ennt jemand einen guten Daunen-Topquilt-Kammervolumenrechner mit metrischen Einheiten ?
Kennst du schon das Tool von Puffin aus dem Ultraleicht Forum ? Hier der Link dazu.
ennt jemand einen guten Daunen-Topquilt-Kammervolumenrechner mit metrischen Einheiten ?
Kennst du schon das Tool von Puffin aus dem Ultraleicht Forum ? Hier der Link dazu.
Zum Ehefrau-freundlichen Einfüllen habe ich ein Rüsselsacksystem vor Augen, eventuell sogar durchsichtig und mit Gummihandschuh-Durchgriffen wie beim Sandstrahler oder so.
Auch dazu gibts ja gute Beispiele im Internet. Alles in allem sehr spannend das ganze...
Und noch ein Verweis zum ULTF: Diese Methode von Stromfahrer zur Daunenbefüllung funktioniert wunderbar. Ich habe einen Fön genommen, den Schalter für kalte Luft fixiert und schon ging es los. Man braucht nur Geduld und Zeit.
Kennst du schon das Tool von Puffin aus dem Ultraleicht Forum ? Hier der Link dazu.
Danke PitPelle, les ich mir noch mal durch. Das Excel geht für mich wohl erst, wenn ich mich dort registriere. Aber könnte ich ja mal machen. (Oder falls das Excel schon jemand runtergeladen hat (PM)?
Und noch ein Verweis zum ULTF: Diese Methode von Stromfahrer zur Daunenbefüllung funktioniert wunderbar. Ich habe einen Fön genommen, den Schalter für kalte Luft fixiert und schon ging es los. Man braucht nur Geduld und Zeit.
Ja ziemlich genau so will ich das machen, ausser statt dem Gebläse hatte ich Gummihandschuhe rankleben im Sinn, mit denen ich den "Sackinhalt" von aussen hermetisch getrennt bedienen kann.
(Die Zeichnung ist schon aussergewöhnlich. Die Gummihandschuhe brauche ich jetzt schon aus Hygienegründen.
)
Danke auch an Michael und Crosshammock.
Ich habe mich jetzt schon für 700cuin entschieden, das muss aber nicht mein letztes Projekt sein. Ich bin aber nicht der Meinung, dass 700cuin weniger hochwertig ist als 860cuin. Ist halt nur ein anderer Kompromiss (Preis - Gewicht - Masshaltigkeit) - bei gleichgesetzter Isolationsdicke. Meiner fiel erstmal zugunsten des Preises und zuungunsten des Gewichtes aus.
Die Masshaltigkeit (in meinem Falle) ist sicher nicht einfach zu beantworten. Ich wollte auch deshalb einfach mal 700er probieren, 860er habe ich in meine beiden Cumulus-Quilts schon. Da bekomme ich eventuell einen guten Vergleich.
Die Hinweise zu den Steghöhen und zum Kammerdesign werde ich noch in Ruhe durchdenken, danke erst mal dafür!
Oder falls das Excel schon jemand runtergeladen hat (PM)?
Du hast eine PM. ![]()
Uiii, Danke Mittagsfrost!
Habe jetzt nicht den ganzen Faden durchgelesen, aber Längskammern und Querkammern zu machen halte ich für sehr aufwändig. Du kommst so ja später gar nicht mehr an die Längskammern dran um evtl nach zu justieren. Würde mich nur für eine Variante entscheiden. Ist so schon kompliziert genug
.
Diesen Hinweis aus Erfahrung nehme ich erst mal ernst. Lass mich aber noch etwas nachhaken, damit ich das ganz verstehe. ![]()
Ich nehme an, simple Längskammern sind an sich ja erst mal ähnlich (Komplexität) wie simple Querkammern. Gehst du da mit?
BEIDES vermischt steigert natürlich den Schwierigeitsgrad enorm, das meintest du sicher, oder?
Einen Vorteil der (gänzlichen) Längskammern sähe ich darin, dass ich die maximale Daunendicke immer auf mir haben könnte, in den Seitenbereichen (auf denen ich ggf. sowieso drauf liege) kann ich ggf. etwas weniger einfüllen (zB die Stege = Kammern niedriger ausführen). (Kann man natürlich ähnlich auch mit Querkammern lösen... aber:)
Auch gibts weniger Röhren und weniger potenzielle Befüll-Daunenlecks - also zahlenmässig weniger Balanceakte beim Gramm-/Loft-genauen Befüllen. Und weniger Nähmaschinen-Umspannakte, weniger Nahtenden, weniger Materiallänge unter dem Näharm einzurollen, usw. Faul bin ich ja schon. ![]()
Jetzt überlege ich (für Längskammervariante) halt noch, ob ich die Kammerstege NICHT ganz bis an den äussersten Fuss/Schulter-Rand ziehe, also dort einfach je einen 5..10cm schmalen Bereich stegfrei lasse.
