Hallo Hänger-Communty! Es wird wärmer und der Wald ruft!
Obwohl es ja nun den Willkommens-Thread gibt, möchte ich mich doch schnell hier vorstellen, da ich auch gleich eine oder eher mehrere Fragen anhänge.
Ich bin nun also Neu-Registrierer und bis dato reiner Bodencamper. Möchte aber bald mal in die Luft gehen und bin darum auf der Suche nach dem passenden Setup.
Kleine Anekdote von anno dazumals: Obwohl ich in meiner Jugend als ziemlich aktiver Pfadfinder viel Outdoor- und Zelterfahrung gesammelt habe, so war mir damals nie klar geworden, wie ein Schlafsack funktioniert, warum eine Isomatte eine gute Idee ist und warum ein Full-On-Aluminiumgestellrucksack dessen Aluframe einem bei jedem Schritt den Pass hoch in die Wirbelsäule drückt auf den Müll gehört. Also überhaupt kein Plan von den Basics! Was da bei mir an Material-Ignoranz zusammen kam, ist heute kaum vorstellbar.
Ganz genial waren die 2cm luftigen Schaumstoff-Mättchen, die wir damals als Unterlage verwendeten. Die hatten genau einen Vorteil: die waren stinkbillig (ach ja, und leicht waren sie). Nach ein paar mal drauf liegen war nebst dem R-Wert von 0 auch der Effekt der Polsterung weg, da flachgedrückt.
Auch vorgekommen, dass ich gar nichts mit hatte. Da hab ich dann einfach mal so auf dem Zeltboden geschlafen und das bis zu 2 Wochen lang. Naja, die Mättchen waren nur marginal besser. Der Schlafsack... kein Kommentar.
Das Ergebnis: Allmorgendliche Schmerzen an den verschiedensten Stellen, nächtliches Frieren und ein allgemein ziemlich mieser Schlaf gehörten einfach zum Campingerlebnis dazu. Also total unhinterfragt.
Wenn ich heute (fast forward 35 Jahre in die Zukunft) dran denke, wie viel mehr Komfort ich hätte haben können... Unfassbar...
Ach ja, und ich spiel gerne mit Knoten rum. Ich habe das so eine Weltneuheit in Sachen Knoten "erfunden", oder sagen wir mal: weiter entwickelt, ich werde das demnächst mal hier vorstellen. Muss man gesehen haben. Für wen es interessiert... zumindest...
Nun denn...
Zu meinem Leidwesen war ich etwas voreilig und habe bereits ein HM-Fehlkauf gemacht, den ich wohl umgehend und ungeöffnet zurück schicken werde (Cocoon Travel Hammock Double, ultraleicht und trotzdem breit). Das Ding kommt heute an. Ich habe auf dem Internet gelesen, dass die Breite der HM unheimlich wichtig sei, während die Länge relativ unbedeutend für den Schlafkomfort ist. Nach der Bestellung dann etwas weiter recherchiert und siehe da, der allgemeine Tenor: Es ist genau anders rum: Lang muss sie sein, Breite ziemlich egal. Danke Internet! Vielen vielen lieben Dank!
Jetzt habe ich auch noch herausgefunden, dass es neben dem double (breit) auch noch eine double (layer) gibt. Man wird täglich schlauer. Ich habe jetzt auch noch nicht so viele Entscheidungshilfen zu double/single layer gefunden. Aber es scheinen doch die meisten single layer/UQ setups zu verwenden oder liege ich da falsch?
Derzeitiger Stand der Evaluation: die HM muss lang sein, zweilagig (?) möglichst leicht bei geringen Packmass (na klar!) .
Aber es gibt so viele unklare Parameter wenn man keine Erfahrung hat: UQ und einlagig oder Iso und zweilagig? Ist ein Netz wirklich nötig in Mitteleuropa? Dann Einstieg von unten wichtig? Tarp, hab ich schon. Brauch ich doch noch eins für die HM?
Try and Error scheint vorprogrammiert.
Na ja Fragen über Fragen. Im Moment liebäugle ich mit OneWind oder Need for Trees. Aber welche soll es sein? Das Gewicht (ich muss das Ding leider tragen) und der Komfort ist mir wichtig aber das ist natürlich wie immer ein Widerspruch.
Meine Masse: voll durchschnittlich: 175 / 64kg
Neuer Ex-Bodenschläfer sagt: Hallo! und erhofft sich Tipps zum Kauf
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Willkommen!

Schöne Geschichten aus Deiner wilden Zeit. Ähnlich gruselige Nächte habe ich ebenfalls in Erinnerung.
