Hängemattengestell selberbauen

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  • Kleiner Erfahrungsbericht zum freistehenden Tensastand.

    Ich bin Anfang des Monats nach Oslo umgezogen. In der neuen Wohnung is alles Trockenbau, also keine Möglichkeit wie früher einfach meine Hacken in die Wand zu schrauben.

    Wegen der einreise Quarantäne gabs erstmal keine Möglichkeit Bauteile für nen Gestell zu besorgen.

    Also erstmal als Übergangslösung das Tensagestell. Da der Raum zu klein is für den "standard" aufbau blieb nur die freistehende Variante.

    Mit den Längen der Abspannungen hab ich ein wenig rumspielen müssen bis es einigermaßen bequem war und ich nich mit dem Kopf an die Stange gedodzt bin.

    Ansich liege ich, genau wie Barfuß beschrieben hat, mit den Füßen unter der Stange am Fußende.

    Das funktioniert soweit ganz gut so lange ich auf der linken Schulter liege. Da ich mich beim einschlafen mich auch mal auf die Rechte schulter drehe wird's eng. Dann kommt nämlich die Stange in die Quere.

    Leider hängt die Hängematte sehr tief über dem boden.

    Mit den Abspannungen am Kopf und Fußende steht das Gestell mMn relativ stabil. Es besteht aber die Möglichkeit dass über die Abspannungen die Stangen vom boden Gehoben werden. Das hab ich aber nur beim probe aufbauen geschafft. Da waren aber die "Füße" des Gestells glaub näher zusammen und ich war sehr weit am Kopfende. (ka wie ich dass geschafft hatte xD)

    Am Kopfende nutz ich nur eine Abspannung. Die wird bei mir eigentlich nur belastet wenn ich beim Aufstehen oder hinein setzen zu weit am Fußende bin.

    Aber da ich nur 60 Kg wiege sind die Belastungen auch verhältnismäßig gering.

    Die Bilder sind mit der Weitwinkelkammera vom Handy aufgenommen also etwas verzerrt.

    Fall jemand Maße haben möchte kann ich die gerne noch nachreichen :)

  • DatGizmo das sieht echt interessant aus, ich probiere auch schon länger an so einem Gestell (allerdings erstmal aus Holz zum ausprobieren).

    Ich würde mich freuen wenn du die Maße hier nennen könntest und auch ob du es noch weiter modifiziert hast oder das Gestell in der Form noch nutzt.

    Tausche Bürostuhl gegen Hängematte... ;)

  • Fagorian da stehen leider nur die Maße für die von ihm genutzen Holzbalken,

    was mich interessieren würde wären die Abstände der "Füße" bzw. die Länge der Abspannungen.

    Kannst du mir da aus deiner Erfahrung evtl. brauchbare Angaben machen DatGizmo

    Tausche Bürostuhl gegen Hängematte... ;)

  • Hallo Hamburger,

    Schaumkuppel schreibt im originalen Artikel auf hammockforums Folgendes, da findest du die Maße (in Zoll, aber das kann man ja leicht umrechnen):

    Ever since I’ve wanted to build similar in lumber, with pinned spars, and now I have, simplifying further. I started with 4 reclaimed 10’ old-growth 2x4”s ($5.25 ea) and a handful of galvanized hardware. About an hour later I had a very solid, folding, free-standing hammock stand. I’ll probably put this on the Tensa Outdoor blog after I sand and varnish the century-old wood, and the weather improves for better photos, and come up with a name, but you can see how simple it is.


    First I arranged for 70” rise over an 11’ span. After the lean (~6’ base) that gives 60” high hang points:


    25cde34e4bd45b89a52de08484b8f88a.jpg


    That put the cross point at 37.5”, which I drilled out, and also all the ends:


    76956cea36bf651877d23cd23462a2f4.jpg


    Bolted together:


    86bddbe9fdbcf3eb4d8f0be6587e47b9.jpg


    Here we go. I also bound the base, threading webbing through the holes in a Z form, with a cinch to set the base width and thus the seat height. Please note that binding the base as well as having a ridgeline is important for safety. Without these securely in place to immobilize the hinges, those become pinch hazards that could "do a tremendous number" on any caught body parts!


    8bc3ff9a2aaac33bd916c88be7d91a00.jpg

  • Merci, das rechne ich mir mal um und dann werde ich es mal nachbauen und ausprobieren...:)

    Tausche Bürostuhl gegen Hängematte... ;)

  • Möchte mir demnächst auch einen Kfz-transportablen Ständer bauen und hab noch mal über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Konstruktionen nachgedacht.

