Hängematten Ultraleicht Ideen

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  • Hallo Liebe Community,

    ich suche eine ultraleichte, jedoch hochwertige, Hängematte. Sie soll eigentlich für jede Jahreszeit geeignet sein und nachher mit einem geeigneten UQ genutzt werden.

    Ich habe viel von der Fa. Onewind gelesen, die jedoch mehr als Einsteiger-Setup empfohlen wird. Weiterhin gibt es ja von Warbonnet die Eldorado, man hört vieles gutes darüber. Soll schon was richtig richtig gutes sein mit einem geringen Gewicht. Soll halt DAS EINE Setup werden und mein Zelt-Setup ablösen.

    Bin gespannt über eure Vorschläge :)

    Danke schonmal :)

    :) :) :) :) :) :)

  • Was dem einen seine Eule...

    Es gibt nicht die eine Hängematte, die für alle die Lösung ist. Der eine liegt besser in einer längeren, ein anderer in einer kürzeren, vielleicht auch etwas straffer aufgehängt als es viele andere gerne mögen. Von verschieden dehnbaren Stoffen haben wir da noch gar nicht angefangen, von Quer und/oder Brückenhängematten ganz zu schweigen.

    Du wirst wirklich möglichst viele Matten zur Probe liegen müssen um eine für dich gute Entscheidung treffen zu können.

  • Ultraleicht bedeutet bei Hängematten oft auch ultradehnbar. Das führt dann bei Gathered-End-Hängematten zu einem erheblichen Komfortverlust. Du solltest also mit Probeliegen verschiedene Hängemattenstoffe ausprobieren, bevor Du Deine Kaufentscheidung triffst.

    Nicht jede(r) kommt mit 90°-Hängematten zurecht, aber die UL-er unter den Forumsmitgliedern schwören auf die Cross Hammock.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Nicht jede(r) kommt mit 90°-Hängematten zurecht, aber die UL-er unter den Forumsmitgliedern schwören auf die Cross Hammock.

    Mein Sommerschlafsetup kommt bei mir mit allem (sogar inklusive Kissen, Groundsheet und Gepäckmatte) auf 1728g . Und falls eine große rechteckige Isomatte vorhanden sein sollte, kann die ggf. mitgenutzt werden. Amortisiert dann u.U. den Preis für die Hammock und das DCF-Tarp etwas ...

  • Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Zelt-Setups sind im UL-Bereich leichter als Hängematten. Das Problem ist: es braucht eine gewisse Menge Stoff in ausreichender Stärke, um die Lasten sicher abzutragen. Und bei Quilts gibt es eben das Füllmaterial und gewisse Grenzen der Praktikabilität was die Stabilität des Hüllmaterials anbelangt. Rechnet man alles zusammen, dann ist ein UL Zelt mit einer UL Isomatte und einem TQ leichter, als jedes Hängematten Setup, das man für vergleichbares Geld finden kann. Dafür liegt es sich in der HM halt besser - wobei auch das eine individuelle Frage ist. Und ich rede hier noch nicht einmal von UL Trekking Pole 1-wandigen Zelten. Dafür liegt man dann halt auf dem Boden.

    Die meisten GE HM mit vergleichbarer Länge und Breite wiegen auch ähnlich viel. Auch die meisten Tarps liegen in ähnlichen Gewichtsklassen - leichter heißt hier dann am Ende üblicherweise empfindlicher oder sehr teuer (Dyneema/Cuben Fibre).

    Du musst erstmal deinen Bedarf definieren und Details zu deinen Liegegewohnheiten angeben. Nicht jede HM ist für jeden geeignet/empfehlenswert. Am besten liegst du mal Probe in einigen HM. Das Thema ist letztlich viel individueller als die Wahl eines Zeltes - und auch hier merkt man erst nach ein paar Nutzungen, was man gut findet und was nicht.

