Hängemattengestell Suche

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  • Hallo zusammen,

    ich hab mich durch alle Themen mit dem "Gestell" tag gelesen, komme aber nicht wirklich weiter mit meiner Frage.

    Ich such ein Gestell für drinnen und draußen. Rucksack transport muss es nicht sein, aber so "kompakt" dass es in ein Auto passt.

    Nachdem was ich gelesen habe kommt entweder eine Variante des Tensa4 oder ein selbst gebauter "Turtledog-Stand" wie ihn Barfuss vorgestellt hatte in frage.

    Zu den Gestellen stellen sich mir noch ein paar fragen.

    Tensa4:

    * Wie schwierig ist es einen Ankerpunkt im Zimmer zu finden.

    * Wie groß ist der gesamte platz verbrauch.

    Turtledog-Stand:

    * Wie stabil steht so ein Gestell?

    * Wenn draußen verwendet wie gut lässt sich ein Tarp drüber spannen?

    Grundsätzlich finde ich den Carbonständer vom Seitenschläfer am interessantesten. Aber der scheint nur bedingt geeignet für harte Böden zu sein.

    Und noch eine allgemeiner Frage.
    Wie gut lässt sich bei den beiden Gestellen das Fußende höher hängen?

  • Es scheint so, als käme mein gestriges Update für dich gerade richtig. Ich stelle den Carbon Tree aber auch noch mal gesondert hier vor. Zu den anderen beiden Ständern werden sich sicher andere äußeren, die diese Gestelle benutzen. Zum Carbon Tree kann ich dir versichern, dass er sehr stabil ist. Die Gewichtsbegrenzung habe ich trotzdem eingeführt, einfach weil ich keine Informationen für Gewichtsbelastungen über 90 kg habe. Dass der Carbon Tree nicht für harte Böden geeignet ist, kann ich nicht bestätigen. Es ist in dem Fall nur wichtig, dass du etwas unterlegst, damit sich die Endkappen aus Hartplastik nicht abnutzen. Dann stellt sich aber auch die Frage, wie willst du die Heringe in den Boden bekommen? Abspannpunkte im Zimmer zu finden, ist gleichfalls unkompliziert, hängt aber doch vom jeweiligen Zimmer ab. Ich habe den Carbon Tree jedenfalls schon im Zimmer aufgestellt und an den Heizkörpern und Möbeln abgespannt.

    Cross Hammock - die Querhängematte

    (gewerblich)

    5 Mal editiert, zuletzt von Cross Hammock (26. April 2021 um 10:45) aus folgendem Grund: Ergänzung.

  • Cross Hammock ich habe eine Frage zur Beschreibung auf deiner Internetseite:

    "Auch bei Verwendung mit Gathered-End-Hängematten ist es sinnvoll, beide Seiten abzuspannen. Nur sollte man hier darauf achten, dass die Seite zum Fußende nicht straff gespannt ist, damit sich die Konstruktion ihren optimalen Winkel „suchen“ kann."

    Ich habe ja den tensa4 und da ist es so, dass das Fußende (straff) abgespannt wird - beim Kopfende ist ein Abspannen nicht nötig. Man liegt ja näher am Kopfende (das Fußende ist deutlich höher), so dass das Körpergewicht dafür sorgt, dass keine Abspannung nötig ist. Wieso sollte es bei dir andersrum sein? Das leuchtet mir im Moment nicht ein, aber vielleicht kannst du es mir ja erklären.

  • Zu den Gestellen stellen sich mir noch ein paar fragen.

    Tensa4:

    * Wie schwierig ist es einen Ankerpunkt im Zimmer zu finden.

    * Wie groß ist der gesamte platz verbrauch.

    Das sind genau die beiden Dinge, die entscheidend sind. Die Stangen sind ca. 2,55 m lang, aber schräg, so dass der Platzbedarf bei ca. 4 m ohne Abspannung liegt. Es ist, meiner Erfahrung nach, nicht einfach, einen guten Abspannpunkt in Zimmern zu finden. Wir haben beim letzten Sommertreffen festgestellt, dass der Abspannpunkt ca. 10 - 20 kg halten können muß. (Je nachdem, wie weit man sich mit dem Körper zum Kopfende hin bewegt.) Ich habe schon Füße von Schränken und Schreibtischen verwendet, auch Betten gehen, mich aber noch nicht an Heizkörper getraut, weil ich nicht abschätzen kann, was die so aushalten....Was ganz gut geht, ist die Befestigung an Türangeln: also: Tür auf, die Abspannschnur (mit einem Ring/Rohr/Schuh) an der Türangel vorbei raus führen, Tür wieder zumachen und fertig.

    Aber: man braucht dann zu der Gesamtlänge des Gestells eben noch in der gleichen Richtung Platz für die Abspannung, d.h. der Raum muß doch eher lang sein.

