Hängematte & Isolation - Bikepacking

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  • Ich finde es in der HM mit halb aufgepumpter Matte jedenfalls nicht wesentlich unbequemer als ohne

    Findest du nicht, das es am Popo die Matte knickt und dadurch Füsse und auch Oberkörper höher kommen als Sie sollten bei Aufblasbaren Isomatten? Ich komm mir dann immer so vor, wie wenn ich nicht diagonal liegen würde in der GE Matte. Hatte das schon auch probiert wie jeder hier am Anfang, kam aber gar nicht klar damit.

    Schaummatte geht besser, aber da hab ich halt das Problem vom runterrutschen und wie du sagst. muss mann schon sehr ruhig schlafen und am besten sich nicht drehen.

  • Findest du nicht, das es am Popo die Matte knickt und dadurch Füsse und auch Oberkörper höher kommen als Sie sollten bei Aufblasbaren Isomatten? Ich komm mir dann immer so vor, wie wenn ich nicht diagonal liegen würde in der GE Matte. Hatte das schon auch probiert wie jeder hier am Anfang, kam aber gar nicht klar damit.

    Schaummatte geht besser, aber da hab ich halt das Problem vom runterrutschen und wie du sagst. muss mann schon sehr ruhig schlafen und am besten sich nicht drehen.

    Stimmt, jetzt wo du es sagst, zumindest wenn man auf dem Rücken liegt wird man etwas mehr "zusammengefaltet". Mit ganz wenig Luft wirds dann wieder besser, daher unbedingt wenn dann was reflektierendes, das man mehr Spielraum hat. Seitlich gehts aber gut finde ich. Ist immer alles so schwer einzuschätzen weil egal was... für den Moment 5-20min ist für mich eg alles bequem, aber auf Dauer, speziell bei mir die Knie wirds teils ungemütlich. Ich muss fairerweise sagen das ich noch mehr testen muss um dazu ein wirklich endgültiges Fazit zu ziehen. Hatte auch schon meine Jacke unter die Knie gepackt aber die war wohl zu klein/ist verrutscht.

  • Moin,

    je weniger Luft in der Isomatte desto weniger wärmt sie, weil sie einen Teil ihres Lofts verliert. Auch eine Alubeschichtete. Die ist dann nur 2-3 Grad wärmer weil sie einen Teil der Körperwärme zurück reflektiert.

    Wenn ich mit einer Isomatte in einer GE Hängematte schlafe, nehme ich eine Hm mit doppelten Boden (z.B. meine DD Frontline XL)

    Zwischen 2 Lagen Stoff verrutscht die Matte deutlich weniger. Kommt auch ein wenig auf die Art des Stoffes der Hm und der Isomatte an.

    Hat man keine 2lagige Hm kann man seine Isomatte in ein passendes Schlafsack Inlett stecken........Am besten aus dünner Baumwolle.......dann rutscht die Isomatte nicht mehr soviel. Oder man befestigt das Inlett dann direkt an die Hängematte.

    Es gibt Hänger die haben sich ein Isomattenfach aus dünnem Stoff diagonal an die Hm genäht (ähnlich der Amazonas Ultra light XXL oder Hammock Bliss Skybed).

    Ein anderer Hänger hat sich nur 3 Stücke Stoff als Isomattenhalter unter die Hm genäht (Kopf/Fußende und Mitte) und berichtet das funktioniert ziemlich gut.

    Wenn ich eine Isomatte in der Hängematte verwende (was außer in meiner Amok 3.0 selten vorkommt), nehme ich eine Isomatte mit Längskammern (Exped Synmat), keine mit Querkammern.

    Die Isomatte mit Längskammern klappt nicht so schnell und stark zusammen wie eine Isomatte mit Querkammern. Meine Therm a Rest Basecamp mit einer einzigen Kammer und glatter Oberfläche liegt irgendwo dazwischen.

    Die Isomatte selbst pumpe ich recht straff auf damit sie nicht zusammen klappt. Aber nicht so straff wie auf dem Boden.

    Grundsätzlich nach Möglichkeit lieber einen vernünftigen UQ besorgen!

    In Mittel-oder Nordeuropa ist es mir noch nie passiert das ich keine Hm aufhängen konnte. Es waren nicht immer Bäume, aber irgendeine Möglichkeit gab es immer. Auf manchen Campingplätzen kann es schon mal schwieriger werden.......hat aber irgendwie auch immer geklappt 😄

    Gruß von der Ostsee

  • hier mal der Thread zu dem Topquilt ... RE: Cumulus Taiga 250 Topquilt

    Moin Bedava,

    moin zusammen,

    zu Deiner Anmerkung mal eine Nacht in einer Hängematte zu machen, hab ich schon ein paar mal gemacht.

