Eure Rucksäcke

  • Das Raid Pack hatte ich auch mal. Den kann man sicher vererben oder mit nem Panzer drüber fahren oder what ever und der überlebt das :D

    Ansich ein toller Rucksack für Leute die auf sowas stehen. Ich komme mit dem Tragesystem nicht zurecht.

  • Mal ein kleines Update zum Thema Rucksack von meiner Seite ...


    Wie der eine oder andere ja weiß ist mein GoTo-Rucksack seit einiger Zeit der Hyberg Bandit LS, ich habe mir diesen Rucksack in "Vor-Hängematten-Zeiten" zugelegt als ich noch "wirklich leicht" mit einem Baseweight deutlich unter 5kg unterwegs war und ich somit inkl. Wasser und Futter immer unter 10kg geblieben bin.

    Mit Sommerausrüstung und leichter Hängematte schaffe ich das zwar jetzt auch noch knapp, aber auf den letzten Touren ... bei denen mein Bandit von dem einen oder anderen Mitwanderer auch immer mal die eine oder andere Stunde ausprobiert wurde ... kam ich dann doch recht nah an das empfohlene Gewichtslimit von 12kg, insbesondere weil mich ein lieber Mitwanderer "versaut" hat was Hängemattenstoff und vor allem Größe angeht, aber auch was das Thema Glamping betrifft ... ich will ja schliesslich nicht alleine auf dem Boden sitzen wenn alle anderen im Stuhl chillen.


    Also habe ich mich entschlossen, mir für Hängematten-Glamping-Touren bzw. für das schwerere "Kalte-Jahreszeiten-Setup", einen neuen Rucksack anzuschaffen.

    Nachdem ich mit meinem Bandit so zufrieden bin habe ich mir nun seinen großen Bruder geholt, den Hyberg Attila X


    Der Attila ist deutlich grösser, hat ein dünnes Rückenpolster (dennoch frameless) und neben ein paar kleinen zusätzlichen Features, vor allem einen gepolsterten Hüftgurt mit grossen und nutzbaren Taschen; sein angegebenes Gewichtslimit liegt bei 15kg, somit bin ich selbst beim "Glamping" wieder deutlich unterhalb der empfohlenen Zuladung und mit 740g kann sich das Eigengewicht für einen 50l-Rucksack durchaus sehen lassen.

    Er ist wie der kleine Bruder auch hervorragend verarbeitet und trägt sich ... zumindest soweit ich es bisher beurteilen kann ... wunderbar, eine Mehrtagestour steht zwar noch aus, aber auf Tagestouren mit "Trainungsbeladung" durfte Attila schon ein wenig frische Luft schnappen.


    Fotos mache ich jetzt keine rein, wer sehen will wie die beiden Brüder aussehen folgt bitte einfach den Links.

    Zaungast & Milchmädchenrechner

    Edited 2 times, last by HarryOnTrail ().

  • Hallöchen,


    Kernfrage ist: wie gehe ich eine Rucksackanschaffung an?


    Hab gerade mal den Großteil meines "Schlafzimmer" und die "Boardküche" in den ganz großen 22l. Ortlieb Packsack gesteckt. Damit ist er bis Oberkante voll, kann also nicht mehr zugerollt werden um wasserdicht zu sein.


    Das Päckchen bringt knappe 14kg an der Kofferwaage.


    Was zum trinken & futtern sowie eventuell Wechselwäsche war jetzt genauso wenig mit dabei wie eventuell Kleinigkeit. Mein Tarp kann man wohl außen vor lassen, da man es ja praktisch immer irgendwie außen dran bekommt.


    Mein Osprey mit 22l. wäre damit bis über Stehkant mehr als voll.




    Das er passen muß ist klar, aber an was für einem Volumen orientiere ich mich?


    Als Nutzungszeitfenster setze ich mal drei Tag an, mit eher schmalem Futter sowie Trinkware. Das könnte man ja bei längeren Geschichten wo im Dorf nachfassen.


    Zunächst grundsätzlich wollte ich mit dem Kram in den ca. 2km nahen Wald. So harmlos jedenfalls fing mein Gedankenspiel an. Könnte sich dann aber auch entwickeln.


    Für Tips bin ich dankbar. Was hier so steht werde ich mal durchackern.


    • Official Post

    Das er passen muß ist klar, aber an was für einem Volumen orientiere ich mich?