    Am Ende sind die Hängematten von Warbonnet, Dutchware, Hammock Gear, Lesovik, Khibu und auch OneWind gewichtstechnisch nicht signifikant auseinander (ähnliche Maße und Features vorausgesetzt). Machen es am Ende 100-200g mehr oder weniger wirklich aus? Die letzten 10-20% Gewichtsersparnisse sind immer die teuersten. Die meisten 11ft GE HM mit Bugnet werden zw. 500 und 650g liegen. Ich würde da lieber auf den Komfort achten als auf eine minimale Gewichtsersparnis.

    OneWind ist ein kostengünstiger Einstieg mit dem besten Preis-/Leistungs-Verhältnis. Klar, von diversen Cottage Herstellern gibt es potenziell bessere Verarbeitung (auch nicht immer) und vielleicht ein paar coolere Features, aber grundsätzlich ist OneWind wohl der beste Deal. Ob du gut darin liegst? Musst du austesten. Aktuell sind Importe aus den USA dank bescheidenem EUR-USD-Kurs ziemlich teuer und unattraktiv leider.

  • GE-Hängematten bekommst du durch drei Dinge leichter.

    1. Länge einsparen

    2. Breite einsparen

    3. Dünneren Stoff nehmen

    Okay bei der Länge würde ich nicht unter 11 Fuss gehen, wenn du nicht gerade nur 1.60m hoch bist. Breite nicht unter 1.50.

    Beim Stoff werden leichtere Stoffe auch dehnbarer. Unter 30 Denier würde ich da auch nicht gehen. Hexon 1.2 ist leicht und liegt sich noch sehr gut meiner Erfahrung nach. Dünnere Stoffe waren viel zu stretchy.

    Moskitonetz weglassen spart naturlich auch Gewicht. Kein Netz, Reißverschlüsse, Tie-Outs etc.

    Hier mal ein Größenvergleich von meiner Eldorado (links) zu einer Hexon 1.2 Matte (rechts) ohne Netz. Beim Gewicht liege ich damit bei 284g ohne Suspension.

  • Hallo Robin1995 !

    Es gibt sogar einen foreneigenen Podcast zum Thema Hängematte & UL:

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    Viel Spaß beim Hören!

  • Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Zelt-Setups sind im UL-Bereich leichter als Hängematten.

    Na, da gibt es doch durchaus noch Optionen:

    1. In die Tropen fahren — wenn man Underquilt und Klimaanlage weglassen kann, sieht die Rechnung gleich ganz anders aus!

    2. Selbst abnehmen — für 20kg an sich selbst kann man bestimmt 100 Gramm bei der Ausrüstung sparen!

    😆

  • Ja ok, danke erstmal für die vielen Antworten. Letztlich möchte ich etwas qualitativ hochwertiges. Ich schlafe sehr gut in der Onewind. -Möchte einfach noch mehr Qualität und etwas leichter. Was lässt sich denn zu der Warbonnet Eldorado sagen? Inwieweit ist sie besser als die Onewind?

    Ich schlafe eigentlich immer auf dem Rücken. Gibt es noch tolle Ideen zu guten UQ und UL-Tarps? UQ finde ich die von Cumulus sehr interessant.

    LG

  • Zelt-Setups sind im UL-Bereich leichter als Hängematten.

    Eindeutiges Jein (davon ab, dass das gar nicht das Anliegen ist).

    es braucht eine gewisse Menge Stoff in ausreichender Stärke, um die Lasten sicher abzutragen.

    etwas über 100g, braucht's da, ja.
    130g wiegt z.B. die Cloud 71 Crosshammock ohne Netz, selbst mit mit Nezt muss man nicht über 200g kommen - oder Cross Hammock ?
    Dazu ein leichtes Tarp im <150g Bereich im Minimum.
    Macht großzügig gerechnet <300-350g für das Setup ohne oder Moskitonetz.
    (Da geht noch was Schwarzwaldine 8o )
    Zelte wiederum verfügen über einen Zeltboden oder sogar Inner, da ist mir nichts bekannt, was da nennenswert leichter wäre.

