Upgrade eines Frontline Setup's

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  • Moin Leuts,

    in meiner Vorstellung hab ich ja schon ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem DD Setup (Frontline/Underquilt/Tarp) berichtet und das ich ja eigentlich recht zufrieden war .. . .

    Bis ich dann die Frontline XL von meinem Jung ausprobiert habe, der Platzgewinn war doch enorm.:love:

    Also hab ich mal etwas weiter informiert und vieles queer gelesen, Hängematten gibt es ja reichlich und alle haben ihre pro's und con's. Im Moment an dem Punkt wo ich denke das eine Warbonnet Balckbird XLC das richtige zu sein schein für das was ich vor habe, aber auch da gibts ja noch Variationen.....:/

    Zu mir gibts zu sagen:

    Ich bin jenseits der 50, bin 172 groß (Tendenz fallend), und wiege je nach Form um die 80kg.

    Ich gehe liebend gerne Campen, bisher entweder mit dem Auto oder Motorrad, aber ab jetzt wohl auch öffters mal zu Fuß. Dummerweise bin ich ein wahrer Mückenmagnet und draussen übernachten ohne soliden Mückenschutz geht garnicht.

    Ich möchte die Hängematte zum Campen benutzen, die paar Nächte die ich sie dann doch im Garten oder auf dem Balkon aufhänge sollten die Kaufentscheidung nicht beeinflussen. Ich will die Hängematte auch nicht ausschliesslich zum Wandern benutzen und UL ist bei mir auch nicht in Sicht, von daher geize ich nicht mit jedem Gramm sonder denke ehr an etwas solides das nicht gleich beim ersten Kontakt mit einer Brombeere in Fetzen hängt. Die Robustheit der DD Hängematten finde ich recht sympatisch.

    Ich habe daher grade die Warbonnet Blackbird XLC in der Heavyweight Double Layer Version im Auge, bin mir aber nicht wirklich sicher ob das nicht overdone ist. Hammock Fairy hast du nicht irgendwo geschrieben das du auch diese Variante bevorzugst, oder hab ich da was durcheinander gehauen ????

    Falls es eine Blackbird werden sollte ist gleich die nächsten Frage: Brauche ich dann auch gleich einen Wooki oder kann ich den DD Underquilt weiter verwenden??

    Von der Temperatur her hatte ich bisher keine Probleme damit, aber der Herbst kommt ja erst noch.

    Ob ich im Winter auch abhängen werde ist noch nicht raus, also reicht die Wärmeleistung aus aber passt das auch irgendwie zusammen???

    Meine Tarp ist 3x3 und war bisher ein ausreichender Regenschutz. Reicht das auch noch für über die Blackbird?? Am liebsten baue ich die Tarp als einfaches Dach auf mit der Wetter-Seite tiefer zum Boden gespannt. Diagonal ist mir zu flatterig und der Windschutz ist auch nicht so gut.

    Bisher habe ich am Hängeplatz immer erst mal eine Firstline für die Tarp gespannt, dann die Tarp drüber und die Hängematte drunter. Meine Firstline hat nur eine geringe Dehnung und wird sehr stramm abgespannt. Da kommt dann der Rucksack, die Schuhe, Hose und was sonst noch vom Boden weck soll dran gehangen. Längeres am Kopf-/Fußende und der Rest irgendwo in die Mitte. Geht diese Vorgehensweise mit der Blackbird genauso oder ist da irgendwas im Weg z.b. weil die Steiler aufgehangen wird ???

    Was mir noch nicht klar ist bei der Blackbird ist wie die seitliche(n) Abspannungen zu gestallten sind. (sind das zwei oder nur eine??)

    Wenn die Tarp als Dach aufgebaut ist und die Seite auf der die Abspannung ist auch noch wegen Wetter steil runter gezogen ist bleibt nicht viel Platz für die Abspannung des Fliegennetzes.. .. .wie lößt ihr das ???


