Schnittmuster für eine selbstgenähte Hängematte - mögliche Fehlerquelle?

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Ich hole mal weit aus ...

    Mein Schlafsack-Hängematten-Kombi ist von der Firma km276 (da die Firma nur noch auf dem Papier vor sich hin dümpelt, ist das wohl keine Schleichwerbung). Die Inhaber sind zwei Zimmermannsgesellen, die im Messebau ständig auf Montage unterwegs waren und keinen Bock mehr auf billige Hotels und "Handwerkerabsteigen" hatten. Sie haben kurzerhand ihr Produkt samt notwendigem Zubehör entwickelt und einen Container voll in Fernost fertigen lassen. (Geschlafen wurde dann auf dem Messegelände: Eine Seite am Dachgepäckträger des Kombis/Transporters, anderes Ende an irgendeiner Laterne, einem Baum oder einem 2. Auto.)

    Mit einem Hängemattenschlafsack dieser 1. Generation habe ich auch angefangen. Ich war ganz begeistert, hatte aber im Detail gleich ein paar Verbesserungsvorschläge. Es gab einen sehr netten und produktiven Mailverkehr und so habe ich zum Design der 2. Serie beigetragen. Eigentlich waren das nur ein paar kleine Taschen für Handy und Geldbörse und ein paar Schlaufen für Brille und Taschenlampe. Eine wesentliche Veränderung stand als "größeres Volumen im Fußraum für noch mehr Bequemlichkeit" im Prospekt, war aber entstanden, weil mein am Fußende schlafender Hund mehr Platz brauchte. :S

    Diese Neuauflage sollte eigentlich nicht mehr in Fernost produziert werden und die beiden Inhaber haben Produzenten in D-A-CH gesucht. Die gibt es in der Tat. Die neuen Ideen wurden als Prototypen umgesetzt, aber keiner der Hersteller konnte eine funktionierende Hängematte fertigen und so wurde doch wieder in Asien beim Hersteller der 1. Serie produziert.

    Kommen wir nun endlich zum Problem:

    Die Prototypen haben sich allesamt eigenständig gewendet und den Insassen der Hängematte auf den Boden befördert! :huh:

    Hatten die Selbstbauer hier im Forum auch schon das Problem?

    Wenn ja, wo war der Fehler im Schnitt?

    Die Konstruktion meiner Hängematte:

    • Ein max. 10 cm hoher, senkrechter "Rahmen" lauft zu den Enden auf Null aus und geht in die Befestigungsschlaufen über. (Ein paar kurze Alustäbe an den Enden sorgen für bequemere Breite, aber es geht auch gut ohne.)
    • Die eigentliche Hängematte ist als Schlafsackunterseite unten an diesen Rahmen angenäht.
    • Die Schlafsackoberseite mit mittigem RV ist an der Oberkante des Rahmens angenäht.

    Mein Exemplar ist schon recht mitgenommen und nachkaufen kann man ja nicht mehr. Trotz freundschaftlicher Verbindung bekomme ich keinen der beiden letzten Hängematten-Schlafsäcke , die im Lager noch existieren - die sind für die Inhaber reserviert. ;(

    Einige (nichttragende) Innennähte musste ich schon nachnähen; jetzt ist der RV dran: der Spiral-RV öffnet sich selbstständig und wird durch einen RV mit Zähnen ersetzt.

    Aber eigentlich ... müsst man das Teil neu machen, denn:

    • Die Isolation ist mir zu gering und mit 2. Schlafsack oder zusätzlicher Decke ist mir das zu fummelig. Zu warm wird es bei dickerer Isolation im Sommer trotzdem nicht, denn durch den mittigen RV kann man diesen einfach mehr oder weniger offen lassen oder eine Seite oder beide Seiten über die Rand schlagen und so die Wärme regulieren.
    • Der "Rahmen" ist nicht ordentlich isoliert und hat Kältebrücken. (Man muss einfach den oberen Teil auch unten am Rahmen annähen, sodass die Isolation zwischen Unter- und Oberseite nicht unterbrochen wird.)
    • Die Unterseite des unteren Teils ist die tragende Hängematte. Dadurch liegt man auf der Isolation und drückt sie platt. Es müsste also die Innenseite des Unterteils tragend sein, dann kann die Isolation unbelastet darunter hängen.

    Sollte ich mich an einen Neubau wagen, würde ich den alten "Rahmen" als tragende Konstruktion behalten.