    Bei reinen Tarps und geformten Tarptents wird schon eher ein Schuh draus, ohne in definitorische Details abzuschweifen.
    Spartanisch kommt man mit leichter Dackelgarage und ground sheet im Minimum auf um und bei 150-200g, also vielleicht 50-150g gespart.

    Auch ich kenne aber nur ganz, ganz wenige, die bei Wind und Wetter und über Jahre und auch auf Dauer auf der Langstrecke mit 100g pocket Tarp und 3mm Torsomatte durchziehen.
    Sprich man müsste ehrlicherweise ähnliche Ausstattung (von Komfort möchte ich da noch gar nicht sprechen), die für den Einzelnen überhaupt in Frage kommen miteinander vergleichen.
    Und das geht schon beim Insektenschutz los.
    Will man am Boden ebenso einen vollen Insektenschutz wie in der Hängematte, egalisiert sich der minimale Gewichtsvorteil nämlich auch direkt schon wieder, wenn man ein bug bivy oder Inner dazurechnet, das auch Zeckenschutz bietet und nicht nur ein Kopfnetz.

    bei Quilts

    Deshalb Querlieger mit Matte, wie von Mittagsfrost oben ausgeführt.


    Aber Robin1995 sucht dem Ausgangspost entsprechend ja eh erst mal ein UL Hängemattensetup - und nicht das leichtestmögliche, das dem maximal leichtesten Ground-Setup überlegen ist, die Überlegungen sind also nicht unbedingt zielführend.

    Robin1995 Überleg Dir, was Deine Gewichtsvorstellungen sind, auch abhängig vom Temperaturbereich, den Du abdecken willst. Wenn Du die leichtestmögliche Variante suchst, dann lieg' mal eine 90° Probe (Karteneintrag - Standort, hier rum fragen), ob das eine Option wäre - und dann kann man weiter sehen.
    Wenn nicht, ist die Frage, wie viel schwerer als am Boden Du bereit bist zu werden mit einem wie auch immer gearteten GE Setup, wie stretchy die Matte sein darf, ob 3/4 UQs in Frage kommen und und und.

    Viel Erfolg! :thumbup:

  • etwas über 100g, braucht's da, ja.
    130g wiegt z.B. die Cloud 71 Crosshammock ohne Netz, selbst mit mit Nezt muss man nicht über 200g kommen - oder Cross Hammock ?
    Dazu ein leichtes Tarp im <150g Bereich im Minimum.
    Macht großzügig gerechnet <300-350g für das Setup ohne oder Moskitonetz.
    (Da geht noch was Schwarzwaldine 8o )

    Das ist das komplette Schlafsetup mit Isomatte, mit Schlafsack ... ;) Einzig am Tarp ließe sich was drehen, ich habe das DCF mit Wettertüren. Ohne könnten die 150g hinkommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Schwarzwaldine (6. Oktober 2022 um 22:33) aus folgendem Grund: Zitat repariert.

  • Auch ich kenne aber nur ganz, ganz wenige, die bei Wind und Wetter und über Jahre und auch auf Dauer auf der Langstrecke mit 100g pocket Tarp und 3mm Torsomatte durchziehen.
    Sprich man müsste ehrlicherweise ähnliche Ausstattung (von Komfort möchte ich da noch gar nicht sprechen), die für den Einzelnen überhaupt in Frage kommen miteinander vergleichen.
    Und das geht schon beim Insektenschutz los.
    Will man am Boden ebenso einen vollen Insektenschutz wie in der Hängematte, egalisiert sich der minimale Gewichtsvorteil nämlich auch direkt schon wieder, wenn man ein bug bivy oder Inner dazurechnet, das auch Zeckenschutz bietet und nicht nur ein Kopfnetz.

    Das mein ich aber doch. Ähnliches miteinander vergleichen und da gewinnt meist dann doch das Zelt. Heißt aber absolut nicht, dass das auch die bessere Wahl ist. Das muss man halt individuell abwägen und ein System finden, das für einen selbst funktioniert. UL und Hammocking ist allerdings halt herausfordernder als mit nem klassischen Zelt, da ist halt die Auswahl größer und die Infos sind weiter verbreitet.

