Posts by UliD

    Ich habe dafür eine Cloud71 in 11', wiegt mit Whoopies, Baumgurten und Verpackung so 230g. Ist ein Eigenbau, hat aber ziemlich die gleichen Abmessungen wie die von Dutch. Das Gewicht dürfte also auch für die Dutch-Version gelten.


    In 12' und breiter habe ich das ganze nochmal aus Monofil. Ist etwa 100g schwerer.


    Beide finde ich für das Mittagsschläfchen sehr bequem.

    Der OsmAnd-Interessentengruppe schließe ich mich an, der Nicht-NRWler-Gruppe auch. Vielleicht sollten wir dazu einen neuen Thread aufmachen?


    (Mich auf Trinkwasserstellen in OsmAnd zu verlassen, habe ich aufgegeben, nachdem im letzten Jahr weniger als die Hälfte tatsächlich vorhanden war. Im Unterschied dazu sind Friedhöfe zuverlässig. ;) )

    Bei mir sind die Baumgurte 1,40 und 1,60m, dazu ein 60cm Dogbone, wenn ich ganz vorsichtig bin noch ein zweiter (UHMWPE). Daran kommen Whoopies.

    Mir kommt es darauf an, die Baumgurte möglichst kurz zu halten, da ich häufiger eng- als weitstehende Bäume habe.

    Danke dir!


    Beim Querdifferential gehe ich vom CatSplat-Calculator aus und komme je nach Baffle-/Lofthöhe auch auf 20%+.


    Was ich nicht verstehe: Du schreibst, dass du Abnäher an der Außenbahn gemacht und kein Längsdifferential beim Quilt hast? Meine Frage und die 10cm+ bezogen sich auf das Längsdifferential beim Quilt. Oder hast du da alle 15cm die Abnäher eingebaut?


    Mit der Außenbahn meinst du dann den Trägerstoff? Den habe ich mit dem Whipping-Tipp von Hammock Fairy an den Rändern kürzer gekriegt.


    Off Topic: Deine Idee, die Flächenanteile der einzelnen Kammern über GIMP rauszukriegen, finde ich super hilfreich.

    Nachdem ich beim Planen meines Wooki-Klons schon ein paar Phasen hatte, in denen ich nur verständnislos geschaut habe, möchte ich erst mal

    • allen meinen tiefen Respekt aussprechen, die das hinter sich haben und
    • mich bei allen bedanken, die ihr Vorgehen oder Teile daraus hier dokumentiert haben. Ohne die Infos hier wäre ich chancenlos gewesen, obwohl ich einen Wooki als Vorlage hier habe.

    Nun zur Frage: Wie habt ihr das Längsdifferential eingebaut?

    Bei short_handed_norse habe ich die pragmatische Lösung gefunden, alle 10cm einen cm zu kürzen, an anderer Stelle statt 10% 15%. Wenn ich davon ausgehe, dass der Loft 5cm beträgt und der Underquilt insgesamt einen Drittelkreis bildet, dann komme ich auf ein ca. 10cm mehr Länge für die Außenseite (ein Drittel 2r Pi), und ein bisschen mehr kann sicher nicht schaden.


    Die Biegung ist aber doch v.a. an den Füßen, unter dem Po und unter Schultern/Kopf? Die Abnäher/Falten würden dann v.a. an diesen Stellen Sinn machen? Welche Gedanken hattet ihr dazu bzw. wie habt ihr das gelöst?

    Nicht im Osten, aber ganz abwechslungsreich und - für mich - recht schön: Der Goldsteig in Kombination mit dem Frankenweg.

    Ah, ich sehe gerade, dass du unten noch geschrieben hast, du willst auf jeden Fall in den Osten. Dann ist das höchstens etwas für die nächste Runde. ;)

    Als Ablagemöglichkeit in der Matte fand ich das Peak Shelf von Dutch immer eine schöne Idee. Eine Anleitung zum Eigenbau hat Carto schon in diesem Forum veröffentlicht. Ich habe es ein bisschen vereinfacht, weil ich weder Verstellmöglichkeiten brauche, noch die Möglichkeit, das Shelf jederzeit ab- und anzuclipsen.