    Ich würde sagen, an dem Volumen das du brauchst. Das ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Es gibt Leute, die mit 20l auskommen, und Leute die 80l brauchen. Mein Rucksack fasst angeblich 35l plus 10l wenn ich die Erweiterung ausfahre, und für 2-8 Tage 3-Jahreszeitencamping ist der auch immer voll.

  • Hab gerade mal den Großteil meines "Schlafzimmer" und die "Boardküche" in den ganz großen 22l. Ortlieb Packsack gesteckt. Damit ist er bis Oberkante voll, kann also nicht mehr zugerollt werden um wasserdicht zu sein.


    Das Päckchen bringt knappe 14kg an der Kofferwaage.

    14kg Basis-Gewicht??? Das ist schon ganz schön viel. Bedenkt man, dass jetzt mal 2-3l Wasser dazu kommen, dann pro Tag so 600-800g Verpflegung und Kleinkrams, da liegst du am Ende also bei 19-20kg. Bist du dir bei deiner Packliste sicher? Hast du eine Liste dazu mal erstellt und die einzelnen Gegenstände mal abgewogen?


    Gut, du willst "in den ca. 2km nahen Wald", also weniger wandern anscheinend, da wäre das sicherlich noch machbar. Aber >=20kg auf dem Rücken über Tage hinweg macht (mir zumindest) keinen Spaß. Den Fehler hab ich einmal gemacht und nicht wieder.


    Das er passen muß ist klar, aber an was für einem Volumen orientiere ich mich?

    Da gibt's keine so direkte Antwort dazu, hängt von deiner Ausrüstung, deiner Tour und der Jahreszeit ab. Die meisten Tourenrucksäcke bewegen sich so im Bereich 50-60, vielleicht noch 70l. Mehr ist normalerweise unnötig und verführt nur dazu, noch ein paar Sachen hineinzupacken. Grundsätzlich würde ich davon ausgehen, dass ein 60l Rucksack passen sollte, aber wenn du mit einem Basis-Gewicht von 14kg daher kommst, dann kann das schon sein, dass du die Faustregel sprengst.


    Die ganz ganz grobe Faustformel (wirklich nur Faustformel) für das maximale Rucksackgewicht sind ja so ~20% des Körpergewichts. Wenn du nicht gerade trainierter (Kraft-)Sportler bist, wirst du diese 20% wahrscheinlich sehr schnell sehr eindrücklich merken. Weniger ist hier sicherlich sehr sinnvoll.


    Versuch dir mal einen Überblick zu schaffen, entweder mit einer blöden Tabelle in Excel & Co oder mit einem Online Tool wie z.B. lighterpack. Alles mit der Küchenwaage abwiegen.


    Idealerweise nimmst du dann einen Kram, packst alles entweder in einen großen Rucksack-Liner oder in verschiedene Packsäcke, gehst in den nächsten Fachladen und testest ein paar Rucksäcke mit deiner Ausrüstung aus.

  • ... naja, da sind ja auch die dringend nötigen 250g Espresso samt Bialetti mit dabei. :D


    Hi,


    ja ich sollte die Sache noch einmal in Ruhe angehen.


    Die gesamte Boardküche ist bestimmt nicht leicht. Der Daunenschlafsack hat ungewogen so meine ich schon knapp 1kg. Der Poncholiner/ Underquillt wird da nicht leichter sein.


    Aber schon mal danke für die Rückmeldung. Und auch für die ganzen Beiträge hier im Thread. Denn die geben mir auch schon eine Marschrichtung vor.

  • Hi,


    Wenn man ambitioniert Draußen ist bleibt es sowieso nicht bei einem Rucksack.

    Habe inzwischen mehrere Daypacks, einen 35er und einen 70er. Der 35er kommt eigentlich nur bei Wanderungen mit Hotelübernachtungen und Restaurantbesuch zum Einsatz. Oder einen Tag raus mit Schlafsetup. Für alles andere nehme ich den 70er.


    Wenn du einen Kompetenten Laden in der Nähe hast nimm doch deine Plünnen einfach mit und stopf den Sack vor Ort voll. Nicht jede kleine Powerbank oder Kaffeetasse, aber die sperrigsten Teile wie UQ/TQ, HM, Tarp gehen doch klar. Die haben dann meist auch Sandsäcke vor Ort um dir mal 20KG auf dem Rücken simulieren zu können.


