Hängematte in der Wohnung

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  • Moin,

    vielleicht mach ich mir zu viele Gedanken, hab aber auch meine Bedenken bezüglich der Wandaufhängung in meiner Wohnung.

    Also erstmal: Ich hab mir eine TTTM Kingsize geholt (hauptsächlich fürs Camping und Unterwegs) nun hab ich festgestellt, dass ich in einer Hängematte verdammt gut schlafe und spiel mit dem Gedanken eine Wandaufhänung in der Wohnung und vielleicht auch auf dem Balkon anzubauen. Ich hab allerdings was Statik angeht recht wenig Ahnung und bin mir nicht sicher, ob mir nicht ein Teil von der Wand entgekommen könnte, wenn ich in der HM liege. Ich wohn im Altbau und die Wände wirken ziemlich massiv, auf dem Balkon ist gemauert.

    Meine Frage wäre, wie eure Erfahrungen damit sind? Mach ich mir einfach zu viele Gedanken, oder sollte ich zum Beispiel noch mal den Hausmeister fragen, was für Mauerwerk ich genau habe.

    Freue mich auf eure Erfahrungen :)

    Das ist aber nett und jetzt ein bisschen André Rieu

    • Offizieller Beitrag

    Mach ich mir einfach zu viele Gedanken, oder sollte ich zum Beispiel noch mal den Hausmeister fragen, was für Mauerwerk ich genau habe.

    Du machst dir nicht zu viele Gedanken. Frag den Hausmeister oder einen Fachmann. Vor allem wenn du zur Miete wohnst. Die Größe und Art der Dübel ist schon von der Bausubstanz abhängig. Für meine Ytong-Wand habe ich 32 der größten Porenbeton-Dübel für die Aufhängung am Fußende verwendet. Das hat bisher gut gehalten. Normale Dübel hat es raus gerissen.

    • Offizieller Beitrag

    Solange die Wände kein Gasbeton oder Gipskarton (bzw. hohl) sind, wirst du kaum Probleme bekommen. Ein paar ordentliche Schrauben und Dübel, passt. Bei Gasbeton bzw. hohlen Wänden solltest du die Last über mehrere Punkte verteilen - diverse Lösungen in der Richtung sind in Forum vorgestellt worden (Holz- oder Aluschienen) und entsprechendes Material (Es gibt spezielle Dübel dafür) verwenden. Bei Gipskarton gibt's nur noch die Möglichkeit, die Streben drunter zu finden und da rein zu schrauben.

    Sonst kannst du natürlich auch immer auf ein freistehendes Gestell zurückgreifen, gerade bei Mietwohnungen ist das ggf. eine gute Idee, manche Vermieter finden es nicht so klasse, wenn man mehrere größere Löcher in die tragenden Wände bohrt...

  • Ok, ich hab grad mit dem Hausmeister gesprochen, der leider keine Ahnung hatte. Seine Empfehlung ist, es lieber nicht zu versuchen.
    Damit ist die Option die Hängematte an der Wand zu befestigen wohl vom Tisch. Alternativ wäre vielleicht ein klappbares Hängemattengestell Marke Eigenbau eine Option.


    Mal sehen ob das was wird.

    Das ist aber nett und jetzt ein bisschen André Rieu

  • Falls Du ein Modell aus Handelständern bauen willst: ich habe noch welche abzugeben, da ich auf Airlineschienen umgestiegen bin.

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

  • Haben wir nicht schonmal so ein Thema?

    Ich suche das raus und führe die Beiträge zusammen.

  • Haben wir nicht schonmal so ein Thema?

    Ich suche das raus und führe die Beiträge zusammen.

    Hey Bernd,

    das wäre klasse, ich hab leider in der Suche nichts dazu gefunden. Vielleicht hab ich einfach nicht die richtigen Wörter dafür gefunden.

    Ich telefoniere morgen nochmal mit einem Bekannten, der von Statik mehr Ahnung hat, aber denke da wird das gleiche rauskommen.
    Da ich auch nicht unendlich Platz hab, bin ich grad auf der Suche einem platzsparendem Gestell und hab im Forum auch schon ein paar Ideen gesammelt. Wenn was gescheites aus dem Projekt wird, teile ich das auch gerne.

    Das ist aber nett und jetzt ein bisschen André Rieu

  • Ich finde das, ich finde das... ;)

    Zuhause habe ich auch die HM, eine TTTM King Size an den Wänden befestigt.

    Da habe ich mich vorher informiert, was für ein Material das ist. Und auch durch Klopfen bemerkt,

    Beton. Kellerwohnung. Über mir 6 Wohnungen.

    Vom Klettern hatte ich noch M10 Bohrlaschen.

    Die wo man sich dran hängt. Viel zu überdimensioniert. Aber sie waren halt da.

    Da sind Metalldübel dabei. Das Bohrloch muss sauber sein und darf innen keine Hohlräume haben.

    Hält seit Jahren.

    Im Garten steht ein Haus aus den Hohlblocksteinen. Graue hohle Betonsteine.

    Geht super schnell damit zu Mauern. Isoliert auch gut.
    Aber Du bohrst 2cm und hast fast immer einen Hohlraum.

    Die Wand des Steines reichte nicht aus um die Zugkräfte aufzunehmen.

    Selbst Klebe Anker von Würth mit 2 Komponenten Kleber riss raus!

    Ein riesen Trichterförmiges Loch.

    Hier half nur eine Metallplatte aussen, 20x20cm mit mittig angeschweisster Gewindestange nach innen.

    Dort dann einen Schraubanker drauf geschraubt.