    Für Grammzähler: Mein "großes" Shelf fasst locker die komplette Sommerbekleidung mit langer Hose und wiegt dabei ca. 12g.


    Material:

    • Moskitonetz o.ä., Quadrat mit 40 bis 70cm Kantenlänge, je nach gewünschter Größe
    • 30-40cm schmales Ripsband
    • ein kleiner O-Ring
    • dünne Gummikordel, vielleicht 70cm


    Das Foto zeigt das Ergebnis im Fußende der Matte:


    Oben ist das Shelf mit Ripsband an der Aufhängung der Matte befestigt, unten mit einem O-Ring in die Ridgeline gehängt. Links und rechts sind Schlaufen an die Matte genäht. Von der einen Schlaufe führt die Gummikordel durch einen Tunnelzug zum O-Ring, von dort zur anderen Schlaufe.


    Vorgehen:

    • drei der vier Ecken des Moskitonetzes umschlagen und verstärken: Sie bilden die Tunnelausgänge für die Gummikordel. Anleitung z.B. bei Derek Hansen.
    • Saum rund um das Netz, dabei darauf achten, dass zwischen den drei umgeschlagenen Ecken die Tunnel gut zugänglich sind.
    • Ripsband mit einer überstehenden Schlaufe an die vierte Ecke nähen, dient später zum Einhängen in die Aufhängung der Matte
    • zwei kleine Schlaufen aus Ripsband in die Matte nähen. Abstand vom Ende der Matte ein bisschen kleiner als die Kantenlänge des Stoffs nach dem Säumen.
    • O-Ring in die Ridgeline hängen, Moskitonetz mit dem angenähten Ripsband in die Continuous Loop hängen (oder in was auch immer)
    • Gummikordel in eine der Schlaufen an der Hängematte knoten, durch den ersten Tunnel des Moskitonetzes führen, durch den Ridgeline-O-Ring, durch den zweiten Netz-Tunnel, Stoff gut raffen und Kordel an der zweiten Schlaufe verknoten.


    Noch ein paar Detailbilder:


    Aufhängung der Matte, Ripsband des Peak Shelf, Continuous Loop in gelb, Ridgeline in grau


    Schlaufe an der Matte mit Gummikordel


    Ridgeline und O-Ring mit Gummikordel

    Kontrollgruppen gab es laut Studie schon: In zwei Einrichtungen wurden je 20 Hunde mit einem aktiven Ultraschall-Teil versehen, 5 mit einem inaktiven, 5 mit einem inaktiven plus Behandlung durch Fipronil und Lufenuron.

    Ob das irgendeine Aussagekraft bei kaum kontrollierbaren Rahmenbedingungen und der geringen Stichprobe hat, ist eine andere Frage.


    Ich vermute. dieser Gedanke ist aussagekräftiger:

    Bei solchen unbekannten, aber schier revolutionären Lösungen ruft mich meist der Gedanke wieder zur Vernunft, dass das doch wohl deutlich größere Wellen geschlagen hätte, wenn es auch nur ansatzweise so wirksam wäre, wie postuliert.

    ;)

    Sehr schöne Anleitung und genau das, was ich gerade gesucht habe. :)


    Ich bin an einem asymmetrischen Moskitonetz ebenfalls mit zwei Abspannpunkte der HM an jeder Seite und habe gegrübelt, ob dafür die Anleitung fürs Moskitonetz von Lost Biker im Hammockforum anwendbar ist.


    Bedava , du hast im Unterschied zu Lost Biker die Hängematte nach unten abgespannt, wenn ich das auf deinen Bildern richtig sehe? Die Matte hast du dabei genauso hängen lassen, wie du dich reinlegst?

    Das wäre wahrscheinlich der sinnvolle nächste Schritt. Den darf der Nachbesitzer meiner Maschine gehen... Ich habe schon länger mit einer Maschine geliebäugelt, die etwas Abstufungen zwischen Stillstand und Vollgas hat, und die Nähte haben mir jetzt die letzte Ausrede geliefert, die ich noch für eine neue Maschine gebraucht habe.

    120er ist schon sehr dünn. Das würde ich wirklich nur für unbelastete Säume benutzen.

