Wie reinigt ihr verrußte Alutöpfe?

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  • Wie reinigt ihr verrußte Alutöpfe ( z.B. Trangia) nach der Tour? "Gar nicht" zählt nicht.

    Die werden ganz normal von Hand gespült. Was da nicht abgeht, bleibt dran.

    Ruß am Topf ist Zeichen von Ehre und Erfahrung 💪😅 (Wie bei Arbeitsschuhen erkennt man die Anfänger an Sauberkeit 🙈😂)

    Offline ist am schönsten!

  • Moin Sundance ,

    sofern es sich um meine Töpfe handelt..........kannst du ruhig so lassen wie sie sind 🙂

    wuppitom Das war mir klar ;)

    Da hätte ich dich ja sonst auch direkt fragen können.

    Meine Frage ist mehr grundsätzlicher Natur, jedoch mit starkem Praxisbezug. Kukident, Backpulver, ... fallen mir auch ein. Aber vielleicht gibt es ja DIE Idee.

  • Ich mache es wie Trotz Matte Glatze abspülen und mit einem Papier-Küchentuch außen abtrocknen, weil dann ja immernoch etwas Ruß dran ist. Der Rest bleibt dran. Ich verpacke den Trangia immer so, dass ich zwischen die einzelnen Töpfe jeweils ein Papiertuch lege - schon, weil es dann nicht klappert und ich dann gleich Papier zum Abputzen der Töpfe habe.

  • Ich hab beim ersten Ruß auch noch versucht das abzubekommen, mit Bürste und Stahlwolle, hab aber aufgegeben und mach nur noch Spülmittelwasser und Lappen dran. Hab dir also leider auch keinen ultimativen Tipp zum saubermachen. Nur der Tipp, dich zu entspannen und den Dreck Patina zu nennen. Und ein Tuch zwischen die Töpfe, ähnlich wie barfuß schon schrieb, nur das ich Spüllappen und Co dazwischen lege.

  • Küchentücher als Zwischenlage funktioniert bei kurzen, trockenen Ausflügen. Bei einer Woche Kanutour ist das nicht praktikabel. Aber da habe ich auch nicht den Anspruch, dass alles blitzeblank sein muss. Auch so nicht. Bei einer Stahlpfanne lass ich mir die "Patina" drinnen und draußen gefallen. Bei Alutöpfen darf es dann aber aber irgendwann aufhören, schmierig zu sein. Ich suche weiter. Erst einmal hat die normale Handspülung mit Spüli und Schwamm ausreichen müssen. Inzwischen ist alles eingelagert bis zum nächsten Mal.

    Mikrofasertuch lege ich übrigens als Handtuchersatz beim Zusammenpacken zwischen Windschutzrand und Pfanne.

  • Beim Kochen mit Spiritus reinige ich den Topf üblicherweise nur mit Wasser und Spüli oder Sand - der schwarze Belag bleibt zum größten Teil dran.

    Beim Kochen mit Holz hatte ich nach einiger Zeit so eine dicke Schicht aus undefinierbarem schwarzen Zeug, dass mein Topf nach einigen Tagen deutlich schwerer war. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das Zeug zum Teil abgekratzt und zum Teil mit Spiritus und Reinigungsbenzin gelöst. Mein Topf ist zwar aus Titan, aber ich denke, das macht keinen Unterschied.

  • Ich würde mir einen Bezug, Sack o. Tasche aus einer alten Jeans nähen für einen o. mehrere Töpfe. So habe ich das gemacht für die Bushbox von meinem Kollegen.

    Kostet nix und für den Transport ideal, weil der Schmutz in der Jeantasche bleibt.

    Jeans-Stoff punktet durch seine Robustheit und zeitlosen Look! ^^

    Den Look finde ich nicht so toll, aber ist halt praktisch weil stabil und jeder hat immer irgendwo eine alte Jans herumliegen.

  • Noch besser: Gefriertüten. Die gibt es in verschiedenen Größen, so dass sich für jeden Topf die passende Größe findet.

    Eckige Tüten passen nicht auf runde Töpfe. Es geht schon, aber eine Dauerlösung ist das nicht.

    Einfach den kleinen Topf in Umfang und Hóhe ausmessen, und einen passenden Sack nähen. Die runden Böden sind schwieriger zu nähen, aber sonst..

    Für kleine Grills würde ich das auch machen, weil es nix schlimmeres gibt als einen dreckigen Grill zu tansportieren.

  • Eckige Tüten passen nicht auf runde Töpfe. Es geht schon, aber eine Dauerlösung ist das nicht.


    Einfach den kleinen Topf in Umfang und Hóhe ausmessen, und einen passenden Sack nähen. Die runden Böden sind schwieriger zu nähen, aber sonst..

    Meine Töpfe haben bisher immer wunderbar in die eckigen Tüten gepasst. Da die Töpfe über einem Holzfeuer sehr stark verdrecken, und das Zeug irgendwann auch an den Tüten klebt, tausche ich die Tüten nach einiger Zeit aus. Mit einem (vorzugsweise aus Tarpstoff) genähten Beutel würde ich das nicht machen. Man könnte die Ecken von einer Gefriertüte bestimmt mit einem Heißschneider abschneiden, wenn sie so stark stören.

  • Ich gehöre auch zur Fraktion "dranlassen und eintüten", mit selbstgenähten Packsäcken aus Silnylonresten, bzw. bei den alten norwegischen Edelstahlteilen aus der Vor- UL-Zeit die Cordurapacksaecke verwendet, die sind praktischerweise schon schwarz... So ein Outdoorkessel heißt auf norwegisch auch "svartkjele", Schwarzkessel, und das nicht, weil er schon ab Verkauf schwarz wäre... 8o

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