Beiträge von Volker Bergstrasse

    Hallo remorque ,

    ich bin richtig neidisch. In die Ecke deiner Tour wollte ich auch schon lange, bisher habe ich das nie umgesetzt. Ja es mag manchmal beschwerlich gewesen sein, aber die schönen Erlebnisse kann dir niemand nehmen. Und ohne die Tiefen würde man die Höhepunkte nicht so euphorisch genießen können. In Kalkgebieten ist es leider oft so, daß das Oberflächenwasser im Untergrund spurlos verschwindet oder Quellen versiegt sind.

    Allein reisen hat Vor- und Nachteile. Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte freude doppelte Freude - das geht nur mit einem Reisekamerad. Dafür mußt du aber auch auf niemanden Rücksicht nehmen.

    Alles in allem: nachahmenswete Wanderung. Danke fürs Berichten.

    Hallo Leute,

    ja es gibt Kufa-Schlafsäcke für den Winter. Ich habe noch so ein Monster: Ajungilak Tyin EXP Winter. Extrembereich: -20°C. Bei dieser Außentemperatur habe ich damit schon geschlafen. Aber im Zelt war es sicher wärmer. Der größte Nachteil ist 14,2 Liter Packvolumen bei einer Größe für max. 180 cm Schläfer ist schon mächtig!

    Aber: Auf einer Biwaktour südlich des Sonnblicks in den Hohen Tauern lag ich mit meinem Kumpel in einem nicht atmungsaktiven Biwaksack. Der Loft meines Daunen-Schlafsacks - normalerweise 8 cm - sackte auf Grund der Außentemperatur in Verbindung mit abgegebener Feuchtigkeit auf 1 cm zusammen. Entsprechend sch...kalt war uns bei Sonnenaufgang.

    Das war neben meiner Option damit Paddeln zu gehen ein großer Grund für Kufa.

    Gestern kam aber mein UQ für die WB Ridgerunner in etwa derselben Wärmekategorie wie mein Ajungilak Schlafsack. Was soll ich sagen? Der Daunen UQ ist wesentlich leichter und lässt sich vor allem wesentlich besser zum Transport komprimieren-

    Fazit für mich: Wenn Geld und Nässe weniger die Rolle spielen: Daune. Beim Paddeln oder Wandern im dauerhaften Schmuddelwetter: Kufa.

    Das wichtigste: Warm bleiben, dann ist die Nacht erholsam.

    „Stehen in der Hängematte Übernachtende im Visier der Park Ranger?“

    Ganz sicher. Ranger sind dazu da als Betreuer und Fremdenführer von Nationalparks und Naturparks zu arbeiten. Sie werden sicherlich zu 100% jemanden ansprechen, der in seiner Hängematte hängt. Ob sie es dabei bei netten Hinweisen oder Ermahnungen belassen lasse ich mal dahingestellt. Das sie lächelnd in gebührenden Abstand ohne ein Wort des Weges ziehen kann ich mir absolut nicht vorstellen.

    Aber, dass wir unseren Hängebäumen mit Overnightern und ein paar Stunden Querabschnürung nachhaltig Schaden zufügen, halte ich für irrelevant.

    So ähnlich war auch der Vater meiner Überlegungen. Bäume erleben ja in ihrem Leben viel Stress. Unter anderem dynamische Verwindungen durch Sturm oder Verbiegungen durch Muren oder Schneerutsche am Hang. Die Naturch hat dafür die Bäume schon mit einer guten Resilienz ausgestattet. Ich hätte eher Bedenken wegen des Aufhängematerials. Wir gehen immer von Zugfestigkeit auch bei Schnüren aus. Diese werden im Versuch ohne Knoten oder kleine Umlenkungen statisch ermittelt. Dynamische Wechsellasten halten alle Materialien aber in weit geringerem Maße aus. So der Querschnitt eines Gurtes flächenmäßig größer ist als der einer Schnur ist die (Wechsel-) Last pro Faser geringer. Und beim Reinlegen, nächtlichen Umdrehen etc. haben wir immer dynamische Lasten.

