Posts by UliD

    Ich komme mit zwei Stöcken nicht gut klar, habe aber ganz gern auf längeren Touren einen einzelnen dabei. Dazu verwende ich einen Komperdell Approach Vario. Ist längenverstellbar durch Zusammenschieben, außerdem faltbar.


    Da ich ihn normalerweise nur kurz zwischendurch nutze (v.a. wenn es steil bergab geht), ist für mich wichtig, dass ich ihn schnell verstauen kann. An meinem Rucksack gibt es dazu vorne am Träger Schlaufen. Stock zusammenschieben, falten, in die Schlaufen schieben und festziehen dauert ein paar Sekunden. Sobald er festgezurrt ist, merke ich nichts mehr von ihm.


    Alternativ habe ich im letzten Jahr 2x versucht, einen Trekking Tree(z) mitzunehmen. Für den Luxus, meinen eigenen Baum dabei zu haben, könnte ich mit dem Mehrgewicht leben. Leider funktioniert bei ihm das Verstauen am Rucksack nicht so einfach. Wenn ich ihn vorne an den Träger hänge, stört er mich beim Gehen. Ansonsten muss ich die Segmente auseinandernehmen und ihn hinten am Rucksack verstauen. Das ist dann aufwendig.

    Dann müsste es eigentlich auch gehen, den UQ an drei Seiten zu vernähen, und zwar an den beiden HM-Seitenkanten und mit einer Quernaht, z.B. auf der Kopfseite. Auf der gegenüberliegenden (Fuß-)Seite kommen 20cm elastischer Stoff zwischen UQ und HM, und die können dann auch fest vernäht werden.

    Inzwischen erscheint mir das Ganze deutlich machbarer als vorhin. :)

    Hm, spannende Idee! Generell der Gedanke, den Quilt an den Seitenkanten zu vernähen und über die Breite der HM in irgendeiner Weise elastisch zu gestalten...

    Übrigens ich glaube mich zu erinnern, Mittagsfrost hatte mal einen Daunen-UQ im ganzen angenäht und die richtige Spannung mit probieren hinbekommen...? Aber wie war das mit etwaigen Luftblasen, und Nahtspannung in Seitenlage (sicher ein Kompromiss)?

    Ja! Das steht in Beitrag 41 in diesem Thread. Ich hatte das mit einem anderen Thread und angenähter Decke durcheinander gebracht und wieder vergessen. Sehr schön - damit weiß ich schon mal, dass es prinzpiell machbar ist. Wäre schön, wenn du noch mehr zu den Luftloch-Spannungs-Fragen sagen könntest, Mittagsfrost .


    Ich meine aber (nach diesem Projekt), der leichtere daunendichte Stoff ist doch in aller Regel dehnbarer als die HM, die ja eine deutlich höhere Zugsfestigkeit haben muss. Bei mir ist das jedenfalls ganz klar der Fall.

    Interessant... ich war mir sicher, dass das umgekehrt ist, da der daunendichte Stoff dichter gewebt sein muss. So hatte ich auch eine Info von Extex verstanden. Wenn tatsächlich der leichtere, daunendichte Stoff flexibler ist, ist meine Hauptbefürchtung weg.

    Ansonsten hatte ich auch noch daran gedacht, den Quilt mit ein paar Zentimetern flexiblem Stoff zu umrahmen und diesen Stoff dann an die Matte zu nähen. Das würde noch etwas ausgleichen, aber deinen nächsten Vorschlag ausschließen bzw. es wäre dann sinnlos.



    Auch in Bezug auf Stefanie's berichteter Erfahrung würde ich selbst (wenn ich heute eine Daunen-Thermomatte nähen würde) die Stege aber auf jeden Fall an der HM mit durchnähen, ...

    Ich verstehe die Idee, aber ich stelle mir höllisch vor, das zu tun. Da ist mir Mittagsfrosts Aussage, dass das nicht nötig war, sehr sympathisch.


    Sicher nichts für Anfänger aber du hast ja Mut also sicher auch Erfahrung.

    Nee... Auf einer Skala von 1-10:

    Gier: 8

    Mut: 5

    Können: 2

    Ich bin nur so erstaunt und begeistert davon, dass bisher alles geklappt hat, was ich versucht habe, dass mir das den entsprechenden Mut gibt. ;)

    Ich greife den Thread nochmal auf, weil ich zuerst dachte, hier gefunden zu haben, was ich suche, dann aber erkannt zu haben glaube, dass dem doch nicht so ist? Wenn ich verwirrt bin, bilde ich Schachtelsätze...


