Beiträge von Haengman

    Oh je. Was ist dass denn für eine?

    Du musst entschuldigen Mittagsfrost, ich bin einfach nur schockiert, dass so etwas sich ausgerechnet in diesem Forum herumtummelt. Pazifismus in Ehren. Wer mir nicht nur die Meinung sondern obendrauf den Wald verbieten will, der hat von mir einfach keinen Respekt zu erwarten. Ehrenplatz in der Rakete sag ich nur. Ist das nicht verständlich?

    Ich glaube ich halte mich da an meines Grossvaters alte Weisheit: "...die ignorieren wir nicht einmal."

    bieber1 Danke, das seh ich auch genau so. Das sind Regeln, die für mich eine Selbstverständlichkeit sind. Mein "footprint" ist minimal. Tatsächlich mache ich auf nächtlichen Spaziergängen nie Licht im Wald. Licht sieht man meilenweit.

    Übrigens... Kürzlich im Wald: Die Waldarbeiter geben alles. Kettensägen, schwere Fahrzeuge, Bäume fallen und werden geschleift. Lärm ohne Ende. Den ganzen Tag. Auf der anderen Talseite ballert die Armee fröhlich mit Maschinengewehren und Granatwerferen als wär grad der 3. Weltkrieg ausgebrochen. Und ich darf nicht in den Wald, weil ich ihn störe. Alles ganz normal. Alles völlig in Ordnung. Verkehrte Welt.


    Die Waldarbeiter sind notwendig. Die Armee ist notwendig. Jäger sind notwendig. Menschen, die nicht in irgendeiner Form "arbeiten", haben im Wald nichts verloren.

    Mal schauen, mit was genau für einer Autorität wir es hier zu tun haben:

    Aha, Uni Freiburg also. Der Artikel kommt auf ganzen vier A4 Seiten daher. Ok. Das ist umfassend.

    Vera Kopp, die Autorin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) im Arbeitsbereich Wildtierökologie und koordiniert das Projekt Wildtiere und Freizeitaktivitäten zusammen mit Herrn Joy Coppes (Forschungsprojekt Auerhuhn).

    Vera Kopp
    Master of Science (M.Sc.) - Forest Ecology and Management - Uni Freiburg

    Vera Kopp — International M.Sc. in Forest Ecology and Management

    Und Joy Coppes

    Joy Coppes — Wildlife Ecology and Management

    Sehen schon schick aus die beiden. Ziemlich frisch ab der Akademie. Beide haben den MSc. Hat nun Herr Coppes promoviert oder nicht? Ist er noch dabei? Ich werde aus dem Lebenslauf nicht ganz schlau. Da steht "Dr. Ehemaliger Doktorand" und dann keine Promotion im CV angegeben. Promotion abgebrochen? Keine Ahnung. Egal, Doktor oder nicht, spielt eh keine Rolle. Ich habe auch keinen Doktortitel. Ich habe allerdings ein Doppelstudium, länger studiert als beide und bin mind. 20 Jahre deren Senior. Warum soll ich sie als Autorität anerkennen? Nun ja, es muss sich wie immer jeder selber seine Meinung bilden.

    Übrigens: Unser Herr Coppes hat eine Jagdausbildung gemacht. Das heisst, dass er ganz stressfrei auf Tiere schiesst.

    Jagd für "Förster*innen" — Wildlife Ecology and Management

    Sich im Wald aufhalten - böse. Abknallen - völlig ok.

    Ich habe mich tatsächlich kursorisch durch den faktenfreien Subjektivsermon gekämpft: I hate to break it to you, finger in die Ohren und lalala rufen löst eher selten Probleme - und ein bisschen weniger ichichich Perspektive hilft vielleicht auch.

    Etwas Lektüre zu den Auswirkungen des Freizeitdrucks der Menschen auf Waldtiere, vielleicht beim Verdauen mal querlesen? Das lässt sich halt nicht wegdiskutieren.

    https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-…lenkung-im-wald

    Soweit kommt das eben leider mit der Autoritätsgläubigkeit, dass man alles was man im Internet liest und offiziell daher kommt unhinterfragt als Fakt verkennt und dann auch noch als eigene Meinung ausgibt. Leider ist das "Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg" für mich kein Autorität. Schön, dass sie dich überzeugt haben. Wie lang haben sie dazu gebraucht? Wer keine eignen Argumente hat, kann doch immer noch schnell einen Link zur "Autorität" aus dem Ärmel schütteln. Das war eine grossartige Eigenleistung.