    Die unbelastete Innenseite ist z. Zt. aus einem Baumwoll/Polyester-Gemisch, das ist natürlich angenehm an der Haut, aber bei meiner Neukonstruktion müsste es ja ein belastbares Material sein.

    Hat jemand eine Idee für einen geeigneten Stoff, der sich gleichzeitig als Schlafsackinnenseite angenehm anfühlt?

    P.S.: Ich hoffe, trotz detaillierter Beschreibung nicht irgendwelche Copyrights verletzt zu haben. Das Modell existiert ja nicht mehr am Markt und wird auch definitiv nie wieder produziert werden.

  • So, mit etwas Hilfestellung hat's geklappt mit den Bildern, ist ja ganz einfach, wenn man weiß, wie. :)

    von der Seite, rechts ist "oben", der grüne Streifen ist der "Rahmen"

    Fußende von der Seite, rechts ist "oben", der grüne Streifen ist der "Rahmen"

    (ja, ich laufe immer noch barfuß herum :))

    von oben, der grüne Streifen rechts und links ist der "Rahmen", der grüne Streifen in der Mitte ist der RV

    Fußende von oben

    • Offizieller Beitrag

    Wie lang ist denn die Schlafsack-Hängematte? Auch auf der alten Homepage konnte ich keine Längenangaben finden. Bei der Rahmenhöhe von ca. 10cm habe ich als erstes an einen zu hohen Schwerpunkt gedacht, der die Prototypen alle umgedreht hat. Aber das wäre wohl als Grund zu einfach ...

    Zu dem Stoff für die unbelastete Innenseiten kann Cross Hammock vielleicht etwas sagen. Zumindest weiß ich, dass er neben der Crosshammock auch schon einige Schlafsäcke selber genäht hat.

  • Mein Hängemattenschlafsack hat das Problem zum Glück nicht. Ich bin bisher morgens immer zuverlässig IN der Hängematte aufgewacht und nicht darunter. :)

    Aber wenn man selbst näht, gibt es da vielleicht irgend eine Geometrie hinsichtlich des Schwerpunkts zu beachten (das schlägt sich dann ja im Schnitt nieder), damit man eben nicht unfreiwillig rausgedreht wird.

    Am Kopf- und Fußende habe ich je eine Schlaufe. Dort kann ich jeweils ein einziges Seil anknoten, das ich dann an je einen Baum binde. Theoretisch könnte diese Konstruktion also frei rotieren - tut sie aber zum Glück nicht.

    Normalerweise habe ich aber schon die typische V-förmige Seilführung und wenn ich die optionalen Spreizstäbe benutze, hat die Hängematte ja eine rechteckige Form, die nicht zu Rotieren neigt.

    Ich möchte also eher die Selbstnäher darauf hinweisen, dass bei fehlerhafter Konstruktion durchaus die Gefahr besteht, dass man so eine "Selbstwende-Hängematte" schneidert. Ich weiß nur nicht, welcher Fehler dazu führen würde.

  • Nach allem was ich bisher gelesen habe, glaube ich, dass der Fehler nicht im Schnitt der Hängematte zu suchen ist, sondern in der Aufhängung. Zumindest sollte man das überprüfen.

    Wenn wir eine Gathered End Hängematte aufhängen, dann versuchen wir einen Hängewinkel von 30 Grad einzuhalten. Wie das aussieht und was dieser Winkel ist, kannst Du bspw. hier sehen: http://theultimatehang.com/hammock-hang-calculator/

    Wenn ich nun beigehe und diesen Winkel kleiner mache (also die Hängemnatte strammer abspanne), dann wirkt sich das negativ auf die Kräfte der Aufhängung (und das Material) aus, aber auch auf den Schwerpunkt. Eine Vermutung, die ich daher mal in den Raum schmeiße: die Hängematgte hat einen tollen Schnitt - wurde aber stets zu stramm abgespannt.

  • Es könnte natürlich auch am Hängewinkel liegen. Ich habe aufgrund der Beschreibung den Verdacht, dass der Schnitt «falsch» ist. Ich stelle mir das so vor:

    Wenn bei einer Hängematte der Stoff bis zu den Enden die volle Breite einnimmt, dann wird auch die ganze Breite gestützt / getragen. Dabei spielt es keine Rolle, wenn man die Enden entlang der orangen Linie zusammenrafft. Wenn der Stoff hingegen gegen die Enden hin zusammenläuft, dann wird eben nur noch dieser zentrale Bereich gestützt / getragen. Liegt man nur wenig ausserhalb dieses Bereiches, so kippt man weg.

  • Waldläufer70 : Ja, das erscheint schlüssig.