    Ich weis ist ein Haufen Fragen auf einmal und bestimmt mach ich mir mehr Gedanken als notwendig und hab die wirklich wichtigen Sachen noch garnicht bedacht, aber ich möchte mir halt sicher sein da Richtige zu Kaufen und zu wissen welche Folgekosten noch kommen. Ohne klare Kalkulation kriege ich Ärger mit meiner Finanzministerin 8|

    Ich bin für jeden Tip/Anregung/Meinung/Erfahrung dankbar.....

    Ciao

    Joerg

    Don't Panic

    • Offizieller Beitrag

    Auf die Schnelle nur mal drei Kurzantworten.

    1. Blackbird XLC passt für Deinen Verwendungszweck. Hab auch eine und bin sehr zufrieden.

    2. Ein anderer Underquilt läßt sich an der Blackbird auch problemlos verwenden. Der Wooki ist nur eben besser.

    3. Ich spanne die Seitenabspannung des Moskitonetzes entweder separat oder auch am Hering der Seitenabspannung des Tarps ab. Separat ist etwas besser, benötigt aber einen zusätzlichen Hering.

    • Offizieller Beitrag

    Bei deiner Körpergröße von 172 cm wäre u. U. auch eine klassische Warbonnet Blackbird (ohne XLC) möglich, die 10 Fuß lang ist. Der Vorteil wäre hierbei wohl, dass du dann auch dein 3x3m Tarp weiterhin in der klassischen A-Frame-Aufhängung nutzen könntest. Hammock Fairy kann dir dazu aber konkrete Erfahrungswerte geben, da sie selber eine nutzt (glaube ich zumindest;)).

    Ich habe eine XLC und kann mein DD Tarp nur noch in Diamantform abspannen, damit die Enden vor Regen geschützt sind. Damit kann ich es nur noch im Sommer nutzen. Die diagonale Abspannung mag du ja nicht, hast du oben geschrieben. Das würde bei dem Kauf einer XLC auch ein neues Tarp bedeuten ...

  • Die Länge der klassischen Blackbird würde wohl ausreichen für mich, aber laut Beschreibung lässt sich das Moskitonetz nicht abnehmen und durch ein TopCover ersetzen. Allerdings frag ich mich grade ob man das TopCover nicht eh sinnvoller weise zusammen mit dem Underquilt-Protector, quasi als Socke, verwendet. Man macht's ja drauf weil kalt und schlechtes Wetter, da bringt der Schutz von oben alleine nur die Hälfte. Wenn die Beiden so zusammen verwendet werden kann man aber auch gleich zu einer Socke greifen und kommt günstiger weck dabei. Oder hab ich da was übersehen? Hat jemand Erfahrungen mit dem Topcover??

    Don't Panic

  • Ich glaube bei der XLC kann man das Topcover auch direkt mit dem Underquilt-Protector verbinden. Irgendetwas in die Richtung meine ich mal gelesen zu haben.

    Wenn du dein Tarp weiterverwenden möchtest, könnte auch eine Brücken-Hängematte etwas für dich sein (z.B. die Ridgerunner).

    Auch eine Quer-Hängematte würde ich mir mal anschauen (z.B. die Cross Hammock in Hexon 2.4 wegen der Brombeeren).

    • Offizieller Beitrag

    Im Moment an dem Punkt wo ich denke das eine Warbonnet Balckbird XLC das richtige zu sein schein für das was ich vor habe, aber auch da gibts ja noch Variationen..... :/

    Mit der XLC kann man wenig verkehrt machen. Und sie ist länger und leichter als die Frontline XL.

    von daher geize ich nicht mit jedem Gramm sonder denke ehr an etwas solides das nicht gleich beim ersten Kontakt mit einer Brombeere in Fetzen hängt. Die Robustheit der DD Hängematten finde ich recht sympatisch.

    Brombeeren werden keine Hängematte zerfetzen (das machen sie lieber mit Quilts... ;(), aber lebensverlängernd wirkt der Kontakt mit Dornen keinesfalls. Deshalb solltest du das unbedingt vermeiden. Normalerweise hängt man aber auch nicht in oder in der Nähe von Brombeeren. Durch bittere Erfahrung habe ich gelernt, dass man hochwertige Ausrüstung nie lose durch die Gegend tragen sollte, sondern immer nur gut verpackt. Dann sollte es selbst bei einer leichten Hängematte keine Probleme geben.