    Um meine Verwirrung zu lösen: Riippumatto-Joerg, du hattest ursprünglich u.a. den Gedanken, eine Hängematte mit integriertem Daunen-Underquilt zu nähen, bist aber dann auf eine wookiartige Eigenkonstruktion gegangen? Also von der Thermomatte weg zu einem sehr schönen Underquilt?


    Ich träume von einer Daunen-Thermo-Matte, also einer Matte in meinem Fall aus Hexon 1.6, bei der ich unter meine Liegefläche direkt einen Daunenquilt nähe. (Dass das nicht besonders flexibel ist und Nachteile beim Waschen hat, ist mir klar.)


    In diesem Thread gibt es eine Menge toller Infos zur Form und zum Vorgehen. Was ich mir aber gar nicht vorstellen kann, wenn ich den Daunenquilt direkt unter die Liegefläche nähe: Daunendichter Stoff dürfte viel weniger dehnbar sein, als der Hängemattenstoff. Da ich auf dem Rücken und beiden Seiten schlafe, habe ich auch unterschiedliche Liegepositionen mit unterschiedlichen Belastungs-/Dehnungsschwerpunkten. Wie kriege ich das hin, ohne beim Bewegen wahlweise Nähte aufzureißen oder Luftlöcher unter mir zu haben?

    Das Volumen unter dem Netz hat Hammock Fairy schon angesprochen.

    Meine Hängematten-Saison ist zwar Mai bis Oktober, aber die schwülheißen Nächte sind da auch nicht so häufig (beim Wandern in Deutschland). Die Warnung vor der geringen Luftzirkulation auf der ExTex-Seite hatte mich zu feinmaschigen Netzen etwas beunruhigt, aber so dramatisch scheint sich das nur selten auszuwirken, wenn ich eure Kommentare lese.

    Ich schaue neben der Funktion auf Gewicht und Packvolumen. Die Aussage von RoyalHang zum Packmaß des ExTex-Netzes ist daher für mich schon auch ein Punkt.

    Bei der Suche nach leichten Netzen habe ich das von ExTex gefunden, das 0.5 und 0.67 Noseeum von RBTR und eines bei Adventurexperts. Wenn der ExTex-Stoff im Rucksack Platz braucht, wisst ihr etwas zu den anderen Stoffen?

    Denk an die Kriebelmücken 😉

    Ich hatte mehr Angst davor, in der Hängematte zu schmelzen. Wenn eine Mücke es ernst meint, soll sie mein Blut haben - sinngemäß so etwas habe ich vor kurzem in diesem Forum gelesen, glaube ich. ;)

    Mir liegt am Gewicht. Daher wird es wohl ein feines Netz. Grobmaschige finde ich nur in deutlich schwerer, und wenn die Temperatur bzw. der Luftaustausch kein so großes Problem der feinmaschigen ist, dann nehme ich etwas leichtes.

    Welches Moskitonetz verwendet ihr bei hohen Temperaturen? (Wenn ich die Frage so lese, klingt sie auch in einem Hängemattenforum etwas nerdig.;))


    Hintergrund ist, dass ich im Wesentlichen im Sommer unterwegs bin, häufig auch an den heißen Tagen. Für eine neue Hängematte hatte ich das 25g-Moskitonetz von Extremtextil im Auge. Etwas beunruhigt bin ich von der Aussage, dass bei feinmaschigen Netzen die Luftzirkulation mäßig ist und sie daher für warme Nächte nicht so empfehlenswert wären.


    Würdet ihr das für dieses Moskitonetz unterschreiben? Bzw. für 0.5 oder 0.67 Noseeum? Habt ihr eine sehr leichte Alternative, falls so ein feinmaschiges Netz in warmen Nächten nicht empfehlenswert ist?

    Ich fürchte, auch auf deine Nachfragen kann ich wenig neues beitragen: Zusammen mit der anderen Wäsche, zurückhaltend schleudern, kein Wollwaschmittel (das ist bei mir mal ein Unterschied zu anderen Beiträgen).


    Hohe Verschmutzung - darauf scheinst du mit dem Radfahren anzuspielen - habe ich nicht. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, ziehe ich die Sachen durch klares Wasser, um das Salz vom Schwitzen auszuspülen. Manchmal kommen ein paar Tropfen Dr. Bronner dazu.

    Der Merino-Anteil ist oberhalb 80%.


    Die Kosten könntest du wahrscheinlich am einfachsten senken, wenn du getrennt Enthärter zusetzt.

