auch ein schönes Beispiel) für das was ich vorhabe einfach zu schwer, groß und eigentlich überflüssig ist wenns mir auf der anderen Seite einfach zu blöd ist nen extra Winschutz für den Evernew Titan Brenner mitnehmen zu müssen und außerdem meinen Spiritus immer ganz verbrennen zu müssen weil der Leichtere keinen Deckel hat. Beim andern ist halt mein ganzes Gedöns beinander.

    Anderes Beispiel: Tarp. Klar ist eins aus Cuban Fibre leichter als mein aktuelles. Kost aber halt auch (ACHTUNG Halbwissen) Vierstellig . Isses mir das wert? Nein. Zumindest noch nicht ;)

    Das mein ich mit persönliche Vorlieben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch niemand geschafft hat seine Ausrüstung nur komplett anhand von Tipps in nem Forum zu optimieren. Einzelne Gegenstände sicher aber in der Gesamtheit hilft doch nur rausgehen, sich ärgern, beim nächsten Mal anzupassen und dann von Vorne.

  • Nur - was sagt mir das dann, wenn die mir völlig unbekannten Forumsaccounts Axel Schweiß hier 4kg, und Meinhart Esrohr 20kg postulieren und sich dann daraus im Mittel 12kg ergeben?

    Wenn hier eine Packliste zum Review landet, schau ich gerne mal mit drauf, die Diskussion im Ungefähren halte wie gesagt für wenig zielführend.

    Sich selber einordnen zu können, mit dem was man gerade an Gewicht hat. mMn ist das auch das was der TE wollte.

    Ansonsten sehe ich das ziemlich genau wie SteGa .

  • Eben nicht - was soll man denn da ohne jeglichen Kontext und bei entsprechend breitestmöglicher Streuung einordnen?

    Und - einen besseren Post, der die Notwendigkeit einer Packliste mit Gewichtsangaben beim Vorhaben leichter zu werden verdeutlicht als SteGa und der zeigt, was passiert, wenn man es unterlässt, hätte selbst ich nicht schreiben können ^^

    Ich klick dann mal unsubscribe - wer eine Packliste einstellt und Bedarf hat, einfach kurz per @ Bescheid sagen ;):thumbup:

  • Ich finde das gar nicht so schwierig die Gewichte zu vergleichen.

    Der TE hat doch gefragt und dann spezifiziert nach einer Tagestour mit Übernachtung, was man da dabei hat an Gewicht.

    Das das für jeden Unterschiedlich ist, da der Eine mehr "braucht", als der Andere...ok.

    Ändert doch aber nichts daran das man seine Gewichte rein schreiben kann --> z.B. 15 Kg, 7Kg usw.

    Daher ist das doch vergleichbar, in dem Sinne das man eben einen Überblick und Querschnitt bekommt, was die Leute in besagtem Szenario so an Gewicht mitschleppen.

    ...der Rocketman hats verstanden 😉🤘

    Frage....Antwort...mehr wollt ich garnicht ....warum wieso weshalb spielt garkeine Rolle...mir hats geholfen 😉danke dafür.

    Bin von 26 Kilo auf 15 - 16 Kilo gelandet ( immernoch für eine Nacht und ne kleine Wanderung im Winter) ...da freuen sich meine Knie 😁

    Einmal editiert, zuletzt von Brandbeschleuniger (21. Dezember 2020 um 18:04)

  • Bei der letzten Übernachtung Anfang Dezember auf dem Rheinsteig hatte ich 4,5Kg auf dem Rücken und 1,5 Kg angezogen. Dazu kamen abnehmend 1,5 Liter Wasser und 500 Gramm Essen.