    Die Schlafsack-Matten-Kombi ist eine Mischung aus deinen Zeichnungen: Der Stoff läuft am Ende zusammen, wird dann aber zusätzlich gerafft, wenn man die Schlaufen zum Aufhängen benutzt. Das ist auf dem letzten Bild von Beitrag #4 ganz gut zu erkennen. Da es gerade mal kurz trocken war, habe ich schnell noch ein neues Foto auf dem Balkon gemacht:

    Das Kopfende (rechts) ist neben das Fußende (links) geklappt.

    An beiden Enden verjüngt sich der Stoff auf ca. 30 cm Breite.

    Rechts ist ein Spreizstab korrekt in den Stofftunnel eingesteckt, das schwarze Aufhängeseil ist eingeklinkt; es hängt quasi aus dem unteren Bildrand heraus. Da man den Spreizstab nun nicht mehr sehen kann, habe ich den 2. Stab davor gelegt.

    • Aufhängevariante 1 (links):
      ohne Spreizstab, dann wird das Stoffende zusätzlich noch gerafft und das Seil wird an der Gurtschlaufe befestigt
    • Aufhängevariante 2 (rechts):
      mit Spreizstab, das Stoffende wird nicht mehr gerafft, die Gurtschlaufe bleibt ungenutzt, das Seil wird direkt am Spreizstab eingehängt, nachdem es um einen Baum gewickelt wurde.

    Wenn der Stoff hingegen gegen die Enden hin zusammenläuft, dann wird eben nur noch dieser zentrale Bereich gestützt / getragen. Liegt man nur wenig ausserhalb dieses Bereiches, so kippt man weg.

    Die Spreizstäbe wurden erst ins Programm aufgenommen, nachdem die 2. Serie gefertigt war. Die Produzenten der Prototypen konnten ihn also noch nicht benutzt haben. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass genau dieser Fehler - in Zusammenwirkung mit der von NochSoEiner ins Spiel gebrachten zu straffen Aufhängung - zur "Kenterung" führten.

    Es waren halt "nur" Schlafsackhersteller, die von Hängematten null Ahnung hatten. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf ... :P

    Dann hätten wird das wohl geklärt, denke ich. :)

    Ausgedacht haben sich diese Konstruktion die beiden Firmeninhaber, beides Zimmermannsgesellen.

    Das scheint mir ein ganz patenter Beruf zu sein. ;)

    Korrekt in die genähte Form gebracht haben es dann wieder die Asiaten, die auch schon die 1. Serie gefertigt hatten.

    • Offizieller Beitrag

    Ohne die Schlafsackhängematte in Natura gesehen und ausprobiert zu haben, bin ich skeptisch dass sie besser funktioniert als eine simple Gathered End Hängematte. Auf den Bildern sieht der Schnitt sehr ähnlich wie der der Fatboy Hängematte aus, nur noch schmaler. Ich habe mal in einer Fatboy-Hängematte gelegen und fand sie durch die sich verjüngenden Enden eher kippelig.

    Das wirst du vermutlich nicht hören wollen, aber ich würde dir raten, vor einem komplizierten und verbesserten km276-Klon erstmal eine ganz normale Gathered End Hängematte zu nähen und auszuprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass du so eine Hängematte bequemer findest als deinen Hängemattenschlafsack - vorausgesetzt du verwendest einen bequemen Stoff in ausreichender Breite und Länge, und hängst sie richtig auf.

    Wenn du bei deinem Projekt bleiben willst, dann würde ich versuchen den Schnitt genau zu kopieren. Als Stoff für die Hängematte würde ich einen 70D Ripstop Nylon verwenden. Diese Stoffstärke hat sich für Hängematten bewährt. Ich würde aber versuchen, zu vermeiden Nähte in den lasttragenden Teil zu machen. Bei der Isolierung von unten kannst du dich an den Anleitungen für einen Sooki halten. Nachdem sich der obere Teil für dich bewährt hat, würde ich den so kopieren.

    Anmerkung: Auf der km276-Seite bekomme ich den Eindruck, dass die Hängematte nur mit Hilfe von Seilen am Baum befestigt wird. Aus Gründen des Baumschutzes solltest du um den Baum unbedingt Polyestergurte mit einer Breite von mindestens 2,5cm verwenden.

  • Hammock Fairy : Also, ich fühle mich von den Anmessungen her total wohl in meinem Hybrid-Teil ... never change a winning team ... :)

    Ich kann mich auf die Seite drehen und die Knie anwinkeln, für den Hund ist auch noch genügend Platz und mir gefällt sehr, dass ich quasi nicht mehr mitschleppe, als sonst auch; die beiden "Stäbchen" und die zwei Hände voller Mückennetz spielen beim Paddeln nun wirklich keine Rolle.

