Opeongo Aerial A1 tree tent

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  • Moin zusammen,

    habe auf Kickstarter dieses recht neue Tree Tent von Opeongo Camp Modell Aerial A1 gefunden. Macht einen interessanten ersten Eindruck finde ich. Vielleicht etwas für die unentschlossenen oder Boden-Luft Mischschläfer 👍.

    Soweit erkennbar werden vernünftige Materialien verwendet.

    Großer Unterschied zu den Tentsile Zelten: Das Aerial A1 braucht nur 2 Aufhängepunkte.

    Es kommt der Lawson Blue Ridge Hängematte ein wenig nahe. Das Zelt hat aber Sitzhöhe.

    Einen UQ gibt es auch dafür 👍 sogar an eine Gear Hammock wurde gedacht.

    Eine eigene informative Homepage mit Videos gibt es auch noch.

    Ist nichts für UL Menschen.

    Sollte sich jemand die Sache mal anschauen könnt ihr ja mal berichten was ihr davon haltet👍

    LG Wuppitom

  • Ich habe über die letzten Jahre immer wieder solche tollen Kickstarter Ideen gesehen.

    Keine davon wurde umgesetzt.

    Kickstarter hat sich da leider zum Tummelplatz von Scammern entwickelt.

    Wird auch nicht die letzte Hängematte mit Zelt drüber Kampagne sein.

  • https://opeongo.camp/

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    @Bernd Odenwald : Auch nach 1000 gescheiterten Kickstarter-"Innovationen" kann durchaus auch noch was Gutes kommen. Gib die Hoffnung nicht auf! ;)

    Zumindest gibt's immer schöne Videos, ist doch auch schon mal was (wenn auch nicht für Dich oder mich)...

    • Offizieller Beitrag

    Angepeilter Aufhängewinkel geht gegen 0° - da werden einige Bäume fallen. Nichts gegen Innovationen, aber ich habe das Gefühl, die Entwickler von solchen Konstruktionen haben nie eine ordentliche Hängematte (richtig) benutzt.

  • Wie war das physikalisch nochmal? Bei Aufhängungswinkel 0° das Doppelte der Beladung, oder? Plus dynamische Belastung! Hmpf...

    Für mich nicht mit einer "richtigen" Hängematte vergleichbar, ebenso wenig wie ein Tentsile Tree Tent. Da braucht man ganz stabile Baume und Schädigungen der Teilungsgewebe sind viel wahrscheinlicher.

    Nix für mich...

  • Aufhängewinkel 0° funktioniert gar nicht. Da wäre die Belastung theoretisch unendlich. Praktisch reisst da das Material (oder der Baum fällt um) oder – und das ist zuerst mal das realistischste Szenario – das Material dehnt sich unter der grossen Belastung so weit, dass ein Winkel von ca. 5° vorliegt: Da wird die Belastung auf jeder Seite gegen sechsmal so hoch wie die Spannmattenlast. Und im Verlauf der Nacht kann dann natürlich immer noch ein Baum umfallen oder etwas reissen, wenn man mit dem Spannen übertrieben hat.

  • Also ich finde das gar nicht so uninteressant, vor allem den Preis, welcher mit ca. 270€ inkl. (Winter-)Regenschutz(Tarp) deutlich unter einer Crosshammock liegt.

    Für mich ähnelt es von den Vorteilen her einer solchen.

    Hier wird nicht zwangsläufig eine Matte benötigt kann aber genutzt werden anstatt, oder zusätzlich zum Quilt.

  • Also ich finde das gar nicht so uninteressant, vor allem den Preis, welcher mit ca. 270€ inkl. (Winter-)Regenschutz(Tarp) deutlich unter einer Crosshammock liegt.

    Für mich ähnelt es von den Vorteilen her einer solchen.

    Hier wird nicht zwangsläufig eine Matte benötigt kann aber genutzt werden anstatt, oder zusätzlich zum Quilt.

    Also dass man damit auch auf den Boden gehen kann, ist natürlich schon was Schönes. Aber außer in diesem Punkt kann man das Ding nicht wirklich mit einer 90°-HM vergleichen. Massiv schwerer und mit viel höherer Belastung für Bäume und Material.

