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  • Fazit? So langsam bekomme ich einen Überblick und denke: GE und auf Isomatte verzichten, wie oft brauche ich die Bodenoption denn tatsächlich?!

    Ausserdem bin ich eher ein halb-Seitenschläfer und schlafe bisher in der 0815 Hängematte im Garten wie ein Baby.

    Quilted oder Underquilt, die quilted macht die Sache herrlich unkompliziert, der Underquilt erweitert den Temperaturbereich aber enorm, da bin ich noch unentschieden.

    Ausserdem würde ich mich über ganz kongrete Hersteller Vorschläge freuen, die ich mir mal ansehen sollte

  • Ich kann keinen konkreten Vorschlag machen sondern nur davon abraten den OneWind Underquilt zu nehmen. Ist ein Kunstfaser Underquilt aber super schwer und packt riesig. Das wird nicht gut sein fürs Moped. Wahrscheinlich führt für so einen Zweck der Weg an einem Daunen UQ nicht vorbei. Aber das können andere sicher besser bewerten.

  • Alpenmann

    Egal ob auf dem Boden auf der Isomatte oder in der Hängematte.

    Die Isolation deines Schlafsack liegst du auf dem Rücken platt.

    Aufm Boden gleicht das die Isomatte aus - in der Hängematte der Underquilt.

    Der angenähte UQ ist einfach viel zu dünn - das ist im Sommer OK wenns über 10° bleibt. Aber wenn dann noch etwas Wind dazu kommt wirds kühl am Hintern

    Vorschlag meinerseits:

    Hängematte von OneWind oder Cocoon - ob mit oder ohne Moskitonetz musst du entscheiden.

    Underquilt Cocoon Down Underquilt - gibts aktuell für 190€ und funktioniert bis ca 2-3°

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • funktioniert das wirklich gut? eine Hängematte mit eingeschobener Isomatte? Bisher habe ich davon abgesehen überhaupt darüber nachzudenken....

    Es funktioniert schon mal besser als wenn man die Isomatte nur reinlegt. Die verrutscht dann nicht mehr so schnell beim Ein u. Ausstieg.

    Es gibt z.B. ein "Heat reflective pad" von Hennessy das sehr leicht und eventuell genau richtig fürs Enduro camping wäre. Das kannst Du gut einschieben, hast es warm, ist sofort installiert, schnell abgebaut u. wieder verstaut.

    Das kann bei Motorradtouren auch sehr hilfreich sein, wenn Du nicht jedes mal Deine Isomatte aufblasen und entleeren musst, d.h. jeden Tag aufs neue.

    Ich habe einen DIY-Kufa-UQ und der nimmt bei mir auf dem Motoroller viel Platz weg. Der ist total bequem, aber wenn ich eine Tour machen müsste, wo ich jeden abend neu aufbaue, würde ich wahrscheinlich nur die BW-Faltmatte mitnehmen, weil viel platzsparender.

    Ist bei weitem nicht so komfortabel, aber geht auch.

  • Ich bin seit ein paar Jahren mit der Enduro und Hängematte unterwegs.

    Mein Setup:

    Einfache Onewindmatte mit Bottom entry Fliegennetz

    3 x 4 m Tarp (nutze ich nur, wenn die Wetterapp Regen ankündigt)

    Daunenschlafsack (1kg) nutze ich als Decke mit Fußsack

    Unterquilt von Cumulus Selva 300

    Letztes Jahr hatte ich ein steckbaren A-Frame als Zweitbaumersatz dabei. Abgespannt am Moped. Sauschwer, da Edelstahl. Dünne Aluröhrchen gingen in die Grätsche || .

    Jetzt teste ich einen Onepol-Stand (auch aus dem dicken Edelstahlwasserrohren, aber eben nur die Hälfte des Gewichtes vom A-Frame). Abgespannt 2x. 1x am Vorderrad, 1x am Hinterrad.

    Gruß, Harald

  • Hi Alpenmann

    Ich bin auch hin und wieder mit dem Motorrad unterwegs und hab mir letztes Jahr eine Hängematte gekauft und bin damit auf ne zweiwöchige Tour. Was ich für mich gemerkt habe, dass mein Zelt-Equipment gefühlt kleineres Packmaß hat und leichter ist. Das liegt aber an mehreren Faktoren (da ich kaum allein unterwegs bin, hab ich immer das 3 Mann-UL-Zelt und Doppel-Isomatte bei - also für zwei Personen und mein riesiges Tarp). Grob gesagt ist gutes Zelt-Equipment gebraucht ähnlich teuer (neu hätte ich mir so ein Zelt niemals gekauft) und kann vom Packmaß insgesamt kleiner sein. Denn mein Kumpel hat dann nur noch den Schlafsack bei und Platz für andere Dinge (meist nimmt er das Kochgeschirr etc.).

    Bequem hab ich auch auf meiner Iso-Matte gepennt - für die Hängematte brauchte ich einige Nächte um mich wohl zu fühlen (was aber wirklich nicht lange gedauert hat).

    Vorteil des Zelts ist, dass man fast überall aufbauen kann. Auch da, wo es keine Möglichkeit gibt, eine Hängematte zu spannen. Der Nachteil ist, du brauchst immer einen halbwegs ebenen Untergrund.

