Anfänger sucht erste richtige Hängematte

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  • Hallo liebes Forum,

    ich bin grade dabei mich mit dem Thema Hängematte auseinanderzusetzen und bin jedesmal wieder erstaunt, wie komplex so ein Thema eigentlich ist, wenn man erstmal tiefer einsteigt :) Ich habe bisher keine große Erfahrungen und nur eine Amazon billig Hängematte, die wie ich jetzt gelernt habe für mich eigentlich viel zu klein ist (2,75m). Trotzdem fand ich es bisher immer super bequem und liebe es darin zu liegen. Daher will ich mir jetzt eine richtige zulegen um auch darin schlafen zu können. Ich schlafe öfters draußen, allerdings bisher immer nur auf einer aufblasbaren Mumien Exped Isomatte. Darauf schlafe ich allerdings immer sehr schlecht mit ziemlich starken Rückenschmerzen. Daher hoffe ich in Zukunft evtl. auf eine Hängematte umsteigen zu können.

    Ich bin relativ groß mit 1,90 m und 90 kg. Auf Matratzen schlafe ich gerne ziemlich weich und fast immer auf der Seite. Ich plane eher in den Warmen Monaten draußen zu schlafen, allerdings auch mal in den Bergen wo es auch mal kühler wird. Daher wäre meine Frage ob ich auch erstmal in einer Isomatte in der Hängematte schlafen kann? Würde mir jetzt ungern direkt ein UQ zulegen, bevor ich richtig weiß ob mir das ganze liegt. Ansonsten wäre mir noch ein direkt integriertes Moskitonetz wichtig. Kann man solche Matten eigentlich auch einfach umdrehen, wenn man mal kein Netz will? Achja und ich geh wie gesagt auch gerne damit in den Bergen wandern, daher wäre Gewicht und Packmaß ein nicht unwichtiges Kriterium, dafür würde ich auch abstriche beim Komfort machen. Unauffällige Farbe wäre auch gut. Preis sollte natürlich nicht unnötig teuer sein, aber ich geb auch gern mal Geld für was gutes aus. Also alles unter 500€ wäre erstmal ok.
    Könnt ihr mir mit diesen Infos evtl. etwas empfehlen?

    Danke schon mal vorweg

    Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von duckstance (22. Juni 2023 um 16:19)

  • DL1JPH 22. Juni 2023 um 17:43

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Priorität 1. Kaufe eine längere Hängematte. Meine Empfehlung 12'.

    Priorität 2. Entscheide, ob du einen steifen oder weichen Stoff nimmst. Meine Empfehlung: steif, d.h. entweder doppellagig oder einlagig, 70d.

    Priorität 3. Das Netz. Ob ein Integriertes oder ein modulares Bottom Entry, ist deine Entscheidung, bei der du wenig falsch machen kannst. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

    Ok, diene Frage zur Isolation...

    Daher wäre meine Frage ob ich auch erstmal in einer Isomatte in der Hängematte schlafen kann?

    Ja, man kann. Ich habe Underquilts, schlafe trotzdem immer noch mit einer Isomatte ca. 40% der Zeit. Ich habe fast 20 Jahre mit einer Isomatte in einer Hängematte geschlafen und das Feeling ist für mich auch gut. Für mich war diese Konstellation die Beste: unbedingt eine doppellagige Hängematte zusammen mit einer welligen oder eierkartonartige Schaumstoffisomatte. Deine Exped Matte mit einer einlagigen Isomatte wäre ziemlich das Schlechteste, was du probieren könntest.

    Wenn du entscheidest, ob du gleich 500€ ausgeben willst und, ob gleicht einen UQ mitgekauft wird, dann ist es leichter dir konkrete Vorschläge zu geben. Schaue dir ein paar Hängematten an, was spricht dich an und warum?

    Viel Erfolg dir!