    Ich habe daher grade die Warbonnet Blackbird XLC in der Heavyweight Double Layer Version im Auge, bin mir aber nicht wirklich sicher ob das nicht overdone ist. TreeGirl hast du nicht irgendwo geschrieben das du auch diese Variante bevorzugst, oder hab ich da was durcheinander gehauen ????

    Für zu Hause ist das in der Tat meine Lieblingshängematte. Ich habe kein Bett mehr, und schlafe zur Zeit mindestens 90% aller Nächte in einer Heavyweight Double Layer XLC/Eldorado. Beim wandern verwende ich allerdings eine kleine 1.7 SL Blackbird. Die ist für mich nicht viel unbequemer (vor allem nach einem Tag an der frischen Luft), spart mir aber viel Gewicht.

    Falls es eine Blackbird werden sollte ist gleich die nächsten Frage: Brauche ich dann auch gleich einen Wooki oder kann ich den DD Underquilt weiter verwenden??

    Der DD Underquilt funktioniert genauso gut bzw. schlecht unter der XLC wie unter der Frontline. Du brauchst also nicht zwingend einen Wooki anschaffen. Es sei denn du willst deinen Liegekomfort quadrieren. ;)

    Meine Tarp ist 3x3 und war bisher ein ausreichender Regenschutz. Reicht das auch noch für über die Blackbird?? Am liebsten baue ich die Tarp als einfaches Dach auf mit der Wetter-Seite tiefer zum Boden gespannt. Diagonal ist mir zu flatterig und der Windschutz ist auch nicht so gut.

    Wie schon mehrfach angemerkt wurde, reicht ein Tarp mit einer 3m Ridgeline nicht für die XLC aus. Die XLC hat eine Ridgelinelänge von ca. 281cm, d.h. wenn der Regen nicht ganz gerade von oben fällt wird die Hängematte nass. Diagonal aufhängen würde einen etwas besseren Regenschutz aber einen schlechteren Windschutz zur Folge haben.

    Du könntest dir allerdings Grizz Beaks oder Mini-Türen basteln, und damit das DD Tarp noch etwas länger verwenden. Auch mit Überziehern für die Hängemattenenden könntest du etwas mehr Regenschutz erreichen.

    Bisher habe ich am Hängeplatz immer erst mal eine Firstline für die Tarp gespannt, dann die Tarp drüber und die Hängematte drunter. Meine Firstline hat nur eine geringe Dehnung und wird sehr stramm abgespannt. Da kommt dann der Rucksack, die Schuhe, Hose und was sonst noch vom Boden weck soll dran gehangen. Längeres am Kopf-/Fußende und der Rest irgendwo in die Mitte. Geht diese Vorgehensweise mit der Blackbird genauso oder ist da irgendwas im Weg z.b. weil die Steiler aufgehangen wird ???

    Das Grundprinzip der XLC ist das gleiche wie bei der Frontline. Wenn du es willst, kannst du diesen Aufbau beibehalten. Allerdings würde ich zwei Änderungen vorschlagen:

    1. Nachdem mir mehrmals Wasser unter das Tarp gelaufen ist, würde ich die Tarp-Ridgeline nicht mehr unter dem Tarp aufspannen. Natürlich kann man Abtropfschnüre verwenden, aber ich finde eine geteilte Ridgeline sicherer.
    2. Da die Ridgeline stramm gespannt wird, übt jede daran hängende Last ein Vielfaches an Zug aus. Aus diesem Grund verwenden wir Baumgurte für die Hängemattenaufhängung. Wenn du an die straff gespannte Tarp-Ridgeline Dinge hängen willst, solltest du unbedingt Gurte um die Bäume verwenden. Einfacher ist es aber, den Rucksack an die Hängematte zu hängen.

    Was mir noch nicht klar ist bei der Blackbird ist wie die seitliche(n) Abspannungen zu gestallten sind. (sind das zwei oder nur eine??)