    Der Vorteil der Hängematte ist, du hast alles einzeln (Dach, Bett und Bettzeug ^^ ). Damit kannst du auch mal einfach nur das Tarp aufbauen oder in ner Pause bei gutem Wetter flink die Matte aufspannen und chillen. Zudem macht mir das Übernachten in der Hängematte mehr Spaß. Im Zelt sinds ja dann doch irgendwie die eigenen vier Wände :S

    Was ich damit sagen will. Es ist cool die Wahl zu haben, welches Setup am Abend aufbaut wird. Deswegen kann ich dir empfehlen: wenn du eine vernünftige Isomatte hast und evtl. auch mit Zelt immer noch ein Tarp bei hast, dann schau nach ner Hängematte, mit der du die Isomatte weiter verwenden kannst. Denn dann ergänzt du dein Zelt-Equipment nur um eine Hängematte und ggf. ein Tarp.

    Mein Equipment für das Zelt:
    * Helsport Fjellheimen Superlight 4 Camp (solo: MSR Copper Spur HV3 Expedition)
    * Exped SynMat HL Duo Winter LW (solo: Therm-a-Rest NeoAir Topo Luxe XL)

    Mein Equipment für die Hängematte (ausschließlich solo):
    * Warbonnet Eldorado
    * Warbonnet Wooki 20 XL

    * DD-Hammock 4x4 Tarp + komprimierbarer Drybag

    Einmal editiert, zuletzt von DerMajo (15. April 2024 um 12:17)

  • Für mich nur Marketing, samt für Anfänger plausibele Vorurteile: "bananenförmig durchängt". Oh really?

    In meiner Gathered End Hängematte, die die richtige Länge hat, schlafe ich täglich seit Jahren. In einer GE Matte sind viel mehr Liegeppositionen möglich als bei allen anderen Matte und auch Betten. Gerade die Zwischenpositionen sind am interessantesten: halb auf dem Bauch/Seite, halb auf der Seite/Rücken.

    Eine Bridge oder Cross Matte ist nicht flach. Von den beiden finde ich Bridges flacher und viel stabiler. Auf der Seite zu bleiben in einer Cross ist nicht leicht. Für Stabilität muss man sehr phoetal schlafen. Eine Cross schaukelt unangenehm und man kann kaum die Höhe der Füß- und Kopfenden beeinflussen.

    Welche konkreten Erfahrungen hast du genau mit der Cross Hammock, wenn du hier so meinungsstark daherkommst? Du bist 1,75 m groß, damit kleiner als die Zielgruppe der längeren Hänger, für die ich die Cross Hammock eigentlich designt habe (obwohl auch viele kürzere Leute damit gut klarkommen). Du hast wiederholt mitgeteilt, dass dir die Warbonnet XLC und der dazu passende Wooki, die viele hier als top notch im GE-Hängemattenbereich empfinden, nicht gefallen, weil man da die Hängerichtung nicht frei wählen kann. Was du bisher nicht dokumentiert hast, ist eine Übernachtung bei wirklich kälteren Temperaturen, bei denen es auf die genau passende Isolation ankommt.
    Das Schlafen auf der Seite und das Drehen von der einen auf die andere Seite ist in der Cross Hammock problemlos möglich und die gerade Liegeposition hat nicht mit "Marketing-Gedöns" zu tun, sondern mit Physik. Denn durch die Schnurlängen wird in der Cross Hammock das Gerade-Liegen qua Konstruktion ermöglicht, was man in der GE-Hängematte nur durch Diagonalliegen erreicht.

    Wieso sollte die Cross Hammock "unangenehm" schaukeln? Wenn man einmal drin liegt, schaukelt sie wie alle anderen Hängematten gar nicht mehr.

    Und schließlich und letztens: mit deinen 1,75m kannst du durch Hoch- und Runterrutschen die Hochlage der Beine effektiv beeinflussen. Das ist bei mir mit 1,87 nicht so leicht möglich, aber insgesamt auch kein Problem - zumal in der GE-Hängematte die Füße noch deutlich höher zu liegen kommen.

  • Alpenmann

    Bezgl. Komfort kann ich Dir nur sagen, dass eine 350cm GE Onewind für mich als alter Outdoor-Camping-Hase ein Aha-Erlebnis war.

    Es ist aber eine Umstellung. Ich kann nicht auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen, aber im Vergleich zu einem Bodensetup ein Unterschied wie Tag u. Nacht. Endlich keine Rückenschmerzen mehr und gut erholt aufstehen. Das ist schon sehr viel wert.

    Zum Komfort Haven-Tent oder Cross kann ich nichts sagen.

  • Cross Hammock

    Für mich bleibt es so, dass von allen Hängemattenarten, in denen ich wiederholt geschlafen habe, haben die 90-Grad-Hängematten die meisten Kompromisse. Deine Cross Hammock hat den zusätzlichen Nachteil, dass sich die Clews verheddern können und ihre Längen auf eine bestimmte Person zugeschnitten sind. Auf welche Person? Welches Gewicht hat sie und wie ist sie proportioniert? Deine Matte ist leicht und lässt sich klein verpacken, was gute Sachen sind. Die Cross Hammock ist speziell und ich finde sie für Anfänger ungeeignet.