    Einmal editiert, zuletzt von 22kN (22. Juni 2023 um 19:49)

  • Hallo liebes Forum,

    ich bin grade dabei mich mit dem Thema Hängematte auseinanderzusetzen und bin jedesmal wieder erstaunt, wie komplex so ein Thema eigentlich ist, wenn man erstmal tiefer einsteigt :) Ich habe bisher keine große Erfahrungen und nur eine Amazon billig Hängematte, die wie ich jetzt gelernt habe für mich eigentlich viel zu klein ist (2,75m). Trotzdem fand ich es bisher immer super bequem und liebe es darin zu liegen. Daher will ich mir jetzt eine richtige zulegen um auch darin schlafen zu können. Ich schlafe öfters draußen, allerdings bisher immer nur auf einer aufblasbaren Mumien Exped Isomatte. Darauf schlafe ich allerdings immer sehr schlecht mit ziemlich starken Rückenschmerzen. Daher hoffe ich in Zukunft evtl. auf eine Hängematte umsteigen zu können.

    Ich bin relativ groß mit 1,90 m und 90 kg. Auf Matratzen schlafe ich gerne ziemlich weich und fast immer auf der Seite. Ich plane eher in den Warmen Monaten draußen zu schlafen, allerdings auch mal in den Bergen wo es auch mal kühler wird. Daher wäre meine Frage ob ich auch erstmal in einer Isomatte in der Hängematte schlafen kann? Würde mir jetzt ungern direkt ein UQ zulegen, bevor ich richtig weiß ob mir das ganze liegt. Ansonsten wäre mir noch ein direkt integriertes Moskitonetz wichtig. Kann man solche Matten eigentlich auch einfach umdrehen, wenn man mal kein Netz will? Achja und ich geh wie gesagt auch gerne damit in den Bergen wandern, daher wäre Gewicht und Packmaß ein nicht unwichtiges Kriterium, dafür würde ich auch abstriche beim Komfort machen. Unauffällige Farbe wäre auch gut. Preis sollte natürlich nicht unnötig teuer sein, aber ich geb auch gern mal Geld für was gutes aus. Also alles unter 500€ wäre erstmal ok.
    Könnt ihr mir mit diesen Infos evtl. etwas empfehlen?

    Danke schon mal vorweg

    Grüße

    Grüß Dich,

    was 22kN empfiehlt ist genau richtig. Bei deiner Größe brauchst du eine 12' und dann am besten einen steifen nicht-dehnbaren Stoff nehmen, und eine Ridgeline solltest du auch haben.

    Hast Du das als ersten Schritt erledigt, kannst Du mit Isomatte experimentieren oder Dich um einen passenden UQ umschauen.Ab dem Punkt wirst du schon anständig und ohne Rückenschmerzen draußen schlafen können. Du kommst dann auf den Geschmack und wirst nur noch in HM schlafen wollen. Das leite ich daraus ab, dass du gerne draußen unterwegs bist.

    Moskitonetz ist natürlich auch wichtig.

    Ich habe eine Onewind 12' und bin soweit zufrieden.

    Grüße

  • Hallo,

    erstmal vielen Dank für die Antworten.
    Okay 12' ist denk ich gesetzt. Steifer Stoff ist auch besser, wenn ich normal lieber weicher schlaf? Ist doppellagig nicht deutlich schwerer? Gewicht ist wie gesagt auch ein Thema. Was sind die Vorteile, außer die Matte reinzuschieben? Und nochmal die Frage, kann ich eine Matte mit integriertem Netz auch andersrum ohne Netz benutzen?

    Ich hab auch noch eine eher wellige SeaToSummit Isomatte, die wär dann vl besser geeignet? Aber nochmal zur klarstellung. Ich hab nicht unbedingt vor dauerhaft eine Isomatte zu nutzen. Ich würde nur gern erstmal testen ob mir das ganze zum schlafen gefällt, bevor ich auch gleich noch einen UQ kaufe. Oder bringt der Test dann eh reichlich wenig, weil das komplett andere Welten sind mit Isomatte und ohne? Vielleicht kann ich mir ja auch eine sehr warme Nacht hier im Garten zum testen raussuchen, wie heute, wo es minimal 18° hat. Da sollte es auch nur mit Schlafsack reichen oder?

    Grüße

  • Hallo,

    erstmal vielen Dank für die Antworten.
    Okay 12' ist denk ich gesetzt. Steifer Stoff ist auch besser, wenn ich normal lieber weicher schlaf? Ist doppellagig nicht deutlich schwerer? Gewicht ist wie gesagt auch ein Thema. Was sind die Vorteile, außer die Matte reinzuschieben? Und nochmal die Frage, kann ich eine Matte mit integriertem Netz auch andersrum ohne Netz benutzen?

