- Offizieller Beitrag
Das sind doch nicht mal 7 Tage
Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich schon mal ein Paket das 5 Wochen in Frankfurt lag. Machen kannst du da gar nichts außer abwarten und Tee trinken...
Das sind doch nicht mal 7 Tage
Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich schon mal ein Paket das 5 Wochen in Frankfurt lag. Machen kannst du da gar nichts außer abwarten und Tee trinken...
Ich suche halt nur etwas Seelenfrieden (war nicht ganz billig), wenn Du als Zollprofi sagst, das ist nicht ungewöhnlich hilft mir das schon ![]()
Da würde ich langsam anfangen, darüber nachzudenken mit Dutch Kontakt aufzunehmen. Das Problem ist, dass das Tracking manchmal nicht richtig funktioniert, und nicht angezeigt wird, dass der Postbote das Paket zwischenzeitlich an der Haustür abgestellt hat. Mir ist zwar noch nie etwas abhanden gekommen * klopf-auf-Holz *, aber ein paar mal habe ich kleinere Sendungen an unmöglichen Stellen gefunden, vermutlich Tage später nachdem sie dort abgelegt wurden. Da in meiner Sackgasse keine Fremden vorbei laufen ist nie etwas geklaut worden - aber in belebteren Gegenden kommt das bestimmt vor.
Lasst ihr die Pakete via US postal service oder per FedEx senden? Ich habe bisher mit FedEx immer Top Erfahrungen gemacht. Mein Rekord waren 5 Tage von Bestellung bis nach Hause. Das letzte hatte auch bisschen länger gedauert, da der Zoll in Köln das Paket öffnen musste. Da hat sich dann aber nach 3 Tagen Köln Zoll ein FedEx Mitarbeiter via Email bei mir gemeldet. Musste ihnen dann meine PayPal Abrechnung zusenden, dann ging es ganz fix.
Vorzugsweise USPS weil es günstiger ist. Bei FedEx, UPS, DHL Express und wie sie alle heissen kommen halt immer nochmal ein Auslagenpauschale dazu
Mein Paket liegt seit dem 21. Juli 2019 beim Zoll. https://tools.usps.com/go/TrackConfir…1=LZ611236220US Seitdem bestelle ich nur noch mit FedEx. Es stimmt schon, wie Hammock Fairy schreibt, dass das etwas teurer ist. Aber dafür fällt bei FedEx meistens keine MWST auf den Versand an, sodass sich die 12,50 € Mehrkosten teilweise wieder gegenrechnen lassen. Und die Sachen sind meistens nach wenigen Tagen bei mir zu Hause und ich muss sie nicht vom Zoll abholen, was Zeit, Nerven und Geld kostet.
Aber dafür fällt bei FedEx meistens keine MWST auf den Versand an, sodass sich die 12,50 € Mehrkosten teilweise wieder gegenrechnen lassen.
FedEx berechnet dir keine Einfuhrumsatzsteuer?? Ich habe mehrmals Sendungen über FedEx bekommen und musste jedesmal Steuer zahlen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Verzollung für mich nie nachvollziehbar war. Dabei fragen sie die Warentarifnummern ab, müssten also auf das gleiche Ergebnis wie ich kommen. Positiv ist nur der etwas schnellere Versand und dass sie die Versandkosten dem Anschein nach nicht vollständig mitverzollen. Je nachdem wie hoch die Versandkosten waren, werden die zusätzlichen Gebühren damit teilweise ausgeglichen.
Klar zahlt man den Service mit und natürlich auch die Einfuhr Umsatzsteuer. Aber mir ist es das definitiv wert. Ich würde verrückt werden wenn ich so lang auf meinen Stoff warten müsste! (Klingt jetzt für nicht Näher bisschen komisch 😁)
Ist der point of failure (zoll ffm) nicht unabhängig vom Finanzdienstleister?
Ist der point of failure (zoll ffm) nicht unabhängig vom Finanzdienstleister?
Die Sendungen über die Express-Paketdienste nehmen definitiv nicht den selben Weg. Meine Theorie ist, dass "der Frankfurter Zoll" eigentlich die Verzollungsstelle der Deutschen Post ist, die natürlich viel mehr Sendungen abfertigt als alle anderen Dienste zusammen.
Natürlich bezahlt man auch bei FedEx Einfuhrumsatzsteuer, nur eben nicht auf die Versandkosten. Bei meistens 50 Dollar Versandkosten sind das knapp 10 Dollar, also auch fast 10 Euro. Und die Sachen gehen definitiv nicht über Frankfurt, sondern verbleiben im FedEx System. Ich hatte sie sogar schon mal nach 4 Tagen hier.
Die Sendungen über die Express-Paketdienste nehmen definitiv nicht den selben Weg. Meine Theorie ist, dass "der Frankfurter Zoll" eigentlich die Verzollungsstelle der Deutschen Post ist, die natürlich viel mehr Sendungen abfertigt als alle anderen Dienste zusammen.
Eine kurze Recherche sagt mir, dass dem so ist. Der Zoll sitzt direkt im IPZ der Post und wird da von Zollbeamten kontrolliert:
Bei ca. 1:16 zu sehen. Was genau da passiert dass so ein Paket mal wochenlang rumliegt ist aber trotzdem Spekulatius.
Ich glaube fast, die Bestellungen aus den USA gehen inzwischen wieder zügiger vor sich:
Es kann sein, dass grössere Bestellungen noch länger dauern.