    Für draußen ist der tensa4 völlig unkompliziert: funktioniert einfach und ist top stabil. Es schadet aber nicht, ein Gegengewicht (wie z.B. einen Rucksack) ans Kopfende zu hängen, wenn man das Kopfende nicht abspannt. Das ist eigentlich auch nicht nötig: nur wenn man zu sehr in die Mitte des Gestells kommt (also der Körperschwerpunkt direkt über der Basisleine liegt) besteht die Gefahr, dass das Gestell zusmmenklappt. Passieren tut einem dabei aber nichts, weil die Stangen einen wegen der A-Struktur nicht treffen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung...

    Einmal editiert, zuletzt von barfuß (28. Januar 2019 um 17:41) aus folgendem Grund: Stangenlänge nochmal nachgemessen.....

  • Wer schimpft hier über was? Was den Solo stove - Vergleich betrifft, so scheint mir das ein typischer Fall von Äpfel- und Birnen-Diskussion. Den Tensahedron habe ich z.B. noch nie aus der Nähe gesehen. Der Carbon Tree ist eine Entwicklung von mir, die sich davon ziemlich stark unterscheidet. Meine Ansicht.

  • Turtledog-Stand:

    * Wie stabil steht so ein Gestell?

    * Wenn draußen verwendet wie gut lässt sich ein Tarp drüber spannen?

    wenn Du es ganz einfach magst kannst Du dir ja mal meine Version anschauen. Das steht sehr stabil.

    Ein Tarp habe ich bisher dafür nicht benutz weil nur indoor im Einsatz. (wir haben hier reichlich Bäume ;-))

    Aber ich wüsste wie ich sehr einfach mit Teleskopbesennstiel und Leine was machen würde. Passend zum Grundkonzept hässlich, robust und preisbewusst.

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

  • Danke schonmal für die Antworten :)

    ich habe noch nie einen Turtle Dog gebaut....

    Hmm.. vlt verwechsel ich die Gestell varianten oder den Thread Ersteller hier im forum, aber ich dachte du hättest hier schomal eine Holzgestell vorgestellt.
    Nur find ich gerade den thread nich mehr -_-.

    [...] Die Stangen sind ca. 2,40 m lang, aber schräg, so dass der Platzbedarf bei ca. 4m ohne Abspannung liegt. [...]

    4m klingt wie der "ideale" Baumabstand :) . Wie würdest du den platz bedarf in der Breite abschätzen?


    Cross Hammock : Wie würdest du die Empfindlichkeit der Carbon rohre beurteilen?
    Ich erinnere mich noch vom Modellfliegen, dass die nach "härteren" Stößen/Schlägen schon mal leichter brechen können. Wobei es sich beim Modellbau um deutlich dünnere Stäbe gehandelt hat.
    Oder anders formuliert: Sollte das Gestell doch mal beim aufbau oder wenn man sich reinlegt und der Ankerpunkt nich hält zusammen klappen. Halten die Carbon-rohre das aus oder besteht eine "erhörte" Gefahr dass die Stange dann bei Belastung brechen?


    An die leute, die schon mal nen Turtledog oder ähnliches verwendet haben, lässt sich hierbei das Fußende höher hängen oder müsste man dazu das ganze Gestell "schräg" bauen? (Also eine Seite der Stützen höher machen als die Andere).

  • Das Holzgestell habe ich hier vorgestellt. Hängemattenständer für die Cross Hammock

    Was das Zusammenklappen des Carbon Trees angeht: das ist mir auch schon einmal passiert. Und im Unterschied zur GE-Hängematte fallen bei der Cross Hammock die Rohre dann auch auf dich drauf, bzw. du fällst beim Umkippen auf die Rohre. Macht aber nicht viel, denn die Rohre wiegen pro Stück nur 400 g. Bei mir haben die Carbon Rohre diesen Unfall ohne jede Beschädigung überstanden. Ich bin zwar immer noch etwas misstrauisch und behandele die Rohre deshalb sehr sorgfältig. Aber sie scheinen wirklich robust zu sein.

  • Hmm.. vlt verwechsel ich die Gestell varianten oder den Thread Ersteller hier im forum, aber ich dachte du hättest hier schomal eine Holzgestell vorgestellt.
    Nur find ich gerade den thread nich mehr -_-.

    Ja, ich hatte ein Holzgestell und einen Pipe Stand gebaut und mit Fotos im alten Forum vorgestellt, aber diese Fäden sind beim Umzug leider verlorengegangen....;(

    4m klingt wie der "ideale" Baumabstand :) . Wie würdest du den platz bedarf in der Breite abschätzen?

    Das kommt darauf an, wie groß du bist und wie hoch du hängen willst. Die Fußbreite unten liegt bei ca. deiner Körpergröße. Das kommt daher, dass kleine Leute nicht so leicht mit Kopf oder Füßen an den seitlichen Stangen anstoßen. Große Leute kommen da leichter dran und müssen dann entsprechend den Fußabstand in der Breite vergrößern, so dass die Stangen weiter auseinander sind und sie deshalb genügend Kopf- bzw. Fußfreiheit haben.

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