- Offizieller Beitrag
Vielleicht wäre auch eine mexikanische Hängematte von alasiesta eine weitere (käufliche) Möglichkeit für den beschriebenen Einsatzzweck?
Vielleicht wäre auch eine mexikanische Hängematte von alasiesta eine weitere (käufliche) Möglichkeit für den beschriebenen Einsatzzweck?
Vielleicht wäre auch eine mexikanische Hängematte von alasiesta eine weitere (käufliche) Möglichkeit für den beschriebenen Einsatzzweck?
Hatte ich auch erst gedacht. Aber mexikanischen Hängematten bestehen aus einer Menge Fäden. Ich hatte auf den beiden letzten Treffen eine mit, und mindestens zwei Personen haben sich mit Fingern / Zehen / Knöpfen o.ä. verfangen. Das ist eher suboptimal. Ich würde so ein Netz nie unbeaufsichtigt hängen lassen, wenn kleine (und vor allem fremde) Kinder im Spiel sind. Da kann einfach zu schnell zu viel schief gehen.
Diese Spielplatzhängematten sind aber total unbequem. Hier im Wald gibt es so eine auf einem großen Waldspielplatz. Ich habe sie mal ausprobiert: die Seile sind steif, rauh und hart und die Lücken sehr groß. Sowas ist nicht zum Drinliegen gedacht, sondern um mit Schuhen und langer Bekleidung drauf rumzuturnen....
Ich frage mich, wie gut bei 1000D sich das Material an den Enden noch raffen lässt?!
Das war in der Tat bei unserem Hängematten-Näh-Workshop mit Jugendlichen im Sommer 2016 eine Schwierigkeit bei den recht festen Baumwollstoffen. Es entstand ein grenzwertig grosser Stoffknubbel, aber es ging gerade noch. Cordura ist - je nach Qualität - noch steifer. Dann vielleicht eher eine Raffung mit Schotstek.
Ich weiss nicht, ob sich in einem Waldkindergarten rechtliche Probleme stellen. Die Hängematten werden ja nicht für einen bestimmten Zweck auf dem Markt vertrieben. Zudem sind die Kinder dort beaufsichtigt. Die Matten werden auch nicht hoch hängen. Da ist jedes Klettergerüst, wie sie auf Spielplätzen stehen, gefährlicher. Und die sind alle zugelassen.
Diese Spielplatzhängematten sind aber total unbequem. Hier im Wald gibt es so eine auf einem großen Waldspielplatz. Ich habe sie mal ausprobiert: die Seile sind steif, rauh und hart und die Lücken sehr groß. Sowas ist nicht zum Drinliegen gedacht, sondern um mit Schuhen und langer Bekleidung drauf rumzuturnen....
Ja, das ist richtig. Aber es ist ja eine Hängematte für einen Kindergarten. Die Kinder denen ich Hängematten aufgehängt habe hatten etwas besseres damit zu tun als still drinnen zu liegen
Und das war ja auch speziell ein Vorschlag dafür, wenn die Hängematte permanent hängen bleiben soll, und die Kinder unbeaufsichtigt damit spielen können. Da steht Bequemlichkeit ganz unten auf der Liste - und Sicherheit und UV-Beständigkeit auf Platz 1 und 2.
Zudem sind die Kinder dort beaufsichtigt.
Wenn das so ist, liegt die Entscheidung beim Erzieher. Dann ist ja alles gut. Aber du hattest ja die Frage gestellt, ob die Hängematte permanent hängen soll. Das ist dann eine ganz andere Geschichte.
Die Matten werden auch nicht hoch hängen. Da ist jedes Klettergerüst, wie sie auf Spielplätzen stehen, gefährlicher. Und die sind alle zugelassen.
Es geht nicht darum, was aus deiner Sicht gefährlicher ist. Es geht darum, wer am Ende dafür haftet, wenn etwas passiert. Ich bin da sehr wenig risikofreudig - insbesondere wenn fremde Kinder im Spiel sind. Zumal ich keine Ahnung habe, was aus welchen Gründen passieren kann. Ich würde zumindest hoffen, dass Hersteller von Spielplatzausrüstung sich damit beschäftigen und die Spielgeräte entsprechend designen.
Guten Morgen,
Ich hoffe, ich gebe jetzt auf alle entstandenen fragen eine Antwort:
Ich vermute, die Hängematte wird während der überwiegend trockenen Jahreszeiten permanent hängen.
Von extremtextil wurde mir unbeschichtetes 500er bzw 330er Cordura empfohlen. Die von euch vorgeschlagene Alternative (Hammock Nylon) werde ich mir auf jeden Fall auch anschauen.
Was die UV-Beständigkeit angeht, gebe ich euch völlig Recht. Direkter Sonneneinstrahlung ist die Hängematte nicht ausgesetzt, sondern hängt schattig (das bringt der Waldplatz einfach mit sich), was natürlich nicht heißt, dass UV-Strahlung nicht doch eine Rolle spielt.