Dort (und nur dort) könnte man die Daune also im Gebrauch etwas verdrängen oder anhäufen, je nach letztendlichem Bedarf.
Aber der einzige Grund, warum ich diese Verkomplizierung machen würde, wäre nur eine Unsicherheit: Ich will einerseits eine zusätzliche Versteifung am Fuss-Ende vermeiden, denn das will ich ggf. (in der Hängematte) komplett mit Kordel zuziehen können.
Gleichzeitig will ich am Schulterabschluss ohne "Kragen" auskommen, ohne dass die Luft entlang der (Längs-)Falten rein/rauswandern kann. (Mein Taiga Quilt hat Längskammern im Brust/Schulterbereich aber eben auch einen Rundum-Kragen. Keine Ahnung, ob das ohne den Kragen noch schön dicht wäre).
All das ist dank der weichen Stoffe und Füllung mglw. überhaupt kein Problem (?) und bei Querkammern sowieso nicht. Aber was weiss ich denn?
Die Gefahr der unkontrollierten Unterkühlung (durch verrutschte, leere Kammerbereiche) stellt sich m.E. für die übrigen Bereiche nicht wirklich - die undefinierten Bereiche sind ja schmal und am Rande und sowieso zumindest immer "etwas" Daune drinnen. So meine Idee. Aber kann natürlich auch sein, ich schaffe mir damit eher ein Problem.
Im Gegensatz dazu sehe ich aber auch, dass Querkammern sehr häufig genutzt werden, und obige Sorgen an den Enden von Haus aus sicher nicht hätten. Dafür haben sie eventuell wiederum andere Nachteile.
Naja, mal sehen, was du (ihr) mein(s)t. Bis jetzt ist das ja alles noch offen und variabel.
Gruss Jörg
Dort (und nur dort) könnte man die Daune also im Gebrauch etwas verdrängen oder anhäufen, je nach letztendlichem Bedarf.
Ich gehe davon aus, dass Daunen auch zwischen den Kammern ein wenig wandern können, wenn man die Stege aus Mückengitter anfertigt. Herrscht in einer Kammer ein «Überdruck», so tendieren die Daunen dazu, in die Nachbarkammer zu wandern. Natürlich spielt da auch noch die Schwerkraft mit rein. – Daunen haben ja auch die Tendenz, sich mal da, mal dort, einen Ausweg aus dem Schlafsack oder Quilt zu suchen.
Ich gehe davon aus, dass Daunen auch zwischen den Kammern ein wenig wandern können, wenn man die Stege aus Mückengitter anfertigt. Herrscht in einer Kammer ein «Überdruck», so tendieren die Daunen dazu, in die Nachbarkammer zu wandern. Natürlich spielt da auch noch die Schwerkraft mit rein. – Daunen haben ja auch die Tendenz, sich mal da, mal dort, einen Ausweg aus dem Schlafsack oder Quilt zu suchen.
Ja, da hast du sicher Recht...
Übrigens würde ich die Kammern am Ende auch ein Stückchen offen lassen. Ich stelle mir das einfacher zum Einfüllen und zum Abschliessen der Arbeit vor. Aber mir fehlt die Erfahrung.
Heute Nacht und soeben beim Mittagsnickerchen habe ich meine Vermutung noch mal auf die Probe gestellt:
Ich gehe jetzt also davon aus, dass der aufgrund des Zusammendrückens des Daunenquilts praktisch um seine eigene Dicke keinen Temperaturgewinn bringt, da bei Frost seine eigene Isolationsleistung materialdichtebedingt kaum höher sein dürfte als die der luftigen Daune gleicher Schichtdicke.
Habe zuerst mit dem KuFa Schlafsack auf dem Taiga-Daunen-TQ aufliegend in der "General Electric" geschlafen. Glasterassen-Temperatur ca. 4 Grad, kein Wind, recht feucht draussen (>90%RH).
Es war mir am Ende zu warm (und schwitzig), sodass ich probierte, mit nur dem Daunenquilt weiterzuschlafen. Das war dann sofort angenehm temperiert, also weniger heiss, auch nicht wirklich kalt.
Später bin ich dann noch auf die Aussen-Matratze umgezogen, da ich generell nicht mehr einschlafen konnte und einen Wechsel versuchen wollte. Und habe wieder beides probiert (doppelt und Daune einzeln): mit dem selben Ergebnis: doppelt war merklich wärmer.
Ganz klar auch: Luftöffnungen am knappen Quilt bei Seitenlage oder einfach nur wenig zugezogener Schulterkragen machen natürlich das ganze Isolationspotential zunichte, wodurch man leicht unterkühlt aufwachen kann und dann falsche Ursachen vermutet. (War mir wohl am Ende auch neulich in der Golden Kate passiert, Mittagsfrost hattest wohl doch recht.(?))