    Also, hangloose  bieber1   barfuß das muss ich jetzt erst mal verdauen....

    Das Beobachten von Tieren ist jetzt eine amoralische Tat? Nicht dein ernst jetzt oder? Naja, jedem seine Meinung. Meine Meinung ist, dass das wesentlich grössere Problem, als "gestresste Rehe", die gestressten Menschen sind, die sich immer mehr von der Natur entfremden, aber genau zu wissen glauben, was da in der Natur so vor sich geht und was sie braucht. Du wirst es nicht glauben, sie braucht nämlich nicht weniger Mensch, wie du es meinst, sondern mehr. Und ich erklär dir sogar warum:

    Es braucht mehr Menschen in der Natur, weil der Mensch die Natur zwingend braucht und weil ein der Natur entfremdeter Mensch diese überall nur zerstören wird. Und das willst du doch auch nicht. Darum mehr von uns, die in die Natur raus gehen und sich wieder mit ihr anfreunden, und nicht weniger. Und ja, zur Natur da gehören die Wälder dazu. Und die Felder, die Berge, die Flüsse und Seen. Und es ist egal zu welcher Tageszeit. Der Mensch braucht die Natur, sonst geht er kaputt. Weil er zur Natur gehört. Weil er 100% ein Naturprodukt ist und kein Roboter und kein Fremdkörper. Aber wenn er kaputt geht, dann macht er die Natur kaputt. Das liegt auf der Hand. Das Bundeswaldgesetz bringt sicher nicht mehr Menschen der Natur näher und heilt sie. Ganz im Gegegenteil.

    Darum mehr Natur, nicht weniger. Gesetze hingegen, die sind 100% nicht natürlich.

    Wirklich jetzt. Geh doch mal in den Wald, des Nachts, und schau dich da um. Da ist null Stress. Ich habe noch nie, wirklich noch nie, ein "gestresstes Reh" gesehen. Ich habe freilich schon flüchtende Rehe gesehen aber noch nie ein gestresstes. Flüchtende Rehe sind zu 100% natürlich. Rehe sind Fluchttiere. Die Flucht gehört 100% zur Natur des Rehs. Schau dir so ein Reh doch mal an.

    Was du meinst mit dem gestressten Reh ist etwas anderes: Ich kann mir ein gestresstes Reh vorstellen. Ich habe so wie du auch eine rege Phantasie. Ein Reh, dass man aus dem Wald rauspflückt, aus seiner natürlichen Umgebung und in einem Käfig in der Grossstadt auf eine verkehrsreiche Kreuzung pflanzt. Dieses Reh ist gestresst. Aber so etwas habe ich in meinem Leben auch noch nie gesehen.

    Meine Erfahrung ist, den Tieren ist es sauwohl nachts im Wald und mir auch. Und ich hab ein 100% natürliches Recht nachts im Wald zu sein, zusammen mit den Rehen, den Füchsen, den Mäusen, Wildschweinen, Hasen, Dachs, etc. Verbieter müssen mit besseren Argumenten daher kommen, als "gestresste Rehe" und "Reh gut, Mensch böse". Ich bin nicht nur tier- sondern auch menschenlieb. Dem Reh geht es nachweislich tiptop. Um den Menschen mache ich mir sorgen. Dem geht es nachweislich nicht gut.

    Der Lösungsansatz, die Natur dadurch zu retten, dass man den Menschen von ihr aussperrt, verkennt entweder die unzertrennbare Wechselwirkung zwischen beiden oder, wenn nicht, dann ist er sehr sehr menschenfeindlich. Danke für die Aufmerksamkeit!

    Ach ja, die Abkürzungen.

    Die Privatsphäre schützen tut sie nur indirekt, indem ich dem was ich sehe und erkenne wenn nötig viel besser ausweichen kann, im Gegensatz zu dem was ich nicht sehe. Einem Reh weiche ich nicht aus. Einem Menschen schon. Da ich gerne auch des Nachts durch den Wald streife, und die Gegend und Tierwelt erkunde, ist das für mich wahrscheinlich viel nützlicher, als für jemanden, der die Nacht ausschliesslich für den Schlaf nutzt.