    Pulver-Waschmittel, zusammen mit der anderen Wäsche. Allerdings schleudere ich dann nur mit 400 U/Min.

    Icebreaker schreibt sinngemäß (wenn ich mich recht erinnere), dass kein besonderes Waschmittel genommen werden soll, aber die mechanische Beanspruchung beim Waschen gering gehalten soll.

    Fussteil höher hängen, dann verlagert sich der Schwerpunkt und mann liegt näher Richtung Kopfende.

    Das Fußende hängt schon höher. Der Badewanneneffekt, von dem grobinger schreibt, dürfte es ziemlich gut treffen.


    ...hab mit meiner Miniaturmodellmatte und einer Trinkflasche ein video aufgenommen, was mit dem Liegewinkel passiert, wenn man die Ridgeline verkürzt bzw verlängert.


    Interessanterweise liegt man auch bei zu kurzer Ridgeline (reichlicher Durchhang) irgendwann mit knapperem Winkel als in Optimallage. Wie auch bei zu langer Ridgeline (knapper Durchhang).

    Das ist

    1. ausgesprochen klasse!
    2. ausgesprochen interessant.

    :love:

    Auch wenn es nicht mehr um den Passaround geht noch ein Nachtrag. Ein neuer Faden lohnt sich dafür nicht, denke ich.


    Ich habe mir inzwischen eine Matte aus Cloud 71 genäht und eine aus Monofil. Zum Vergleich:

    • Ich mag das Gefühl des Stoffes bei Cloud 71 viel lieber.
    • Ich vermute (ohne das sicher sagen zu können), dass sich Monofil über die (Liege-)Zeit stärker dehnt als Cloud 71. In der Monofil-Matte bin ich jedesmal überrascht, wie tief ich hänge, wenn ich nach dem Mittagsschläfchen aufstehe. Bei der Cloud 71 ist mir nie ein Unterschied von Einstiegs- zu Ausstiegshöhe aufgefallen.

    Trotzdem liege ich in der Monofil noch besser als in der Cloud 71. Vermutlich liegt es aber einfach daran, dass die Monofil 355cm lang ist und die Cloud 71 nur 330. Insofern sind sie im Liegekomfort nicht recht vergleichbar.

    Wie bedingt die Länge der Ridgeline die Liegerichtung?


    Meine Annahme war, dass eine kürzere Ridgeline (im Verhältnis zur Länge der Matte natürlich) dafür sorgt, dass ich stärker in die Breite liege. Eine längere Rigeline schiebt mich mehr in die Mitte.

    Wenn ich es ausprobiere, hat aber die Länge der Ridgeline keine für mich spürbare Auswirkung darauf, wie diagonal ich liege.


    Hintergrund: Infiziert vom DIY-Fieber (was habt ihr mir nur angetan!) habe ich mir aus Monofil eine Matte mit ca. 355cm Länge und 155cm Breite genäht. Wenn ich darin liege, bin ich mit den Füßen am Rand, am Kopf hätte ich aber noch so 10cm Platz. Schade drum... aber Verkürzen der Ridgeline ändert daran nichts.


    Vielleicht ist es weniger die Ridgeline, als eine hoch stehende Kante? Ich liege nicht so quer, wie es an sich ginge, weil mein Kopf dann zu sehr hochgestellt würde? Eher eine Frage des Whippings?

    Du kannst die Hängematte ja auch kürzer whippen, bis das Kind grösser geworden ist, wenn sich die 335cm (11') als zu lang herausstellen sollten. Wenn das Kind auch lernen soll, die Hängematte selber aufzuhängen, wären 11 Fuss vermutlich schon zu lang.

    Guter Punkt. Bestimmt wird sie die Matte selbst aufhängen wollen.

    Gedacht war ein Kanal mit Continous Loops. Mache ich denn auch, aber die Continous Loops etwas länger, so dass sie bei Bedarf rausgezogen und für das Whipping verwendet werden können.

    Die Kinder, die in meinen DIY Hängematten getobt haben, hatten keine Probleme mit der Länge. Die jüngsten Kinder, die selbständig in bis zu 11' langen Hängematten gespielt haben, waren 4 Jahre alt. Ich würde die Hängematte nur kürzer machen, wenn es auf das Gewicht ankommt oder wenn es andere Limits gibt, wie z.B. Abstand der Aufhängepunkte oder verfügbarer Stoff.

    Danke dir!

    Dann wird es eine ausgewachsene Hängematte, und vielleicht lässt das Kind auch mal Erwachsene rein, wenn sie lieb sind. ;)