Ist schon entschieden, dass Du eine gathered end-HM suchst? Gibt ja auch noch anderes im Portfolio (Brücken, Querlieger).
Falls GE:
Bei Deinem Gewicht tippe auf einlagig. Ohne Isomatte (Ausnahme: Hennessy Hammocks), also mit Underquilt.
Bei Deiner Körpergröße werden 11ft Länge sehr wahrscheinlich reichen (wobei es, wie immer, Ausnahmen gibt. Ich mit 179cm und als Seitenschläfer liege erheblich besser in 12ft, bei 11ft habe ich morgens oft Probleme mit der Hüfte).
Auf ein Mückennetz würde ich nichtmal in Schleswig-Holstein verzichten wollen.
(Es gibt aber HM, bei denen man das Mückennetz via Reißverschluss vollständig entfernen kann, wenn Dir das wichtig ist.)Dein vorhandenes Tarp kannst Du verwenden, wenn es über die Hängematte plus Verbindung zwischen Matte und Gurten reicht.
So, nun noch zwei links:
Hier spricht Profi Alissa über die perfekte Hängematte
und hier geht`s zum Video Hängematte für AnfängerViel Spaß hier im Forum und vor allem natürlich in Deiner baldigen Hängematte!

(Es wird nicht bei einer bleiben.
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Ach ja, und ich spiel gerne mit Knoten rum. Ich habe das so eine Weltneuheit in Sachen Knoten "erfunden", oder sagen wir mal: weiter entwickelt, ich werde das demnächst mal hier vorstellen. Muss man gesehen haben. Für wen es interessiert... zumindest...
Hi.
Mach mal einen Thread auf und erzähl bitte mal mehr davon._
Isolation
UQ und einlagig oder Iso und zweilagig?
Ich nutze mal eine Isomatte obwohl ich einige UQs besitze. Für mich ist eine doppellagige Matte Pflicht, wenn die Isolation eine Isomatte ist. Die meisten nutzen konsequent nur einen UQ, weil einer einfach mehr Vorteile hat. Man kann trotzdem eine doppellagige Matte kaufen unabhängig von der Isolation.
Insektenschutz
Ist ein Netz wirklich nötig in Mitteleuropa?
Unbedingt, m.M.n.
Tarp
Tarp, hab ich schon. Brauch ich doch noch eins für die HM?
Wie groß ist dein Tarp? Mind. 3,5 soll i.d.R ein Tarp lang sein.
Hersteller
Im Moment liebäugle ich mit OneWind oder Need for Trees.
OneWind für Matten, ja. Für UQs, nicht wirklich. Need For Trees sieht nach einem vielversprechenden Kleinhersteller aus. Die Stoff- und Materialauswahl stimmen und es werden Sachen individuell nach Wünsch angefertigt.
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Moin............... und herzlich willkommen im Forum
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Grüß Dich Haengman und willkommen,
So wie Du es schilderst sind hier viele zur HM als Outdoor-Schlaf-Option gekommen. Es sind meistens Menschen die gerne viel campen bzw. gerne draußen sind, und sich nie richtig wohl gefühlt haben mit dem was der Markt über Jahrzehnte angeboten hat.
Ich habe auch viele Wochen am Stück auf Isomatten und undichten Luftmatratzen geschlafen, und rückblickend war es eine Qual. Die HM hat mir ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Spontan irgendwo hinzufahren und dort gut schlafen zu können, mit vergleichsweise wenig Equipment und zügigem Aufbau, ist genial.
Du wirst hier alle Infos finden. Für Deine ersten Nächte im neuen Setup aber nicht zuviel erwarten. Ich brauchte eine Eingewöhnungsphase. Mit der Zeit stellt sich dann eine Überzeugung ein, weil man immer besser schläft und morgens ohne Schmerzen erholt aufsteht.
Viel Spaß hier.
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Bodenbrüter ... ach von da kommt der Ausdruck! Ha!

Vielen Dank Euch schon mal für die vielen Tipps und die wirklich sehr informativen Links und Videos (jenshelge erklärts den Bodenbrütern .. super)!
So, meine allererste HM ist heute angekommen und geht auch gleich wieder unausgepackt zurück an den Absender.