    Und kippelig? Zumindest kommt mir das nicht so vor, ich fühle mich immer total (kipp-)sicher beim Abhängen. Auch beim Beine raushängen lassen als "Baumsofa" und wenn dann noch der Hund rein oder raus springt - da kippelt nichts. Es schaukelt nur leicht und angenehm.

    Anmerkung: Auf der km276-Seite bekomme ich den Eindruck, dass die Hängematte nur mit Hilfe von Seilen am Baum befestigt wird. Aus Gründen des Baumschutzes solltest du um den Baum unbedingt Polyestergurte mit einer Breite von mindestens 2,5cm verwenden.

    Ich habe bisher beim Abbauen noch keine Schäden an der Baumrinde entdeckt. Meistens lege ich das recht dicke Seil auch 2x um den Baum, da kommen schon ca. 2 cm Auflagebreite zusammen und die Last verteilt sich besser auf den ganzen Umfang. Und während ich jetzt drüber nachdenke :/ ... ich habe sowieso immer 2 breite Gurte (ehem. Auto-Sicherheitsgurte) mit Griffen an den Enden dabei, um das Boot tragen zu können, die lassen sich ja ganz einfach in die Aufhängung integrieren und dann bekommt der Baum sogar 5 cm:!: weichen Gurt und ich habe etwas mehr Länge, wenn's mal wieder so knapp wird zwischen den beiden einzigen Bäumen weit und breit. ;)

    Über die etwas dürftige Isolation muss ich mal in Ruhe nachdenken, währen ich hin und her schaukelnd in den Himmel schaue ... :)

    Jetzt, wo ich die Nähmaschine endlich mal in Betrieb genommen habe, stehen mir ja vielfältige Möglichkeiten offen.

    Ich könnte mit einer übergeworfenen Fleece-Decke anfangen - ein paar Klettpunkte sind schnell angenäht. (und wieder entfernt, falls es ein "Griff ins Klo" war)

    Dann muss ich mir mal die ganze Nähkonstruktion genauer ansehen, vielleicht kann man das Ganze ja an einer geschickten Stelle öffnen und einfach "nachfüttern".

    Der Schlafsack hat sowieso einen "doppelten Boden", in den ich eine konturierte Isomatte schieben kann. Also von unten wird es eigentlich nie kalt. Von oben ist es manchmal etwas dürftig und die tragende Seitenkonstruktion (auf den Fotos grasgrün) hat derbe Kältebrücken - aber das Nylon liegt doppelt ... da müsste eigentlich was zwischen passen ... wenn man erst mal anfängt, nachzudenken ... :D

    • Offizieller Beitrag

    never change a winning team ...

    Naja, du willst ja einige Änderungen machen. Also bist / warst du ja nicht 100%ig zufrieden. Und du möchtest dieses mal nicht fertig kaufen sondern selbst nähen. Außerdem schreibst du, dass selbst die Konstrukteure den Hängeschlafsack nicht verbessern konnten: ihre Veränderungen haben neue Probleme geschaffen. Es besteht also eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass du dir u.U. mit deinen Verbesserungen ebenfalls neue Probleme einhandelst. Darauf solltest du vorbereitet sein. Ich habe über die Jahre einige DIY-Experimente gemacht, und es ist nie etwas auf Anhieb glatt gegangen.

    Ich habe bisher beim Abbauen noch keine Schäden an der Baumrinde entdeckt.

    Bitte verwende Baumgurte wie wir alle. Es gibt gute Gründe dafür:

    1. Schäden sind nicht immer mit bloßem Auge erkennbar. Gerade wenn du deine Hängematte mit einem flacheren Aufhängewinkel als 30° aufhängst wirken schnell sehr hohe Kräfte auf einen sehr kleinen Bereich der Baumrinde. Leider sind mir keine Studien bekannt, aber je nach Baumart und Alter ist es möglich, dass die Kapillaren gequetscht oder sogar beschädigt werden, und den Baum dauerhaft schwächen oder schädigen. Das äußert sich aber vielleicht erst Jahre später und kann dann natürlich nicht mehr auf dein Verhalten zurück geführt werden.
    2. In den USA, wo Hängematten populärer sind als hier, und leider ziemlich viele Hänger Seile zum Aufhängen verwenden, sind Hängematten mittlerweile in vielen Gebieten komplett verboten (unabhängig von der Aufhängung!), weil Seile Schäden hinterlassen haben. Es ist nicht in unserem Interesse, wenn das Verhalten weniger Hängemattennutzer hier ähnliche Verbote zur Folge hat.
    3. Selbst wenn du ein Baumexperte bist, und weisst wann eine Seilaufhängung keinen Schaden anrichtet und im Zweifelsfall Gurte verwendest: kannst du dafür garantieren, dass Leute die sich die Aufhängung bei dir abschauen sich ebenfalls verantwortungsvoll verhalten?