    Für 3 Tage solltest du mit 35 - 45 Litern eigentlich auskommen. Vorausgesetzt es bleibt bei 3 Jahreszeiten.

  • Lol.....

    Es gibt für jeden die richtige Größe ;)

    Bei mir liegen höchstens 2 -3 Kilo Gewicht auf den Hüften und ich könnte eine Kapazität von bestimmt 50 Kilo ziehen.

    Und das Wägelchen ist sowas von Gelände- und Treppentauglich! Zur Not pack ich mir das Duffelbag einfach samt Wagen über die Schultern, wie einen Rucksack und marschiere über Stock und Stein, bis das Gelände wieder befahren werden kann.


    Da wir gerne zu zweit unterwegs sind, brauchen wir auch nur einen Wagen. Und dann kann die zweite Person mittels hinteren Griff am Wagen, beim Tragen helfen.


    Perfekte Lösung für mich / uns!


    Übrigens: Wenn man nicht mit Duffelbag unterwegs sein möchte, kann man auch seinen Wander- oder Tourenrucksack auf den Wagen, mittels einer Gepäckspinne befestigen. Liegen hierbei die Gurte nach oben, ist das Gefährt auch schnell mal für eine unwegsame Strecke geschultert.

  • Hi noch mal,


    also, ich hab jetzt erst mal auch was mit 45l angepeilt. Irgendwo muß man ja ma' ansetzen.


    Die Idee den ganzen Krempel mal in einen Laden mit Auswahl und meines Vertrauens zu schlörren hatte ich auch schon.


    Über diesen Gedanken bin ich dann in eine andere Schleife gekommen. So im Nachhinein habe ich den Eindruck, daß es ein Missverständnis gibt.

    Ja zunächst sollte es eigentlich mal für eine Testnacht in den 2km "weiten" Wald gehen. Das könnte aber nicht das ausschlichliche Ziel sein.


    Und genau für diese Distanz würde ja auch ein größerer Packsack mit Tragegurt funktionieren.

    Und nach so was werd ich gleich mal online suchen, anschließend in Frage kommende Echtshops ausmachen und dort dann so ein Teil holen.


    Der Kostenaufwand hält sich in Grenzen und ich könnte (auch ohne Bike, denn das nur für die 2km beladen hab ich nicht so den Bock) dann relativ einfach in den nahen Wald.


    So mein aktueller Plan. Rucksack kommt dann.

  • Sicherlich kein schlechter Ansatz. Der Tipp mit der Packliste und dem Auswiegen steht aber dennoch. Das was du oben genannt hast ist schon ganz schön heftig als Basis-Gewicht. Natürlich kein großes Problem, wenn du den Kram mit Kanu oder auf dem Rad bewegen möchtest. Wenn du auf Sicht Strecke wandern willst, dann solltest du dir da mal einen Überblick verschaffen und ggf. sortieren und mit der Zeit vielleicht optimieren. Vielleicht sprichst du auch vor Ort im Laden einmal an, wie es evtl. mit einem Umtausch gegen etwas größeres aussieht, wenn es zu Hause nicht passen sollte.


    Viel Spaß auf jeden Fall bei deiner geplanten Tour.

  • Hi bowrilla,

    hi zusammen,


    Ausrüstungsliste hab ich eigentlich auf meinem Blog, nur da halt nicht als Packliste.


    Im Auge habe ich schon ein Kombi aus TQ u. UQ als Ersatz für Schlafsack und eben den Brummer von Poncholiner.

    Gerade der Poncholiner nervt, weil er einfach als Primaloft gefüllter Sack auch komprimiert Volumen hat.


    TQ teste ist zur Zeit hin und wieder mal. Ich nutze den Schlafsack also nur als Decke. Hab so aber noch keine Nacht gemacht und zur Zeit könnte das auch mit den Temperaturen von deutlich unter 5c° ein "wenig frisch" werden.

  • Als Fahrradfahrer ist vielleicht auch eine wasserdichte ca. 30l Ortlieb Kuriertasche für dich interessant. Anfahrt mit Rad/PKW/ÖPNV und die Reststrecke zum Traum-Übernachtungsplatz per Pedes. Ich kann dir so eine Tasche zum Ausprobieren leihen, alternativ einen (nicht wasserdichten) Gregory Chaos mit ca. 42 l. Dann könntest du in Ruhe testen, welches Volumen du ca. benötigst. Schick mir einfach eine P/N, falls du mit diesen Rucksäcken auf Testtour gehen magst...