    Wenn die Tarp als Dach aufgebaut ist und die Seite auf der die Abspannung ist auch noch wegen Wetter steil runter gezogen ist bleibt nicht viel Platz für die Abspannung des Fliegennetzes.. .. .wie lößt ihr das ???

    Bei der Blackbird und der Blackbird XLC gibt es zwei Spanngummis; einen für die Ablage ("Shelf") und einen für das Netz auf der Kopfseite. Du musst sie nicht unbedingt verwenden. Aber du kannst sie auch steil abspannen. Um ehrlich zu sein hatte ich noch nie ein Problem mit der Abspannung.

    • Offizieller Beitrag

    Bei deiner Körpergröße von 172 cm wäre u. U. auch eine klassische Warbonnet Blackbird (ohne XLC) möglich, die 10 Fuß lang ist. Der Vorteil wäre hierbei wohl, dass du dann auch dein 3x3m Tarp weiterhin in der klassischen A-Frame-Aufhängung nutzen könntest. TreeGirl kann dir dazu aber konkrete Erfahrungswerte geben, da sie selber eine nutzt (glaube ich zumindest ;) ).

    Richtig, ich nutze immer noch mehrere 10' Blackbirds. Bei 172cm Körpergröße würde die Blackbird auf jeden Fall funktionieren, vor allem wenn man von einer Frontline kommt. Aber die XLC ist durch die extra Länge natürlich etwas komfortabler. Das 3m-Tarp sollte bei richtigem Aufbau gerade so für die Blackbird reichen.

    • Offizieller Beitrag

    Die Länge der klassischen Blackbird würde wohl ausreichen für mich, aber laut Beschreibung lässt sich das Moskitonetz nicht abnehmen und durch ein TopCover ersetzen.

    Richtig, bei der Blackbird kann man das Netz nicht abnehmen. Und es gibt auch kein Topcover dafür. Da ich ohnehin immer einen UQP verwende, nehme ich bei zu erwartender Kälte stattdessen einen Windsocken mit.

    Allerdings frag ich mich grade ob man das TopCover nicht eh sinnvoller weise zusammen mit dem Underquilt-Protector, quasi als Socke, verwendet. Man macht's ja drauf weil kalt und schlechtes Wetter, da bringt der Schutz von oben alleine nur die Hälfte. Wenn die Beiden so zusammen verwendet werden kann man aber auch gleich zu einer Socke greifen und kommt günstiger weck dabei. Oder hab ich da was übersehen? Hat jemand Erfahrungen mit dem Topcover??

    Es kommt immer darauf an, was dir wichtig ist.

    Der Travel Sock ist leichter und günstiger als ein Socke aus Top Cover und UQP. Er hat allerdings keine Netzfenster - die Ventilation erfolgt zu 100% über den Einstieg. Im Travel Sock kann die Ablage nicht mehr abgespannt werden (das ist zwar nicht nötig aber bei schweren Gegenständen doch hilfreich). Die Kopfseite kann nur bei offenem Eingang abgespannt werden. Allerdings kann man die Luftzufuhr kontrollieren, ohne den (separaten) Insektenschutz zu verlieren. Beim Top Cover musst du mit dem vorgegebenen Netzfenster leben.

    Top Cover und UQP sind schwerer, teurer aber modular. Du kannst sowohl das Top Cover ohne den UQP als auch den UQP ohne das Top Cover verwenden. Das höhere Gewicht wird aber dadurch wett gemacht, dass man das Netz abnehmen und zu Hause lassen kann, und immer noch einen Insektenschutz hat ohne Atemnot zu bekommen. Außerdem bleibt die Ablage komplett erhalten und kann wie gewohnt abgespannt werden. Wenn du den UQP mit einer doppelten Reissverschlussschiene nimmst, bleibt auch die Footbox erhalten.

    Ich benutze beide Varianten - je nachdem was ich erreichen will.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn du dein Tarp weiterverwenden möchtest, könnte auch eine Brücken-Hängematte etwas für dich sein (z.B. die Ridgerunner).