Kann ich nicht bestätigen. Ich habe im letzten Monat 5 kleine Päckchen (Lupos) aus den USA bekommen. Jedes war über einen Monat unterwegs. Das liegt aber wohl an der Zollabteilung der Deutschen Post. Bis dahin geht es zügig. Danach fallen die Sendungen einfach vom Radar, und tauchen erst Wochen später wieder auf. Ich habe den Eindruck, dass die Deutsche Post neuerdings lieber selbst verzollt als die Pakete ans Zollamt zu liefern. Leider wurde eine große Sendung mit 12% statt 6% verzollt. Das tut weh. Sie schneiden auch alles auf. Bisher hatte ich Glück und es wurde nichts geschlitzt. Ist aber nur eine Frage der Zeit ![]()
Meine war zollfrei und war in einem Tag durch den Zoll.
Zu den Servicegebühren der Verzollung durch den Paketdienst (bei FedEx heißt das Vorlageprovision) hab ich übrigens die Erfahrung gemacht, dass mir diese anstandslos erlassen wurde (12,50€), wenn ich ihr per e-Mail begründet widerspreche. Wie alle Verzollungsgeschichten ist das sicher nicht immer so, aber der Versuch kann lohnen.
Konkreter Fall ist ein total kulanter Garantiefall (keine Bestellung) bei SoloStove. Kocher war definitiv EOL (end of life), daraufhin haben sie mir einen kostenlosen neuen geschickt. Shipping sollte ich tragen, duties & taxes wollten sie tragen. Auf dem commercial invoice haben sie aber angekreuzt, dass der Empfänger für duties & taxes aufkommen soll. So kam es zu obiger Rechnung durch FedEx.
Für mich ging der Fall noch weiter. SoloStove wollte mir als Ausgleich für die erste Zollrechnung ... einen zweiten neuen Kocher schicken
, diesmal völlig kostenlos und definitiv ohne duties & taxes.
Nun ja, er kam auch, aber die Rechnung von FedEx auch wieder
.
Bleibt noch zu klären, ob ich FedEx nun anweisen kann, die Zollkosten nachträglich SoloStove zu berechnen. So jedenfalls stellt sich die Dame von SoloStove das vor. Ich habe eher den Eindruck, dass die Verzollung im Voraus vom Absender im commercial invoice festgelegt wird.
Ich nehme das gerade als Lehrstück, bei dem ich nichts verlieren kann und bin trotz Verwirrung SoloStove sehr dankbar.
Sendung mit 12% statt 6%
Ja, das ist mir auch passiert. Und leider kann ich die optimistische Perspektive aus der Schweiz nicht bestätigen. Die Pakete dauern momentan im Schnitt einen Monat. Und seit Corona wurden alle meine Pakete durch die Post verzollt. Das kostet 6 Euro, aber ich genieße doch den Vorteil, die Sachen nicht selbst abholen zu müssen. Die Zeitverzögerung kommt - bei mir - aber nicht durch die Post zustande, sondern durch den Zoll, der die Sachen erst nach ca. 2 Wochen freigibt. Dis Post stellt dann sehr zügig zu und leistet selber keinerlei Zollarbeit, sondern kassiert den Betrag, den der Zoll drauf geklebt hat, plus wie gesagt 6 Euro.
Kann ich nicht bestätigen. Ich habe im letzten Monat 5 kleine Päckchen (Lupos) aus den USA bekommen. Jedes war über einen Monat unterwegs. Das liegt aber wohl an der Zollabteilung der Deutschen Post. Bis dahin geht es zügig. Danach fallen die Sendungen einfach vom Radar, und tauchen erst Wochen später wieder auf. Ich habe den Eindruck, dass die Deutsche Post neuerdings lieber selbst verzollt als die Pakete ans Zollamt zu liefern. Leider wurde eine große Sendung mit 12% statt 6% verzollt. Das tut weh. Sie schneiden auch alles auf. Bisher hatte ich Glück und es wurde nichts geschlitzt. Ist aber nur eine Frage der Zeit
Ich habe kürzlich gelesen, dass wegen der Pandemie die United States Postal Services (USPS) wieder auf Schiffe, bzw. Container zurückgegriffen hat.
Da der Flugverkehr trotzdem so langsam wieder in Gang kommt, kann es gut sein, dass Pakete und Briefe, die z.B. vor dem 30.5. verschickt wurden, nun irgendwo auf dem Atlantik schwimmen, während Post, die später verschickt wurde, wieder als Luftpost ankommen.
Ich habe eine Bestellung, die Dutch am 16.5. aufgegeben hat und am 20.5. in Jamaica/NY (der Ortsbereich direkt neben JFK Flughafen) waren. Seitdem "in Transit".
Das Tracking hat ohnehin nie 100%ig zuverlässig funktioniert, aber im letzten halben Jahr kann man es getrost vergessen. "In Transit" heisst nur, dass es seitdem nicht wieder gescannt wurde und vermutlich beim Zoll verstaubt. Ich habe den Verdacht, dass man in Deutschland gar nicht mehr scannt, um dem Nutzer nicht zu verraten an welcher Stelle es hakt. Es gibt bestimmt genug Leute, die ungeduldig in Frankfurt oder Speyer anrufen, wenn sich die Sendung eine Woche lang nicht bewegt.
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