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  • Ich möchte mir ein UQ nähen im Anhang sind meine Materialien die ich eingekauft habe. Passend zum meiner genähten 12 ft Hängematte siehe Bild. Geplant ist den UQ an den 4 Ecken mit Fidlock zu befestigen und an allen vier Seiten mit Gummizug zu versehen. Meine erster Gedanke war den UQ rechteckig zu nähen und den Rest per Gummizug anzupassen. Gerade denke ich ob es sinnvoll ist den UQ an den Enden schmaler zu schneidern damit am Fuß- und Kopfende weniger gerafft werden muss.

    Wie breit sollte ein UQ sein, in Relation zur Hängematte? Mein Material sollte für 1,8m x 3m reichen. Die Hängematte hat ne breite von ca 1,75m.

    Was macht mehr Sinn und warum.

    Ich freue mich über jeden Tipp.

  • Gerade denke ich ob es sinnvoll ist den UQ an den Enden schmaler zu schneidern damit am Fuß- und Kopfende weniger gerafft werden muss.

    Wie breit sollte ein UQ sein, in Relation zur Hängematte? Mein Material sollte für 1,8m x 3m reichen.

    Ich habe kürzlich auch meinen ersten UQ selbst genäht. Bin zu 90% fertig und habe ihn schon bei 5C und Wind getestet. Ist gut. Entschieden habe ich mich für einen Wooki-Typ, und kann das aus mehreren Gründen empfehlen. Hauptgrund ist, dass man weiterhin bequem diagonal liegen kann, ohne dass der UQ irgendwo drückt.

    Beim Wookie-Typ brauchst du nur eine Isolationsfläche vorher festlegen. Bei mir sind es 130 x 198 cm, wobei es an den Füßen schmaler wird auf ca. 60 cm. Für größere Menschen kann man die Fläche dann etwas länger machen, so 205 o. 210 cm. Die Breite kann gleich bleiben.

    Für mein Projekt wäre es gut gewesen wenn ich eine Aufhängung in der Wohnung gehabt hätte. Das war bisher das größte Hindernis. Man muss immer wieder ausmessen, und scheut sich davor eine lange Naht zu setzen, wenn man sich nicht 100%ig sicher ist.

  • Ok, es wird ein Sooki.

    Viele packen die Isolation nach Außen damit die Isolation nicht komprimiert wird.

    Ich sehe die Gefahr, dass die Isolation sehr durchhängt und dadurch Lufträume entstehen. Ich überlege deshalb die Isolation nach innen zu packen. Wo seht ihr Vor- und Nachteile?

    Reicht bei einer 12ft Hängematte ein 2,9m Sooki?

    Sollte man den Sooki in der Mitte an der HM fixieren gegen verrutschen?

  • Ok, es wird ein Sooki.

    Viele packen die Isolation nach Außen damit die Isolation nicht komprimiert wird.

    Ich sehe die Gefahr, dass die Isolation sehr durchhängt und dadurch Lufträume entstehen. Ich überlege deshalb die Isolation nach innen zu packen. Wo seht ihr Vor- und Nachteile?

    Reicht bei einer 12ft Hängematte ein 2,9m Sooki?

    Sollte man den Sooki in der Mitte an der HM fixieren gegen verrutschen?

    Sooki, Wooki,.. ich blicke dabei nicht durch, aber ich denke wir meinen das Gleiche, und falls nicht dann korrigiert mich bitte.

    Ich habe mich nach langem hin u. her dazu entschieden die Isolation zwischen 1. u. 2 HM zu setzen, d.h. mit Deinen Worten "innen". Das verringert die Wärmedämmung (Apex) NICHT, entgegen dem was viele behaupten. Habe es getestet. Die 2. HM sollte natürlich nicht auf Anschlag gespannt sein, sondern nur anschmiegen ,versteht sich.

    Das Risiko, dass du irgendwo zu knapp oder zu weit nähst, und das Apex durchhängt, ist damit vom Tisch.

    Bei einer Körpergröße von 175 cm würde ich eine Länge von 200 cm (finale Länge) ansetzen, dann entsprechend proportional länger gehen, je nach Körpergröße. Die Isofläche wird damit nicht all zu groß, und übrig gebliebenes Apex nähst du per Hand im Torso-Bereich zusätzlich ein. So musst du nichts wegwerfen und hast im Rücken noch mehr Dämmung.

    Hier siehst du meine Isofläche die "innen" sitzt. Ich werde die in Kürze in die 2. HM festnähen. Habe schon wunderbar darauf geschlafen. Das Festnähen ist kein Muss, macht das Hammock-Leben aber komfortabler beim Auf u. Abbau u. Einstieg.

