Tarp für WB Ridgerunner

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  • Hallo zusammen,

    für meine neue Ridgerunner soll ja auch ein neues Tarp her.

    Mit Alex von thehammockproject hatte ich schon mal einen kurzen Austausch.

    Ich hätte gern ein Tarp mit Türen, dass auch wintertauglich ist oder auch mal im Extremfall einen Sturzregen (gu) übersteht. Warbonnet sieht ja hierfür das 13` Superfly vor. Nach meinen ungezählten Videos und Berichten auch hier im Forum die letzten 3 Tage bin ich nur zum Teil schlauer. Ein 13`Tarp scheint ja wohl ein Palast/Monster zu sein bei nahezu 4m Firstlänge. Beim Aufbau müsste man dann wohl auch einen größeren Baumabstand suchen. Kleinere Tarps von 11`oder !2`hätten dann aber wohl ein Problem mit den Seildreiecken der Matte; die Türen gingen nicht mehr komplett zu.

    Eine Lösung habe ich in einem Video gesehen: Die Seldreiecke so verändern dass das Dreieck einen Stumpferen Winkel zur Aufhängung bildet. Die Dreieckshöhe wird damit geringer und somit die Gesamtlänge der Matte mit den Abspanndreiecken. Die gezeigten Berechnungen würden dann für ein 12`Tarp reichen. 11`geht aber hierbei nicht.

    Welche Optionen hätte ich für die 11`Superfly? Oder andere Möglichkeiten bei 12`?

    Selbstbau ginge natürlich grundsätzlich auch, billiger wird es aber wohl nicht, Aber das wäre ein anderer Thread.

    Was meint ihr? Gewicht ist nicht das wichtigste Kriterium, lieber 2 kg weniger am Keks und dafür 300 g mehr Material. Dann würde ich immer noch 1,7 kg weniger schleppen- :S

  • Der Mindestbaumabstand ist bei einer unmodifizierten RR ca. 4m, wo eine RR hinpasst, passt auch ein 4m Tarp hin. Ansonsten hast Du auch mit einem 12ft Rechtecktarp mehr als genug Wetterschutz, bedenke dass die Dreiecke nicht zwingend unterm Tarp sein müssen und die Hängematte selbst sehr viel kleiner ist, als eine gathered end. Gegen Wind würde ich daher auch auf UQ-Protector oder eine Windsocke setzen.

  • Die Dreiecke müssen nicht zwingend unterm Tarp sein. Ich will aus vielen Gründen meine nicht kürzen. Wenn sie außerhalb sind, dann brauchen sie definitiv Abtropfschnüre. Mein Tarp ist DIY mit einer Länge von 3,5m. Die Breite ist ca. 3m.

    Ich habe mal den Onewind Billow 12' Rechteck Tarp eines Freundes probiert und fand die Größe sehr gut.

    Einmal editiert, zuletzt von 22kN (21. Juli 2024 um 23:53)

  • Das Dreieck würde ich nicht kürzen, denn dann wirken größere Kräfte auf die Spreizstäbe und kippeliger wird es auch.

    Am Anfang meiner Hängerkarriere war ich mir sicher, unbedingt ein Tarp mit Türen zu brauchen. In der Realität habe ich mein Türentarp aber noch nie gebraucht. Ich campe allerdings nicht im Winter.

    Für das 3-Jahreszeiten-Camping mit der Ridgerunner würde ich ein 11' Cloudburst Tarp empfehlen. Das bietet sehr viel Regenschutz und kommt sich nicht mit dem Dreieck ins Gehege. Für den Winter kannst du dann immer noch ein 13' Superfly anschaffen. Wobei ich dann eines mit Center Pole Mod bestellen würde, weil so ein großes Tarp einfach sehr windanfällig ist.

  • @Hammock Fairy

    Ganz klar ist mir nicht was das ist. Ist das eine Schlaufe (pull out) inmitten der Seitenfläche um die Fläche von der Hm ein wenig weg zu ziehen?

    Nein, der Center Pole ist eine ca. 3 m lange Zeltstange die das Tarp von innen spreizt - siehe auch hier. Das ist effektiver als kurze Stangen, die das Tarp von außen auseinanderziehen.

  • Wenn die Kasse ordentlich gefüllt ist, dann wäre auch das Dutchware Bonded UL in 12' mit Panel Pull Outs für die Bridge (!) und zwei External Pole mods (double) eventuell was.

    Ein einzelner interner bzw. externer Pole Mod ist bei einer Brücke lange nicht so effektiv, da ja der Tarpstoff von den zwei Spreizstäben ferngehalten werden soll. Dafür werden dann bei Dutch die Panel Pull Outs entsprechend positioniert auf dem Tarp aufgeklebt.

    Es ist allerdings auch korrekt, dass bei starkem Wind die inneren Pole mods bestimmt stabiler sind. Und sie erfordern keine durchgehende Ridgeline, wenn man sein Tarp schonen und die Pole mods nicht direkt auf das Tarp auflegen möchte. Für die externen Pole mods spricht wiederum das deutlich geringere Gewicht als bei den viel längeren internen. Zumindest wenn es länger getragen wird. Für stationäre Aufenthalte im Garten, auf Campingplätzen, etc. ist dieses Kriterium natürlich eher uninteressant. Dann braucht es auch nicht das preisintensive, aber sehr leichte und klasse verarbeitete Dutch Tarp, bei dem man sich weiterhin um Abdichten bzw. undichte Stellen in der Firstnaht keine Gedanken machen muss.

    Das 12' Tarp wiegt 417 g, mit zwei Pole mods 559 g. Die geklebte Ridgeline bzw. die geklebten Pull und Tie Outs sind mega. Und ein 12' Rechteck ist ebenso ein schickes Tarp für Gathered end bis 12' Länge.

    Ich hatte mich damals für die Winterversion mit etwas mehr Tür entschieden, da ich gerne ein Tarp in meinem Fundus haben wollte, welches in alle Richtungen Wind abhalten kann. Aber da gehen die Geschmäcker auseinander. M.E. geht der Wind schon ordentlich durch ohne Türen und in der Ridgerunner liegt man ja auch etwas exponierter, was man dann halt abkönnen muss.

    Aber ja ... 260 USD sind dann schon ein echtes Wort.

    PS. DIY Bridge Buttons kann ich nur empfehlen. Ich würde mich (besonders beim Ein- und Aussteigen) ohne diese Teile zu sehr um meine dünnen, weil doch eher leichten, Tarps sorgen.

    3 Mal editiert, zuletzt von BX.33 (23. Juli 2024 um 11:38)

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