...bis letztes Jahr.
Hängematte war für mich eher was für im Garten mal kurz entspannen oder für die Kinder. Darin schlafen kam mir nicht in den Sinn. Doch dann letzten Frühsommer passierte es... ich bin in der Hängematte eingeschlafen. Nach der ein oder anderen Stunde wachte ich auf und stellte erstaunt fest, dass ich mich nicht fühlte wie Quasimodo. Das war mein kleiner "Hängematten-Aha-Moment".
Ich bin und war schon immer gern draußen. Mit Freunden, der Familie oder allein. Ob nun über Nacht oder für mehrere Wochen. Mit kleinem Zelt, großem Zelt, schwarzem Zelt mit Feuer in der Mitte oder auch nur mit Tarp und Netz.
Längere Trips sind eher rah gesät und meist bleibt es bei familienfreundlichen und arbeitszeitgerechten Overnightern. Durch mein Hobby treibt es mich häufig an die Seen und Flüsse in der Umgebung. Doch dort ein Zelt aufstellen ist meist ein Problem. Zu feucht, zu uneben und erst die ganzen Wurzeln der Bäume... und so kam ich zur Hängematte.
Und dann begann der Weg, den einige wahrscheinlich kennen.
Angefangen hat es mit einer einfachen HM eines französischen Outdoorausstatters und einem DIY Mückennetz, der guten alten Isomatte und einem kleinen alten Tarp. Eigentlich ganz passabel, aber Isomatte rutschte. Vielleicht eine doppellagige HM? So wurde es eine DD Frontline, mit dem Ergebnis: Schon besser aber immer noch nicht optimal. So kam ein Underquilt hinzu. Dann stellte ich fest 2,7m×1,4m ist schon ok aber größer ist schon bequemer. So reifte der Gedanke an eine DIY-HM, da Nähmaschine und Basisfähigkeiten vorhanden sind. Und so führte mich mein Weg hierher zu euch ins Forum.
Lange Rede kurzer Sinn: Ein Hallo in die Runde und viele Grüße aus Berlin ![]()