Wie haltet ihr euren Kopf warm, wenn ihr einen Topquilt benutzt und es draußen ungemütlich kalt ist?
Ich bin da mit meinen weitreichenden Schlafsackerfahrungen etwas ratlos, denn da scheint mir ein wichtiger Teil der Isolation zu fehlen. ![]()
Die Idee eines Schlafsacks ist ja, rundrum und von allen Seiten (außer der Liegefläche) isoliert zu sein - egal, wie man sich dreht und wendet. Das funktioniert, soweit der Schlafsack passt und genug isoliert, sogar bei großer Kälte. Spätestens bei Temperaturen unter -5° ist dann ein Wärmekragen und eine gut sitzende Kapuze eine große Erleichterung und man zieht die Gesichtsöffnung mehr oder weniger zu einem Atemloch zusammen, fertig.
Ein Topquilt ist nach meiner (vielleicht lückenhaften) Beobachtung eher eine Decke, oft mit abgeschlossenem Fußteil (so wie die von Cumulus). Da er sich nicht mitdrehen kann und soll, hat er auch keine Kapuze und keinen Wärmekragen, die das könnten. Wenn er lang genug ist, kann man ihn vielleicht über den Kopf ziehen und so die Schlafsackkapuze imitieren. Wenn ich das mit Bettdecken mache, müssen die 220cm lang sein. Auch wenn es so einen langen Quilt gäbe, er wäre wohl schwerer als ein Schlafsack. Nach meiner Vorstellung muss ich die Isolation für Hals und Kopf also wohl zum Teil selbst improvisieren.
Bei Temperaturen über +15° reicht mir persönlich die gut sitzende Kapuze meines Lieblings-Kapuzenpullis aus Fleece, auch ohne Schlafsack-Kapuze. Bei kälteren Temperaturen wird es damit irgendwann zu kalt und eine weitere Isolation ist nötig.
Brauche ich dann ein separates Kopfteil, wie etwa den Sleeping down hood von Cumulus oder kennt ihr andere Konzepte?
Ist diese Kombination dann wegen ihrer vielen Öffnungen windanfälliger als ein geschlossener Schlafsack?
Bin gespannt auf eure Warmhalteerfahrungen! ![]()