    Moin Moin und ein frohes Neues 😉....wie und wo hast du denn übernachtet? 6,5 Kilo ist verdammt leicht für Dezember im freien 😨👍

  • Mein Equipment zur Übernachtung von Vorgestern:

    • Winter Schlafsack
    • Kissen
    • HM mit Netz
    • Wooki
    • Tarp
    • Getüdel zur Abspannung und Aufhängung
    • Erste Hilfe
    • Klopapier
    • Taschentücher
    • Tasse
    • Spork
    • Esbit Kocher und Topf
    • Handtuch
    • Outdoor seife
    • 2L Koch Wasser
    • 1L Trinkwasser
    • 2x Y-Food
    • 2x 5-Minuten Terrine
    • Stirn Lampe
    • Thermometer
    • Poncho
    • 2x Fußwärmer Pads
    • Feuerzeug
    • Zunder
    • Messer

    Eigentlich alles Basic... 75L gekrachte voll. Nichts geht mehr.

    Und da zähle ich kein Werkzeug dazu, was wir ja mit hatten, was aber natürlich die großen Maschinen waren, die hab ich logisch sonst auch nicht zum Wandern dabei.

  • Mein Equipment zur Übernachtung von Vorgestern:

    • Winter Schlafsack
    • Kissen
    • HM mit Netz
    • Wooki
    • Tarp
    • Getüdel zur Abspannung und Aufhängung
    • Erste Hilfe
    • Klopapier
    • Taschentücher
    • Tasse
    • Spork
    • Esbit Kocher und Topf
    • Handtuch
    • Outdoor seife
    • 2L Koch Wasser
    • 1L Trinkwasser
    • 2x Y-Food
    • 2x 5-Minuten Terrine
    • Stirn Lampe
    • Thermometer
    • Poncho
    • 2x Fußwärmer Pads
    • Feuerzeug
    • Zunder
    • Messer

    Eigentlich alles Basic... 75L gekrachte voll. Nichts geht mehr.

    Und da zähle ich kein Werkzeug dazu, was wir ja mit hatten, was aber natürlich die großen Maschinen waren, die hab ich logisch sonst auch nicht zum Wandern dabei.

    ...wie du nimmst zum wandern keine Kettensäge mit?? 😲😁😉

    Ja 14-15 Kilo finde ich echt erträglich...bin jetzt bei 14,8 Kilo inkl. Essen ohne Wasser ...bin mal gespannt obs reicht, will nächstes Wochenende in den Schnee damit 🤔😉

  • ...wie du nimmst zum wandern keine Kettensäge mit?? 😲😁😉

    Ja 14-15 Kilo finde ich echt erträglich...bin jetzt bei 14,8 Kilo inkl. Essen ohne Wasser ...bin mal gespannt obs reicht, will nächstes Wochenende in den Schnee damit 🤔😉

    ^^

    15kg ist für mich immer die Grenze, damit kann ich noch gut wandern.

    Aber selbst im Sommer bin ich nicht weit darunter.

    Persönlich ist mir die UL-Szene etwas fremd.

  • ^^

    15kg ist für mich immer die Grenze, damit kann ich noch gut wandern.

    Aber selbst im Sommer bin ich nicht weit darunter.

    Persönlich ist mir die UL-Szene etwas fremd.

    Ich hab mir durch die Ultraleichten einige Anregungen geholt und ein paar Gegenstände meiner Ausrüstung ausgetauscht und optimiert. Macht schon Sinn mal zu schauen wie schwer etwas ist und zu überlegen ob man es wirklich braucht...aber Astronautennahrung im Wald ist auch nicht mein Ding 😉

  • Ich hab mir durch die Ultraleichten einige Anregungen geholt und ein paar Gegenstände meiner Ausrüstung ausgetauscht und optimiert. Macht schon Sinn mal zu schauen wie schwer etwas ist und zu überlegen ob man es wirklich braucht...

    Absolut! Anregungen sind immer genial.

    Ich finde nur das so ein Kult darum gemacht wird, "wie leicht kann mein Gepäck werden...". Bis ich dann 300€ für ein Messer ausgebe, oder mir einen Stein Spalte, um ne scharfe Kante zu haben :rolleyes:

    Mir ist das nix.

    Sinnvolle Erleichterung (:D), ja gerne.

    Dann unter die 5kg kommen.... :thumbdown:

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