Leselampe für die Hängematte

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  • Kurze Frage: Ich empfinde meine Stirnlampe beim Lesen als unangenehm, das Licht ist sehr weiss, reflektiert auf dem Papier unangenehm. Ich habe auch Rotlicht probiert. Entweder ist es zu dunkel oder zu grell.

    Lest ihr in der HM? Wenn ja, welche Lampe nutzt ihr?

  • Moin,

    wenn ich in der Hängematte lese (was nicht sehr oft vorkommt) leuchtet seit ca. 2 Jahren meine LEDLENSER ML4 Laterne die Buchseiten aus........

    Die hat 3 Leuchtmodis plus Rotlichtfunktion, ein angenehmes nicht blendendes rundum Gelblicht, leuchtet nach dem Ausschalten noch eine Weile nach und kann mit ihrem integrierten Karabiner gut in die Ridgeline gehängt werden.

    Im schwächsten Modus brennt die Laterne ca 50 bis 60 Stunden.........je nach Außentemperatur.

    Mit eingebautem Akku und Ladekabel.

    Vor der LEDLENSER hatte ich meistens noch eine kleine UCO Teleskop Laterne mit dabei.

    Du könntest dir auch für schon vorhandene Laternen einen Diffusor basteln besorgen. Das ist deutlich angenehmer zum lesen als das Blatt direkt anzustrahlen.


    Hier die LEDLENSER mit diy Lampenschirm/Reflektor aus einer kleinen Edelstahl Seifenschale. Ich habe am Boden der Lampe einen Mini Magneten (aus einer Zigarettenpapier Klappverpackung) geklebt zum halten des Lampenschirms.....


    Hier die Mini RovyVon Aurora A1 mit einem kleinen Silikon Diffusor (nachleuchtend)........


    Hier eine OLight Baton 2 mit einer kleinen Nalgene Weithalsflasche als Diffusor.

    In der kleinen Flasche verstaue ich beim Transport die beiden Akkus der Baton 2.


    Hier die beiden UCO Teleskop Lampen (AAA Batterien) und eine Lampen-Laterne von Aldi........


    Ich finde kleine Laternen insgesamt zum lesen angenehmer als Kopflampen, die direkt die Seiten anstrahlen.

    Du kannst deine Kopflampe hinter deinem Kopf an die Ridgeline hängen.........zum lesen geht das auch ganz gut ( muss man für den besten Winkel ein wenig probieren).

    Kommt wohl aber auch darauf an, wie stark das Papier Licht reflektiert.

    Gruß von der Ostsee

  • Wie wuppitom nutze ich die Ledlenser ML4.

    Allerdings ist bei meiner ML4 der Akku nicht fest verbaut. Ich habe meist zwei Ersatzakkus dabei und spare mir dafür das proprietäre Ladekabel das Ledlenser leider verwendet. Vielleicht hat wuppitom das hier aber anders gemeint:

    Mit eingebautem Akku und Ladekabel.


    Die ML4 wiegt inklusive Akku nachgewogene 70g und die 14500ter Ersatzakkus mit 1100mAH wiegen je 21g. Das ist zwar mehr Gewicht als leichte Stirnlampen haben, dafür hat man aber auch ne Campbeleuchtung mit der ML4. Eine Stirnlampe habe ich zusätzlich dabei (Nitecore NU25UL).

    Bin damit sehr zufrieden :)


    Ps.:

    Je nachdem wie lange die Tour ist, wie sie sich aufgebaut und was ich gewillt bin zu tragen habe ich manchmal noch eine "normale" Taschenlampe dabei. Das ist dann entweder die Sofirn SC21 (51 Gramm inklusive 16340 Akku) oder die SC31 Pro (106 Gramm inklusive 18650 Akku). Zusatzakkus wiegen hier als 16340 18,5g und als 18650 46g.

    2 Mal editiert, zuletzt von CliffHanger (19. Dezember 2024 um 08:28)

  • Habe für eine nächtliche Leseratte, allerdings nicht in der Hängematte, gerade so eine Schwanenhalslampe für den Hals besorgt

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    Da ist die Lichtfarbe und Helligkeit auch einstellbar.

    Und falls eine Pumpe interessant ist, vom flextailgear gibt es Pumpen, die auch eine Hängelampe mit verschiedenen Helligkeiten integriert haben.

  • Die LEDLENSER ML4 und die RovyVon Aurora nehme ich übrigens zum Treffen Ende Februar mit..........🙂

    Das ist gut, dann kann ich fummeln. :saint:

    hast Du schon mal probiert Deine Stirnlampe in die RL zu hängen?

    Habe ich, war nicht zufriedenstellend.

    Schau mal nach “Leselicht” oder “Leselampe”. Kleine LED mit Clip. Gibt’s auch oft als Werbegeschenk.

    Das sieht sehr interessant aus. Preislich auch angenehmer wie eine richtige Taschen-/Stirnlampe. So eine mit Clip kann man evtl. auch an die RL machen, am Buch selber stelle ich mir lästig vor beim Umblättern.

    gerade so eine Schwanenhalslampe für den Hals besorgt

    Auch cool. Hast du schon Feedback, ob das was taugt?