    Ich hab auch noch eine eher wellige SeaToSummit Isomatte, die wär dann vl besser geeignet? Aber nochmal zur klarstellung. Ich hab nicht unbedingt vor dauerhaft eine Isomatte zu nutzen. Ich würde nur gern erstmal testen ob mir das ganze zum schlafen gefällt, bevor ich auch gleich noch einen UQ kaufe. Oder bringt der Test dann eh reichlich wenig, weil das komplett andere Welten sind mit Isomatte und ohne? Vielleicht kann ich mir ja auch eine sehr warme Nacht hier im Garten zum testen raussuchen, wie heute, wo es minimal 18° hat. Da sollte es auch nur mit Schlafsack reichen oder?

    Grüße

    Weicher Stoff ist doof, weil man darin versinkt und der angenehme Liege-Effekt für die Wirbelsäule dann verschwindet.

    Ich habe Bottom-Entry Netz. Kann ich nichts zu sagen.

    Bezgl. Isomatte: Ich sags mal so, wenn Du ein Outdoor-Typ bist, der sowieso gerne regelmäßig draußen schläft, dann kannst Du gleich einen UQ mitbestellen, weil Du gleich den Vorteil zu schätzen wissen wirst. Jemand der das draußen schlafen quasi gerade erst anfängt, dem würde ich raten erstmal seine vorhandene Isomatte zu nutzen. Vielleicht mag er ja gar nicht draußen in der Natur schlafen und wird die HM kaum nutzen.

    Ich habe vor 2 Wochen am See nur mit Schlafsack übernachtet. UQ habe ich zuhause gelassen. Ja, geht auch aber UQ ist und bleibt das Teil was die HM zu einem erstklassigen Bett macht.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (22. Juni 2023 um 23:33)

  • Oder bringt der Test dann eh reichlich wenig, weil das komplett andere Welten sind mit Isomatte und ohne? Vielleicht kann ich mir ja auch eine sehr warme Nacht hier im Garten zum testen raussuchen, wie heute, wo es minimal 18° hat. Da sollte es auch nur mit Schlafsack reichen oder?

    Ja, das ist ein völlig anderes Schlafgefühl: ohne Isomatte wird dein Körper überall gleichmäßig vom Stoff unterstützt, bei der Isomatte hast du immer Unebenheiten oder Wellen in der Liegefläche, weil sich eine Isomatte nicht in Quer- und Längsrichtung an die HM anpassen kann. Für mich gehen Isomatten gar nicht.

    Es sei denn, du nimmst eine Querhängematte. Schau mal unter "Crosshammock" nach: da hast du eine sehr leichte Matte und kannst eine Isomatte verwenden. (Allerdings muss die schon eine bestimmte Größe haben.)

    Ich finde einen Underquilt um Klassen bequemer ( in GE Matten). Selbst mit Schlafsack wird es unter ca. 22/23 Grad zu kalt von unten, wenn du keinen UQ hast. Aber zur Zeit ist es nachts ja sehr warm. Da könntest du es probieren. Wenn du es im häuslichen Umfeld machst, kannst du immernoch nach Hause gehen, falls es zu ungemütlich wird....

    Einmal editiert, zuletzt von barfuß (23. Juni 2023 um 21:59) aus folgendem Grund: Schreibfehler...

  • Okay das klingt schon sehr überzeugend. Gerade diese punktuelle starke belastung auf meiner Isomatte führt glaub ich dazu, dass ich da so schlecht schlaf. Das mit dem gleichmäßigen unterstützen hört sich nur von der Beschreibung her schon ziemlich traumhaft an. Ich denke ich werde dann die Isomatten option gleich verwerfen. Bzw ich kann es ja trotzdem mal im Garten ohne Risiko testen.

    Ich denke dann werd ich trotzdem erstmal eine Hängematte bestellen, die in einer warmen Nacht mit und ohne Isomatte im Garten testen. Wenn alles passt einen UQ dazu.