    Von daher würde ich gedanklich eher einem breiten Gurt vertrauen. Aber ich bin kein Ass in Technischer Mechanik. Ich hab das Fach gehasst.... :evil:

    das Buch oder Hörbuch "Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben.

    Danke für den Hinweis. Ich glaube ich werde mir das Buch mal besorgen. ;)

    Hi folks,

    ich habe zur Aufklärung dazu mal ein paar Fragen:

    1. Wieviel Druck kommt eigentlich dabei aufs Kambium?

    2. Schädigt dabei ein vorrübergehender (1 overnight) zu hoher Druck eigentlich das Kambium dauerhaft?

    Background: Über das Kambium führt der Baum ja seine Zuckerlösung aus der Photosynthese zum Speichern in die Wurzel. Eine Unterbrechung wäre ja quasi mit der Ringelung des Baums vergleichbar. Die Wasserversorgung der Krone findet weiter innen im Stamm statt. Eine Ringelung durch Unterbrechung der Leiterbahnen im Kambium führt zum verhungern des Baums. Das dauert Jahre.

    Hallo zusammen,

    für meine neue Ridgerunner soll ja auch ein neues Tarp her.

    Mit Alex von thehammockproject hatte ich schon mal einen kurzen Austausch.

    Ich hätte gern ein Tarp mit Türen, dass auch wintertauglich ist oder auch mal im Extremfall einen Sturzregen (gu) übersteht. Warbonnet sieht ja hierfür das 13` Superfly vor. Nach meinen ungezählten Videos und Berichten auch hier im Forum die letzten 3 Tage bin ich nur zum Teil schlauer. Ein 13`Tarp scheint ja wohl ein Palast/Monster zu sein bei nahezu 4m Firstlänge. Beim Aufbau müsste man dann wohl auch einen größeren Baumabstand suchen. Kleinere Tarps von 11`oder !2`hätten dann aber wohl ein Problem mit den Seildreiecken der Matte; die Türen gingen nicht mehr komplett zu.

    Eine Lösung habe ich in einem Video gesehen: Die Seldreiecke so verändern dass das Dreieck einen Stumpferen Winkel zur Aufhängung bildet. Die Dreieckshöhe wird damit geringer und somit die Gesamtlänge der Matte mit den Abspanndreiecken. Die gezeigten Berechnungen würden dann für ein 12`Tarp reichen. 11`geht aber hierbei nicht.

    Welche Optionen hätte ich für die 11`Superfly? Oder andere Möglichkeiten bei 12`?

    Selbstbau ginge natürlich grundsätzlich auch, billiger wird es aber wohl nicht, Aber das wäre ein anderer Thread.

    Was meint ihr? Gewicht ist nicht das wichtigste Kriterium, lieber 2 kg weniger am Keks und dafür 300 g mehr Material. Dann würde ich immer noch 1,7 kg weniger schleppen- :S

    jenshelge Ich glaub das Veterinäramt, Jägerschaft würden bei uns sehr rigoros reagieren. Und ich denke mit recht :!: . Da ist der Spaß zu Ende. Immerhin hängen ja auch Existenzen der Bauern daran. Nicht nur Schweinehalter - auch Futtergetreide wird vom Handel nicht mehr aufgekauft.

    Ich habe deshalb gestern extra meine neue Hm drekt auf dem Grillplatz ausprobiert. In den tiefen des Odenwaldes gibt es eh ruhigere Ecken.

    Hallo Selbernäher,

    es geht hier um 5-6mm breites Doppelklebeband. Beim Drachen nähen wird heutzutage wohl gerne dieses Band zum nähen von sehr rutschigen silikonbeschichtetem Spinnakernylon verwendet. Da Spinnakernylon sicherlich als Ripstopnylon dem Stoffen für die outdoor Näherei sehr ähnlich ist dachte ich das dieses Klebeband von Interesse sein könnte. Man klebt die Kante ab, faltet das ganze zum Saum/Naht und näht neben dem Band so, dass man dies danach einfach wieder abzieht. Damit wird die Naht sauber und der ganze Nähvorgang wird nicht so figelinsch.

    Habt ihr sowas schon verwendet? Was haltet ihr davon?