    Danke... Schade, ich hatte gehofft, mit dem dünnen Garn hätte ich die Lösung für meine Probleme mit dem Verkürzen des Stoffs. Dann werde ich doch schauen, dass ich ein anderes Garn als das Alterfil probiere.

    Vielleicht noch ein Versuch: Beim Nähen Seidenpapier unterlegen. Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es das sein soll...


    Konntest du die Unterfadenspannung nicht richtig einstellen? So schwer sollte das eigentlich nicht sein.

    Doch, das ging schon, hat aber etwas gedauert. Beim Einstellen der Unterfadenspannung für das 120er Garn - wie oben beschrieben - ließ sich der Oberfaden noch aus der Naht ziehen. Mir fehlt noch die Erfahrung, um so etwas schnell hinzukriegen.

    Danke euch nochmals für eure Hilfe!


    Das 120er Garn mit der 70er Nadel scheint zu funktionieren. Wenn ich den Stoff vor dem Nähfuß leicht auf Spannung halte, kann ich bei 80cm Teststrecke keinen nennenswerten Verlust mehr feststellen. Dafür musste ich bei den 80er-Garn-Versuchen heftig ziehen.


    Für die Tie-Outs nehme ich 80er Garn. Das sind ja kurze Nähte. Für die Ridgeline würde ich das 120er Garn mit ca. 2mm Stichlänge nehmen und die Mischung aus französischer und Kappnaht nähen, die z.B. DIY Gear Supply beschreibt. Wenn ich die Zugkräfte an der Ridgeline richtig verstehe, tragen drei Nähte längs und zwei quer. Die Reißfestigkeit des S 120 ist mit 1.200cN angegeben. Ich kenne zwar die Kräfte nicht, die bei einem Tarp wirken, denke aber, dass das bei einem kleinen Asym-Hex-Tarp (das wird das nächste) reichlich Sicherheitsabstand ist, so lange es nicht stürmt.


    Um beim Garnwechsel nicht immer an der Spulenkapsel herumschrauben zu müssen, habe ich mir deshalb für jede Garnstärke die ich (häufig) benutze eine eigene Spulenkapsel zugelegt.

    Den Tipp fand ich schon super, als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Nachdem ich jetzt für das 120er Garn ziemlich herumfummeln musste, bis die Spannung gepasst hat, finde ich ihn noch besser. :)

    Danke erst mal allen!


    Bei dünnem und/oder rutschigem Stoff versuche ich ihn beim Nähen vor und hinter der Nähmaschine mit den Händen leicht auf Spannung zu halten, damit er sich nicht so weit verkürzt.

    Habe ich jetzt bei dem Xenon probiert, allerdings mit eher kräftiger Spannung. Das Ergebnis sieht zwar nicht besser aus als vorher, aber ich konnte (bei 80cm Länge) keinen Verlust nach dem Nähen messen. Das ist schon mal eine Verbesserung.


    Sind denn die Säume zusammen gezogen? Wenn so viel Länge tatsächlich durch ein Zusammenziehen des Saumes verloren geht, müsste das deutlich zu sehen sein. Da müsste die Hängematte am Saum ein bisschen wie ein Rock am Bund aussehen.

    Bei der Hängematte ist nur etwas zu sehen, wenn ich genau hinsehe. Beim Xenon ist es klar zu erkennen.


    Die Unterfadenspannung habe ich so eingestellt, wie du schreibst, allerdings erst nach der Hängematte. Bei der Hängematte könnte es also gut eine Kombination sein: Etwas zu hohe Fadenspannung und mysteriös-unberechenbare Allgemeinverluste. Ich glaube auch nicht, dass ich den Stoff beim Nähen gestrafft habe. Das probiere ich bei der nächsten.

    (Off topic: Als ich in diesem Forum angefangen habe, wusste ich sicher, dass ich niemals mehrere Hängematten haben möchte... :rolleyes:)


    Beim Xenon .9 müsste die (Unter-)Fadenspannung gestimmt haben. Gestrafft habe ich bei den langen Nähten (noch) nicht, dafür habe ich einen Obertransportfuß verwendet. Wird aber bei einem anderen Fuß nicht anders.

    Ein Messfehler ist es sicher nicht. Ich habe die Länge nach dem Schneiden gemessen und seitdem auch immer wieder an Stoffabfällen Lösungsversuche probiert.