    Bleibt noch die Frage welche Hängematte. Die Onewind 12' die Gironimo vorschlägt sieht für mich nicht schlecht aus und ist auch nicht so teuer. Was ist denn der große Unterschied zu einer Blackbird für 347€, die ich im hammockfairy shop gesehen hab?

    Danke und Grüße

  • Okay das klingt schon sehr überzeugend. Gerade diese punktuelle starke belastung auf meiner Isomatte führt glaub ich dazu, dass ich da so schlecht schlaf. Das mit dem gleichmäßigen unterstützen hört sich nur von der Beschreibung her schon ziemlich traumhaft an. Ich denke ich werde dann die Isomatten option gleich verwerfen. Bzw ich kann es ja trotzdem mal im Garten ohne Risiko testen.

    Ich denke dann werd ich trotzdem erstmal eine Hängematte bestellen, die in einer warmen Nacht mit und ohne Isomatte im Garten testen. Wenn alles passt einen UQ dazu.

    Bleibt noch die Frage welche Hängematte. Die Onewind 12' die Gironimo vorschlägt sieht für mich nicht schlecht aus und ist auch nicht so teuer. Was ist denn der große Unterschied zu einer Blackbird für 347€, die ich im hammockfairy shop gesehen hab?

    Danke und Grüße

    wenn Du die HM hast, dann nicht gleich Kopf in den Sand stecken wenn Du ungewohnt liegst und schlecht einschläfst. Der Schlaf ist nicht mit einer Matratze vergleichbar. Ich musste mich auch erst eingewöhnen. Erst nach der 3. Nacht kam bei mir das "Aha-Erlebnis."

    Am besten extra ein paar Bier trinken und lange wach bleiben für die erste Nacht. Dann machst du gleich die Augen zu und fängst nicht mehr über Deine HM an nachzudenken so wie: "Zu lang? Zu kurz? Bequem? Unbequem? Liege ich auch diagonal genug? Gehts noch besser? Mache irgendwas falsch?"

    3 Mal editiert, zuletzt von Gironimo (23. Juni 2023 um 16:33)

  • Ich finde die Frage nach dem Unterschied gerechtfertigt. Sicherlich spielen Fertigungsland, Lohnkosten, Zollgebühren, Zwischenhändlergewinn ebenfalls eine Rolle. Hinzu kommen Entwicklungskosten. Warbonnet kommt aus USA, Onewind aus China. Und das sagt noch nichts über die tatsächlichen Unterschiede beider Produkte aus.

    Ich habe die Frage so gehört: Lohnt es sich ca. 250 Euro mehr auszugeben? Was bekomme ich da an Mehrwert?

    Beide Matten sind wohl durchdacht, gut verarbeitet und mit sauberen Nähten. Die xlc ist kürzer und verfolgt mit dem Netz ein anderes Konzept (Schnitt). Auch gibt es mehr Optionen, was die Farbe angeht. Man bekommt sie einlagig und doppellagig. Der größte Vorteil besteht für mich im Zubehör, in diesem Fall im Wookie. Und mit dem Kauf bei Alissa bekommt man auch eine kompetente Ansprechpartnerin, wenn man nach dem Kauf Fragen zur Nutzung hat.

  • Ich finde die Frage nach dem Unterschied gerechtfertigt...

    Ich habe die Frage so gehört: Lohnt es sich ca. 250 Euro mehr auszugeben? Was bekomme ich da an Mehrwert?...

    Ich möchte Sundance zustimmen, denn ich verstehe duckstances Frage genau so.

    Die XLC misst 335cm, also 11ft. Damit wird sie mgl. für duckstance mit seinen 1,90m etwas kurz sein.

    Der Wookie, so mensch denn einen haben möchte, lässt sich aber auch mit ganz anderen HM kombinieren:

    Hier hängt er unter einer 30€ HM und hat mich wunderbar warm gehalten. :P

  • Gegenfrage: Was ist der große Unterschied zwischen einem Golf und einem Mercedes der S-Klasse? ;)

    Weil der Schnitt doch so oder so immer gleich ist, gehts dann nur darum wer das bessere Material hat. Ohne Warbonnet HM zu kennen, würde ich vermuten, dass sie deutlich besseres Ripstop Nylon verwenden als Onewind. Die Feinheiten bei Warbonnet werden besser sein, d.h. besser durchdacht.