  • Ich hätte keinen Nerv noch extra eine Lampe nur fürs lesen zu besorgen und mitzuführen. Eine Kopflampe muss für alles reichen draußen, zumindest für mich.

    LED-Licht wird allgemein von vielen Menschen als störend empfunden weil der Blauanteil sehr hoch ist, im Vergleich zu einer Kerze z.B. Kerzenlicht bzw. herkömmliches Feuer hat einen hohen Rotanteil, der das gemütliche Licht erzeugt.

    Du könntest eine Bildschirm-Blaufilter-Brille aufsetzen zum lesen. Die filtern genau den Blauanteil raus, was das Licht viel angenehmer macht. Ich nutze eine recht starke abends für meinen Laptop.

  • Du könntest eine Bildschirm-Blaufilter-Brille aufsetzen zum lesen. Die filtern genau den Blauanteil raus, was das Licht viel angenehmer macht. Ich nutze eine recht starke abends für meinen Laptop.

    Keine kleine Leselampe mitnehmen wollen, aber eine empfindliche Lesebrille? 🤔

    Auf so eine Idee kommste als Brillenträger 🤓 übrigens tendenziell eher nicht...😉

  • Keine kleine Leselampe mitnehmen wollen, aber eine empfindliche Lesebrille? 🤔

    Auf so eine Idee kommste als Brillenträger 🤓 übrigens tendenziell eher nicht...😉

    Selbst bei einer schwächeren LED-Lichtquelle wirds mit Blaulichtfilter angenehmer für die Augen beim Lesen. Für echte Leseratten die abends noch lange lesen kann das schon sinnvoll sein. Für Leute die nicht viel lesen wahrscheinlich uninteressant.

    Zu dem Thema Blauanteil in Lichtquellen gibt es hier Informationen.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (19. Dezember 2024 um 23:33)

  • Gironimo der Blaulichtanteil in einer LED die unter 4000 Kelvin abgestimmt ist sollte eigentlich verschwindend gering sein.

    Gerade Lampen wie die ML4 die mit 2500 bis 3000 Kelvin abgestimmt ist emittieren kaum Blaulicht. Und mittlerweile gibt es immer mehr Taschenlampen und Leuchten, die man statt der früher üblichen 6500 Kelvin (mit durchaus schon recht hohem Blauanteil) auch mit 5000K, 4000K oder sogar 3000K kaufen kann.

    Wenn man also anfällig für Blaulicht ist oder da präventiv vorbeugen möchte lohnt es sich, nach solchen Lampen und leuchten ausschau zu halten. Bei meinen Bildschirmen am Handy und am PC habe ich beispielsweise den Lesemodus standardmäßig aktiv - der reduziert den Blaulichtanteil im Farbsetting.

  • Gironimo der Blaulichtanteil in einer LED die unter 4000 Kelvin abgestimmt ist sollte eigentlich verschwindend gering sein.

    Gerade Lampen wie die ML4 die mit 2500 bis 3000 Kelvin abgestimmt ist emittieren kaum Blaulicht. Und mittlerweile gibt es immer mehr Taschenlampen und Leuchten, die man statt der früher üblichen 6500 Kelvin (mit durchaus schon recht hohem Blauanteil) auch mit 5000K, 4000K oder sogar 3000K kaufen kann.

    Wenn man also anfällig für Blaulicht ist oder da präventiv vorbeugen möchte lohnt es sich, nach solchen Lampen und leuchten ausschau zu halten. Bei meinen Bildschirmen am Handy und am PC habe ich beispielsweise den Lesemodus standardmäßig aktiv - der reduziert den Blaulichtanteil im Farbsetting.

    Die Farbtemperatur in Kelvin gibt nur einen groben Farbeindruck wieder. Die Zusammensetzung des Lichts wird in Nanometer gemessen und ist für die Biologie entscheidend,. Das lässt sich nur mit einem Lichtspektrometer messen.

    Die modernen LEDs haben alle diesen unnatürlichen Ausschlag zwischen 400 u. 500 Nanometer. Das ist das was die Augen ermüdet.

    Hier eine Abbildung von 2 Spektralmessungen zum Vergleich. Eine Glühbirne im Gegensatz zu einer LED. Beide mit 2700K. Für mehr Infos auf die Abbildung klicken.


    5 Mal editiert, zuletzt von Gironimo (22. Dezember 2024 um 23:24)

  • Gironimo das stimmt schon, dass das bei LEDs ausgeprägter ist, als bei Glühbirnen.

    Ich habe früher Aquariumlampen vermessen und habe mich dadurch recht intensiv mit dem Thema Wellenlängenmessung befasst. Der Ausschlag bei einer 2700k LED ist im Schnitt deutlich geringer als bei einer LED mit mehr Kelvin. Sprich, wer da eher anfällig ist kann mal versuchen in den eher niedrigeren Bereich auf der Kelvinskala zu gehen und schauen, ob die Augen dadurch weniger schnell ermüden. Darauf wollte ich hinaus.

    Natürlich kann man das, wenn das immernoch nicht reicht, zusätzlich mit einer Blaulicht filternden Brille kombinieren.


    Beim Vergleich mit einer Glühbirne verlieren natürlich alle LEDs.

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