    Jetzt muss schon die Wand mitkommen.

    Also informier Dich was für Wände das sind und wähle dann entsprechende Befestigung aus dem Fischer oder Würth Sortiment.

    • Offizieller Beitrag

    Interessante Teile. Aber halten die einen Zug von bis zum fünfachen deines Körpergewichts aus? Und hält deine Decke den dann doch sehr punktuellen Druck aus? Hier steht "Haltekraft: bis zu 226 daN" - also ca. 230 kg. Aber ich weiß nicht, was mit Haltekraft genau gemeint ist.

    Um auch meine Brückenhängematte in der Wohnung aufhängen zu können, habe ich auf einer Seite eine Aluleiter schräg hinter der Tür gegen die Decke geklemmt. Die Aufhängung kommt aus dem Nachbarzimmer durch die Tür, und zieht die Leiter in Richtung Tür. Das hat bisher gehalten. Allerdings ist die Leiter aus einem Stück und wird in Zugrichtung zusätzlich von der Wand über der Türöffnung blockiert.

  • Kannst du paar mehr Infos zu der Wand geben? Ggf, kann ich dir dann eine gute Befestigung raten.

    Die von dir genannten Klemmbalken sind dafür nicht geeignet. Diese rutschen entweder einfach unter deinem Gewicht weg (schaukelnde Zugbelastung), oder sind so fest eingespannt, dass sie Schaden hinterlassen.

  • Das hab ich befürchtet :(

    Nähere Angaben zu den Wänden kann ich nicht wirklich machen. Sind halt Gibskartonwäne mit Hohlraum (in dem auch schon der ein oder andere Dübel liegt) dazwischen. Top Antwort wäre durchbohren und von der anderen Seite mit nem Balken o.ä. für größere Auflagefläche kontern. Aber das scheint mir für ne Mietwohnung doch eher ungeignet...

    Den Kupferstich, der eine Wand bereits ruiniert hat, habe ich nie gewogen. Aber der ging mit zwei Mann (hauptsächlich wegen der Größe) ganz gut. Ewig lange und damit überdimensionierte Klappdübel halten den aber inzwischen ganz gut. Der bewegt sich aber halt net.

    Andere Option wäre eine Befestigung in die stabile Außenwand und die andere in die Decke...

  • Ich hänge mich hier man ran.

    Wände hier sind auch sehr bescheiden und hohl. Billigste moderne Neubauweise. Trau denen so gar nicht, nachdem es mir eine schon bei nem etwas schwereren Kupferstich ausgerissen hat.

    Hat jemand sowas hier kuriershop Klemmbalken 2 Fach verstellbar Klemmstange schonmal ausprobiert? Wäre halt ne bohrfreie Alternative, die bei Nichtgebrauch auch komplett verschwinden kann.

    Ich vermute mal mit Haltekraft ist die maximale Belastung auf die Stützenachse gemeint. Also senkrecht durch die zwischen Decke und Boden eingespannte Stütze.

    Eine eingespannte Stütze dieser Bauart würde ich keiner seitlichen Zugbelastung aussetzen, sofern diese Zugbelastung nicht gekontert wird. Allein durch kräftiges einspannen der Stütze wird ein Knicken begünstigt.

  • Sind halt Gibskartonwäne mit Hohlraum (in dem auch schon der ein oder andere Dübel liegt) dazwischen. Top Antwort wäre durchbohren und von der anderen Seite mit nem Balken o.ä. für größere Auflagefläche kontern. Aber das scheint mir für ne Mietwohnung doch eher ungeeignet.

    Sry, dann wird das wohl nix werden. In die Wände bekommst du zwar Dübel rein (mit Montagemörtel von z. B. FISCHER), aber dann rubbst du halt ein Stück aus der Wand raus, samt Dübel versteht sich.

    Einzige Möglichkeit ist da Kontern, wie von dir schon richtig erwähnt. Selbst da habe ich jedoch schon erlebt das das nicht hält.

    HM ist halt eine Zugkraft und dazu noch die Bewegung, also dynamische Kraft in wechselnder Stärke und Richtung, das ist so ziemlich die Königsdisziplin. Und da es hier um potenzielle Verletzungen und Schäden geht, würde ich da immer auf Nummer sicher gehen. In diesem Fall heißt das nur in massiv Mauer mit entsprechend dafür ausgelegten Dübeln und Halterungen.

    Ein HM Ständer, wie auch oben angesprochen, ist keine Option? Dieser würde die Kraft nach unten leiten.

  • Oder ein Gestell, wie ich es mir bald bauen werde für mein neues Zimmer: zwei Balken (ca 6-8 cm Breite) vom Boden bis zur Decke, und die beiden mit einem Querbalken (auf Deckenhöhe) verbinden, der die Zugkraft der HM aufnimmt. Diese dann in die Gipskartonwand dübeln. Ich mache das in eine Ecke des Zimmers, 2,45 m jeweils von der Ecke entfernt. So habe ich 4,9 m Länge für meine HM.

  • Oder ein Gestell, wie ich es mir bald bauen werde für mein neues Zimmer: zwei Balken (ca 6-8 cm Breite) vom Boden bis zur Decke, und die beiden mit einem Querbalken (auf Deckenhöhe) verbinden, der die Zugkraft der HM aufnimmt. Diese dann in die Gipskartonwand dübeln. Ich mache das in eine Ecke des Zimmers, 2,45 m jeweils von der Ecke entfernt. So habe ich 4,9 m Länge für meine HM.

    Das funktioniert. (Übrigens auch schon mit weniger dicke.) Aber ist natürlich ein ganz schönes Bauvorhaben.

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