    Bei meiner Onewind geht mir z.B. die 170cm Breite auf den Keks. Klar, wenn sie auf Massenproduktion gehen, dann muss man "One size fits all" anbieten, und Kunden in Kauf nehmen die das "Rumgeflatter" der Seiten stört.

    2 Mal editiert, zuletzt von Gironimo (23. Juni 2023 um 11:37)

  • Weil der Schnitt doch so oder so immer gleich ist, gehts dann nur darum wer das bessere Material hat. Ohne Warbonnet HM zu kennen, würde ich vermuten, dass sie deutlich besseres Ripstop Nylon verwenden als Onewind. Die Feinheiten bei Warbonnet werden besser sein, d.h. besser durchdacht.

    Bei meiner Onewind geht mir z.B. die 170cm Breite auf den Keks. Klar, wenn Sie auf Massenproduktion gehen dann muss man "One size fits all" anbieten, und Kunden in Kauf nehmen die das "Rumgeflatter" der Seiten stört.

    Naja der Netzschnitt ist eben nicht gleich.

    Das ist halt das, was die Warbonnet Matten auch abhebt von den anderen und besonders vom integrierten Onewind Netz Schnitt, der Unterirdisch ist 😉

    Und mich stoert eine 170 breite Matte z. B. mit meinen 180 cm Größe gar nicht, bei mir flattert da nix. Mir ist 150 cm Breite zu schmal..

    Darum muss das ja auch jeder individuell testen für sich.

    Wegen Stoffen, würde ich hier nicht pauschal einen festen 70d oder sogar double Layer vorschlagen. Da der Threadersteller ja sagt, er schlaeft im Bett gerne auf weichen Matten, wuerde ich erst mal mit einem weichen 40d Stoff anfangen.

    Die pauschale Aussage, das diese zu weich waeren, ist eben auch wieder sehr individuell.88ch kenne viele Haenger, die da genau das Genteil sagen und eben mit festen Stoffen nicht zurecht kommen..

  • Das mit dem integrierten Moskitonetz ist so ein Punkt. Das ist näherisch viel schwieriger umzusetzen, weshalb ich bei Onewind genau aus dem Grund die Bottom Entry Version genommen habe. Hierbei kann der Hersteller nicht viel falsch machen. Ähnlich würde ich das bei ihren UQs sehen. Es ist nun einmal kein Top-Hersteller der seit Jahrzehnten HM herstellt, und deshalb besser nur das nehmen wo sie nicht viel falsch machen können. Dann kriegt man auch eine gute Leistung für den günstigen Preis.

    Ich würde mir wünschen, dass mein 70d Stoff meiner Onewind eine Oktave steifer wäre.

  • OffTopic

    Ah, mal "kritische" Erfahrungen mit den OneWind Matten, danke.
    Nicht weil ich OneWind nicht mögen würde (hab ja gar keine, nur ein Tarp von denen), sondern weil es mich grundsätzlich interessiert, was vielleicht für die eine oder gegen die andere Matte spricht.

    Ist wahrscheinlich im www rechtlich nicht so ganz einfach, aber im Grunde würde ich mir mal eine Sammlung der "pros und cons aus Erfahrung der Nutzer:innen" über unsere vielen verschiedenen Matten wünschen.

    Back2Topic

  • OffTopic

    Ah, mal "kritische" Erfahrungen mit den OneWind Matten, danke.
    Nicht weil ich OneWind nicht mögen würde (hab ja gar keine, nur ein Tarp von denen), sondern weil es mich grundsätzlich interessiert, was vielleicht für die eine oder gegen die andere Matte spricht.

    Ist wahrscheinlich im www rechtlich nicht so ganz einfach, aber im Grunde würde ich mir mal eine Sammlung der "pros und cons aus Erfahrung der Nutzer:innen" über unsere vielen verschiedenen Matten wünschen.

