Neue Warbonnet Blackbird Modelle

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    • Offizieller Beitrag

    Das Video über die neuen Blackbird XLC Hängematten wurde schon gepostet, aber zusätzlich hat sich auch bei der regulären Blackbird einiges geändert.

    Die 10' Blackbird gibt es jetzt in 3 Varianten:

    • Single Layer 1.6oz 40D Nylon
      (bisher 1.7oz 70D Nylon)
    • Lightweight Double Layer 40D Nylon außen, 20D Nylon innen
      (bisher 1.1oz 30D Nylon DL)
    • Heavyweight Double Layer 70D Nylon
      (wie gehabt)

    Die Single Layer 1.1oz 30D Nylon, die Double Layer 1.1oz 30D Nylon und die Single Layer 1.7oz 70D Nylon scheinen sie leider aus dem Programm genommen zu haben :crying:
    Allerdings klingt die Kombination aus 40D / 20D interessant. Das Gewicht dürfte der 30D DL ähnlich sein, aber die äußere 40D Lage ist natürlich robuster. Und die 1.6oz SL bringt natürlich eine Gewichtsersparnis für die, die mit der etwas höheren Dehnbarkeit keine Probleme haben. Ich werde dann wohl mal nach einer gebrauchten 1.7oz SL Ausschau halten :(

    Bei der 11' Blackbird XLC hat sich noch mehr getan. Auf dem Video wurde im Schnelldurchgang alles gezeigt, wobei ich den Underquilt Protector noch nicht auf der Webseite finden konnte.

    Auch die XLC ist in 3 Varianten erhältlich:

    • Single Layer 1.7oz 70D Nylon
      wie gehabt
    • Lightweight Double Layer 40D Nylon außen, 20D Nylon innen
      (bisher 1.1oz 30D Nylon DL)
    • Heavyweight Double Layer 70D Nylon
      (wie gehabt)

    Dazu kommt das verbesserte Reissverschlussdesign :yahoo:- das alte Design hat mich immer gestört, weil man den Reissverschluss komplett nach oben ziehen musste um ihn zu schließen. Das Top Cover ist mit dem Netzfenster auch nicht mehr so stickig. Und in Kombination mit dem UQP wird ja letztendlich ein Luxus-Windsocke daraus. Vielleicht ist es Zeit für mich, auf eine XLC umzusteigen? Gerade wenn man denkt, dass man keine Wünsche mehr hat :(

  • Wenn ich es richtig verstanden habe:

    • Kann man mit der neuen XLC in beide Richtungen liegen: einfach entsprechend einrichten und sich reinlegen.
    • Können die einzelnen Teile auch später nachgekauft werden: Es scheint nun für den Reissverschluss eine fixe Länge verwendet zu werden.

    Ich habe fast den Eindruck, diese beiden Neuerungen seien eine Reaktion auf die Chameleon von Dutch, wo diese beiden Punkte von Anfang an zum Konzept gehörten.

    • Offizieller Beitrag

    Die Chameleon wird sicherlich Vorbild für die Änderungen gewesen sein. Wobei ich davon ausgehe, dass Warbonnet die Reissverschlüsse bei Dutch einkauft, denn Dutch behauptet dass er diese Art von umdrehbaren Reissverschluss erfunden hat. Ich habe das nicht nachgeprüft, und er hat wohl ein Patent drauf. In der Hauptsache war die Motivation aber bestimmt, das Volumen der Sonderbestellungen zu verkleinern. Die Linkslieger waren unglücklich, weil eine Lefty-XLC teurer war und man länger darauf warten musste -- und für Warbonnet war es aufwändig die Lefty-Versionen anzufertigen. Das Problem ist jetzt gelöst. Genauso wie das Problem mit dem nicht bzw. nur schwer nachbestellbaren Top Cover. Und der dazu passende Underquilt Protector ist genial! Damit bekommt man einen Socken mit Shelf der sich abspannen lässt! Damit ist die XLC auf einen Schlag doppelt so attraktiv.

    Jetzt muss nur noch der Wooki umdrehbar werden :) Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gehen soll.

  • Ueber das neue WB Video bin ich gestern abend auch noch gestolpert und habe mich ein bisschen geaergert, da ich ja erst vor ein paar Monaten meine XLC bestellt habe.