    Klar, ne 90° HM ist hier auch ne gute Option. Bei den UL Varianten ist mir allerdings keine bekannt, die ein Bugnet hat, muss man hier sich halt noch ne Lösung suchen (gibt ja auch einige Optionen dafür).

    Worauf ich eigentlich nur hinaus wollte: "Das eine" perfekte Setup gibt's nicht und man muss für sich selbst eine Lösung finden, die einen Kompromiss aus Gewicht, Komfort und Schutz bietet. Gibt da halt nicht die 1 size fits all Lösung. Mal ganz zu schweigen davon, dass das Komfortempfindung in Sachen Stoffdehnung auch noch sehr individuell ist.

    Daher auch mein Rat, möglichst viel auszutesten und auch "UL" für sich selbst einmal zu definieren bzw. eine Zielmarke fürs Base Weight zu definieren. UL ist halt auch ein weites Feld. Für die härtesten Grammzähler sind HM-Setups aber ggf. nicht unbedingt die erste Wahl.

    Robin1995 Überleg Dir, was Deine Gewichtsvorstellungen sind, auch abhängig vom Temperaturbereich, den Du abdecken willst. Wenn Du die leichtestmögliche Variante suchst, dann lieg' mal eine 90° Probe (Karteneintrag - Standort, hier rum fragen), ob das eine Option wäre - und dann kann man weiter sehen.
    Wenn nicht, ist die Frage, wie viel schwerer als am Boden Du bereit bist zu werden mit einem wie auch immer gearteten GE Setup, wie stretchy die Matte sein darf, ob 3/4 UQs in Frage kommen und und und.

    Genau das war mein Hintergedanke.

  • Dir geht es ja um Ideen, vielleicht hilft dir ja ein Beispiel, dann hast du ein bißchen was zum stöbern und überlegen.

    Wenn ich mir ein etwas leichteres Setup zusammenstellen würde, sähe das so aus:

    HM Warbonnet Traveler ca350g

    Bugnet separat und nur bei Bedarf dabei, keine Ahnung welcher Hersteller da im Vorteil ist

    Topquilt Cumulus Taiga 150 345g

    Underquilt Warbonnet Wooki, nicht "viel hilft viel", nur das nötigste passend zur Jahreszeit ca350g

    Hex Tarp, ca300g

    Klimbim, keine Ahnung, vielleicht nochmal 150g?

    Macht rund 1500g.

    Wenn du tatsächlich 3-4 Jahreszeiten willst, kannst du gerne nochmal ein halbes Kilo bis Kilo drauf legen, mehr Isolierung von unten, mehr von oben, größeres Tarp etc...

    Ist das Ultralight? Definitiv nicht, aber zu dem Thema und was das ist wirst du 5 Meinungen von 5 Leuten bekommen.

    Ist das leicht? Kommt halt drauf an was du bist jetzt geschleppt hast, was du für Vorstellungen hast, welche Vergleiche zu ziehst...

  • ;) Und ich hatte bewusst das Label "ultraleicht" vermieden bei der Gewichtsangabe ... aber um auf Deine Rechnung zurückzukommen: ich vermisse da Baumgurte, Abspannleinen und Heringe. Cross Hammock hat sich noch nicht geäußert, aber ich wage zu bezweifeln, dass 200g für eine Cloud-Cross Hammock inklusive Netz machbar sind. Meine ist eine 2in1aus Hexon 1.6 und wiegt 380 g (ohne Baumgurte).

  • Wer bei der Suche nach einem expliziten UL-Setup sein Setup-Gewicht mit der Qualifizierung 'sogar' postet, insinuiert doch, dass das ein leichtes Beispiel sein soll oder?

    Auch wenn's nicht dabei steht, was für dich komplett meint - klar kann ich da auch noch vier Heringe und Leinen mit rein rechnen, die 50g machen's aber auch nicht - genausowenig wie 50g Aufhängung.