    Back2Topic

    OffTopic

    Ich bin mit meiner Onewind 12' Bottom Entry sehr zufrieden, weil sie nur 100€ gekostet hat, und ich darin sehr gut schlafe. Daher war es alles andere als ein Fehlkauf. Man darf für den Preis aber keine zu großen Erwartungen haben an Material u. innovativen Features. Das ist was ich den potentiellen Käufern vermitteln wollte.

  • Ich würde mir wünschen, dass mein 70d Stoff meiner Onewind eine Oktave steifer wäre.

    Ja da hast du recht, der 70d Onewind Stoff ist auch recht "weich" für sein Gewicht. Es wird vermutet, das es an der Wabenstruktur liegt.

    Und es ist sehr sicher ein Clone von diesem Stoff hier https://ripstopbytheroll.com/products/2-2-oz-hex70-xl.

    Ich krieg von dem auch Rücken, wenn ich länger drin liege...

    Grundsätzlich spricht auch nichts gegen Onewind. Sie sind die ersten billig Hersteller, die eben mal "gute" und weite Stoffe nutzen und deswegen auch erst einmal recht komfortable Matten haben. Das die Stoffe halt kopiert wurden und die Arbeitsbedingungen sicher auch nicht die besten sind, muss jeder für sich selber entscheiden.

    Und wie du sagt, so wirklich viel Hirnschmalz wurde halt nicht in die Produkte gesteckt, siehe Netzschnitt oder gar die Bananen Bridge von Ihnen :P

    Die kupfern halt ab und was raus kommt, ist allemal besser, als Amazonas, Ticket ´to The Moon etc. , aber nicht so durchdacht bis zum Ende, wie z.B. die Warbonet Matten...

    Einmal editiert, zuletzt von Bedava (23. Juni 2023 um 13:23)

  • Am besten extra ein paar Bier trinken und lange wach bleiben für die erste Nacht.

    Haha ok, merk ich mir.

    Hm ja ihr habts schon richtig verstanden. Ich bin ja durchaus bereit Geld auszugeben, wenn ich dafür wirklichen Mehrwert bekomme. Aber wenn es nur um Luxus Feinheiten geht wäre mir das erstmal egal. Rein nach Gefühl würde mir eine ~100€ Hängematte erstmal reichen, da ich mich jetzt was Stoff usw. betrifft nicht als besonders anspruchsvoll einschätze. Aber wenn es wirklich gewichtige Dinge sind, die ich auch als Anfänger bemerke, kann es wie gesagt auch teurer sein. Hm, dass der Onewind Netz Schnitt unterirdisch ist, hört sich natürlich nicht gut an..

    Ich weiß halt grade nicht so richtig wo ich überhaupt nach Hängematten suchen kann, die in Frage kommen. Gibt es irgendwo evtl. eine Vergleichstabelle oder einen guten Shop mit Auswahl? Wenn nicht, habt ihr vielleicht einfach ein paar im Kopf die ihr Auflisten könnt die ungefähr in den Bereich fallen, dann könnte ich da mal selber vergleichen.

    Grüße

  • Die XLC misst 335cm, also 11ft. Damit wird sie mgl. für duckstance mit seinen 1,90m etwas kurz sein.

    die XLC ist vor dem Nähen und Whippen 11ft lang gewesen… eigentlich hat sie nur 10,5ft. Nichts desto trotz kann ich mit ein paar cm und kg mehr als duckstance sehr gut (!!) in der XLC schlafen. Trotzdem bevorzuge ich 12ft Matten, einfach weil ich das Raumgefühl mag.

    duckstance : Du wirst hier nur subjektive Erfahrungen (natürlich - sind Erfahrungen ja immer) und einige in die Köpfe eingebrannte Weisheiten (UQ vs Matte, Länge x 1,9 etc.pp.) bekommen und wirst auch immer gegenteilige Erfahrungen finden (siehe 22kN mit der Isomatte, oder die Tatsache, dass im amerikanischen Forum viele große Menschen eine 10 oder 11ft Matte nutzen). Die beste Methode ist Ausprobieren. Schau wer in der Umgebung wohnt oder komm zu einem Treffen (bist auch herzlich an der Ostsee willkommen) und teste Dich durch verschiedene Matten.

    P.S. alternativ kauf 4m 70d bei ExTex oder 40d bei ripstop.pl, knote etwas Seil dran und teste :)

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

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