    Es stimmt, dass die Brückenhängematte selbst kürzer ist. Aber viele Nutzer wollen gerne das Aufhängedreieck mit abdecken und verwenden deshalb ein 13' (396cm) langes Tarp. Außerdem besteht bei der Brückenhängematte das Problem, dass man das Tarp wegen der Spreizstäbe nicht annähernd so steil abspannen kann wie bei einer GE Hängematte. Das hat bei gleichen Maßen einen geringeren Wetterschutz zur Folge. Deshalb würde ich eine Brückenhängematte nie deshalb wählen, weil ich kein längeres Tarp anschaffen möchte.

  • Deshalb würde ich eine Brückenhängematte nie deshalb wählen, weil ich kein längeres Tarp anschaffen möchte.

    Das hat auf jeden Fall was. Mir kam die Brücken-Hängematte heute unterwegs wieder in den Sinn, weil ich gerade in meiner übernachtet hatte. Es ist aber tatsächlich so, dass die Spreizstäbe beim Ein- und Aussteigen gerne ans Tarp stossen. Und wenn man die Aufhänge-Dreiecke mit abdecken möchte, dann braucht man – wie du schreibst – sogar ein längeres Tarp als mit einer vom Komfort vergleichbaren klassischen Gathered-End-Hängematte.

  • Wow, das nenne ich mal Input.....

    Danke euch für so viele Infos......

    Wenn ich das mal für mich zusammenfasse komme ich auf folgendes:

    1) Blackbird XLC scheint die richtige Wahl zu sein, erzeugt aber auch Folgekosten.

    a) DD 3x3 Tarp müsste zeitnah ersetzt werden durch eine größeres um regensicher zu sein.

    b) DD Underquilt sollte über kurz oder lang durch Wooki ersetzt werden um optimalen Komfort zu erreichen. Für den Anfang reicht es aber aus und kann ersetzt werden wenn der Leidensdruck zu groß geworden ist.

    c) Topcover und UnderquiltProtector werden interressant wenn Winternutzung angestrebt wird. Alternativ geht auch eine WindSocke, wenn auch mit Einschränkungen.

    2) Gewichtsersparniss zwischen Blackbird Heavyweight Double Layer und 1.7 Single Layer ist bei gleicher Aufhängung 340g. Das würde ich für den zusätzlichen Mücken-Durchstich-Schutz akzeptieren... ( ich hab ein echtes Problem mit den Bistern) und es währe immer noch leichter als die Frontline XL.

    3) Die BB ohne XLC geht auch bietet aber weniger Optionen und es gibt sie nicht mit 2x70D.

    4) Brückenhängematte währe evtl. auch eine Alternative, aber mag ich derzeit nicht weiter verfolgen. Das ist ein anderer Virus als der mit dem ich grade infiziert bin.

    Das hilft doch schon mal weiter...

    Jetzt muss ich mit meiner Finanzministerin Verhandlungen aufnehmen.....

    Don't Panic

    • Offizieller Beitrag

    c) Topcover und UnderquiltProtector werden interressant wenn Winternutzung angestrebt wird. Alternativ geht auch eine WindSocke, wenn auch mit Einschränkungen.

    Es heisst, dass Kufa-Socken bei Temperaturen unter 0°C zuviel Kondensation zur Folge haben. Das bedeutet sie sind eher etwas für die Übergangszeit oder für starken Wind. Einen UQP verwenden viele das ganze Jahr hindurch.

    2) Gewichtsersparniss zwischen Blackbird Heavyweight Double Layer und 1.7 Single Layer ist bei gleicher Aufhängung 340g. Das würde ich für den zusätzlichen Mücken-Durchstich-Schutz akzeptieren... ( ich hab ein echtes Problem mit den Bistern) und es währe immer noch leichter als die Frontline XL.

    Double Layer Hängematten bieten zwar etwas mehr Schutz vor Mückenstichen als Single Layer Hängematten - aber wenn du nicht noch eine Schicht Kleidung hast, würde ich mich nicht auf den Schutz verlassen. Und die Frage ist auch, wie oft du selbst im Sommer ohne Underquilt schläfst. Ein Underquilt ist der beste Mückenschutz von unten. Da braucht es keine Double Layer.