    Ganz im Ernst: Baumgurte wiegen nicht viel, kosten wenig, und sind eine Rückversicherung. Ich bin der Meinung, wir sind es den Bäumen die uns so viele erholsame Nächte ermöglichen schuldig, sie bestmöglichst zu schützen. Also bitte verwende Baumgurte!

    Über die etwas dürftige Isolation muss ich mal in Ruhe nachdenken, währen ich hin und her schaukelnd in den Himmel schaue ... :)

    Jetzt, wo ich die Nähmaschine endlich mal in Betrieb genommen habe, stehen mir ja vielfältige Möglichkeiten offen.

    Ich könnte mit einer übergeworfenen Fleece-Decke anfangen - ein paar Klettpunkte sind schnell angenäht. (und wieder entfernt, falls es ein "Griff ins Klo" war)

    Dann muss ich mir mal die ganze Nähkonstruktion genauer ansehen, vielleicht kann man das Ganze ja an einer geschickten Stelle öffnen und einfach "nachfüttern".

    Der Schlafsack hat sowieso einen "doppelten Boden", in den ich eine konturierte Isomatte schieben kann. Also von unten wird es eigentlich nie kalt. Von oben ist es manchmal etwas dürftig und die tragende Seitenkonstruktion (auf den Fotos grasgrün) hat derbe Kältebrücken - aber das Nylon liegt doppelt ... da müsste eigentlich was zwischen passen ... wenn man erst mal anfängt, nachzudenken ... :D

    Dann viel Erfolg beim experimentieren. Vielleicht magst du ja einen Bericht posten, wenn du dein Projekt fertig gestellt hast.

  • Also bitte verwende Baumgurte!

    Du rennst ja offene Türen ein! :) Ich schrieb doch , mir sei "ein Licht aufgegangen", da ich einfach die breiten Gurte verwenden kann, die ich sowieso immer dabei habe - brauchte nur jemanden, der mich mit der Nase drauf stößt. ;)

    Es besteht also eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass du dir u.U. mit deinen Verbesserungen ebenfalls neue Probleme einhandelst. Darauf solltest du vorbereitet sein.

    Deswegen schrieb ich ja, ich werde ausgiebig nachdenken und mich vorsichtig an die Veränderungen herantasten. ;)

    Und du möchtest dieses mal nicht fertig kaufen

    Ich würde schon wollen ,.. aber die beiden allerletzten Exemplare, die noch im Lager liegen, haben sich die beiden Firmeninhaber reserviert und rücken sie trotz mehrfachem Nachbohren einfach nicht raus! :cursing:

    Die Bereitschaft, das gleiche Teil noch einmal zu kaufen, zeigt ja, dass ich im Prinzip sehr zufrieden bin.

    Nun habe ich den RV erneuert, die offene Innennaht wieder geschlossen - das Teil ist also wieder einsatzbereit. :)

    Na klar, in die Jahre gekommen, aber das merkt am eigentlich nur am empfindlichen Innenstoff aus BW/Polyester-Gemisch; "kuschelig", aber nicht sehr robust. Ich denke, viel Pilling zeugt von viel Abrieb ... ein Ende ist also mittelfristig abzusehen.

    Aber bis dahin bleibt noch viel Zeit zum Abhängen und Nachdenken.

    Vielleicht magst du ja einen Bericht posten, wenn du dein Projekt fertig gestellt hast.

    Na klar! Sicher werde ich hier auch "laut nachdenken" über das Projekt "pimp my hammock". :)

    • Offizieller Beitrag

    Du rennst ja offene Türen ein! :)

    Dann ist ja alles gut. :thumbup:

    Na klar! Sicher werde ich hier auch "laut nachdenken" über das Projekt "pimp my hammock". :)

    Ich bin gespannt. Vielleicht schaffst du es mit deiner km276 und der gepimpten Schlafsackhängematte ja mal zu einem Hängemattentreffen - zwecks Probeliegen und Vergleich :)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!