    Bisher ist also ein Lösungsansatz das Straffen des Stoffs beim Nähen. Gütermann probiere ich aus, wenn ich es habe. Außerdem frage ich mich, ob ich für ein relativ kleines Tarp aus diesem sehr leichten und dehnbaren Stoff wirklich ein 80er Garn brauche oder lieber ein 120er mit einer deutlich dünneren Nadel nehme. An sich müsste das doch genügen? Eine dünnere Nadel würde den Stoff beim Einstechen und Herausziehen weniger mitnehmen?


    (Off topic 2: ... und definitiv nicht mehrere Tarps. <X)

    Danke dir!


    Interessant, dann ist das also zumindest bei ganz dünnen Stoffen bei dir auch so.

    Was hast du denn für eine Maschine? Bei meiner und vielen anderen ist die Unterfadenspannung fest eingestellt und nur die Oberfadenspannung kann reguliert werden.

    Eine alte Privileg Nutzstich, dem Koffer nach 70er Jahre. Die Unterfadenspannung kann man an den Spulenkapseln verstellen.


    Hast du auch andere Fäden da? Vielleicht ist das der Übeltäter?

    Guter Tipp! Ich habe zwar nichts taugliches da, Gütermann ist aber hier in Läden recht gut vertreten. Das müsste zu finden sein.

    Moin,


    eigentlich hatte ich gedacht, ich hätte nur eine kurze Frage, aber so kurz war sie denn wohl nicht. :) Ich fasse es dann als allgemeinen Thread für Tipps bei Nähproblemen.


    Mein Anliegen für den Start:

    Habt ihr Tipps für Stoff-Längenschwund durch Nähte? Irgendetwas mache ich falsch.


    Das erste Mal habe ich es bemerkt bei einer Hängematte aus Hexon 1.6, die rechnerisch eine Länge von ca. 345 cm hätte haben müssen (Stofflänge minus Tunnelzug), real aber nur gut 335 hat. Jetzt geht es mir bei einem Mini-Tarp aus Xenon .9 so, bei dem ich aus einer Stofflänge von 335 nach dem Nähen der Firstnaht noch ca. 325cm habe. Der Stoff an den Nähten ist auch leicht gekräuselt.


    Was ich jetzt mit dem Xenon .9 probiert habe:

    Verringern der Stichlänge,

    Wechseln von 90er auf 80er Mikrotex-Nadel (Faden ist Alterfil S80),

    Geradeausstichplatte,

    Verringern der (Unter-) Fadenspannung.


    Letzteres könnte etwas bewirkt haben, allerdings habe ich keine lange Naht mehr gesetzt, so dass ich die Auswirkung messen könnte. Wenn ich mit der Fadenspannung so weit runtergehe, dass das Kräuseln der Naht schwächer wird, liegt aber der Unterfaden nicht mehr eng am Stoff.

    In einen eigenen Thread zu Nähproblemen ausgelagert.


    Moin,


    habt ihr Tipps für Stoff-Längenschwund durch Nähte? Irgendetwas mache ich falsch.


    Das erste Mal habe ich es bemerkt bei einer Hängematte aus Hexon 1.6, die rechnerisch eine Länge von ca. 345 cm hätte haben müssen (Stofflänge minus Tunnelzug), real aber nur gut 335 hat. Jetzt geht es mir bei einem Mini-Tarp aus Xenon .9 so, bei dem ich aus einer Stofflänge von 335 nach dem Nähen der Firstnaht noch ca. 325cm habe. Der Stoff an den Nähten ist auch leicht gekräuselt.


    Was ich jetzt mit dem Xenon .9 probiert habe:

    Verringern der Stichlänge,

    Wechseln von 90er auf 80er Mikrotex-Nadel (Faden ist Alterfil S80),

    Geradeausstichplatte,

    Verringern der (Unter-) Fadenspannung.


    Letzteres könnte etwas bewirkt haben, allerdings habe ich keine lange Naht mehr gesetzt, so dass ich die Auswirkung messen könnte. Wenn ich mit der Fadenspannung so weit runtergehe, dass das Kräuseln der Naht schwächer wird, liegt aber der Unterfaden nicht mehr eng am Stoff.