    Aufhängewinkel 0° funktioniert gar nicht. Da wäre die Belastung theoretisch unendlich.

    Stimmt, Du hast natürlich recht.

    Es gilt ja F=m*g*(2*sinα)^(-1)

    Oder grafisch:

    Noch viel schlimmer!

  • Moin zusammen,

    mein erster Gedanke war auch: Wow da brauchst du sehr stabile Bäume. Aber wie man in einem der Videos erkennen kann werden die Gurte nur mit Muskelkraft fest gezurrt nicht über eine Ratsche wie z.B. bei Tentsile. Dadurch ist die Spannung nicht viel stärker als bei meinen Tarp Ridgelines.

    Wenn man dann aber drin liegt sieht das natürlich wieder anders aus. Dann sind die Zugkräfte enorm. Aber wie man bei Tentsile schon seit Jahren sieht, es funktioniert sogar mit einer Ratsche.

    Man sollte aber seine Bäume mit Bedacht auswählen und vielleicht die Rückseite der Bäume besonders schützen!

    Bei den meisten Baumarten entstehen Schäden an der Unterrinde nicht durch Zugkräfte sondern durch Zugkräfte und Reibung. Wenn ich in einer meiner Hängematten liege bewegen sich die Gurte durch mein Gewicht nicht mehr. Das passiert meist nur beim eigentlichen Einstieg wenn die Hängematte nicht stark gespannt ist. Bei stärker gespannten Hängematten verrutschen die Gurte nicht. Es entsteht also auch so gut wie keine Reibung.

    Fast alle Aufhängesysteme können aber (je nach Baumart) Quetschungen und leichten Außenrindeabrieb an der Rückseite des Baumes oder am Karabiner (wenn verwendet) verursachen.

    Deshalb habe ich mittlerweile auch kleine Isomatten Stücke unter meine Karabiner, die ich mit kleinen Kabelbindern an den Gurten befestigt habe.

    Vom Gewicht her wie gesagt nichts für UL Menschen. Aber ich kenne einige Menschen die ungern weit laufen aber trotzdem im Wald schlafen. Die kommen mit dem Auto und laufen nur kurz zum Platz. Oder andere die mein Aqua Quest King Camo für viel zu schwer halten aber ein Sixpack Flaschenbier mit in den Wald schleppen weil sie sonst schlecht schlafen 😴😂👍

    Ich schlafe auch sehr gut draußen aber nicht nur wegen einem kleinen Schuss Rum im Tee abends sondern auch weil ich mich 100%ig auf dieses schwere Tarp verlassen kann. Aber wie so oft im Leben: Viele Menschen, viele Meinungen......

    Aber für Leute die auch hin und wieder auf dem Boden schlafen müssen/wollen finde ich die Idee nicht uninteressant. Vor allem wegen der Sitzhöhe 👍

    Eine Hängematte in Bivvy Modus auf dem Boden aufbauen geht zwar, finde ich aber sehr ungemütlich und unpraktisch. Selbst mit einer DD Frontline XL, die am Boden ein wenig größer ist als viele Hängematten ohne Bögen o.ä.

    Ich glaube auch unter den vielen, vielen Kickstarter Projekten ist nicht alles Müll.

    Es gibt immer wieder tolle Innovationen die auch vernünftig umgesetzt werden.

    Alle Firmen haben irgendwann, irgendwo mal klein angefangen.

    Nur mal 3 bekannte Marken die in der „Garage“ angefangen haben: Globetrotter (ich habe eine nur 3-stellige Kundennr. d.h. ich kaufe schon sehr sehr lange dort ein)😂👍, dann Lowe Alpin (die Bergsteiger Brüder Lowe haben die ersten Rucksäcke mit verstellbaren Tragesystem in der Garage genäht) oder auch The North Face gegründet von Bergsteigern und Fernwanderen ganz klein Zuhause.

    Ich möchte damit sagen, nur weil eine Marke noch nicht bekannt ist oder oft getestet wurde heißt das nicht dass ihre Produkte schlecht sind. Dafür muss man sie ausgiebig testen um zu beurteilen ob es was taugt!