Damit ihr mir das mit der Breite auch abnehmt, wo ich das her hab:
https://www.walkonthewildside.de/blog/haengematten-ratgeber-materialien-aufhaengungen-zubehoer-und-liegearten-n21
Zitat:
Wenn du die Hängematte bei deinen Touren als Nachtlager verwenden möchtest, solltest du jedoch vor allem in der Breite ein wenig mehr Platz einplanen. Hängematten mit dem Größenzusatz „Single“ sind ideal für ein paar entspannte Stunden, aber sie eignen sich oft von der Breite her nicht, um darin dauerhaft zu schlafen, was weiter unten bei den Liegearten noch genauer erklärt wird. Vorab als Orientierung: Für Übernachtungen ist für eine Person eine Breite von ca. 180 cm oder mehr und eine Länge von ca. 3 Metern ideal, damit du eine bequeme, dauerhafte Liegeposition einnehmen kannst.
Dummerweise eine der ersten Seiten, wo ich mich drauf verirrt habe... was sagt man dazu. Das ist entspricht ja irgendwie komplett nicht dem allgemeinen Hänger-Konsens oder versteh ich es nur nicht richtig?
Ihr habt mich schon zu 93.8% vom UQ und auch dem Netz überzeugt. Also eher GM single. Entschieden ist soweit noch nichts. Aber GE ist die gewichtsoptimalste Lösung, wenn ich mich nicht irre. Ausserdem scheint GE für die meisten (d.h. zumindest der Backpackers) der "way to go" (safety in numbers und so).
jenshelge: Kannst du mir eine Empfehlung für einen Brücken bzw. einen Querlieger geben? Oder einfach auch nur ein Beispiel? Und wie ist denn der „ThermaClew" so? Die NFT “Gilis” und "Cain" gefallen schon mal sehr. Beide wiegen 600g mit und 410g ohne Netz. Gibt es einen Nachteil zu beachten beim abnehmbaren Netz (ausser Preis)? Warum schreibt er bei der Cain das Gewicht ohne Netz überhaupt hin? Ich denke "integrated" bedeutet eben nicht abnehmbar?
Tarp ist ein 3x3. Wohl eher etwas zu klein oder? Ich habe auch noch ein 3x5, das hingegen wieder zu gross sein dürfte, zumindest für UL Hiking, ansonsten kann ein Tarp natürlich nicht gross genug sein. -
jenshelge: Kannst du mir eine Empfehlung für einen Brücken bzw. einen Querlieger geben?
Sicher kann er das. Ich kann‘s aber auch. Schau Dir mal http://www.crosshammock.com an! Der Hersteller Cross Hammock ist auch hier im Forum und kann Dir eventuelle Fragen dazu beantworten.
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Danke, Mittagsfrost !

Haengman , mit Brücken und Querliegern habe ich keine eigenen Erfahrungen.
Explizit vorgestellt worden sind Brücken hier im Forum kaum oder nur vor langer Zeit (z.B. die Koma, die es aber nicht mehr gibt).
Das Modell der Firma Warbonnet wird von einigen genutzt und offenbar geliebt, Du findest sie hier. Inwieweit die sich zum Wandern eignet, kann ich nicht beurteilen.Aktuell verfügbare Querlieger sind die o.g. Crosshammock und die Amoks. Mehr fallen mir im Moment nicht ein.
Die CH ist sicherlich ein Leichtgewicht und minimal im Packmass (hatte ich mal in der Hand), hinzu kommt noch die benötigte Isomatte.... Das ist entspricht ja irgendwie komplett nicht dem allgemeinen Hänger-Konsens oder versteh ich es nur nicht richtig? ...
... Try and Error scheint vorprogrammiert...Du hast es verstanden!

Vielleicht hilft die Mitgliederkarte, um jemanden zu finden, die:der Dich mal probehängen lässt? Oder steht in Deiner Nähe demnächst mal ein Treffen an?
Das wird schon!
Herrliche Grüße
jenshelge -
Ich mische mich mal ein: Das Gesamtgewicht eines optimierten Setups mit Warbonnet Ridgerunner ist nicht höher als das eines vergleichbaren Gathered End Setups. Voraussetzung ist der Warbonnet Lynx UQ und der Kauf von Carbonstangen von einem Drittanbieter, verfügbar sporadisch hier (oder natürlich beim Hersteller selbst): https://www.outdoorline.sk/en/hammocks/ru…erunner-hammock
Was für Dich besser ist, kann Dir leider ferndiagnostisch niemand zuverlässig sagen, das wirst Du nur durch ausprobieren herausfinden, zb auf einem der hier im Forum angekündigten Treffen. Ich persönlich springe je nach Jahreszeit gerne zwischen GE und Ridgerunner hin und her, auch nach Lust und Laune. Ein riesiger Vorteil der Ridgerunner vor allem für Anfänger ist aber der Lynx UQ, der praktisch keinen Anwendungsfehler zulässt und immer genau so sitzt wie er soll. Das minimiert bei der ohnehin schon steilen Lernkurve wenigstens schonmal eine Fehlerquelle. Allerdings ist es natürlich auch die teuerste und am wenigsten flexible Lösung was künftige UQ und Tarp-Anschaffungen angeht.