    3) Die BB ohne XLC geht auch bietet aber weniger Optionen und es gibt sie nicht mit 2x70D.

    Doch, auch die Blackbird gibt es in der Heavyweight DL Variante aus 70D Nylon. Ich verwende z.B. eine :) Die Blackbird unterscheidet sich von der XLC nur durch die Länge und das nicht abnehmbare Netz bzw. den Reissverschluss. Für eine Wanderhängematte habe ich das aber nie als Nachteil empfunden.

    Jetzt muss ich mit meiner Finanzministerin Verhandlungen aufnehmen.....

    Bring sie doch einfach mal dazu einen Mittagsschlaf in der Frontline XL zu machen ;)

  • Nachdem meine neue BB eingetroffen war ( Hammock Fairy Danke noch mal für die schnelle Lieferung) hab ich gleich mal zwei Nächte im Wald verbringen müssen.

    Vor der ersten Nacht hab ich zuhause von meinem DD Underblanket die Aufhängung etwasverlängert und bin einfach ziemlich unbedarft los gestiefelt. In der Nacht ist mir das das Unberblanket mehrfach wech gerutscht, was zu unangenehmen Kältestellen geführt hat. X(

    Für die zweite Nacht hab ich dann die Aufhängung noch mal sorgfälltig angepaast und ausgerichtet und die Nacht war auch deutlich entspannterr, aber so richtig prickelnd war das alles nicht. Wie ich schon erwartet habe ist das DD Underblanket einfach zu klein für BB XLC. Irgenwas verrutscht immer und die Schüre drücken und stöhren deutlich. In der Frontline habe ich das nicht so schlim empfunden da ich darin ja deutlich grader gelegen habe.

    Da jetzt langsam die kältere Jahreszeit anbricht werd ich mich mal einem Sooki versuchen. Mal sehen was ich da so alles falsch machen kann, laut euren Berichten hier gibts da ja genug Fallstricke. Aber ich hoffe es wird besser als das was ich bisher habe. Ich werd euch berichten was ging oder auch nicht .....

    Don't Panic

  • Hallo Walkabout, herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Hängematte. Ich bin auch innert ein paar Wochen von DD auf eine längere und weitere Hängematte umgestiegen. Die Massangaben von DD sind einfach falsch.

    Das DD Underblanket sollte von der Grösse her aber reichen. Die auf der Webseite angegebenen Masse sind eigentlich Standard bei Underquilts voller Länge. In sofern sehe ich eigentlich nicht die Notwendigkeit etwas zu verlängern.

    Viele Hänger haben Anfangs etwas Mühe, die Underquilts richtig einzustellen, was dann zum kalten Hintern führt. Natürlich können Modelle anderer Hersteller anders an die Problematik herangehen. Aber wenn du bei deinen letzten Anläufen mit dem Blanket noch nicht alle Möglichkeiten abgearbeitet hast, wirst du mit einem anderen UQ vermutlich auch noch kalten Rücken bekommen.

    Am besten legst du dich in die Hängematte und ziehst den UQ an den Schulterseiten hoch, bis du merkst, dass er mit der Hängematte in Kontakt ist. Dann musst du eine Möglichkeit finden, den UQ auf der Höhe zu stabilisieren, gleichzeitig aber flexibel zu halten, dass er sich mit der Hängematte bei Belastung / Entlastung bewegen kann.

    Vielleicht ist ein Ansatz zur Lösung das Austauschen der Gummischnüre. Die sehen auf dem Video von DD ja massiv aus.

    Im Sommer, bei Temperaturen über 20° schlafe ich meistens mit einem 3/4 UQ der nur 130 cm lang ist. Da reicht es mir, wenn nur der Rücken abgeschirmt ist. Bei Temperaturen darunter nehme ich meinen UQ mit voller Länge. Gut, meine sind jeweils in der langen Version 210 cm lang, aber ich bin auch 193cm klein.

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

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