Gegen einen Hängematte aus einem "wassersaugenden" Material spricht, dass die Hängematte so vermutlich fast dauerhaft feucht sein würde und im Wald zu lange brauchen würde, trocken und nutzbar zu sein. Über möglichen Schimmelbefall mag ich da erst gar nicht nachdenken.
Ich hoffe, damit sind eure Überlegungen beantwortet. Ich bin immer noch baff, an was ihr alles denkt... Das mit der UV-Beständigkeit von cordura hatte ich beispielsweise überhaupt nicht im Kopf.
Danke!
Es geht nicht darum, was aus deiner Sicht gefährlicher ist. Es geht darum, wer am Ende dafür haftet, wenn etwas passiert.
Vielleicht sind wir in solchen Fragen in der Schweiz auch noch etwas lockerer. Wer in den Wald geht, ist selbst für sich verantwortlich. Ein Waldkindergartenplatz ist bei uns öffentlich zugänglich, die Nutzung einer dort installierten Hängematte geschieht auf eigene Gefahr. Aber auch bei uns kommt natürlich immer mehr die Frage, wer in welchem Fall haftet. Kinder werden teilweise auf Händen getragen und es werden ihnen alle Steine aus dem Weg geräumt. Das fördert nicht unbedingt die Selbstverantwortung. Ich freue mich nicht unbedingt über die aktuelle Entwicklung.
Ich hab mir nun mal das Hammock Nylon von extremtextil angeschaut.
Wäre es bei einem so dünnen Stoff (im Vergleich zu Cordura) sinnvoll, die Hängematte zweilagig zu machen?
Hammock Fairy , danke für deine Bedenken!
Unser Kindergarten ist eine private Initiative. Das soll aber nicht heißen, dass die Matte hier weniger sicher sein kann. Es ist aber alles etwas lockerer als in anderen Kindergärten. ![]()
Ja, den Stoff könnte man auf jeden Fall doppelt nehmen. Wenn man die Seite nicht vollständig zunäht, könnte man bei kühlerer Witterung sogar mal eine Wolldecke zwischen die Schichten schieben. Das ist aber in der Praxis wahrscheinlich zu umständlich, also vielleicht besser ganz zusammennähen, damit die Hängematte kein Schmutzfänger wird.
Die Bezeichnung "dünner Stoff" ist relativ. Für viele hier gilt dieser Stoff schon eher als "fest". Einige nutzen Stoffe, die gerade mal 35g/m2 wiegen; da ist man dann aber tatsächlich bei "sehr dünnen Stoffen" angelangt.
Waldläufer70 ,vielen Dank!
Dann halte ich einfach nochmal Rücksprache mit extremtextil. Bei Hammock Nylon sehe ich tatsächlich den Vorteil, dass ich die Aufhängung anders gestalten könnte.
Ich kann mir vorstellen, dass es für den Stoff "schonender" ist, wenn ich nicht durch einen Tunnelzug raffe, sondern vorher falte und dann mit Ringen arbeite. Vermutlich ist durch eine fixierte Faltung weniger Reibung am Stoff, was dann wiederum weniger schnell zu Materialermüdung führt. Danke!
Hallo Birgit, ich verstehe zwar nicht genau, was du konkret meinst, aber die Aufhängung mittels Tunnelzug führt zu relativ grosser Belastung bei der untersten Naht. Ein anderes "Whipping", das quasi den gesamten Stoff greift, ist meist schonender.
Vielleicht findest du Anregung im Faden zu den "Whipping-Methoden".
Sorry, mir fehlt einfach das Wissen um mögliche Fachbegriffe.
Mein Gedanke war, dass ich den dünneren Stoff quasi Ziehharmonika-mäsig falte, so dass ich danach einfach nen Strang habe, der aus 30 bzw 60 Lagen (bei bei ner zweilagigen Matte) besteht und etwa fünf Zentimeter breit ist...
Diesen Strang würde ich dann durch einen Ring führen, ordentlich festnähen und dann die Hängematte am Ring aufhängen.
Verstehst du, wie ich meine?
Jetzt habe ich es verstanden, danke.
Ich weiss nicht so recht, wie sich eine solche "Stoffwurst" nähen lässt, ohne sehr viel Stoff umzuschlagen und damit zu "verlieren".
Ich glaube auch nicht, dass die Verbindung (viel) stabiler wäre. Klar, der abgerundete Ring wäre sehr stoffschonend, würde sich aber immer wieder mal bewegen. Ein Seil im Tunnelzug bewegt sich, wenn es sich mal festgezogen hat, nicht mehr. Da wäre dann die Naht selbst die "Schwachstelle".