Zum Thema NFT: Ich habe mir auch mal die Cain rausgelassen (aber noch nicht ausführlich getestet). Warum er da das Gewicht ohne Netz angibt ist mir auch schleierhaft, da es wie Du richtig bemerkst nicht abnehmbar ist. Insgesamt gefällt mir die Matte gut, aber es ist natürlich eine relativ leichte Matte und er macht keine genauen Angaben zum verwendeten Stoff. Ich hab es noch nicht im direkten Vergleich Probegelegen, aber ich vermute dass es sich um Hexon 1.2 handelt. Ich weiß dass ich mit leichten Stoffen gut zurechtkomme, insofern ist es für mich kein Problem, aber eine Universalempfehlung ist es dann nicht. That being said: Der Preis ist heiß und die 11.5 Zoll passen gut zu Deiner Größer und im Diamantaufbau auch zu Deinem Tarp. Vielleicht einfach mal ne Mail an NFT absetzen und in Erfahrung bringen welche Matte mit welchem Stoff genäht wird. Hexon 1.6 ist sicher ein guter Startpunkt um einzusteigen ins Hängemattengame.
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Hallo und willkommen im Forum von Pfadfinder zu Pfadfinder, haengman ✌🏼
Ich habe u.a. eine 12Fuß Onewind, eine CrossHammock XL und eine Amok Draumr 5.0 XL
Ich liebe die GE Onewind, weil ich das DRIN liegen und die Schaukelrichtung sooo mag, mach ausgiebige Powernap da drin und die hängt (zum Leidwesen meiner Frau) fast immer zwischen den Stützen der Terrassenüberdachung. Aber eine Nacht durch da sein schlafen bekomme ich einfach nicht hin. Auf dem Rücken kann ich eh nicht schlafen und in Embryonalhaltung geht es nur eine relativ kurze Zeit. Ich muss mich ausstrecken können und dann tuen mir die Knie irgendwann weh...
Das ist in den 90 Grad Matten ganz anders. Da kann ich in jeder Position DRAUF liegen. Aber ich sinke nicht so schön ein und die Schaukelrichtung ist eben im anderen Weg und nicht so schön....
Ein echtes Dilemma!
Von wo bist du denn?
Gruß
Stephan
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O.T.: Streusel71 Hast du mal probiert das Fußende deutlich höher zu hängen mit Deiner GE? Das Gefälle könnte die Lage für Dich ggf. viel gemütlicher machen. So wie es Hammockfairy hier erklärt. Das Fußende hängt auf ca. 2,50m (!).
Ab Min. 15:00:
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Der Herr Streusel71 muss einfach für zwei, drei Wochen mit Hängematte auf Tour gehen, dann klappt das auch mit dem Durchschlafen in der GE 😉
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Zitat
Ich habe u.a. eine 12Fuß Onewind, eine CrossHammock XL und eine Amok Draumr 5.0 XL
Die Amok Draumr scheint mir zwar sehr wertig, aber der pricetag schreckt mich dann doch etwas ab für eine Erstmatte. Die Aufhängung der GE Matten scheint mir auch unkomplizierter als bei Querliegen. Aber vielleicht täuscht das auch.
Ich bin durchaus bereit, gewisse Kompromisse beim Komfort einzugehen. Ob man generell in einer HM gut schlafen kann, oder nicht, und bei welchem Typ schlechter oder besser (GE, Bridge, 90Grad), das weiss man erst, wenn man es mal probiert hat. Das lässt sich leider kaum ändern (d.h. mehrere kaufen oder aber man kennt jemand, bei dem man alles probeliegen und schlafen kann). Das ist wohl auch mit ein Grund, warum ihr alle mind. ein halbes Dutzend Matten im Inventar habt.
ZitatVielleicht einfach mal ne Mail an NFT absetzen
Ich werde mal höflich bei NFT anklopfen und fragen, ob er mir eine Matte nähen und schicken würde (in die CH ist das leider nicht immer so einfach wie nach D).
ZitatVon wo bist du denn?