    Ich freue mich immer über neue Ausrüstungshinweise👍

    In diesem Sinne

    Gruß von der Ostsee wuppitom

  • Eins was ich nicht so gut finde habe ich vergessen zu erwähnen.

    Der Boden ist leider wasserdicht beschichtet. Finde ich in der Hängematte vor allem im Sommer nicht so prickelnd.

    Das Überzelt würde ich wohl gegen ein passendes Tarp austauschen. Wegen dem Mehr an trockenem Platz.

  • nur mit Muskelkraft fest gezurrt nicht über eine Ratsche wie z.B. bei Tentsile

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es immerhin ein Flaschenzug, der da zum Einsatz kommt. Aber klar, beim Tarp nutzt du vielleicht auch einen Trucker's Hitch (o.a.), dann ist der unbelastete Aufbau vergleichbar. Nur legst du dich ja ins Tarp nicht rein.

    Aber außer in diesem Punkt kann man das Ding nicht wirklich mit einer 90°-HM vergleichen. Massiv schwerer und mit viel höherer Belastung für Bäume und Material.

    Das Schöne an den 90°-Hängematten ist ja (u.a.) gerade, dass sie aufgrund des recht steilen Aufhängewinkels bei normalem Aufbau von allen Hängemattenarten den geringsten Druck auf den Baum aufbauen.

    Wenn ich in einer meiner Hängematten liege bewegen sich die Gurte durch mein Gewicht nicht mehr. Das passiert meist nur beim eigentlichen Einstieg wenn die Hängematte nicht stark gespannt ist.

    Ich hänge ja mein Tarp meistens direkt am Baumgurt auf. Dazu habe ich eine Prusikschlaufe am Baumgurt befestigt. Diese schiebe ich möglichst nahe an die Schlaufe. Der Baumgurt sitzt dann von Anfang recht gut und verrutscht, wenn überhaupt, nur noch wenig.

  • Das Schöne an den 90°-Hängematten ist ja (u.a.) gerade, dass sie aufgrund des recht steilen Aufhängewinkels bei normalem Aufbau von allen Hängemattenarten den geringsten Druck auf den Baum aufbauen.

    Das ist ja mal gut zu Wissen, Danke!

    Einen massiven Nachteil, bei dem hier genannten Gerät, sehe ich für mich darin, dass ich das Teil nicht an meinen Dachbalken auf der Terrasse befestigen könnte, im Gegensatz zu einer Crosshammock.

    Der Boden ist leider wasserdicht beschichtet

    Das finde ich eigentlich ziemlich gut durchdacht, da man es so wunderbar auf den Boden stellen kann, falls man das (warum auch immer:/ #onlyhangisthebang :D) mal muss.

    Hilft auch sicherlich beim Wärmeerhalt im Winter. Ich denke mal im Sommer bekommt man schon genug Luft/Kühle von oben.

  • Ja im Zelt Modus ist wasserdicht super 👍 aber im Hängematten Modus bildet sich bei mir fast immer Kondenswasser unter mir.

    Mit Isomatte mag das Problem vielleicht nicht so groß sein aber mit UQ finde ich es nicht so toll. Dann liege ich oft morgens im eigenen Saft.

    Ich hatte mal die Travel von DD Hammock und habe noch eine Clark NX250. Beide mit wasserdichten Boden.

    Die DD habe ich genau aus diesem Grund abgegeben. Von der Clark kein ich mich einfach nicht trennen 😁🤓

  • Also dass man damit auch auf den Boden gehen kann, ist natürlich schon was Schönes. Aber außer in diesem Punkt kann man das Ding nicht wirklich mit einer 90°-HM vergleichen. Massiv schwerer und mit viel höherer Belastung für Bäume und Material.

    Das Schöne an den 90°-Hängematten ist ja (u.a.) gerade, dass sie aufgrund des recht steilen Aufhängewinkels bei normalem Aufbau von allen Hängemattenarten den geringsten Druck auf den Baum aufbauen.

    Genau das meinte ich. Die Aerial A1 verursacht konstruktionsbedingt viel höhere Kräfte.

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