Ich denke eigentlich, dass eine Verbindung wie im Video oben gezeigt am stabilsten wäre. Wenn sich die mal festgezogen hat, ist sie nur schwer wieder zu lösen. Das hat kürzlich jemand im Forum beschrieben. Wenn du die Stoffenden mit einem mehrfachen "Einschlag-Umschlag" verdickst, hast du fürs Sicherheitsgefühl noch etwas getan. Ich glaube aber nicht, dass da etwas rutscht.
Danke!!!
Ich vermute, die Hängematte wird während der überwiegend trockenen Jahreszeiten permanent hängen.
Von extremtextil wurde mir unbeschichtetes 500er bzw 330er Cordura empfohlen. Die von euch vorgeschlagene Alternative (Hammock Nylon) werde ich mir auf jeden Fall auch anschauen.
Was die UV-Beständigkeit angeht, gebe ich euch völlig Recht. Direkter Sonneneinstrahlung ist die Hängematte nicht ausgesetzt, sondern hängt schattig (das bringt der Waldplatz einfach mit sich), was natürlich nicht heißt, dass UV-Strahlung nicht doch eine Rolle spielt.
Gegen einen Hängematte aus einem "wassersaugenden" Material spricht, dass die Hängematte so vermutlich fast dauerhaft feucht sein würde und im Wald zu lange brauchen würde, trocken und nutzbar zu sein. Über möglichen Schimmelbefall mag ich da erst gar nicht nachdenken.
Es gibt meines Wissens nach keinen Stoff, der es gut verkraftet längere Zeit Wind und Wetter ausgesetzt zu sein. Dafür ist weder das "Hammock Nylon" noch Cordura geeignet. Auch wenn die Hängematte schattig hängt. Und jeder mir bekannte Stoff der für Hängematten halbwegs gut geeignet ist "saugt" Wasser. Ich würde deshalb dringend empfehlen, die Hängematte nach der Nutzung abzuhängen. Es gab diesbezüglich schon mehrere Diskussionen auf Hammockforums.net und der Konsens ist: am Besten ist es, wenn man am permanenten Hängeplatz ausreichend große Haken in die Bäume schraubt, und daran Ketten befestigt. Die Hängematte selbst kann dann einfach mit Karabinern in die Kette eingehängt werden. Dann ist es kein Problem, die Hängematte nur nach Bedarf auf- und abzuhängen - und du kannst den empfohlenen Nylon-Stoff verwenden.
... ausreichend große Haken in die Bäume schraubt, ...
Irgendwie scheint mir das im Widerspruch zum Baumschutz zu stehen. Wäre es nicht besser, breite Gurte aus dem Slackline-Bedarf fix am Baum zu fixieren? Diese Lösung habe ich schon am einen oder anderen Ort gesehen, u.a. am Platz eines Waldkindergartens.
Ansonsten würde ich die Hängematten auch eher bei Nichtgebrauch abhängen. Das löst nebenbei noch die meisten der befürchteten rechtlichen Fragen.
Irgendwie scheint mir das im Widerspruch zum Baumschutz zu stehen. Wäre es nicht besser, breite Gurte aus dem Slackline-Bedarf fix am Baum zu fixieren? Diese Lösung habe ich schon am einen oder anderen Ort gesehen, u.a. am Platz eines Waldkindergartens.
Das ist nicht meine Idee, sondern stammt wie geschrieben von Hammockforums.net. Der Grund warum Haken besser für den Baum sind ist, dass sie eine minimale Wunde verursachen, die leicht vom Baum geschlossen wird. Wenn man dauerhaft Gurte um den Baum legt ist, wachsen die irgendwann ein. Abgesehen davon, dass Gurte das gleiche Problem wie der Hängemattenstoff haben: die UV-Strahlung schwächt sie auf Dauer.
Wenn du die Hängematte jedesmal mit neuen Haken aufhängst, ist es schädlicher für den Baum. Ein Paar Haken die dauerhaft genutzt werden sind aber kein Problem. Das klang ziemlich logisch für mich.
Mir sträuben sich dabei alle Nackenhaare, deshalb meine kritische Rückfrage.
Auf jeden Fall müsste der Eigentümer gefragt werden, da das durchbohrte Holz für manche Nutzung nicht mehr in Frage kommt.
Die Schraube wird eines Tages auch vollständig überwachsen und verbleibt dann im Holz. Nicht so toll für das Sägeblatt, das vielleicht eines Tages mit ihr in Konflikt gerät.
Feste Gurte müssen selbstverständlich regelmässig überprüft werden (Spannung, Zustand, etc.). Ich würde die auch jedes Jahr mal etwas verschieben oder auch mal den Ort wechseln.
Bisher wurden immer Gurte genutzt, die natürlich regelmäßig nachgezogen werden. Haken kommen nicht in Frage, da das Grundstück nicht dem Kindergarten gehört, sondern von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde.
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