    Ob der Essay von Haengman meine Gedankenwelt widerspiegelt, oder nicht…

    ICH mag solche sarkastischen Ausuferungen

    Soso, liebes Muetzelchen, "sarkastische Ausuferungen". Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Na dann erzähl uns doch mal was von deiner Gedankenwelt, die sich in meiner spiegelt, ob du willst oder nicht. Ich meine, wirklich! Ist immerhin besser als Fernsehen oder Internet (das neue Fernsehen 2.0) oder - schauder - Politik.

    Wie auch immer, wo du recht hast, hast du recht. Ich liebe die Sarkasten - Sarkastiker? "Political correctness" ist mir ein Graus. Wenn man sich diese Zwangsjacke freiwillig überstülpt, wird man früher oder später schizophren. Das heisst, wenn man es nicht schon ist. Und wer sich nicht selber auf die Schippe nehmen kann, oder gar noch sehr ernst nimmt, der hat doch seine Halbwertszeit schon überschritten (Half-Life?). Hab wohl zu viel Schopenhauer konsumiert. Das bringt man dann ganz schwer wieder weg. Muss man aufpassen. Aber der Mann war schon genial. Keiner war je sarkastischer als er es war. Auch die Philosophen sind schlecht weggekommen und das, obwohl er selber einer war. Nun ja, Kant war fein raus. Aber Hegel macht heute noch 15 U/min. Arthur hat wirklich alle in die Pfanne gehauen und hat obendrauf bis heute Recht behalten. Schon krass. Da konnte der Dünkel allerorts nur einpacken. Man muss ihn einfach gern haben. Zeitlos. Och, ich komm ja ins Schwärmen.

    Wohlan ihr vereinigten Haenger. Vergesst die Gesetzestexte. Internet abschalten. Lest euch mal ein bissel ein - in die Gedankenwelten anderer. Egal bei wem. Einmal Primärliteratur. Wo ginge das besser als schwebend auf 3.5m Hexon 1.6 oder was auch immer?

    Obwohl Verweilen tatsächlich nicht explizit verboten ist laut Gesetzestext. Und es ist auch keine Rede davon, das man den Wald verlassen müsste, wenn man sich bereits darin aufhält. Trotzdem ist mir völlig klar, dass man dann erstmal den Kürzeren zieht.

    <klugsch****er mode ON> CliffHanger
    Hmm... ich liebe solche "was wäre wenn" Fragen... Man kann mir sicherlich eine Busse aufbrummen, da ich den Wald ganz offensichtlich betreten habe, aber auch nur insofern man mir den Tatzeitpunkt nachweisen kann (sprich: mich auf frischer Tat ertappt). Todesstrafe ist glaub ich unüblich in allen Bundesländern. Was das Verweilen anbelangt.... Zum Einsperren oder aus dem Wald verweisen müssten man sicherlich weitere Artikel und Rechtsgrundlagen hinzuziehen, die es naturgemäss auch irgendwo gibt, wenn man nur weiss wo. Denn... leider fussen Artikel immer auf anderen Artikeln, die dann wiederum auf noch mehr Artikeln fussen und so weiter... Philosophisch gesehen, ist es das Problem von Achilles und der Schildkröte. Viele Juristen kapieren das aber einfach nicht, weil sie das falsche Fach studiert haben (Staranwälte wissen das jedoch ganz genau und nutzen das aus). Tatsächlich ist es so, dass darum Philosophie zum Jurastudium dazu gehört (dazumals bei den Griechen war das noch eng verwandt), damit die Juristen eben nicht komplett blauäugig durch die Welt torkeln und man sie wenigstens ein bisschen ernst nehmen muss. Das Problem ist also nicht, was jeweils auf dem Schild steht, sondern das, was da nicht steht, aber die Anwälte im Ernstfall mit Sicherheit aus einem ihrer dicken, grauen und staubigen Wälzer fischen und in ihrem Sinne interpretieren werden. Und dann kommt ja noch die ganze Zeugenproblematik dazu. Da Jäger in der Regel allein unterwegs sind, und bekanntlich gern mal "gegen die Kälte" an ihrem Flachmann nuckeln.. hmm.. wie glaubwürdig ist das denn noch? Der sieht doch Gespenster? Apropos Jäger, der kapiert von dem ganzen Schmarrn natürlich überhaupt nichts und will ihn auch nicht kapieren und gibt mir darum einfach ganz unbürokratisch und pragmatisch den Schuh in die hintere Körpermitte. Gegen diese schreiende Ungerechtigkeit kann ich dann wiederum meinerseits juristisch Vorgehen. Viel wirksamer als ein guter Anwalt ist am Ende aber eh die positive Medienpräsenz und ein entrüsteter Mob, der auf meiner Seite steht (wahlweise: Instagram, Facebook oder TikTok). Hmm... an dieser Front sieht es sehr schlecht aus für mich. Doch die Frage ist letztlich reichlich akademisch, denn die Sache wird sich in 99 von 100 Fällen ohne Anwälte erledigen lassen. Ausser eben Jägern, Pilzesammlern und Hippies aufm LSD Trip geht eh keiner je vom Weg ab. So wie sich das gehört.