    Wieso den Wooki umdrehen? Wie ich das verstehe, drehst Du die XLC einfach von innen nach aussen, um die Liegerichtung zu veraendern. Das Moskitonetz/Topcover und was unter der Matte haeng (Wooki)t wird einfach nur abgenommen und nach dem drehen wieder wie gehabt angebracht?!?

    Die Socke, die man am Topcover mit Reissverschluss befestigen kann, finde ich ziemlich gut, wie auch die Sehschlitze im Topcover.

    • Offizieller Beitrag

    Wieso den Wooki umdrehen? Wie ich das verstehe, drehst Du die XLC einfach von innen nach aussen, um die Liegerichtung zu veraendern. Das Moskitonetz/Topcover und was unter der Matte haeng (Wooki)t wird einfach nur abgenommen und nach dem drehen wieder wie gehabt angebracht?!?

    Nur zeigt der Wooki dann in die falsche Richtung, weil du den nicht mit drehen kannst. Wenn du von Kopf links / Füße rechts zu Kopf rechts / Füße links wechselst, hat der Wooki immer noch die Richtung Kopf links / Füße rechts. Wenn du dich Kopf rechts / Füße links in die Hängematte legst, isoliert der Wooki nur noch die Körpermitte. Unter Kopf und Füßen wird es kalt. Insofern kannst du die Liegerichtung nur wechseln, wenn du entweder einen entsprechenden Wooki hast, oder einen Underquilt verwendest der keine vorgegebene Liegerichtung hat. Oder eine Isomatte. Wobei mich interessiert, ob die Lagen der XLC nach beiden Seiten hin offen sind. Ich befürchte nicht. Das heisst die Lefties haben mal wieder einen Nachteil.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von BoundryWaters

    Vielleicht gibt es bald ja auch einen Wooki mit neuem Design? Diese Frage wird jetzt ja sicherlich verstaerkt aufkommen.

    Brandon hat diese Frage gerade auf HF beantwortet:

    Zitat von warbonnetguy

    the main idea of the reverseable hammock top is that the customer can buy the hammock and decide during the first few test runs what they prefer...and then after you decide which way you want to lay, then you can order a Wooki for that configuration. We are still charging an extra 25$ customization charge for a reverse lay Wooki or yeti FYI.


  • Wobei mich interessiert, ob die Lagen der XLC nach beiden Seiten hin offen sind. Ich befürchte nicht. Das heisst die Lefties haben mal wieder einen Nachteil.

    Ich bin jetzt nicht sicher, was du mit Lagen meinst. Die Öffnung für den Matteneinschub - standardmässig innen (glaube ich) - wäre aussen, wenn man die Blackbird für die Verwendung "auf links" umdreht. Ich kann da aber auch falsch liegen, mir schwirrt gerade etwas der Kopf. Die Öffnung für den Isomatteneinschub bleibt natürlich auch auf der Einstiegsseite, wenn man die Hängematte umdreht.

    Wie gesagt, vielleicht habe ich dich falsch verstanden. Ich bin nicht sicher, was du mit "Lagen" meinst.

    • Offizieller Beitrag


    Auch die XLC ist in 3 Varianten erhältlich:

    • Lightweight Double Layer 40D Nylon außen, 20D Nylon innen
      (bisher 1.1oz 30D Nylon DL)


    Da stellt sich mir noch die Frage, ob die unterschiedlichen Materialien und ihre Lage beim Wenden zum Lefty nicht auch einen Unterschied machen?! Spielt Atmungsaktivität und Belastung/Stabilität beim Umdrehen keine Rolle? Bei den anderen Versionen stellt sich diese Frage ja nicht ...

    • Offizieller Beitrag

    Die Hängematte selbst wird natürlich nicht gewendet. Sonst bräuchte man keinen speziellen Reissverschluss. Und das Whipping erlaubt es auch gar nicht, die Hängematte zu wenden. Die Hängematte selbst hat ja keine Richtung. Auch in der alten XLC kann man in jeder Richtung liegen sobald das Netz ab ist. Die Liegerichtung wird immer durch den Aufbau vorgegeben. Nur das Netz bzw. das Top Cover ist "asym" geschnitten.

    • Offizieller Beitrag

    Stimmt, du hast recht! Der Film macht auch klar, dass nur das Oberteil abgenommen und um 180° in der waagerechten gedreht wieder angebracht wird. Die Footbox ist wie das Shelf auf der anderen Seite im Oberteil eingebettet und dreht sich quasi mit.