    - Stangenlänge (beim Verpacken) max 2m

    - Gewicht max 15..16kg, lieber weniger

    - Gern anfangs (Prototyp) aus Holz, später Alu

    - möglichst ohne straffe Abspannung mit Erdnägeln (unabhängiger von Bodenbeschaffenheit)

    - die Stangen beim Liegen nicht im Komfort-Liegebereich

    - kostengünstig

    Mein Hasenohrengestell kommt da nahe ran aber das ist schon etwas "stationär".

    Folgende Konstruktion habe ich nun im Sinn.

    Sobald der Schnee weg ist probier ich das mal mit 50x50er Holz aus, später evtl. mit Alu.

    DASS 50x50er Fichtenholz genügt (wenn man NICHT über Kreuz verbindet), weiss ich, da ich ähnliche Gestelle ja schon erprobt habe:

    Die "Transporteignung" ist bei denen aber nicht gegeben... :D

    Falls euch dazu was einfällt, lasst es mich gerne wissen!

    Gruß Jörg.

    Dieser Tag ein Leben!

  • Ich hänge mich hier mal mit meinem Budget Hängemattengestell rein.

    Für unterwegs soll das Eqipement ja leicht und klein sein, deshalb bleibt das Gestell im Garten und darf schwer und ungambert werden. Holz, möglichst in Naturform (roh) und somit billig. Die vier 3m Stangen haben mich 20 Euro gekostet. Acht Löcher und ein paar Schnüre aus dem Fundus. Diese werde ich noch in Hanfseile tauschen, wegen der Optik.

    Letzte Nacht war Testnacht. Gestell ist super stabil:thumbup:. Thermarest Slagger war bequem:thumbup:.Sommerschlafsack (ca. 0 -5 Grad) als Overquilt mit Fußsack verwendet, passt:thumbup:. Nur der Rücken wurde gegen 0530 kühl. Bei den +5 Grad kackte der Amazon UQ ab:thumbdown:.

    Das mit der 4mm Evazote als zusätzliche Isolierung klappt nicht, viel zu unrutschig. Darauf kann man sich nicht drehen.:thumbdown:

    61207-4912678442c1a8290fd5a7c-jpg

    Gruß, Harald

  • Kopiere auch hier mal das Bild rein, ist wohl die größte Grossaufnahme von meinem grossartigen Garten-Holz-Großgestell, das ich damals für mein 12ft Wintertarp ausgelegt hatte. (Innenabstand 370cm).

    Das obere 50x50-Profilholz liegt mit einfachen Zargen-Ausformungen auf den beiden Ständern drauf. Diese sind aus behandeltem 100x50 Holz, um der Nässe länger standzuhalten. Die Senkfüsse halten ohne weitere Armierung wie Pech im Boden. Durch den groben Formschluss sind die üblichen Bodenfrostbewegungen kein Problem für die Stabilität oder Liegekomfort. Eine Seiten- und zwei längsstabilisierende Schrägversteifungen hatte ich nur aus Gründen anfänglichen Schwindelgefühls hinzugefügt, das Gestell schwang nach dem Einsteigen doch zu arg hin und her. Aber im Prinzip hält es sogar ohne diese.

    Kann es Schönheitswettbewerbe gewinnen? Absolut! (Meinen hat es 2020 gewonnen.)

    KfZ-tauglich ist es aber nur bedingt: Ohne Spezialwerkzeug und heftige Schweißausbrüche krieg ich die Balkenfüsse nicht mehr aus dem Boden.

    Dieser Tag ein Leben!

    2 Mal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (18. April 2021 um 17:29)

  • Müssten Fichtenstämme sein. Durchmesser von ca. 8cm (unten) bis ca. 6cm (oben). Länge 3 Meter.

    Ich habe im www. nach Tipistangen gesucht. Richtig günstig könnte eine Anfrage beim Förster sein. Da ist man froh, wenn solche Stangen aus dem Wald sind.

    Ist das Foto jetzt erkennbar?

    Gruß, Harald

  • Nicht gerade die UL-Version aber immer schön anzuschauen...;)

    Das da hätte ich wohl lieber hier posten sollen. Aber habt ihr sicher eh bemerkt...

    Heute habe ich noch Holzschutz aufgetragen, sodass ich sicher am WE noch etwas rumhängen kann... (Mittlerweile stehen bei mir im Hof schon drei Holzgestelle, diverse Bäume und auch paar Haken-Betonwände herum...:saint: )

    Dieser Tag ein Leben!

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