    -->Lange Rede kurzer Sinn: Es gilt die Grundregel Nummer eins: Lass dich nicht erwischen. Ich empfehle darum eine WBK. Dann sind die Spiesse, zumindest in der Dämmerung und in der Nacht, wieder gleich lang bzw. je nach dem in meinem Sinne länger.

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    Übrigens1: Wenn ihr das alles eh schon lange gewusst habt, weil das war ja jetzt "Jura für Anfänger und mässig Fortgeschrittene", dann brauchts ihr euch nicht über die verlorene Zeit zu ärgern, sondern freuts euch einfach darüber, dass ihr so schlau seid.
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    Übrigens2: Und die Schweizer wissen in diesem Sinne von was sie reden, denn hier wirds jedes Jahr enger und die Wälder kleiner und, während wir zwar richtige Berge haben, wir beneiden euch insgeheim um eure riesigen, (menschen)leeren Wälder. Unsere wackere Swiss Army ist darum auch schon seit Jahren heimlich mit Vorbereitungen für den "Schlauffen-Plan" beschäftigt, mit dem Ziel der Annexion Deutschlands. Aber nicht weiter sagen.
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    Übrigens3: Bisweilen sieht man mit der WKB auch am Tag wesentlich besser: An meinem Overnighter hat sich noch bei Tageslicht ein neugieriges Reh angepirscht. Ich hab keine Adleraugen aber meine Ohren sind auf Zack. Nachdem ich es Knacken hörte, konnte ich es dank WBK sofort im Gehölz lokalisieren und beobachten. Ohne hab ich gar nix gesehen. Auch einem Fernglas ist das Gerät in dieser Situation überlegen.
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    Übrigens4: Sorry, wall of text. Ich habe solche Phasen. Ich hab dafür komplett auf Bilder verzichtet. Nicht mal Smileys. ;) ups...

    Deine Diskussion über die Auslegung des Waldgesetzes würde ich keinesfalls mit einem Förster, Jäger oä. vor Ort führen wollen.

    Das grenzt meiner Meinung einfach an mutwilliges Nichtverstehenwollen und kann einfach nicht gut ausgehen.

    Aber jede:r, wie sie:er mag.

    Müssen wir hier auch nicht weiter vertiefen, wäre eher was für's Laberfeuer.

    Da ich leider am Laberfeuer nicht teilnehmen kann, muss das hier ausdiskutiert werden: jenshelge, bitte entschuldige mein freches Naturell, aber ich muss widersprechen und CliffHanger unter die Arme greifen.
    Ich habe beruflich unter anderem mit jurstischem Klimbims zu tun (obwohl ich mitnichten ein Jurist bin). Die ganze Juristerei ist im Grunde nichts anderes als "mutwilliges Nichtverstehenwollen". Das nennt sich dann Rechtsauslegung. Dass dem so ist, sieht man daran, dass alle guten Anwälte ihren lieben langen Tag damit verbringen, ihre Kunst des mutwilliges Nichtverstehenwollens zu verfeinern. Und Geld, Geld ist auch wichtig. Ich bin ja grundsätzlich unpolitisch unterwegs und eher philosophisch orientiert. Aber das muss jetzt mal in aller Klarheit gesagt werden:

    Mein todsicherer Weltverbesserungsansatz: Man sollte Juristen gleich nach den Politikern und Mainstreammedienleuten in die Rakete packen und Richtung Mond katapultieren (und dann sind ja da noch die Soldaten, die Polizisten, die Marketingleute, och, etz wird es eng... zweite Rakete). Dann hätte auch die NASA endlich wieder mal was gscheites geleistet mit ihrem Milliadenbudget (ich weiss gar nicht, was die eigentlich den ganzen Tag so machen). So, genug Leuten auf den Schlips getreten.