    • Lightweight Double Layer 40D Nylon außen, 20D Nylon innen
      (bisher 1.1oz 30D Nylon DL)
    • Heavyweight Double Layer 70D Nylon
      (wie gehabt)

    Kann man da die Vor- und Nachteile außer die offensichtlichen Unterschiede in Gewicht und Robustheit abschätzen? Da mich das bisschen Mehrgewicht in der Regel nicht stört tendiere ich derzeit zur HD Variante, es sei denn die packt sich wirklich signifikant größer.

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

    • Offizieller Beitrag

    Das Packmaß ist recht ähnlich, wobei die Heavyweight DL natürlich einen Tick voluminöser ist. Im Prinzip fände ich eine Double Layer mit 2 Lagen 30D- oder sogar 20D-Stoff sinnvoller, weil die Gewichtsersparnis größer wäre. Aber ich kann verstehen, dass Warbonnet lieber einen etwas robusteren Stoff in der äußeren Lage verwendet. So ist der Gewichtsunterschied zwischen der 70D/70D (Heavyweight DL) und der 40D/20D (Lightweight DL) nur 140g.

    Von der Robustheit her sehe ich keinen großen Unterschied. Beide sind aus leichten Stoffen, die stark belastet werden, und sollten dementsprechend behandelt werden. Ich würde keine Hängematte als Bivak auf dem Boden benutzen, und scharfe / spitze / hakelige Gegenstände kommen bei mir nicht in die Tüte ... äh, Matte.

    Ansonsten ist das empfohlene Höchstgewicht für die Lightweight DL halt 124kg, und für die Heavyweight DL 181kg. Ob Warbonnet das getestet hat steht auf einem anderen Blatt.

    Der für mich entscheidende Aspekt ist die Dehnbarkeit: die LW DL dehnt sich stärker, oder jedenfalls spürbar anders als die HW DL. Ich liebe meine HW DL Hängematten, und schlafe mittlerweile fast jede Nacht in einer. Mit der LW DL konnte ich mich nicht anfreunden. Wenn ich Gewicht sparen will, nehme ich eine 1.7 SL.

  • Wie genau sind die Gewichtsangaben zu verstehen ? Sind die Grenzen erfahrungsgemäß eher eng zu betrachten ?

    Danke, Steve.

    Wenn du nicht gerade einen superleichten Hängemattenstoff einlagig wählst und auch nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenständen in die Hängematte liegst, dann ist eher die Aufhängung der begrenzende Faktor als die Hängematte selber. Und die Aufhängungen sind in der Regel auf mindestens 120kg Lebendgewicht ausgelegt. Falls dort eine Bruchlast (nicht zu verwechseln mit der Nutzlast) angegeben ist, dann teile die Bruchlast durch fünf, um die Nutzlast zu ermitteln.

    • Offizieller Beitrag

    Wie genau sind die Gewichtsangaben zu verstehen ? Sind die Grenzen erfahrungsgemäß eher eng zu betrachten ?

    Wenn für die Hängematte eine Kapazität von 100kg angegeben wird, würde ich mich ungefähr daran halten. Der Stoff reisst natürlich nicht, wenn er mit 110kg belastet wird, aber er dehnt sich deutlich stärker. Dadurch wird die Hängematte unbequemer (es sei denn, du magst die zusätzliche Dehnung), verschleisst schneller und reagiert auf kleine Beschädigungen eher mit einem Riss. Ich würde im Zweifelsfall meist die nächststärkere Hängematte wählen.

  • Danke für die Antworten. Ich habe jetzt eher eine Vorstellung für die Angaben.

    Auf der Seite von Warbonnet steht ja das es eher Kompfortangaben sind. Es geht hier ja nur um vorübergehende 3,5 Kg. :/

  • Also wird es für mich die Heavyweight Double Layer. Nun sind wa mal gespannt wie es sich so darin liegt.

    Es liegt sich gut, das war auf jeden Fall die für mich richtige Wahl. Der Stoff fühlte sich gleich passend an. Ich bin gleich gestern nach dem Eintreffen der WBTHDLXL in mein Hängemattentestzentrum (aka Dachboden) und habe die ausprobiert. Überraschend finde ich wie sehr unterschiedlich sich etwa gleichgroße Hängematten anfühlen. Es wird jetzt einen Moment dauern bis ich für mich den Sweet Spot gefunden habe. Aber ich habe das Gefühl das wur gute Freunde werden könnten.

    Gruß

    Thomas

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

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