    Dad hat vor zwei Jahren mit einem Spontankauf, natürlich in zu kurz und einem synthetik Schlafsack begonnen. Isomatte war auch mit von der Partie. Müsste mal nachschauen was ich wann wie gemacht hatte.

    Exped in 2,5m, dann war eine Amazonas schon in 2,7m dabei und aktuell eine Cocoon die schon gute 3,25m hat.

  • Möglicherweise nicht die Lösung, die du suchst, sakura , aber ich fahre mit der Cocoon HM, Amazonas oder HH Tarp, einem Cumulus Selva Underquilt und je nach Wetterlage verschiedenen Schlafsäcken durch die Gegend.

    Die Cumulus Quilts packen wirklich extrem klein, den bekomme ich mit Schlafsack oft zusammen in eine der großen Taschen (front roll oder saddle bag, bevorzugt aber hinten). Das restliche Geschnösel ist ist so klein, dass ich es entweder an die Gabel oder nebst anderen benötigten Sachen in die Rahmentasche bekomme. Also von mir erstmal klare Empfehlung für Cumulus Selva als UQ!

    Allerdings denke ich genau über die Aspekte noch nach, die du angesprochen hast: auf dem Boden schlafen geht dann nicht (bequem). Und um den UQ mache ich mir auch etwas Sorgen, falls das Wetter mal so richtig mies ist (da hatte ich bislang noch Glück). Für mich habe ich das derzeit so beantwortet: Boden möglichst vermeiden :) und wenn das Wetter instabil ist das große Tarp mitnehmen. Schlafsack werde ich demnächst noch zu Quilt konvertieren und ich liebäugle mit Dyneema Tarps, damit ich das Gewicht weiter senken und den Spass auf dem Rad noch weiter steigern kann.

  • Nach einem Wochenende (Semi)-Bikepacking mit Kruecke99 möchte mich um folgende Punkte ergänzen:

    5. Bikepacking ist, wie der Name schon umschreibt: biken und packing. (Rad (fahren) & packen)

    Es wird immens viel Zeit und Hirnschmalz verbraten alles exakt und perfekt in die (deutlich höhere Anzahl mit deutlich kleinerem Volumen) Taschen zu packen. Kleinste Änderungen beim Packen (Ort, Position oder Austausch von Equipment) führen oftmals zur Verzweiflung.

    6. Es werden tendenziell Fahrräder verwendet, welche nicht darauf ausgelegt sind mit Gepäck beladen und gefahren zu werden. Manch einer zahlt mehr für seine Gepäckaufbewahrung als fürs Rad selbst 🥲

    7. Bikepacker fahren unter keiner Flagge.

  • ... Verzweiflung, das bringt es schon gut auf den Punkt. Andere bauen Modelleisenbahnen, andere spielen Golf, unsereins versucht einen halben oder wahlweise ganzen Hausstand an ein breit bereiftes Rennrad zu packen. Tetres ist ein Schei*dreck dagegen. :D

    Hi,

    hab mich inzwischen stichpunktartig bei Cumulus umgeschaut. Der einfache UQ ist ja gar nicht so teuer wie ich ddacht. Aber er ist nur 1,5m lang (oder hab ich das falsch gesehen?)?

    Gut, dafür packt er auch keine 2l.

    Der TQ packt grob die Hälfte von meinem Schlafsack. Wobei ich das nicht so ganz glauben kann.

    Ach ja, die größte, und das damit im wörtlichen Sinne, Fehler ist mein Poncholiner. Der so gigafett selbst komprimiert...

    • Offizieller Beitrag

    Ach ja, die größte, und das damit im wöchentlichen Sinne, Fehler ist mein Poncholiner. Der so gigafett selbst komprimiert

    Sag' ich doch ;) ... Für ein zuverlässiges Setup auf kürzeren Touren (ein paar Tage) solltest du mit dem Cumulus-Equipment definitiv nicht daneben liegen. Für längere Aktionen (mehrere Wochen) würde mir die seltsamer Wand, die diese Art von Underquilt erzeugt, dich etwas auf die Nerven gehen. Wo die Grenze ist, hängt von deiner Toleranz ab :) .

    Und ja, das Packmaß stimmt tatsächlich. Das bezieht sich auf den jeweils mitgelieferten Kompressionssack, der zwar knapp, aber definitiv ausreichend ist.