Wenn man den Zürichsee kennt, oder auf ner Karte vor sich liegen hat, dann wohne ich genau am anderen Ende des Sees, als dass Zürich liegt. Das tolle ist jedoch, man ist von hier in nur 20min schon in den Bergen (https://de.wikipedia.org/wiki/Voralpen).
Leider darf man hier nur über der Baumgrenze wild campen, was natürlich für Hammocker ein schlechter Witz ist.
Edit:
Was ist ein reversibles asymmetrisches Design? Wie geht denn das? Dreht sich die HM mit mir mit, wenn ich mich im Schlaf drehe? Oder muss ich jedesmal aufstehen und um-aufhängen?

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Auch von mir ein Willkommen! Una auch, wenn es der Vorstellungsthread ist und ich keinen Vergleich zu einer richtigen GE-Matte habe, weil ich vom Erst-Fehlkauf Große-Fluss-Matte gleich zur Crosshammock gewechselt habe: eine Bridge (Dutchware Banyan) und CH kann ich aber vergleichen. Ich bin Seitenschläferin und wollte weiterhin mit Isomatten schlafen können, für die bessere Bodenoption bei Bedarf.
Gewichtsmäßig ist die CH mit einer leichten MYOG-Aufhängung ungeschlagen (420g). Die Banyan bringt, ebenfalls mit Myog-Baumgurten, 840g in den Rucksack. Dafür kann ich sie mit dem wesentlich leichteren Xfoil-Tarp verwenden, was bei der CH nur bei schönem Wetter geht. Ich schlafe in beiden ausgesprochen gern, die Banyan mit ihrem geschlossenen Topcover ist die bevorzugte Matte bei Wind und/oder kühleren Jahreszeit, die luftige CH ist prima im Sommer.
Ich schlafe in beiden mittlerweile mit Faltmatten oder der Kombi 4mm Eva und Nordisk Ven. Seitenschlafen geht in beiden Matten prima, in der CH allerdings noch einen Ticken bequemer, wenn man gerne Embryonalstellung einnimmt, bei meiner Faltmatten-Verwendung wird die Matte nicht ausgesteift, sondern macht einfach die Körperfaltung mit, was ich als sehr gemütlich empfinde (mit Luftmatte als Aussteifung liegt man eher bettähnlich, auch sehr nett, nur für mich zum Einsteigen schwieriger). Die Banyan ist etwas zu schmal für eine ausgeprägte Embryonalstellung, da liegt dann das stark angewinkelte Knie am Rand auf. Normales Anwinkeln geht aber auch prima.
Ergo: egal, was du dir anschaffst, früher oder später kommt eh die Zweit- oder Drittmatte dazu
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Moin Haengman 🙏😊
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schicken würde (in die CH ist das leider nicht immer so einfach wie nach D).
Gewichtsmäßig ist die CH mit einer leichten MYOG-Aufhängung ungeschlagen
Anscheinend versteht jeder unter CH etwas anderes. 
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Xfoil-Tarp
Schwarzwaldine, geht es um dieses Xfoil-Tarp aus dem UL Form?
Wie hast du Tieouts gemacht? Die Frage gilt für die RL Tieouts und die an den Seiten, weil sie bestimmt anders gemacht wurden.
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22kN : Ja, das ist dieses Tarp. Es war jetzt schon für ein paar Overnighter im Einsatz und ist auch schon ein paar Mal nass geworden, ohne dass ich oder die Matte drunter etwas abbekommen hätte. Um die Abdeckung der Banyan komplett abzudecken, müsste es allerdings etwas länger als nur die 3m sein. Bei Gelegenheit werde ich mir mal noch ein etwas längeres machen.
Die Eckpunkte sind alle gleich - Kövulfix (auf das könnte man aber, glaube ich, verzichten), Unterlegscheibe aus Verpackungsplastik und Gewebeband drüber geklebt, anschließend gelocht. Hält bisher an allen Punkten prima.
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Die Eckpunkte sind alle gleich - Kövulfix (auf das könnte man aber, glaube ich, verzichten), Unterlegscheibe aus Verpackungsplastik und Gewebeband drüber geklebt, anschließend gelocht. Hält bisher an allen Punkten prima.
Vielen Dank dir! Falls ich mir eins mache, dann poste ich Bilder.
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Hallo auch von mir
Schön, dass du da bistIch habs auch noch auf kein Forumstreffen geschafft. Bin also auch noch auf der Suche. Ich hab schon meinen ersten Fehlkauf behalten, der ist gut für die Kinder, die können nicht so leicht raus fallen, aber ich schlafe nicht gut darin.
Viel Erfolg dir auf deiner Suche

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