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    Übrigens: Bitte meine bisweilen für sanftmütige Naturen auch anstössigen Ausführungen nicht allzu ernst und schon gar nicht persönlich nehmen. Mein Grad der sozialen Anpassung war eben nie sehr hoch und hat sich leider auch in all den Jahren, die es mich nun schon gibt, konstant zurückgebildet. Regression ist glaube ich der Fachbegriff. Zum Glück haben wir hier mit Mittagsfrost einen verständnisvollen und nachsichtigen Mod (echt jetzt!). Ich meins nicht bös, ich will nur spielen.
    --- DISCLAIMER

    Eigentlich sollte ja der Gürtel als Körpermitte ungefähr in der Mitte der Hängematte liegen. Weil beim Menschen aber der Oberkörper schwerer ist als das bißchen Hintern und Beine, rutscht man mit dem Schwerpunkt, der irgendwo im Oberkörper liegt, in die Hängemattenmitte. Das bedeutet, daß über dem Kopf die Hängemattenlänge ungenutzt bleibt, während es bei den Füßen eng wird.
    Hängt man das Fußende der Hängematte höher, rutscht der tiefste Punkt der Hängematte (der Ort, wo Dein Schwerpunkt hin möchte) in Richtung Kopfende. Bei einer perfekten Austarierung kannst Du den Idealzustand (Gürtel in Hängemattenmitte) erreichen.

    Das leuchtet ein. Danke für die konzise Erklärung Mittagsfrost.

    Könnte mir vorstellen, dass sich das Problem historisch unterdessen etwas relativiert hat, da die HM tendenziell länger geworden sind und man damit allgemein mehr Platz zum Rumrutschen hat.

    Damit kann man eigentlich ausschliessen, dass die Beine je (wesentlich) höher zu liegen kommen, ausser wie von Hammock Fairy erklärt, man übertreibt den Höhenunterschied.

    Ich seh schon, ich muss irgendwann nochmal in den Wald, um herauszufinden, was da los ist... ;)

    In einer GE Hängematte ist es eigentlich nicht möglich, dass die Beine höher liegen weil das Fußende zu hoch hängt -- es sei denn, das Fußende hängt so hoch, dass man so nah ans Kopfende rutscht, dass es nicht mehr weiter geht. Was man mit dem Höherhängen des Fußendes erreicht, ist, dass der Schwerpunkt näher zum Kopfende rückt. Da sich der Schwerpunkt deines Körpers nicht ändert, liegen deine Füße aber nicht höher. Aber vielleicht bist du so in einem ungünstigen Bereich der Hängematte zu liegen gekommen, oder deine Liegeposition hat sich geändert, weil deine Schultern im oberen Bereich nicht so viel Platz hatten wie sonst.

    Hmm ja, das macht Sinn. Wenn aber der Schwerpunkt sich nicht ändert und die Füsse nicht höher liegen, sondern nur der Körper gen Kopfende rutscht, und damit den Schwerpunkt sozusagen ausgleicht, was ist dann der Grund der Empfehlung bzw. der Sinn der Sache?

    Vielleicht muss ich ja auch eher die Ridgeline tweaken, als die Aufhängehöhe.

    VD-60 Was ist das für eine Farbe? Hellbraun? Orange?

    So unterschiedlich ist das Empfinden: ich habe noch nie Klimperprobleme gehabt - aber sehr wohl Schnurzipperprobleme. Die verhaken sich ständig miteinander oder im Reißverschluss. Wenn ich könnte, würde ich sie mit metallenen Griffen ersetzen. Aber in diese Richtung ist es ja leider nicht möglich.

    Wir werden sehen, wie sich das bewährt. Für eine Stealth HM nehme ich gern mal eine Verhedderung hin, falls das mal passieren sollte... 8o

    Hmm manchmal ist es schon praktisch eine lange Aufhängung zu haben......


    Ist ja nicht nur der Abstand zwischen Bäume sondern um den Stamm muss die Aufhängung ja auch noch. Da sind 5m schnell mal zu kurz.....

    Und was ich dich Walkabout noch fragen wollte: Wie bist du denn da raufgekommen? Vor allem rechts siehts aus, als wär da eine kleine Kletterpartie mit im Spiel gewesen. Arborist? :/

    Ist es nicht. Bei meiner Need for Trees habe ich auch wunderbar durchgepennt ohne jemals von einem Zipperpull belästigt zu werden. Oder andersrum: Es ist dann für Dich wahrscheinlich einfach bei allen HM so.

    Schlafen ist nicht so das Problem. Ich mag das Geklimper eben gar nicht, auch nicht beim Handling. Ist wohl Geschmacksache.