    Hier siehst du mein beschauliches Format der Isofläche. Für mich ist diese einfache Form völlig ok:


    Ich würde zunächst diese Fläche fertig nähen, danach Probeliegen/schlafen und am Schluss in die 2. HM einnähen, und auch die Seiten von 1. u. 2. HM fixieren. Habe dafür heute ein Thema in DIY/MYOG gepostet.

  • Nur kurz für diejenigen, die den Unterschied zwischen Wooki und Sooki nicht kennen: Der Wooki ist das Original von Warbonnet und der Sooki der Synthetik-Wooki-Nachbau von echinotrix.

    Es gibt auch noch den Sooki 2.0, falls jemand den Link noch nicht kennt.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

    Einmal editiert, zuletzt von Mittagsfrost (11. Dezember 2022 um 10:55) aus folgendem Grund: Sooki 2.0 ergänzt

  • Das hängt von Deinem persönlichen Bedarf ab. Wer die ganze Nacht mit über der Brust gekreuzten Armen still liegenbleibt, muß nur die Fläche unter dem Körper mit Isolierung abdecken.

    Wer sich hin- und herwälzt, braucht eine größere Fläche.

    Beim Trägerstoff ist es (zwar nicht nötig, aber) am bequemsten, wenn er genauso groß wie die Hängematte ist.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Was ich nirgends finde ist wie lang und breit sollte der Sooki UQ in Relation zu HM sein?

    Wir bzw. ich spreche hier von verschiedenen Komponenten. Ich liste die kurz auf:

    - 1. Hängematte (deine reguläre HM)

    - 2. Hängematte (ist nur dazu da um die Isofläche zu halten)

    - Isofläche (das Apex-"Bett"mit Shell, d.h. mit Außenmaterial)


    Die 2. HM kann die gleiche Breite haben wie die 1. HM, aber nicht breiter machen. Ist sinnlos. Die 2. HM ist in der Breite bei mir ca 15 cm. schmaler als die 1. HM. Passt trotzdem gut.

    Die Länge der 2. HM habe ich ca. 5 cm kürzer gemacht als die 1. HM. Ich habe großzügige Tunnelzüge an den Enden genäht, so dass man mit der Hand durchgreifen kann. Dadurch hat man weniger Fummelei mit dem Einschlaufen des Gummis und Kordel. Würde ich wieder so machen.

    Meine Isofläche habe ich gerade nochmal nachgemessen. Breite 118 cm, Länge 185 cm. Meine Körpergröße ist 175 cm. Mir persönlich reichen diese Maße.

    Die Isofläche ist die Komponente die über das Packmaß entscheidet. Je größer du sie machst und je mehr Apex du einnähst, desto größer das Packmaß.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (12. Dezember 2022 um 12:17)

  • Also, ich hab`s ja nun gar nicht mit Nähen... wohl aber mit anderen handwerklichen Dingen.

    Wie wäre es denn, die beiden geplanten Hängematten gemeinsam aufzuhängen, der/die künftig nutzende Person legt sich mal in allen potentiellen Positionen rein und eine Hilfsperson malt mit z.B. Kreide von außen alle entstehenden Konturen nach?

    Im Gesamten ergäbe sich dann die individuell mit Isolation zu versehende Fläche.

    Wenn schon Sookie - dann doch bitte auch für alle Schlafeventualitäten, oder!?! ;)

  • Also, ich hab`s ja nun gar nicht mit Nähen... wohl aber mit anderen handwerklichen Dingen.

    Wie wäre es denn, die beiden geplanten Hängematten gemeinsam aufzuhängen, der/die künftig nutzende Person legt sich mal in allen potentiellen Positionen rein und eine Hilfsperson malt mit z.B. Kreide von außen alle entstehenden Konturen nach?

    Im Gesamten ergäbe sich dann die individuell mit Isolation zu versehende Fläche.

    Wenn schon Sookie - dann doch bitte auch für alle Schlafeventualitäten, oder!?! ;)

    Ja klar, so macht man es am besten. Ich habe es alleine grob mit Klammern abgesteckt, als ich drin lag.

    Ich würde behaupten, dass mein Flächen-Format allerdings für alle angepasst werden kann. Einfach länger machen für größere Personen, und für Kraftsportler jenseits der 120 Kg-Klasse kann man auch die Breite noch erweitern.

    Damit will ich sagen, dass die Form keine so große Sache ist. Vorher habe ich mir auch viele Gedanken dazu gemacht, und im Endeffekt ist diese plumpe Form dabei herausgekommen.

    Wichtig: Nicht vergessen, dass ihr 8-10 cm für das Umschlagen einkalkulieren müsst, wenn ihr das Material für die Länge u. Breite zurechtschneidet. Die fehlen euch sonst hinterher.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (12. Dezember 2022 um 15:30)

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