    Zu deinen zweifeln - selbst meine hammocktent 2.0 mit Netz liegt bei 250g - und das ist noch ripstop ;)

    Wie gesagt, war ein Denkanstoß. Wenn Du angestoßen werden möchtest, hilft nur eine Gearlist zum drüberschauen, wo die weight penalties liegen, anstelle zu mutmaßen.

    Wenn nicht, nevermind :)

  • Mich beschäftigt das Thema der ultraleichten Hängematte auch schon lange - und ich kann ja hier mal kurz vorstellen, wie weit ich damit bisher gekommen bin. Prinzipiell ist es wohl so, wie Mittagsfrost oben gesagt hat, dass Querhängematten leichter sind als GE-Hängematten, weil man einen Meter Stoff weniger dafür benötigt (statt dessen braucht man ca. 40 m dünne Dyneemaschnur, die etwa 30 g wiegt). Auch das Moskitonetz kann in der Cross Hammock sehr effektiv (d.h. materialsparend) konstruiert werden. Dazu komme ich später noch.

    Das momentan leichteste Material für Hängematten ist Cloud71. Als der Stoff vor 2 Jahren auf den Markt kam, habe ich ihn sofort bestellt und bin zunächst zum Schluss gekommen, dass er für meine Zwecke nicht zu gebrauchen ist, weil er sich zu stark dehnt. Mittlerweile habe ich aber eine konstruktive Veränderung vorgenommen und in der Folge meine Meinung geändert. Die Veränderung besteht darin, dass ich in der Mitte, am Hintern, den Stoff doppellagig verwende und damit den Stretch ausgleiche.

    Das ist zwar konstruktiv aufwändig, hat aber den gewünschten Effekt.

    Auch ohne Isomatte gibt es keinen Durchhang und man liegt absolut gerade (ich hoffe, die Verwendung des Fotos wird durch das Model gebilligt). Erstaunlicherweise spielt es dabei keine Rolle, ob man 15 cm länger oder kürzer ist.

    Diese Matte wiegt nur 146 g, mit Evo Loops!

    Aber dieses Modell hatte kein Netz - und ist deshalb in mückenreichen Gegenden nicht ganz befriedigend.

    Also habe ich ein Netzmodell entworfen und dafür neben Cloud 71 das dünnste Moskitonetz verwendet. Diese Matte wiegt nur 220 g und gehört bieber1, der damit die erste Cross Hammock UL erprobt.

    Inzwischen habe ich auch dieses Modell noch weiter entwickelt und dafür insbesondere das Netz verkleinert, ohne den Raum darunter allzusehr einzuengen.

    Und das ist das benetzte Modell der Cross Hammock UL, das ich seit dem Frühjahr extensiv teste. Sie wiegt nur noch 215 g und ist damit wahrscheinlich die leichteste vollausgestattete Hängematte überhaupt.

    Zusammen mit dem oben abgebildeten Tarp, der Isomatte und dem Quilt, den ich bis in den Herbst nutze, wiegt das gesamte Setup (einschließlich Baumgurten und Tarpnägeln)

    in der Arschrakete (die, wie Schwarzwaldine festgestellt hat, nicht besonders groß ist) nur anderthalb Kilogramm.

    Der für mich und sicher auch viele andere wichtigste Punkt ist: wie lange halten die dünnen Materialien, insbesondere das Cloud71? Kann man es riskieren, so ein Produkt anzubieten? Für mich selber kann ich nach über 50 Übernachtungen festhalten, dass die Cross Hammock UL sich absolut bewährt hat. Vielleicht kann ja bieber1 (der inzwischen sogar 2 Modelle davon hat) auch was dazu sagen?

    In jedem Fall sollte man aber wissen, dass man im Umgang mit einem ultraleichten Hängemattensetup ein hohes Maß an Vorsicht walten lassen muss. Eine ruppige Behandlung lässt eine solche filigrane Konstruktion einem nicht durchgehen.

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