  • Mir ist gerade aufgefallen, daß meine Kofferwaage lb misst

    :D


    Gut, 14lbs sind rund 6,35kg. Das klingt schon VIEL sinnvoller als Basisgewicht. Damit wirst du wahrscheinlich keine großen Probleme mit Rucksäcken bekommen. Evtl ein Kompressions-Packsack für Schlafsystem und/oder Klamotten. Dann sollten 45-55l kein sonderliches Problem sein.



    Jetzt bekomme ich aber nicht raus, wie ich das Mistding umgestellt bekomme.

    Na, irgendwo wird ein Taster oder ein Schiebeschalter sein mit einer Beschriftung lbs/kg o.ä. Ansonsten: Google rechnet dir das problemlos um.

  • Der Wesentliche Faktor für die Suche - das Startgewicht- und Volumen fehlen, da kommt man nicht weit.

    Erst wenn Du das - abhängig von Deiner geplanten Tour - kennst, wird klar, was sich da als Rucksack anbietet.
    Stell das doch mal komplett zusammen, dann sehen wir weiter.

    mit 6-7kg baseweight könntest Du - wenn Du eher der overnighter Typ bist und wenig consumables hinzu kommen noch frameless in Betracht ziehen.


    Kommen mehrere Kilo- und Liter hinzu, wird es wohl doch ein schwerer Gestellrucki werden müssen - was dem Gesamtgewicht dann auch nicht unbedingt zugute kommt...


    Aber wenn ich dann wiederum von 2km lese - wozu überhaupt der Aufriss? Da tut's ja selbst die berühmte blaue.
    (nebenbei - völlig ernst gemeint, nehme ich gerne für stationäres Lagern).
    Selbst wenn sich 'was entwickelt', stellen sich abermals die o.g. Fragen - Startvolumen und Gewicht.
    Da jetzt auf Verdacht und nach Prinzip Hoffnung auf ein Match in der Zulunft irgendwas zu shoppen halte ich für sinnbefreit.

  • Hi bowrilla,

    hi zusammen,


    das Teil hat nur einen An- Ausschalter. Aber nach mehreren Versuchen hat es mein Jaust rausgefunden. Wozu hat man Kinder (die schon alle erwachsen sind). ^^


    @hangloos: naja Aufriss, das sagt mir ein Ausrüstungsjunkie. ;) Klar hier für den nahen Wald reicht auch der blaue Beutel.


    Aber unter uns Männer, wenn wir nur eine Runde spazieren gehen, könnte wir dank dem mitgeführten Equipment auch sechs Monaten im Amazonas überleben.


    Oder, beginnt die Sache einen gewissen Reiz zu bekommen? :/ =O

  • ...ich hatte das seit gestern so ein Bild im Kopf.


    Hallöchen,


    und es lies mir keine Ruhe. Mal abgesehen von der noch zu klärenden Frage Rucksack, hab ich mal heute meinen Kopf in die Tiefen meines Kleiderschranks gesteckt. Das Bild was ich im Kopf hatte war jenes, daß ich früher nie eine Koffer hatte, sondern immer einen Seesack. Nach ein paar ollen BW Modellen hab ich mir mal wohl einen aus bekannten Hause geleistet. Und en galt es nun zu finden. Und siehe da...




    Ein Kanusack in XXL, pi ma´ Daumen 1,3m lang und damit wohl im Volumen derart mega, daß einen Equipmenttest im nahen Heimatwald nix im Wege steht. ;)


    Alder was ein Brummer und dann noch mit zwei Tragriemen.:thumbup:Herz, was willst du mehr.

  • Und ich kam mir schon peinlich vor, das ich mit einem 5.11 Rush 100 in den 15 Fußminten entfernten Hauswald gehe und davon auch noch Bilder poste... :D:D:D

    Egal! Geil ist, was gefällt! 8):thumbup:

  • Ich benutze den Gregory Paragon 58L und bin wirklich begeistert. Der Rucksack ist relativ leicht und bietet trotzdem einiges an Features (Deckeltasche mit Reisverschluss, seitlicher Zugriff aufs Hauptfach, Bodenfach, anständiger Rahmen). Das Tragesystem ist sehr komfortabel und lässt das Gewicht um einiges leichter wirken als es ist. Die Hüftgurttaschen sind groß genug um mein Oneplus 8 Pro verstauen zu können was mir auch noch sehr wichtig war.

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