  • Hi,

    Ich hab nen 250er Tq von Cumulus und der Packsack zum komprimieren ist wirklich unglaublich klein - passt aber

    jo der TQ 250 geht auch bis 4c° ist damit vergleichbar mit meinem Yeti Schlafsack. Gut, der Yeti hat ein Rückenteil und eine Kapuze. Aber der Cumulus TQ packt 19 x 15cm und der Yeti 14 x 37cm. Das ist schon eine Welt und ich verstehe nicht, bei gleicher Daunenquaität, warum der Cumulus soviel kleiner packt?

    Selbst der Cumulus Lite Line 300 Daunenschlafsack der auch bis 4c° geht packt nur 22 x16cm, was immer noch ein nicht ganz umbeachtlicher Unterschied ist.

  • Hi,

    beim Thema Packmaß von 15 x 4cm bekomme ich fast feuchte Augen, auch die Idee als solche finde ich so gut, daß ich mir das Teil einer Klymit Inertia X-Lite Isomatte für das Innere des Schlafsack mal so grob vorstellen könnte. Gut außen vor wäre dann natürlich eine Boenschlafaktion.

    Funktioniert die Matte in einer HM? Bleiben die Kammern von der Schlafsackdaune gefüllt oder werden die doch etwas mehr wie am Boden eingedrückt? Und warum soll man damit nicht auf dem Boden schlafen können? Stichwort Tyvek Unterlage zB in Verbindung mit vll nicht dem dünnsten Außenstoff vom Schlafsack?
    Hab auch schon überlegt, für UL Zwecke so eine Matte zu testen, Erfahrungen dazu wären natürlich spitze.

  • Moin eazy,

    moin zusammen,

    Funktioniert die Matte in einer HM? Bleiben die Kammern von der Schlafsackdaune gefüllt oder werden die doch etwas mehr wie am Boden eingedrückt? Und warum soll man damit nicht auf dem Boden schlafen können? Stichwort Tyvek Unterlage zB in Verbindung mit vll nicht dem dünnsten Außenstoff vom Schlafsack?
    Hab auch schon überlegt, für UL Zwecke so eine Matte zu testen, Erfahrungen dazu wären natürlich spitze.

    ja laut der Beschreibung und ein paar YT Videos füllen sich die Nichtkammern mit der Isolation vom Schlafsack. Was ich schon pfiffig finde. Ob das aber wirklich so ist, kann ich natürlich nicht sagen, habe ja noch keine.

    Nicht auf dem Boden schlafen ist erstmal so eine Vermutung, natürlich könnte man auch. Und ja, wie Du schon sagst, einfach noch eine robuste Lage drunter packen.

  • Der Asssafer ist eh schon der minimalistische Standard. Hatte erst mit den Augen gerollt aber klar - wieso nicht. Auf der anderen Seite wird der wohl nicht stabil genug sein dort ein Loch zu graben wo es nicht von Hand auch möglich wäre. Gerade mit der Hängematte hat man ja auch immer 1-2 Bäume in unmittelbarer Umgebung welche auch so schon genug Material zum überdecken bieten...

  • Ich nehme den Faden hier mal zum Anlass, mein Bikepacking Setup vorzustellen. Den Hintergrund bildet eine Tour vom letzten Wochenende durchs wilde Brandenburg, auf der neben dem kompletten Übernachtungsgepäck, incl. Tarp auch ein Zelt plus Zeltofen mit an Bord war.

    So sah das Bike voll aufgeriggt aus. Schwere Teile wie der Zeltofen (obwohl 600 g nicht wirklich schwer sind) kamen in die Rahmentasche, Hängematte, Isomatte, Zelt und Kocher steckten in den Gabeltaschen, Schlafsack und Klamotten hinten.

    Kurz hinter der Stadtgrenze waren wir fast ausschließlich auf Wegen unterwegs, die auch mal etwas enger wurden.

    Der eigentlich spannende Teil ist aber das aufgebaute Lager.

    Wir hatten beide Cross Hammocks mit dabei, der Freund eine 2 in 1 aus Hexon 2.4, ich eine Standardmatte aus Cloud 71, die nicht wirklich schwer ist. Diese Matte biete ich aber regulär nicht an, weil die meisten Leute die wahrscheinlich in kürzester Zeit kaputt kriegen würden.

    Das DCF-Tarp fiel da schon etwas mehr ins Gewicht.

    Auf der Thermarest X-Therm würde ich auch bei zweistelligen Minustemperatur noch aushalten.

    Aber die entscheidenden Ausrüstungsteile sind das Zelt und der Ofen.

    Zusammen wiegen beide nicht viel mehr als ein Kilo -

    - verbreiten an kühlen Abenden eine sehr anheimelnde Atmosphäre - und sie passen eben ans Bike!

    Und man kann damit einen anständigen Schnitt fahren, auch wenn es durchs Gelände geht. Ich bin gespannt, was damit noch für Touren möglich sein werden!

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