    Du bist ein Händler, der gewisse Privilegien im Forum genießt. Ist deshalb der Grund warum du so empfindlich gegenüber Kritik an deinem Produkt reagierst? Bist du vielleicht eine Institution geworden?

    Egal was andere sehen, ich sehe wie du mich diskreditierst, mich als ahnunglos darstellst, andere gewinnen willst.

    Get a grip Cross Hammock and behave like a professional instead of a defensive child. Ich habe wirklich laut gelacht als du von der "Physik" geschrieben hast. Verwendest du die Strategie oft, um andere zum Schweigen zu bringen? Funktioniert das?

  • Auf der Seite zu bleiben in einer Cross ist nicht leicht. Für Stabilität muss man sehr phoetal schlafen. Eine Cross schaukelt unangenehm und man kann kaum die Höhe der Füß- und Kopfenden beeinflussen.

    Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich konnte zwei Nächte sehr gut auf der Seite schlafen, mit ausgestreckten Beinen. Ein Mittagsschläfchen beim Inseltreffen 2022 (oder 2023?) habe ich auch in Bauchlage genossen.

    Die Höhe von Kopf- und Fußende läßt sich durch die Länge der Schnüre einstellen.

    Das Schaukeln der Crosshammock mag mancher als unangenehm empfinden, ich würde es höchstens als ungewohnt beschreiben in Körperlängsachse zu schwingen statt quer dazu.

    Mir ist das Ein- und Aussteigen zu fummelig, andere haben keine Probleme damit.

    GE, Brücken- und Querhängematten haben ihre starken und schwachen Seiten. Zum Glück kann man je nach persönlichen Vorlieben und den Rahmenbedingungen der Tour (Baumabstände, Abschnitte ohne Bäume, Platz im Rucksack usw.) die Hängemattenart wählen, die einem am besten zusagt.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Es ist soweit, das erste setup ist bestellt, ich bin gespannt.

    Es ist letztendlich eine Amazonas Hängematte und ein Grüezibag Underquilt geworden.

    Kann man eigentlich den Underquilt fix an der Hängematte dran lassen und beides miteinander auf und abbauen oder funktioniert das wohl eher nicht?

  • Alpenmann Du kannst (für die Reise) beides zusammenlassen. Würd dir dann aber ne entsprechend große Snakeskin empfehlen. Gibt's von Onwind oder auch (ist dann inkl. Kompressoonssack) als "Anaconda" von Dutchware, kann man bestimmt auch selber nähen. Schnellere Auf- und Abbau und weniger Gefahr der Vereirrung der Schnüre der Aufhängung.

    Geht auch beides zusammen in nen Kompressionssack zu stopfen, evtl. aufpassen das der Stoff des Underquilt nicht durch Karabiner oder anderes verletzt wird.

  • Alpenmann Du kannst (für die Reise) beides zusammenlassen. Würd dir dann aber ne entsprechend große Snakeskin empfehlen. Gibt's von Onwind oder auch (ist dann inkl. Kompressoonssack) als "Anaconda" von Dutchware, kann man bestimmt auch selber nähen. Schnellere Auf- und Abbau und weniger Gefahr der Vereirrung der Schnüre der Aufhängung.

    Geht auch beides zusammen in nen Kompressionssack zu stopfen, evtl. aufpassen das der Stoff des Underquilt nicht durch Karabiner oder anderes verletzt wird.

    ..also das will ich erstmal sehen wie alles inkl. Tarp in so ein Stoff-Rohr reinpasst, und wie man es hinterher als 1 Packstück handhabt.

    Die Idee finde ich gut, aber bevor ich das nicht in der Praxis sehe, kann ich mir darunter wenig vorstellen. Der Logik nach könnte man auch direkt den TQ oder Schlafsack reinpacken..

  • ..also das will ich erstmal sehen wie alles inkl. Tarp in so ein Stoff-Rohr reinpasst, und wie man es hinterher als 1 Packstück handhabt.

    Die Idee finde ich gut, aber bevor ich das nicht in der Praxis sehe, kann ich mir darunter wenig vorstellen. Der Logik nach könnte man auch direkt den TQ oder Schlafsack reinpacken..

    Vom Tarp war bisher nicht die Rede 😉 Das willst du jetzt plötzlich noch mit rein packen.

    HM samt UQ hab ich hier aber durchaus schon zusammen in einer großen Snakeskin gesehen. Wo ein UQ reinpasst, da passt die kleine HM sich locker mit rein.

  • Gironimo : Ging ja nicht um Tarp, nur Matte+UQ. Tarp würd ich immer extra packen wegen Feuchtigkeit. Ich hab das von Onewind, da passen Matte, Wookie XL 20 F und der Underquiltprotektor gut rein, alles ne Frage des Umfangs. Ich rede ja nicht von Tarp-Snakeskin.

    Ist aber eine in der Mitte geteilte Röhre.

    Für mich funktioniert das sehr gut.

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