Allerdings heute am Morgen dann (mittlerweile war ich eingedöst und gegen 5 wieder aufgewacht), war mir auch trotz Doppelung doch noch etwas kälter geworden. Auswirkung des reduzierten Metabolismus? Offene Stellen nach Seitenlage? Oder eben die letztendlich dünnere Gesamt-Isolationsdicke (komprimierte Daune) kombiniert mit Schwitzen davor?
Heute Nachmittag dann noch mal umgekehrt probiert, also Kunstfaser innen und Daune aussen, auf der flachen Matratze. Das ermöglicht also im Prinzip sogar, innen den Schlafsack komplett zu verschliessen, unbeabsichtigte Wärmeverluste durch Drehen sind damit sehr unwahrscheinlich. Nur ca. 30min, aber das war schon sehr warm!
Das "Wurschtelproblem" am Fussende war auch nicht wirklich eines, der Schlafsack selber ist ja wie gesagt eher dünn, passt schon rein. Also so könnte ich sicher eine sehr kalte Nacht draussen schlafen, wenn ich nur den Schlafsack unter mich und den RVS zu bekomme usw...
Ergo: Temperaturunterschied durch Doppelung ist definitiv drin, trotz komprimierter Daune durch KuFa aussen. KuFa innen und Daune aussen wird vermutlich noch wärmer. Feuchtigkeitsprobleme an der Daune keine trotz verstärktem Schwitzen und hoher Luftfeuchtigkeit (in meinen getesteten Bedingungen) - die Daune bauschte nach wie vor gut, auch nachdem ich den KuFa-Schlafsack wegen Schwitzens wieder weg nahm.
Aber mit Daune-alleine schwitze ich offenbar generell weniger (war mir auch im Sommer und Herbst bei höheren Temperaturen schon oft aufgefallen), mein Taiga Daunenquilt atmet irgendwie besser als der Kunstfaser-Schlafsack, ohne gleichzeitig winddurchlässiger zu sein.
(Insofern sollte mit Daune-Daune-Doppelung alles nur noch besser werden! :))
Warum die Doppelung trotz komprimierter Daune (innen) jetzt wärmer war, kann ich auch nicht 100%ig sicher sagen, sicher weil, wie WuppiTom das auch bemerkte, sich zusätzliche lockere Bereiche einstellen. In der HM liegt der Schlafsack jedenfalls nicht ideal flach auf sondern bauscht zusätzlich - unbestritten.
Oder vielleicht ist ja was dran, dass spezielle KuFa-Materialien trotz dünnerer Schicht (laminare Struktur) quer besser isolieren als bspw. in Längsrichtung(?). Meine bisherige Theorie (und Listen bekannter Isolationswerte im Vergliech zu 860er Daune wie beim Taiga) widerspricht dem zwar, und Marketing kann auch sehr kreativ sein, aber ich bin natürlich lernbereit.Und auch das vorliegende Temperatur- und Feuchtigkeitsprofil (vom Körper zur kalten Aussenhülle, bei +4, 0 oder -5 Grad?) verkompliziert auch die Lage noch etwas.
Am Ende wird man eben nur durch viele, viele Versuche wirklich klüger.
Gute Entscheidungen erfordern viel Erfahrung.
Erfahrung erfordert viele schlechte Entscheidungen!
![]()
Oder frei nach Goethe: Alle Theorie ist grau. Die Realität ist oliv-grün!
Hier ein Bild der beiden Suspekte übereinander gelegt, zusätzlich eine schweinchenrosa130x190cm Decke, bei der ich die Enden am Fussbereich umgeklappt habe, so wie ich mir meine neue Daunendecke (aufgeklappt) vorstelle. Die wird aber dann an der breitesten Stelle eher 140-145cm sein, Länge 190-195cm. Die abgeschnittenen Dreiecke am Fussende werde ich wohl nutzen, eine Erweiterung zur Fussisolation zu nähen, wie genau sehe ich dann...
Ich habe mal den 250 er Underqillt an einen Schlafsack mit
Snäpplie"s angebracht .
Somit kann man sich der Temperatur anpassen.
Snäpplie
???
Moin,
Snäpplies sind bestimmt Druckknöpfe oder !?
Keine Baby Schnappschildkröten🤭?
Oder diese Wonder Clips (Nähklammern)?
Aber jedenfalls interessanter Gedanke...
Oder einfach Wäscheklammern?
Fragen über Fragen... ![]()
Kleine Kunststoff Druckknöpfe .
Sehr leicht , deshalb im UL Bereich gerne genutzt.
Kaum zu glauben, aber die Dinger heißen wirklich Snaply.
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!